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Rosemarie Fendel

Rosemarie
Fendel

25.04.1927
Metternich
-
13.03.2013
Frankfurt am Main

stimmungsbild

Gedenkseite für Rosemarie Fendel

Die Schauspielerin Rosemarie Fendel ist tot. Sie starb im Alter von 85 Jahren in Frankfurt. Das bestätigte Fendels Management nach einem Bericht der „FAZ”. Die in Koblenz geborene Fendel wurde in Film und Fernsehen vor allem durch Rollen in „Ödipussi” (1988) und „Schtonk” (1992) bekannt, durch die Serie „Der Havelkaiser” und auch TV-Auftritte („Der Staatsanwalt”, „Polizeiruf 110” und „Pfarrer Braun”). Den Angaben zufolge war ihre Familie in der Todesstunde bei der Schauspielerin, darunter auch ihre Tochter Suzanne von Borsody.

Rosemarie Fendel wurde im Frühling am 25. April 1927 in Metternich geboren und starb am 13. März 2013 mit 85 Jahren in Frankfurt am Main. Sie wurde im Tierkreiszeichen Stier geboren. Rosemarie Fendel war eine deutsche Schauspielerin, Synchron- und Hörspielsprecherin, die gelegentlich auch als Drehbuchautorin, Theaterregisseurin und Schauspiellehrerin arbeitete.

Nach Schauspielunterricht bei Maria Koppenhöfer debütierte Rosemarie Fendel 1947 als Theaterschauspielerin in München. Weitere Engagements in Düsseldorf, Tübingen, Frankfurt und am Schillertheater (Berlin) folgten. Daneben trat sie in Film- und Fernsehproduktionen auf und schrieb überdies Drehbücher für Filme und Fernsehspiele.

Seit 1948 war Rosemarie Fendel zudem umfangreich in der Synchronisation tätig. Dabei avancierte sie für lange Zeit zur deutschen Standard-Synchronstimme für Elizabeth Taylor (u. a. in Cleopatra, Die Stunde der Komödianten oder Unternehmen Entebbe) und Jeanne Moreau (u. a. in Die Braut trug schwarz oder Viva Maria!). Daneben lieh sie ihre Stimme auch Gina Lollobrigida (Liebe, Brot und Fantasie), Simone Signoret (Die Teuflischen) oder Angie Dickinson (Der Schatten des Giganten).
Sie war auch eine vielbeschäftigte Hörspielsprecherin. Zu ihren bekanntesten Rollen gehörte die Darstellung der Steve Temple in der achtteiligen Produktion Paul Temple und der Conrad-Fall, die der BR 1959 unter der Regie von Willy Purucker herstellte. Es war das einzige Paul-Temple-Hörspiel, das der BR produzierte.

Rosemarie Fendel war in erster Ehe mit dem Schauspieler und Regisseur Hans von Borsody verheiratet. Ihre aus dieser Ehe stammende Tochter Suzanne von Borsody ist gleichfalls Schauspielerin. Lange lebte sie mit dem Regisseur Johannes Schaaf zusammen. 1980/1981 ging sie ans Schauspiel Frankfurt, wo Schaaf Intendant war und das Mitbestimmungsmodell kurz vor der Beendigung stand.

Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin beschäftigte sich Rosemarie Fendel auch mit literarisch-musikalischen Projekten: Mit Olaf van Gonnissen (Gitarre) trat sie im Duo auf, mit Willy Freivogel (Flöte), Rainer Schumacher (Klarinette) und Sigi Schwab (Gitarre) gestaltete sie eine Goethe-Lesung, mit ihrer Tochter Suzanne von Borsody und dem Duo Freivogel/Schwab ein Mascha-Kaléko-Projekt.
Rosemarie Fendel lebte in Frankfurt-Höchst.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Rosemarie_Fendel
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