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Von Sabine Fischbach 03.07.2023 um 22:36 Uhr | melden
Der Tod ist ein solch einschneidendes Ereignis , dass er das Leben beherrscht.
Keiner kann ihm ausweichen , selbst wenn die Tatsache des Todes ein Leben lang verdrängt wird , so bestimmt genau dieses Ausweichen das Leben.
Entweder das Leben wird gelebt mit dem Bewustsein , daß es endlich ist , oder es wird gelebt in der Verdrängung , Ablenkung und Zerstreuung,
Der Tod stellt die Beziehung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf in das richtige Licht , in das Licht der Wahrheit .
Im Tod ist der Mensch dem Schöpfer völlig ausgeliefert.
Spätestens Im Tod begreift der Mensch seine Abhängigkeit.
Glücklich kann sich derjenige schätzen ,der diese Einsicht schon zu Lebzeiten hat.
Wenn der Mensch Gott nicht fürchtet , so fürchtet er doch zumindest den Tod.
Im Tod wird der Mensch Gott begegnen.
Wie wird er ihm begegnen?
Darüber kann er in seiner weltlichen Existens selbst entscheiden-
seine Freiheit liegt genau in dieser Entscheidungsfreiheit.
Solange der Mensch lebt , kann er über diese Freiheit verfügen.
Mögen seine Entscheidungen gegründet sein in der Klugheit , der Gerechtigkeit , der Herzensreinheit , der Frömmigkeit, der Liebe zur Wahrheit und der Demut gegenüber dem Schöpfer.
Das wünsche ich mir für jeden Menschen


