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Gedenkkerzen | Seite 2
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Nachti wünsche dir liebe Renate
Es gibt eine Stelle im Herzen, die nennt sich UNTRÖSTLICHKEIT…
"Mein Haus ist leer und verwaist. Es ist unerträglich einsam", weinte
das sehnsuchtsvolle Herz. "Ja, ich weiß um deinen Schmerz und ich leide
mit dir", versuchte die Seele zu trösten und leuchtete mit ihrem hellen
Licht bis tief hinein in das traurige Herz, in die Ebene der
Untröstlichkeit. "Aber schau, in dein leeres Haus ist nun ein großes
Stück vom Himmel eingezogen."
(Petra Franziska Killinger)
Sieh diese Wolkenlandschaft mit ihren Himmelsstreifen!
Beim ersten Blick möchte man meinen,
die Tiefe sei dort, wo es am dunkelsten ist,
aber gleich nimmt man wahr,
daß dieses Dunkle und Weiche nur die Wolken sind
und daß der Weltraum mit seiner Tiefe
erst an den Rändern und Fjorden dieser Wolkengebirge beginnt
und ins Unendliche sinkt,
darin die Sterne stehen,
feierlich
und für uns Menschen höchste Sinnbilder der Klarheit und Ordnung.
Nicht dort ist die Tiefe der Welt und ihrer Geheimnisse,
wo die Wolken und die Schwärze sind,
die Tiefe ist im Klaren und Heiteren.
Hermann Hesse, aus; Das Glasperlenspiel
GLÜCK
Es gibt zweierlei Glück:
bedingtes und unbedingtes
Das bedingte kann gemacht werden
Das unbedingte wird entdeckt
Das bedingte ist flüchtig
Das unbedingte dauerhaft
(© Michael Depner, Wuppertal)
Trauer ist etwas zutiefst Persönliches.
Jeder Mensch erlebt sie anders.
Wir müssen sie durchleben.
Das kann uns niemand abnehmen.
Wir können aber die Tränen
teilen und da sein.
(© Monika Minder)
Loslassen kann ich nicht,
ich liebe dich weiter!
Ich musste dich loslassen in den Tod.
Wie soll ich dich noch weiter loslassen.
Das kann ich nicht,
denn ich brauche deine Nähe,
die ich spüre, die Erinnerung an dich,
so wie du warst und immer sein wirst,
die Liebe zu dir, die unendlich ist.
Ich möchte an dich denken
und niemals etwas von dir vergessen.
Du sollst bei mir sein,
für immer in meinen Gedanken
und in meinem Leben.
Du bist ein Teil von mir
solange ich lebe.
Ich suche nach dir und
wo immer du auch bist,
meine Trauer, meine Liebe,
findet dich.
Du hast einen festen Platz
in meinem Herzen
und ich darf dich weiterlieben,
über den Tod hinaus und
so als wärst du hier
Und niemand hat das Recht zu sagen.
Ich soll dich loslassen.
Doch ich lasse dich weitergehen
in deiner Welt,
denn wir sind für immer verbunden.
(Beate Großmann)
Ich mag die Sonne.
Sie lächelt mir ins Gesicht und du tust es auch.
Ich mag den Wind.
Er berührt mich und du tust es auch.
Es fängt an zu regnen.
Das mag ich, aber trotzdem auch nicht.
Er überbringt mir die Nachricht, dass du weinst.
Er zeigt mir deine Tränen.
Aber ist trotzdem so magisch, denn er versteckt sie.
Meine Tränen.
Ich weiß, ich vermisse dich, doch ich bleibe still.
Trotzdem rede ich viel, denn ich stelle dir viele Fragen.
In meinen Gedanken.
Ich mag den blauen Himmel.
Er versucht mich zu beruhigen und du tust es auch.
Ich mag die Bäume hier.
Sie schauen mich friedlich an und du tust es auch.
Denn du bist geflogen,
aber nur so hoch, wie du mich noch sehen kannst.
Ich laufe weiter.
Ich mag diesen Weg, der mich dort hinführt,
wo du jetzt wohnst, du bist umgezogen.
Zu dem stillsten Ort der Welt.....
(Verfasser mir unbekannt)
ABSCHIED
So viele Dinge
wollte ich dir sagen
und habe die Gelegenheit dazu
oft nicht genutzt.
So viele Fragen
hab ich noch an dich.
Würde so gerne noch
Erinnerungen mit dir teilen.
Du fehlst mir so.
Was soll ich ohne dich nur tun ?
Doch bleibe ich nicht
ohne Trost zurück.
Denn wenn ich an dich denke,
dann bleibst du mir erhalten,
bleibst du ein Teil von mir,
bleibst du in mir lebendig.
(Gisela Baltes)
Stille Fahrt
Ich stand an einem dunklen Meer.
Da kam von grünen Eiland her
Ein stiller Kahn geschwommen.
Mir ward so leicht, mir ward so schwer,
Mein Herz ward aller Unrast leer,
Der Schmerz ward mir genommen.
Still fließt das Schifflein an den Strand;
Sein Lenker winkte mit der Hand,
Er lachte wie im Traume
Und lud mich ein zum andern Land,
Das in der Ferne unbekannt
Grün glänzte aus dem Schaume.
Und ich stieg ein. Der stille Mann
Zog stumm die schwarzen Ruder an,
Wir schwammen aus dem Hafen.
Er sang ein seltsam Liedchen dann
Und nickte müde dann und wann,
Und ich bin eingeschlafen ...
Hans Benzmann
Seht die Wolken am Himmel ziehen,
schaut Ihnen zu und denkt an mich.
Das Leben war doch nur geliehen,
und eine Wolke, das bin ich...
(Verf. mir unbekannt)
Dann Träume ich mir Flügel.....
Immer wenn ich an dich denke,
und mein Herz zu dir lenke,
schließe ich die Augen und stell mir vor,
du bist nicht mehr so weit fort.
Schaue ich hoch zu den Vögeln die auf
den Sturmwellen segeln,
dann möchte ich einer von Ihnen sein,
Federleicht im Sonnenschein.
Dann Träume ich mir Flügel
und der Wind trägt mich zu dir.
Mein Kompass ist die Sehnsucht
die ich tief im Herzen spür.
Dann Träume ich mir Flügel
und ich gleite zu dir hin,
bis ich glücklich bei dir lande
und in deinen Armen bin.
~Verfasser mir unbekannt ~
Manche Menschen wissen,
wie wichtig es ist, einfach nur da zu sein.
Manche Menschen wissen,
wie wichtig es ist, andere zu trösten.
Manche Menschen wissen,
wie wichtig es ist, anderen Mut zu machen.
Manche Menschen wissen,
wie wichtig es ist, einfach nur zuzuhören.
Manche Menschen wissen,
wie wichtig es ist, andere zu lieben.
