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Von Stefan Leder 09.05.2017 um 15:51 Uhr | melden
Nachbar, Ronald, Rolinde...Freund,
was tue ich gerade? Was schreib ich hier? Ich kann es nicht begreifen. Nicht fassen. Es wirkt so unwirklich und befremdlich. Ich schreibe meine letzten Zeilen an Dich. Meinen letzten Gruß. Meine Hände zittern.
Auch wenn wir uns in den letzten Jahren kaum gesehen haben, so bleibt die Zeit, die vielen Stunden und Tage, die wir geteilt haben. Stop, zurückspulen, wiederholen. Nicht möglich. Umso wertvoller sind die Erinnerungen daran. Momente des Lachens, des Streitens, der Hoffnung und der gemeinsamen Träume. Die vielen Momente mit denen wir beide erwachsen geworden sind. Das Leben.
Als ich von deiner Krankheit gehört habe, wollte ich Dich besuchen. Aber ich wusste nicht, ob es Dir mehr schadet als nutzt. Ich hatte Angst. Nun hast Du den ersten Schritt gemacht, furchtlos, wie so oft. Du bist vorangegangen, auf Deine letzte Reise. Und was bleibt ist die Zeit, die Erinnerungen. Lebe wohl!
Liebe Martina, lieber Wolfgang, liebe Grit. Nichts von dem was ich sage, vermag die schwere Eurer Trauer zu lindern. Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass Ihr den Weg zurück ins Leben findet und wünsche Euch die notwendige Kraft & Liebe um diesen unsäglichen Verlust zu überwinden. Mein Beileid.
In Trauer
Stefan Leder





