Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Timo Hanke. Veredeln Sie jetzt für 2,99 Euro diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
Von Mum 28.06.2018 um 18:04 Uhr | melden
Mein Großer, ich brauche dir nicht zu schreiben, WIE es mir geht, da du stets in meiner Nähe bist und mir wünscht, dass ich wieder glücklich werde, lachen kann, das Leben genieße und mit frohem gesunden Herzen meinen ungewollten neuen Weg beschreite......dann las ich diese Zeilen von einer Mutter, die ebenso von mir stammen könnten ==>
Eltern sind nicht bestimmt, länger als ihre Kinder zu leben. Es ist der schlimmste Schmerz, den man einer Mutter zufügen kann – wenn ihr ihr Kind genommen wird.
Amber Davenport, die im letzten Jahr ihren 14-jährigen Sohn Geromy verloren hat, hat in einem bewegenden Facebook-Post aufgeschrieben, wie es sich anfühlt. Das Leben danach.
„Die Menschen haben mich gefragt, wie es sich anfühlt, das Leben weiterzuleben, wenn man ein Kind verloren hat, weil sie sich einfach „nicht vorstellen können“ wie schlimm es sein muss.
Ich werde mein Bestes tun, es so zu erklären, dass ihr es versteht:
Es ist, als wäre man tot, aber immer noch in der Lage zu atmen, gerade so dass man überlebt.
Es ist, als hätte jemand dein Leben genommen und es in einen Mixer geworfen und zu einer Flüssigkeit püriert. Als hätte jemand dein Herz herausgerissen, so schlimm, so schmerzhaft, und es nie zurück an seinen Ort gepackt. Da ist jetzt ein Loch in deiner Brust, das niemals heilen wird, und jeden Tag Schmerzen, Tränen, Wut, Hass und Kummer hervorruft.
Es ist ein Traum, aus dem man niemals erwacht, und es ist verdammter Albtraum. Ein lebenslanger, verdammter Albtraum.
Es ist, als hätte man ein Glas voller Glücklich-sein gehabt, und man hat es fallen lassen, und der Wind hat alles Glück weggeweht, so dass es niemals wiederkommt.
Es ist eine Million Menschen um dich haben, die dich umarmen und lieben und du fühlst dich trotzdem so, so allein. Du hattest so viele Menschen, mit denen du reden konntest, und plötzlich schreibt dir niemand mehr eine Nachricht oder ruft dich an, weil sie alle nicht wissen, was sie sagen sollen.
Es ist in der Küche stehen und das Essen kochen für die Menschen, die übrig sind von deiner Familie, und dabei so schlimm zu weinen, dass du nicht siehst, wie das Essen verbrennt.
An manchen Tagen fällt man auf den Boden und schreit so sehr, dass kein Ton herauskommt. Du kannst nicht mehr atmen, aber du kannst auch nicht aufhören zu schreien, bis du anfängst zu hyperventilieren und dir schwindelig wird.
Es sind Millionen kleiner Teufel, die mit dem einen winzigen Engel in deinem Kopf kämpfen, und dich testen, ob du stark genug bist, das alles zu überstehen.
Es ist sich selbst jeden Tag zu überzeugen, dass die Menschen einen noch immer in ihrem Leben wollen, obwohl du dich fühlst, als würdest du nicht mehr dazugehören.
Die Wahrheit ist: Es fühlt sich an, als wüsste man, dass man langsam stirbt. Und hält es einfach aus.
Es ist das Gefühl, an allem festzuhalten, was man hat, während es einem langsam in den Händen wegschmilzt. Und man kann nichts dagegen tun.
Nein, es wird nicht besser. Es wird nie einfacher. Man lernt einfach zu überleben.“
[Geschrieben von Amber Davenport]
Ich vermisse dich und wenn die Menschen sagen, "oh, es werden doch schon 5 Jahre" - staunend in ihrer Mimik zu erkennen ist und sich wundern, warum ich immer noch um dich trauere - könnte ich kotzen !! auf ihre Füße !! ....das musste mal raus
Ein dicker Kuß zu dir, eine innige Umarmung in Gedanken
Deine MUM