Manche Menschen sind
ein Geschenk des Himmels
© Udo Hahn
Ich schau auf dich herab...
jeden Tag
und weisst du was ich mich frag...
warum trauerst du so sehr um mich?
Ich bin doch da... beschütze dich.
Ich bin nicht fort,
nur an einem anderen Ort.
Weine nicht so sehr um mich,
weil du mir damit mein Herz zerbrichst.
Ich will dass du glücklich bist und lachst,
will dass du lebst und Freude am Leben hast.
Dabei werde ich immer in deinem Herzen sein
und wenn du willst... dann spüre mich,
du bist nicht allein. Ich werde immer
in euren Herzen sein.
Die Liebe ist stärker als der Tod!
~Verfasser mir unbekannt ~
Unsere lieben Toten sind nicht gestorben,
sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.
(Ottokar Kernstock)
Der Himmel öffnet sich................
Ich steh ganz unten,
schau hoch hinauf.
Welche Liebe
Die Blicke haben nichts an Sinn verloren,
und in dem Zauber, dem stillen
werden wir immer wieder neu geboren.
Es dunkelt, Du nimmst meine Hand,
wie könnt ich je vergessen,
welche Liebe uns verband.
Wo ein Stern sich seinen Weg bahnt
hält Wärme ewig an.
(© Jo M. Wysser)
*******
Ich warte Stunden.
Der Himmel geht nicht auf.
Wenn ein Engel wieder geht,
ist der Himmel offen.
Drum steh ich noch, es ist schon spät.
Doch das lässt mich hoffen.
Ich will hinein schaun und ganz laut
dann deinen Namen rufen.
Will sehen, ob für mich vertraut
sich bilden Himmelsstufen.
Wo du vielleicht mal runter kommst
oder ich geh hinauf.
Ich steh ganz still und schau ihn an,
doch er geht nicht auf.
Eine leise Stimme spricht:
"Horch, was du grad denkst,
was du willst, das geht so nicht.
Das hast du doch schon längst.
Du mußt nicht in den Himmel schaun,
du mußt nur deinem Herz vertraun."
****
Ich schenk dir eine gelbe Blüte des Lichtes,
weil dein Lachen Licht für uns war.
Ich schenk dir eine rote Blüte der Liebe,
weil du immer für uns da warst.
Ich schenk dir eine weiße Blüte der Offenheit,
weil du so ehrlich warst.
Ich schenk dir eine violette Blüte des Verzeihens,
weil du nach einem Streit nie böse warst.
Ich schenk dir eine blaue Blüte des Vertrauens,
weil wir uns immer auf dich verlassen konnten.
Ich schenk dir eine orange Blüte der Wärme,
weil deine Art uns gut tat.
Ich schenk dir eine goldene Blüte,
mit Diamanten besetzt,
weil du so wertvoll für uns warst
und es immer sein wirst, unsere Herzen halten
dich gefangen, so als seist du nie gegangen.
Du wirst für immer in unseren ❤ sein.
(Verfasser mir unbekannt )
Und eine große Umarmung von mir....
Tränen
Sie löschen das Feuer
das in dir brennt
Auf Befehl
der bestürzenden Sekunde
rollen sie aus deinen Augen
den Wangenweg herab
Keiner kann sie aufhalten
Sie fragen dich nicht
um Erlaubnis
Verlässliche Salztropfen
deines inneren Meers
Rose Ausländer
Diese Einsamkeit
die ein vertrauter Gefährte
unserer Trauer ist
und Hand in Hand mit ihr
das Schweigen aushält.
Mal gehalten von der
unerschütterlichen Hoffnung
das Leben wiederzufinden,
dann wieder fallen gelassen
von der zugeschütteten Angst,
sich im Nichts zu verlieren.
In der stillen Erkenntnis,
dass wahre Antworten nur
aus dem Schweigen geboren werden
und wahrer Trost wahrlich
aus einsamen Quellen schöpft.
Ute Leser
V erloren - Nein, wir haben dich nicht verloren.
E ingeschlossen bist du in unseren Herzen.
R iesengroß ist die Liebe zu dir.
L iebe, ja sie ist es die dich weiterleben lässt.
U nd wir wissen dass du auf uns wartest.
S o wie wir immer in Gedanken bei dir sind.
T ag für Tag kommen wir dir ein Stück näher.
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Manchmal musst du hinschauen.
.○° Sonst siehst du nichts.
.○° Manchmal musst du lauschen.
.○° Sonst hörst du nichts.
.○°
.○° Die grellen Bilder,
.○° die schrillen Töne
.○° liegen mir nicht.
.○° Ich komme leise.
.○° Liebe kommt immer leise.
.○°
.○° Schließ alle Sinne auf!
.○° Schließ Dein Herz auf!
.○° Dann bin Ich da.
.○° Und bleibe.
.○°
.○° J. Werth
Sternstunden
In jedem Leben gibt es Sternstunden.
Seltene Momente strahlender Freude,
strahlenden Glücks, strahlender Zuversicht.
Sternstunden werden uns geschenkt.
Sie lassen uns strahlen,
sichtbar nach außen, unsichtbar nach innen.
Wir können sie sammeln. Die Strahlen solcher Stunden.
In unseren Herzen.
Für dunkle Stunden unseres Lebens.
Für Stunden ohne Mut,
ohne Hoffnung, ohne Glück.
Für Stunden der Trauer und der Einsamkeit.
Die Strahlen in unseren Herzen lassen uns wieder hoffen.
Sie lassen uns hoffen auf neue Stunden des Glücks,
auf Sternstunden des Lebens.
Heidi Rose
Sehnsucht nach deinem Blick,
der in meinem Innersten lesen kann.
Sehnsucht nach deiner Hand,
die mein Leben sanft und sicher führen will.
Sehnsucht nach deiner Seele,
die die meine behutsam umfängt.
Sehnsucht nach deinem Herz,
das meines liebevoll in sich trägt.
Sehnsucht nach dir und deiner Liebe...
( Ute Brenner )
Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo man mit ihm war.
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.
Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.
Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.
(Jörg Zink)
Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind, und dies Leben ist ein kurzer Traum, eingebettet in einen langen Schlaf.
William Shakespeare
Was sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos,
denn die Sehnsucht ist schon Licht,
die Rose trägt das Licht in der Knospe verschlossen.
Die Schönheit, die sinnlich vergeht, die hat einen Geist,
der sich weiterentwickeln will, der Rose Geist steigt höher,
wenn ihre Schönheit verblüht.
* * * * * * *
Bettina von Arnim
Die Sanduhr
Kein Tag vergeht, an dem ich deiner nicht gedenke !
Obwohl viel Zeit, seit jenem Tag vergangen,
seit jenem Tag, der letzte war ?!
