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Von Sabrina 26.08.2014 um 19:47 Uhr | melden
Ich habe es verfolgt, ich war dabei, ich habe gesehen.. Ich habe gesehen wie es dir ging. Oft hatte ich ein Lichtblick das es alles gut wird... Ich habe oft gebetet für dich!
Anfangs habe ich es gar nicht wirklich verstanden.. Natürlich.. Diese Krankheit welche du erleiden musstest war der größte scheiß (wenn ich das mal so sagen darf..)
Aber mit der zeit wurde mir immer mehr bewusst wie schrecklich es wirklich ist.. Ich wollte dasein auch wenn ich nicht viel sagen konnte.. Viele fragen wie ich es denn verpacke.. Das möchte ich hier gerne beantworten, auch das du reiner es weißt, ich denke es würde dich auch interessieren du warst und du bist auch immernoch mein Onkel.
Es geht dir nun besser, das ist der einzige Punkt der einen aufbaut wenn man daran denkt das dein Körper nun nicht mehr unter unseren ist. Jedenfalls kann ich sagen das du ein bezaubender onkel warst. Wir hatten zwar nicht viel zutun miteinander, aber das was ich kennengelernt habe von dir war eine unbezahlbare Person. Danke dafür.
Als ich dich besuchen durfte mit meiner Mama zusammen war es so als sei es eine Pflicht für mich. Aber keine unfreiwillige! Ich wollte es und habe es gerne getan! Dreimal die Woche, wenn nicht noch mehr..
Ja, wir alle trauern das es so kommen musste. Ich habe auch als es noch nicht soweit war geweint, mal allein, mal mit Mama zusammen. Ich weiß es ist nicht dein Wille das wir trauern, aber es gehört irgendwo dazu und ist ein Beweis dafür das wir dich lieben ♥.
Als es soweit war hatte ich das Gefühl das du uns Naja wie soll ich das Sagen.. Darauf vorbereiten wolltest..? Uns mit der Geste zeigen das es so sein wird? Ich weiß es nicht... In etwa so "erschreckt euch nicht ich werde trotzdem immer dasein". Dann später geschah es.. Wir waren an deinem bett, du weißt das, ich denke du hast gespürt das wir alle da waren. Ich stand an deinen Füßen, ich hatte meine Hände auf deine Füße gelegt.. Mama stand neben dir und hielt deine Hand.. Und jessi war bei dir und hat deinen Kopf gestreichelt und war ganz nah bei dir.. Es war wie in einem traum, ein beschissener Albtraum. Als dein Brustkorb dann aufgehört hat sich zu bewegen, du den letzten Atemzug aus dir rausgeholt hast, so muss ich das jetzt sagen, hat es sich angefühlt als würde deine seele gerade nachoben gehen und später auf unsere Erde zurück kehren. Das tut sie auch.
Wir alle wissen, du bist an einem guten Ort ohne Krankheit, dort ist Krankheit kein Begriff. Ich hoffe so konnte ich allen mal sagen, insbesondere dir reiner, wie es mir ging bei der ganzen Sache. Aber das du bei uns bist, das weiß ich. Wir lieben dich.
Mit lieben grüßen Sabrina
♥





