Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Patrick Jahnke. Veredeln Sie jetzt diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
von Dad am 23.11.2017 - 10:44 Uhr | melden
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Niemand sieht mich, denn ich husche zwischen den Straßen umher.
Ich wandel halb schlafend durch die Stadt.
Der Schlaf der Unendlichkeit sitzt mir in den Gliedern
und droht mich zu übermannen.
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Mehr Tod als Lebendig, Seele zerborsten und doch noch ganz.
Ich liege Nachts im Bett und stelle mir vor,
Ich wäre am nächsten Tag endlich erlöst
und doch wache ich immer wieder auf.
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Doch was ist es, daß mich zusammen hält?
Was ist es, dass mich hoffen und aushalten lässt,
wie viel kann ein Mensch ertragen?
Und wie sieht die Zukunft aus?
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Wissen tu ich nichts, ahnungslos bin ich.
Ist es Wissen, zu wissen, dass man nicht weiß?
Und warum Träume ich, warum sind Träume nicht echt?
Was bedeutet das alles?
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Den Alltag versteh ich nicht mehr, der Sinn ist mir fremd.
Alles stürmt auf mich ein und ich weiß nicht mehr,
was soll ich noch werden?
Ich bin ein Schatten und suche das Licht,
das Licht, was die Schatten verschwinden lässt.
Doch ist es nicht die Dunkelheit, die mich versteckt?
Verfasser unbekannt