Ist dieser Tag für mich so, als wäre er gestern gewesen,
als wäre ich gestern erst an dir vorbeigegangen !
Noch einmal deine Stimme hören,
die so viel Leben in sich scheint zu bergen !
Noch einmal voll Erwartung auf dich zugehen
und hoffen auf ein WIR mit uns !
Aber die Zeit lässt sich nicht drehen,
sie schreitet gnadenlos voran.
Sie schreitet, gibt uns keine Pausen
wieso, frag ich mich nur ?!
Egal wie schnell die Sanduhr weiter läuft,
ihr Sand kann meine LIEBE nicht ersticken.
Nichts kann mich dazu bringen, von dir wegzublicken,
Nichts, verstehst du, NICHTS !
(Verfasser mir unbekannt)
*****
Ich kann nicht weiter gehen,
Mir ist so weh, so bang;
Ich bleibe traurig stehen,
Der Weg ist gar zu lang.
O Herr, laß mich nicht fallen,
Laß mich nicht liegen hier!
Du hilfst den Deinen allen,
Da hilfst Du doch auch mir!
Was seh ich in der Ferne
Dort für ein klares Licht?
Es leuchtet mild wie Sterne
MIr in das Angesicht.
Es ist mein Ziel, das helle;
O wär ich doch erst da!
Mein Herz, das eilet schnelle;
Ich glaub, ich bin schon nah.
Der Lebensbäume Rauschen
Tönt leise an mein Ohr;
Ich kann von ferne lauschen
Der Selgen Jubelchor.
Das sind die Ueberwinder
Durch Christi Gnad und Blut;
Sie waren arme Sünder
Und habens jetzt so gut.
Aus großer Trübsal kommen
Die Selgen allzumal.
Doch Gott hat abgenommen
Selbst ihnen ihre Qual.
Er wischte selbst von Thränen
Die Augen ihnen klar.
Mich faßt ein heißes Sehnen;
Ständ ich in ihrer Schaar!
Erst muß ich überwinden;
Erst kommt die Trübsalszeit.
Herr, hilf darein mich finden;
Das Ziel scheint oft so weit.
Durch Deine Gnad werd stehen
Auch ich vor Deinem Thron;
Will muthig weiter gehen –
Viel frischer bin ich schon.
Christine Herrmann
Das Testament
Kluge Menschen bauen vor;
keiner schießt sich gern ein Eigentor.
Rechtzeitig ein Testament zu schreiben,
hilft, spätere Disharmonien zu vermeiden.
Man nennt es letztwillige Verfügung
einer formalen Absichtserklärung.
Der Erblasser verfügt über sein Vermögen,
um für seine Hinterbliebenen vorzusorgen.
Derjenige zeugt von Verantwortlichkeit
mit weit vorausdenkender Klarheit.
Ein Testament tritt mit dem Tode in Kraft
und entfaltet den letzten Willen ehrenhaft.
Gott offenbart der Welt Sein Testament,
dass IHM für alle auf dem Herzen brennt.
Christi Tod & Auferstehung machte freie Bahn;
seitdem bietet Gott uns SEINE Versöhnung an!
Alle, die dieses Testament dankbar annehmen,
werden Gottes Herrlichkeitserbe gewinnen.
Wer im Glauben an Christus entschläft,
dessen Existenz hat ewige Zukunft!
Jesus sagt:
“Mein Vater will, dass alle, die den Sohn sehen*
und sich auf IHN verlassen,
ewig leben.
Ich werde sie am letzten Tag vom Tod auferwecken.”
*
Lebendiger Glaube; Joh.6,40; Hebr.9,17
Autor: Ingolf Braun
Wie Sterbenden zumut, wer mag es sagen?
Doch wunderbar ergriffs mich diese Nacht;
Die Glieder schienen schon in Todes Macht,
Im Herzen fühlt ich letztes Leben schlagen.
Den Geist befiehl ein ungewohntes Zagen,
Den Geist, der stets so sicher sich gedacht,
Erlöschend jetzt, dann wieder angefacht,
Ein mattes Flämmchen, das die Winde jagen.
Wie? hielten schwere Träume mich befangen?
Die Lerche singt, der rote Morgen glüht,
Ins rege Leben treibt mich neu Verlangen.
Wie? oder ging vorbei der Todesengel?
Die Blumen, die am Abend frisch geblüht,
Sie hängen hingewelket dort vom Stengel.
Ludwig Uhland
1787-1862
のღ Flieg mein Engel
"""""""""""""""""""""""""""
のღ Komm und zeig mir deinen Himmel,
のღ bring mich fort, halt niemals an.
のღ Wo bunt die Welt durch deine Farben und
のღ wo ich wieder lachen kann.
のღ Breite aus deine Flügel und lass uns schweben,
のღ weit in den Himmel hinein.
のღ Im Fliegen lässt du mich dann erkennen,
のღ wie schön es ist frei zu sei.
のღ Du lässt mich meinen Kummer vergessen,
のღ was zählt ist nur der Augenblick.
のღ Drum flieg mein Engel hoch hinauf
のღ und bring mir ein Stück vom Himmel zurück.
のღ Verena Flori
Sei langsam mit dem Reden
Darum, meine geliebten Brüder,
sei jeder Mensch schnell zum Hören,
langsam zum Reden, langsam zum Zorn;
Jakobus 1,19
Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.
(Laotse)
Es gibt kein Zurück für uns Sterbliche.
Die Flut des Lebens braust daher,
Bestehendes und Gewesenes
in ihrem Schoß begrabend,
doch die Erinnerung schlingt ihre
unverwelklichen Ranken um das Einst
und erhält es blühend und lebensfrisch
in der stillen Stätte des Herzens.
Nein, es gibt kein Zurück,
auch nicht eine Minute
kehrt in gleicher Weise wieder.
Sophie Verena
1826-1892
Du magst geglaubt haben
du seist nur ein kleines Rädchen
im Getriebe:aber dein Fehlen zeigt,
dass das kleine Rädchen eines der
wichtigsten in unserem Leben war...
(Verfasser unbekannt)
Wenn die Welt,
wieder Lächeln lernt.
Wenn Wunder,
auf einmal wieder sichtbar sind.
Wenn Geduld,
belohnt wird.
Bekommt Hoffnung Nahrung.
Nein, wir halten nichts fest,
wir halten sie in unseren Herzen
GEBORGEN.
Das ist ein Unterschied... ღ
(Petra Franziska Killinger)
Der Tod ist kein Schnitter,
der Mittagsruhe hält,
mäht zu allen Stunden
und schneidet sowohl
das dürre wie das grüne Gras.
Miguel de Cervantes (Don Quijote)
MANCHMAL sind die Zeichen
groß und gewaltig
und manchmal müssen wir
ganz genau hinschauen,
um zu entdecken, was uns der
Himmel zu Füßen legt.
