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Von Sabine 09.04.2025 um 11:38 Uhr | melden
Es war so still im Raum
als ich von Deinem Tod erfuhr
abgeschnitten - die gedachte Zukunft ,
ausgebremst stand ich vor dem Nichts.
Es war so leer im Raum,
du hast alles mitgenommen .
Dein Geruch hing noch in der Luft,
dein Leben ist mit dir mitgegangen.
Es wurde so kalt im Raum,
keine Decke , die mich wärmte,
kein Feuer , keine Stimme war zu hören.
Vor Kälte erstarrte mein Herz
Es wurde so dunkel im Raum,
ich hatte Angst zu fallen.
Keine Fenster gab es , kein Licht,
keinen Schritt konnte ich gehen.
Es gab kein Wasser im Raum ,
die Kehle wurde trocken,
der Durst quälend,
hätte ich doch nur einen Tropfen gehabt.
Es gab keine Zeit im Raum,
keinen Anfang ,
und kein Ende.
Sie blieb einfach stehen.
Alles war voller Blut im Raum.
Es lief aus meinen Adern,
mein Leben versuchte dich einzuholen,
doch du warst nicht mehr da.
Dein Tod war so endgültig im Raum,
die Tür war verschlossen,
hinter mir und vor mir
ich war eingesperrt in der Gegenwart.
Ich hörte nur Fragen im Raum.
Keine Antwort vernahm ich,
nicht einmal eine Ahnung,
hilfloses Entsetzen!
Es gab nur noch Schmerz im Raum.
Keine Linderung,
keine Kühlung,
alles brannte.
Ich vernahm eine Hoffnung über dem Raum
irgendwann werde ich verstehen
und auch das Licht wird wiederkommen,
irgendwann werde ich getröstet sein.
Es gab noch Liebe über diesem Raum,
die hab ich ergriffen ,
die hast du mir zurückgelassen.
In meiner Seele hat sie ihre Heimat gefunden
Auch der Glaube schwebt noch über dem Raum
ich sehe Dich nicht,
aber ich weiß dich sicher
in der Ewigkeit.


