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Von Beate 14.07.2015 um 11:31 Uhr | melden
zur Geburt eines meiner Kinder habe ich ein kleines Büchlein geschenkt bekommen. Der Titel lautet: "Das wünsch ich mir ... (Briefe eines Kindes an seine Eltern)"
Auf den ersten Seiten steht:
"Hier bin ich. Nehmt mich bedingungslos an, wie ich bin. Ich begleite euch nur eine kurze Zeit - genießt mich."
Deinen Eltern, deiner Mutter, ist dieses bedingungslos Annehmen leider irgendwann nicht mehr gelungen und durch ihre Mitschuld konnte sie deine bedingungslose Liebe und dein unendliches Vertrauen in eine Mutter wirklich nur eine kurze Zeit genießen. Ob sie diese kurze Zeit verdient hat, nach allem was sie dir anschließend angetan hat, darüber möchte ich kein Urteil fällen. Es tut mir nur im Herzen weh, wenn ich an dich denke, wenn ich daran denke wie einsam und hilflos und verzweifelt du dich in den letzten Wochen deines Lebens gefühlt haben musst und welche Schmerzen du erdulden musstest.
Ein paar Seiten weiter hinten steht dann:
"Wendet keine Gewalt bei mir an! Sonst lerne ich, dass es nur darauf ankommt. Ohne Gewalt bin ich viel eher bereit, mich führen zu lassen."
Das hätte dein Peiniger eigentlich wissen müssen, er soll ja eine Pädagogische Ausbildung begonnen haben. Wie ein Mensch mit solch einem Hintergrund so etwas tun kann ist mir ein Rätsel. Ich hoffe nur, dass er nie wieder mit Kindern zu tun hat. Mir tut jedes Kind leid, mit dem er Kontakt hat.
Ich habe dich lieb und denke an dich und ich weiß, dort wo du nun bist geht es dir gut