Ein jedes Zeichen ist wie eine
Botschaft zwischen Himmel
und Erde, die trägt, tröstet und
Kraft zum Weiterleben gibt.
( Petra Franziska Killinger )
Hingabe. Ein Sich-zuwenden aus Liebe.
Hingabe. Ein Sich-verzehren in Trauer,
in Schmerz und Sehnsucht.
Hingabe. Ein Ich-gebe-mich-DIR-ganz hin,
weil mein Herz dort sein möchte, wo DU bist,
weil mein Herz und meine Seele DICH halten
und nicht von DIR lassen möchten.
Hingabe. Ein Sich-zuwenden aus Liebe.
Ein DU und ICH.
Und so ist Hingabe eine GABE der Traurigkeit
und auch der Hoffnung,
die oftmals nur sehr langsam erwächst … ღ
(Petra Franziska Killinger)
Manchmal kommen alte Bilder,
obwohl du sie nicht gerufen hast.
Dann kehrt wieder Traurigkeit in
dein Herz zurück und in dieser
Traurigkeit obwohl sie dich
belastet befindet sich Wärme,
die dich mit dem Verstorbenen
verbindet und du fühlst dich ihm
ganz nahe. Manchmal spürst
du neben dieser Traurigkeit
Sehnsucht nach diesem
Menschen und das beschwert
das Herz. Dann tauchen immer
wieder die Fragen auf: Warum?
Wieso? Und du holst die Bilder
hervor gehst immer wieder
die Vergangenheit in Gedanken
durch, warum gerade wir.
Manchmal kommen Tage
da bist du abgelenkt und
denkst nicht mehr daran
was geschehen war, fühlst
dich ein wenig freier und
erschrickst dich. Manchmal
kommt ein schlechtes Gewissen,
dass es kurze Zeiten der
beginnenden Freude gibt.
Darfst du das schon ?
Manchmal begreifst du,
dass es ein Wandel in dir
ist. Langsam spürst du,
die Seele vergisst nicht,
Die Gedanken haben alles
genau aufgezeichnet.
Aber das beginnende
Wohlfühlen geschieht mit
dem Einverständnis des
Verlorenen. Langsam
darfst du lernen ohne
das Verlorene zu Leben.
Manchmal und immer
öfter kommt die Zeit,
da blickst du in Dankbarkeit
auf die Zeit eures
Zusammenlebens zurück
und manchmal ahnst du:
Eines Tages wirst du mit
dem Verlorenen verbunden
sein und mit allen mit denen
dich Liebe verband.
(Verfasser unbekannt)
ICH liege
In der Dunkelheit
Und suche nach dir
In meiner Seele
Die mit deiner
Verbunden ist
Und schon
Verbunden war
Bevor wir uns
Das erste Mal
Begegnet sind
(Heinz Kruppa)
Ich möchte heim: Drin geht das Weh zur Ruh.
Ich möchte heim: Das löscht den Jammer aus.
Ich möchte heim: Nun schließ die Augen zu.
Das Lied lischt hin: Du bist im Vaterhaus.
Gustav Schüler
Mensch, du bist geschaffen
nach dem Bild eines Gottes,
der Liebe ist.
Mit Händen, um zu geben,
mit einem Herzen, um zu lieben,
und mit zwei Armen,
die gerade so lang sind,
um einen anderen zu umarmen.
© Phil Bosmans
Gedanken sind kleine Kuriere
unseres Herzens
die wir zu unserem Engel
schicken können:
zusammen mit unseren Fragen,
unseren Bitten, unserem Dank …
( Verf.mir unbekannt )
Himmel
Keiner will vorausgehn
Keiner bleibt zurück
Neben dir die Freude
Über dir das Glück
Niemand blickt betrüblich
Alle Tränen fort
Jenseits aller Plage
Welch ein schöner Ort …
Alles wie gewesen
Alle sind vereint
Alles ist wahrhaftig
Alles ist, wies scheint
Eben noch gestorben
Grade erst geboren
Nichts ist je vergessen!
Nichts geht je verloren!
© Thomas S. Lutter
(*1962), Lyriker und Musikerin
So unerreichbar nah
✬*̮̜,̮̜ Ich sehe Dich
✬*̮̜,̮̜ mit meinem Herzen
✬*̮̜,̮̜ meine Augen können Dich nicht sehen.
✬*̮̜,̮̜ Ich erinnere mich
✬*̮̜,̮̜ an Deinen Geruch, an Deine Laute
✬*̮̜,̮̜ meine Ohren können Dich nicht hören.
✬*̮̜,̮̜ Ich spüre Dich
✬*̮̜,̮̜ fühle Deine Hand in meiner
✬*̮̜,̮̜ berühren kann ich Dich nicht.
✬*̮̜,̮̜ Ich weiss, dass Du da bist
✬*̮̜,̮̜ ganz nah bei mir
✬*̮̜,̮̜ in mir - um mich herum
✬*̮̜,̮̜ Du bist so unerreichbar nah
Solange die Augen traurig glänzen,
das Leben ganz aufgewühlt
in dir wie ein Geschenk
zu einer sanften Erinnerung werden möchte,
ist der Himmel ganz nah.
Erst wenn wir durch die letzte
Einsamkeit gegangen sind,
spüren wir den Hauch der Ewigkeit.
Monika Minder
Gesang der Todten
Du Wandrer, der im Lichte
Ob unsern Häuptern geht,
Auf dessen Angesichte
Das rothe Leben steht,
O wolle nicht vergessen
In deinem Sonnenschein
Der Todten, die indessen
Bedeckt ein kalter Stein!
Wir haben auch dort oben
Vereinst wie du gelebt,
Von all dem Drang umwoben,
Gelitten und gestrebt.
Wir haben unsre Hände
Zu deinem Heil geregt,
Eh man in diese Wände,
Die engen, uns gelegt.
Die Wege, die du wandelst,
Die haben wir geweiht;
Die Stätte, wo du handelst,
Die haben wir befreit.
Wir sind in Nacht gestiegen,
Damit dir werde Licht,
Drum du bei deinen Siegen
Vergiß der Todten nicht!
Und hat, wie Königsleichen,
Der Tod uns schön geschmückt;
Den Herrscherstab, den reichen
Uns in die Hand gedrückt,
Die hohe Lorbeergabe
Uns auf das Haupt gesetzt —
So lasse unsre Habe,
Du Neidscher, unverletzt!
Und wenn, was wir errungen,
Dir klein und dürftig ist,
Nachdem du fortgedrungen
Auf unsern Schultern bist —
Bald werden Andre kommen,
Die auf die deinen stehn,
Den Berg, den du erklommen,
Nur noch als Hügel sehn!
Drum lass den Kranz der Ehre
Uns unversehrt und ganz,
Damit dir nicht versehre
Die Nachwelt deinen Kranz.
Und wandelst du dort oben,
So denk, wer dich zum Licht,
Zum Leben dich gehoben —
Vergiß der Todten nicht!
Ludwig Pfau
Siehe,
ich sende einen Engel vor dir her,
der dich behüte auf dem Wege
und dich bringe an den Ort,
den ich bestimmt habe.
(2. Mose 23, 20)
Mein Leben ist wie leise See
Wohnt in den Uferhäusern das Weh,
wagt sich nicht aus den Höfen.
Nur manchmal zittert ein Nahen und Fliehen:
aufgestörte Wünsche ziehn
darüber wie silberne Möwen.
Und dann ist alles wieder still...
Und weißt du, was mein Leben will,
hast du es schon verstanden?
Wie eine Welle im Morgenmeer
will es, rauschend und muschelschwer,
an deiner Seele landen.
Rainer Maria Rilke
Liebe
Die Lieb ist Alles! Wer zu lieben weiß,
Der kennt des Daseins einzig werthen Preis;
In ihm ist Gott - er hat das Licht, die Kraft,
Er hat den Glauben und die Wissenschaft!
Wer liebt, der lebt, und giebt des Lebens Lust
All dem, was er umschließt mit warmer Brust;
Er theilet aus - sieht seinen Schatz nicht an,
Er weiß es, daß er endlos geben kann.
Die Liebe hat nicht Zweifel, hat nicht Noth,
Die Sünde kennt sie nicht, kennt nicht den Tod -
Die Lieb ist ewig! - und darum allein,
Weil ich geliebt, werd ich unsterblich sein!
Karoline Fidler
Den Schmerz,
man gibt ihn oft nicht zu.
Die Tränen,
man unterdrückt sie und
weint sie nach innen,
damit sie niemand sieht.
Die Stärke,
ist oft nur so getan,
tief unten in meinen Herzen ღ
sieht es ganz anders aus...
Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
Und wenn wir das,
was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.
Henry David Thoreau
An einen Engel
Wenn ich an Dich denke,
ist ein Traum erwacht.
Weil meine Seele,
mit Freude und wärme lacht.
Du bist nicht nur ein Gedanke,
der mir die Nacht versüßt.
Du bist so wie ein Engel,
der immer bei mir ist.
Uns trennen so viele Meilen,
daß macht es mir oft schwer,
doch träum ich Dich beim schlafen,
ganz schnell wieder hier her.
Warum sind solche Träume
stets ohne Rast und Ruh ?
Steht solch lieben Gedanken
nicht auch etwas reales zu ?
Ich wünsche mir von Herzen,
es kreuzt einmal unser Weg,
auch Engel brauchen Liebe,
die sich in Ihre Herzen legt.
(Verfasser mir Unbekannt)
Vertraue
gehe entschlossen und mutig
wenn die Träume rufen,
wenn die Sehnsucht deine Seele streift
und mit dem Wasser der Hoffnung giesse
den Boden,wenn er trocken wird
Vertraue
male beharrlich deine Träume
in Hefte, auf Papier, Strassen und Wände
und erzähle von dem, was blühen will
auch den Tauben und Blinden
und singe und summe die Melodie der Erlösung
Hand in Hand mit deiner Angst und Einsamkeit
und mit dem Wasser der Hoffnung giesse
den Boden, wenn er trocken wird.
Die Sonne lacht mir ins Gesicht,
eine warme Hand streichelt meine Haut.
Ich schau zum Himmel und seh dich nicht,
aber das Gefühl ist mir vertraut.
Der Wind streicht mir durchs Haar,
wie einst deine kleine Hand.
Deine Nähe wirkt so wahr,
wie sie uns einst verband.
Ich wünscht, du bist da oben
und schaust strahlend auf uns nieder.
Ich wünscht, du kannst dort toben
und hast dein Kinderlachen wieder.
Könnt ich dich noch einmal seh´n
und wüsst ich, es geht dir gut,
würd mein Schmerz leichter geh´n
und es käm bald neuer Mut.
So nehm ich all die Zeichen,
wo auch immer sie mir entsteh´n,
als würdest du sie reichen,
dass wir gemeinsam weiter geh´n .
Es macht die Last nicht leichter,
auch den Weg nicht feiner,
aber mein Herz etwas weicher
und den Blick wieder reiner.
(Jana Weinhold)
ღ Engel- Begegnung ღ
Hast du schon einmal
in der Begegnung mit einem Menschen erlebt,
dass verloren geglaubte Hoffnungen
wieder in dir aufbrachen
und sich dir innen und außen
neue Welten erschlossen haben?
Hast du schon einmal erfahren,
dass das Wort eines Menschen dich aufgerichtet
und seine Zärtlichkeit
dich zu neuem Leben erweckt hat?
Hat dich schon einmal das liebende Lächeln
eines Menschen berührt,
das dir in der Tiefe des Augenblicks sagt:
Du bist unendlich wertvoll,
dein Leben hat einen Sinn?
Hast du schon einmal
in der Nähe eines Menschen gespürt,
dass alle Angst und Last von dir wich,
und du beschwingt deinen Weg gehen konntest,
als hättest du Flügel bekommen?
Wenn du solches erlebt hast,
ist dir ein Engel begegnet.
- Christa Spilling-Nöker -
Unheilig - Brief an dich
Die Nacht versiegt im Schatten,
und der Regen spielt Klavier.
Die Luft wirkt kalt und doch so warm,
nur du, bist nicht hier.
Ich denk an dich und sehe dich,
doch nur noch, dein Gesicht.
Kein Geruch, kein Geschmack, von dir bei mir,
du verblasst immer mehr in mir.
Schreibe auf so wie du für mich warst,
sehe Bilder, mache kontrast.
Unseren Schwur, habe ich noch nicht gebrochen,
ich bleibe hier, so hab ich es dir versprochen.
Siehst du mich, hörst du mich,
schreibe diesen Brief an dich.
Werf ihn ins Feuer, dass sich Rauch erhebt
und warte, bis der Wind ihn zu dir weht.
Siehst du mich,
wenn meine Worte zu dir wehn.
Hörst du mich,
sing meine Lieder nur für dich.
Frage mich, wies dir geht,
sahst du ein Licht, um das sich alles dreht.
Gibt es Engel, die zu dir stehn,
bist du weit weg, kannst du mich sehn.
Frage ihn ob, er mich kennt,
und wie lange, mein Licht noch brennt.
Unseren Schwur, habe ich noch nicht gebrochen
ich bleibe hier, so hab ich es dir versprochen.
Siehst du mich, hörst du mich,
schreibe diesen Brief an dich.
Werf ihn ins Feuer, dass sich Rauch erhebt
und warte, bis der Wind ihn zu dir weht.
siehst du mich,
wenn meine Worte zu dir wehn
hörst du mich,
sing meine Lieder nur für dich
Ein Brief an dich.
۵⑇♥ Leise, ganz oft, aber leise nur,
۵⑇♥ drehen sich meine Gedanken um dich.
۵⑇♥ Zärtlich, für immer ganz zärtlich,
۵⑇♥ sind meine Gefühle für dich.
۵⑇♥ Stark, unzerbrechlich und stark,
۵⑇♥ ist meine ewige Liebe zu dir.
۵⑇♥ Schwer, unsagbar schwer,
۵⑇♥ brennt die Sehnsucht in mir.
۵⑇♥ Unendlich, einfach unendlich,
۵⑇♥ vermisse ich dich, welch Schmerz.
۵⑇♥ Immer, für immer und ewig,
۵⑇♥ bist und bleibst du in meinem Herz.
۵⑇♥ Carolin Semmelroth
Trost
Ohne Trost kannst du nicht leben.
Trost ist keine Flut von Worten.
Trost ist wie eine lindernde Salbe
auf eine schmerzende Wunde.
Trost ist wie eine unverhoffte Oase
in einer unbarmherzigen Wüste -
du kannst wieder an das Leben glauben.
Trost ist wie ein gütiges Gesicht in deiner Nähe
von jemandem, der deine Tränen versteht,
der auf dein gequältes Herz hört,
der bei dir bleibt
in deiner Angst und Verzweiflung
und der Dich hinweist
auf ein paar Sterne.
Phil Bosmans
_-_ Mein Herz ist schwer.
-_- Meine Seele leer.
_-_ Mir ist als bliebe die Zeit stehen.
-_- Ich fühle nur noch diesen Schmerz.
_-_
-_- Und was macht die Erde:
_-_ sie dreht sich unaufhaltsam weiter.
-_- Legt nicht mal eine Gedenkminute für dich
_-_ ein.
-_- So bin ich allein in meinem Schmerz.
_-_ Spüre weder Tag noch Nacht.
-_- Nur diese Leere in meinem Leben,
_-_ wo früher dein Platz war.
-_-
_-_ Aber das Leben um mich herum geht weiter.
-_- Die Sonne fragt nicht nach meinem Schmerz.
_-_ Sie geht weiter auf und unter.
-_- Jeden Tag aufs Neue.
_-_ Sie stört sich nicht an meinem Kummer.
-_- Es wird Tag und auch wieder Nacht.
_-_ Die Welt steht nicht still
-_- - nur weil ich weine...
_-_
-_- Und ich merke:
_-_ ich muss weitergehen.
-_- Ich darf nicht hier in meinem Schmerz
_-_ verweilen,sonst läuft mir das Leben davon.
-_- Und das hättest DU sicher NICHT gewollt.
_-_ Unbekannt
Manchmal erscheint
alles so unwirklich,
dein Kommen,
dein Gehen,
die Zeit mit dir,
die Zeit ohne dich.
Manchmal erscheint
alles unwirklich.
Fremde Tage.
Fremde Nächte.
Trauer.
Welch unbeschreibliche Lebensaufgabe.
ღ Petra Franziska Killinger
Und wenn dich wieder und wieder
das unstillbare Gefühl der Sehnsucht erfasst
dann nimm es an und lass dich getrost
in ihre Arme fallen.Um sich mit ihr zusammen
in andere Welten zu träumen,
um den hörbaren Klang der Stille zu spüren,
um den lebendigen Herzschlag der Liebe
einzuatmen.
Auch Sehnsuchtsträume versprechen Wirklichkeit.
Um wahre Brücken zwischen Himmel und Erde
zu spannen.Weil sie ein göttliches Wissen
um das Unbewusste haben,weil ihre übersinnliche
Kraft grenzenlose Welten schafft.Welten, die sich
näher sind als wir ahnen und wahrer als jeder
zweifelnde Augenblick.
(Ute Leser)
Geliebte Seele, komm doch bitte
zu unsrem Trost in unsre Mitte
und lass dich bei uns nieder.
Begleite unsre schwachen Schritte,
erwärme unsre kalte Hütte,
belebe unsre Glieder.
Seit deinem Tode will das Leben
nicht Freude uns noch Lachen geben.
Zu jeglicher Sekunde
will sich ein Meer von Fragen heben,
die hartnäckig am Herzen kleben,
mit dem WARUM im Bunde.
Doch, ach, was nützen all die Fragen?
Wer mag uns schon die Antwort sagen?
Wer kann den Sinn durchschauen?
Wir müssen demütig ertragen,
und irgendwann zu hoffen wagen,
dass Schmerzen Wege bauen.
Dass Neues wächst aus allem Leiden,
nicht glänzend mehr, vielmehr bescheiden,
das möge Gott uns schenken.
Sein Wort soll uns mit Mut bekleiden,
dran soll sich unsre Seele weiden
und nimmer trostlos denken.
Es muss und wird ja weitergehen!
Wenn wir auch nicht den Sinn verstehen,
es bleibet Gottes Handeln!
Im Himmel gibt s ein Wiedersehen.
Dort oben, in den blauen Höhen
wird aller Schmerz sich wandeln.
(c) Bettina Lichtner
Tränen
*********
Jede meiner Tränen schenke ich dir,
denn ich weine sie nur für dich,
wenn ich an dich denke.
Ich wünsche mir, bei jeder Träne,
daß du all das hören könntest,
was ich dir sage.
Ich wünsche mir bei jeder Träne,
daß du all das sehen könntest,
was ich dir zeige.
Ich wünsche mir bei jeder Träne,
daß du meine Sehnsucht nach dir
fühlen würdest.
und jede einzelne Träne brennt
sich für immer in meine Seele ein.
Es reicht kein Satz undauch kein Spruch.Es müsste ein Buchmit vielen Seitensein, um all daswunderbare zubeschreiben,was wir mit Dirverloren haben.
Niemand kann sie dir nehmen deine unsichtbare Welt
die dir ganz allein gehört und wahre Träume birgt.
Weil deine Augen viel mehr sehen als die bloße
Wirklichkeit,weil deine Seele offen für das ist,
was anderen verborgen bleibt.
( Ute Leser )
Der Gärtner
Es kam der große Gärtner und vertraute mirein Pflänzlein an, bestimmt zu seines Gartens Zier."Ich hol? es wieder", sagte er voll Freundlichkeit,"bis dahin pfleg? und zieh es auf mit Zärtlichkeit."In meiner Hut die kleine Pflanze wuchs, gedieh, -solch eine Blüte wie sie brachte, hab? ich nie zuvor gesehn?.Die Farbenpracht, der Duft so rein,des Frühlings ganze Schönheit kann nicht schöner sein.Mein Herz war voller Entzücken und Glückseligkeit,die Blume mein war wohl die Schönste weit und breit.Der Wunsch, sie zu behalten, brannte tief in mir.Ach, könnt sie bleiben mir in meinem Garten hier.Der Gärtner kam zurück, so wie er?s hat gesagt,die Pflanze wollt er sehen, da ward ich ganz verzagt,die Blume war mir ja als Gut nur anvertraut,sein Wille war mir klar. Was klopft mein Herz so laut?"Sie ist vollkommen", sprach der Gärtner, beugte sichund nahm so liebevoll die Kostbarkeit an sich."Auf diesem Boden bald die Blütenpracht vergeht,in meinem Garten jedoch ewig sie besteht."So sprach der Gärtner und ließ mich allein,die Blume aber darf im Himmelgarten sein.Sie blüht nun dort in ewig schöner Herrlichkeit,einst werde? auch ich sie wieder sehn in Ewigkeit.
Kreislauf der Dinge
Es rinnen alle Bronnen
Zusammen in das Meer,
Und wenn sie hingeronnen,
So kehren sie daher.
Die Sonne kommt und schwindet,
Ist stets dasselbe Licht,
Ob sie uns fröhlich findet,
Ob unser Auge bricht.
Dieselben Sterne scheinen
Uns wieder jede Nacht,
Ob wir im Jammer weinen,
Ob selger Traum uns lacht.
Es führen uns die Jahre
Durch Freude und durch Graus:
Heut Wiege, morgen Bahre
Ist unser Schlummerhaus.
So laß uns heiter grüßen
Das Leben wie den Tod
Und fromm die Augen schließen
Im letzten Abendrot.
Wir werden auferstehen
Im neuen Morgenglanz
Und ihn, den Vater, sehen
Im ewgen Strahlenglanz.
Luise Hensel
Weder die untergehende Sonne.
Noch das verwehende Blatt.
Weder die fallende Rose.
Noch die ruhende Feder.
Weder die Spuren im Sand.
Noch das geschlossene Buch.
Beschreiben die Traurigkeit.
Die das Herz durchdringt.
Wenn die Seele Abschied nimmt ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
Manchmal braucht ein Blatt den leisen Wind,
um sanft zu Boden zu gleiten,
manchmal einen tosenden Sturm,
um wieder eins zu werden mit der Schöpfung.
Doch immer hat es seinen festen Platz in der Lücke des Baumes, der ihm Heimat war.
Immer hat es seinen festen Platz in dem Teppich der Erinnerungen und in der Sehnsucht des Herzens, das liebt …ღ
ღ Petra Franziska Killinger
Ich schau die alten Bilder an
und denke schweren Herzens dran,
wie oft dein Wort mir Frieden gab...
wie lieb ich dich noch immer hab.
Du gabst mir Halt zu jeder Zeit,
ein Engel wohl im Erdenkleid,
nun hast du dieses abgelegt,
dein Fortgehn hat mich tief bewegt.
Es war doch viel zu früh dafür,
ich blicke traurig hin zur Tür,
höre deine Lieblingslieder,
die Tür bleibt zu, du kommst nicht wieder.
Vermiss dein helles, frohes Lachen.
Was soll ich ohne dich nur machen?
Mir fehlt dein Rat, dein offnes Ohr,
all das, was ich mit dir verlor.
Ich wünsche mir, da wo du bist,
es wunderschön und friedlich ist
und das du jetzt, von wo auch immer,
ein Zeichen schickst, zu mir ins Zimmer.
Als Tränen auf dein Foto tropfen,
hör ich leis den Regen klopfen,
ich lächle sanft, obwohl ich wein,
machs Fenster auf und lass dich rein.
Doreen Kirsche
Ein Leben das aus dem Licht kam,
Licht in unsere Welt brachte und ins
Licht zurückkehrte.
Ein Herz das uns in einer
so kostbaren Zeit all die Liebe schenkte,
die es in sich trug.
Einen Menschen den wir umarmen durften,
ist von nun an ein Engel,
Der uns behütet und beschützt.
Verf unbekannt
Du wurdest gerufen
und bist gegangen.
Wir müssen mit unserer
Sehnsucht leben und
dich deinen Weg gehen lassen.
Gibt es wohl einen
größeren Beweis der Liebe,
als den, dass wir weiterleben,
uns weiter erinnern und nicht aufgeben?
Gabriele Gérad
Ein Engel, hieß es, als wir Kinder waren,
ist unterwegs, der sammelt jeden Schmerz,
den bösen, ungerechten, unduldbaren,
und fliegt hinauf und rührt an Gottes Herz.
Und zu Musik wird einer Schande Name,
es trägt als Duft ihn jeder Wind,
und Traumgespiele, helle, wundersame,
gesellen sich dem Schmerzenskind.
Das plötzlich strahlt. Es sieht: die Himmel rüsten,
dem Qualverstummten Gottes Arm zu leihn…
Ach, wär es wahr, sagt, wieviel Engel müßten
da heute wohl auf allen Wegen sein!
René Schickele
ღ Mein Herz kann nicht anders,
als unaufhörlich vom Himmel zu erzählen,
in dem es dich geborgen weiß.
Mein Herz kann nicht anders, als dich zu lieben ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
Das Schöne
Ich hörte einen Lautenton
In kühlen Waldesgründen
Und schlich ihm nach - er war entflohn,
Ich konnt ihn nirgends finden.
Da sah ich eine Blum am Bach
In Himmelsbläue stehen,
Das Blümlein wollt ich brechen, ach!
Es war nicht mehr zu sehen!
Und traurig ging ich weiter fort,
Und weinte helle Thränen,
Und suchte da und suchte dort,
Und immer wuchs mein Sehnen.
Ein Mägdlein kam, im Abendglanz
Wie ichs noch nie gefunden,
Das Blümlein stand in ihrem Kranz,
Das mir am Bach entschwunden;
Sie trug die Laute in dem Arm,
Die mir so süß geklungen:
Es wurde mir das Herz so warm,
Das erst der Gram bezwungen.
Sie sprach zu mir: Ich will dein Glück
Dir freudig offenbaren!
Das Schöne nimmt der Augenblick,
Nur Liebe kanns bewahren.
Aus: Aloys Schreibers Gedichte
Wir werden dieses Leben,
darin auch deines, auf uns nehmen
und es ein kleines Stückchen weiterführen.
Sofern du kannst, stehe uns bei
und mach es nicht zu schwer,
so ungetröstet ohne dich zu leben.
Auch wenn wir´s jetzt noch gar nicht wollten,
so sagen wir dir Dank dafür,
wie du warst und wer du bist für uns
und bleiben wirst, solange wir leben.
(Jochen Jülicher)
Gedanken kreisen in meinem Kopf,
sie gelten dir nur allein.
Was machst du, wo bist du, wie geht es dir?
Gibt,s bei dir nur Sonnenschein?
Ich bin ganz klar und doch verwirrt,
hab Hoffnung und Zweifel zugleich.
Hier ist es warm, doch mein Körper friert.
Bin arm und doch eigentlich reich.
Du warst bei mir ,du bist bei mir,
du wirst immer bei mir sein.
Ich sitze Menschenleer in dem Zimmer hier
und bin doch niemals allein.
Es gibt Gedanken,
die nicht verschwinden,
die auch nach langer Zeit
noch immer Platz
in meinem Kopf finden.
Du denkst,
jetzt habe ich es geschafft...
und schon kommen sie wieder,
diese dunklen Wolken.
Sie sind immer da,
auch wenn du sie manchmal
nicht siehst,
du nimmst sie wahr,
wenn sie ihre Schleusen öffnen
und Du sie als Tränen
auf deinen Wangen spürst.
( Verfasser Unbekannt )
Jede Feder, die wir finden, ist eine Zusicherung des Himmels, dass uns ein Engel mit seinen Flügeln umschließt....
ღ Petra Franziska Killinger
Die sich hier liebten,
werden sich drüben noch weit inniger lieben
und ohne irgendeine Spur von Furcht
noch einmal getrennt zu werden,
einander unendlich liebenswert bleiben.
Augustinus
Und oben am Himmel steht ein einsamer Stern
Da wohnt unsere Liebe so weit entfernt
So wurde aus ner Sonne nur ein kalter Planet
Der Lichtjahre weg am Nachthimmel steht
Und schau ich mal zum Himmel nach dem kleinen Stern
Dann denke ich an dich ich tue das immer noch gern
Jeder Blick nach oben erinnert mich daran
Dass es Dinge gibt die man nicht halten kann
( M. Reim)
Miss nicht die Zeit von Emotionen und Empfindungen.
Liebe ignoriert alle Uhren,
das Aufeinanderfolgen von Tagen und Nächten,
den Beginn und das Ende,
Kindheit und Alter.
Liebe dauert nur einen einzigen Tag,
und dieser Tag, der kennt kein Ende.
- Indianische Weisheit -
Glück, Freude, Geborgenheit und Liebe,
sind die Dinge, die ich erleben durfte.
Unglück, Traurigkeit, Einsamkeit und Ruhelosigkeit,
sind die Dinge, die ich nun erleben muß.
Eine einzige Sekunde hat über mein
weiteres Leben entschieden.
Viele Sekunden werden kommen,
in denen ich die Folgen dieser
einzigen Sekunde ertragen muß.
(Verfasser mir unbekannt)
Liebe Mama auch heute so heiß und anstrengend für mich dazu musste auch Abend für diese alte kranke Nachbarin einkaufen mit diesen Temperaturen ...jetzt bin erschöpft.....
"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"
Als ich die alte Grabschrift sah
Im eingesunknen Marmorstein,
Da fiel mein totes Lieb mir ein.
O Gott, ich schrieb schon tausendmal
Das gleiche Lied aus gleicher Qual,
Und war doch keins, wie dieses da:
"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"
Ludwig Jakobowski
1868-1900
Die Traurigkeit
hat einen langen Atem.
ღ Petra Franziska Killinger
Du fehlst. Und der Wind erzählt von Liebe ….....
Manchmal braucht ein Blatt den leisen Wind,
um sanft zu Boden zu gleiten,
manchmal einen tosenden Sturm,
um wieder eins zu werden mit der Schöpfung.
Doch immer hat es seinen festen Platz in der Lücke
des Baumes, der ihm Heimat war.
Immer hat es seinen festen Platz in dem Teppich
der Erinnerungen und in der Sehnsucht des Herzens,
das liebt …(P.F.Killinger)
Heute schenke ich dir einen Stern
Du siehst wieder einmal so traurig aus,
als wenn du schon lange Zeit nach innen geweint hättest.
Deshalb schenke ich dir heute einen Stern.
Er wird dir in der Nacht leuchten
und dein Herz mit der tiefen Gewissheit erfüllen,
dass du nicht allein bist unter dem Himmel.
Aber versprich mir eines:
Wenn deine Tränen eines Tages wieder getrocknet sind
und dir das Lächeln nicht mehr allzu schwer fällt,
dann reiche ihn bitte weiter, deinen Stern,
an einen anderen Menschen,
der seiner wärmenden Kraft gerade bedürftig ist.
Auch er wird diesen Stern wieder weiterverschenken,
so dass daraus eines Tages
eine Lichterglanzkette des Trostes erwächst...
Christa Spilling-Nöker
Die Stimme meiner Seele spricht ganz
leise.
Manchmal auf eine Weise, die ich selbst
nicht versteh.
Aus ihrem Grund erheben sich Töne.
Beben einzeln zu meinem Herz:
um es zu rühren und neu zu führen.
Ein Becher füllt sich unter Tränen.
Man nennt es Schmerz....
*********
Es wandelt, was wir schauen,
Tag sinkt ins Abendrot,
Die Lust hat eignes Grauen,
Und alles hat den Tod.
Ins Leben schleicht das Leiden
Sich heimlich wie ein Dieb,
Wir alle müssen scheiden
Von allem, was uns lieb.
Was gäb es doch auf Erden,
Wer hielt den Jammer aus,
Wer möcht geboren werden,
Hieltst du nicht droben Haus!
Du bists, der, was wir bauen,
Mild über uns zerbricht,
Dass wir den Himmel schauen -
Darum so klag ich nicht.
Joseph von Eichendorff
1788-1857
GEHALTENSEIN
Dunkelheit wie Samt
Mantel um Geist und Seele
Versteck für den Körper
Grundmelodie unter der Stille
Musik -
Blaue Töne
summen Ruhe
raunen Träume
flüstern Gutenacht
Wald hält Wacht
Wasser wiegt mich
GEBORGENHEIT
Carola Vahldiek
Hingabe. Ein Sich-zuwenden aus Liebe.
Hingabe. Ein Sich-verzehren in Trauer,
in Schmerz und Sehnsucht.
Hingabe. Ein Ich-gebe-mich-DIR-ganz hin,
weil mein Herz dort sein möchte, wo DU bist,
weil mein Herz und meine Seele DICH halten
und nicht von DIR lassen möchten.
Hingabe. Ein Sich-zuwenden aus Liebe.
Ein DU und ICH.
Und so ist Hingabe eine GABE der Traurigkeit
und auch der Hoffnung,
die oftmals nur sehr langsam erwächst … ღ
(Petra Franziska Killinger)
Ich schreibe in den Himmel, ich brauche dich,
in der Hoffnung, dass du es siehst.
Ich schreibe in den Himmel, ich vermisse
dich, in dem Glauben das du es liest.
Ich schreibe in den Himmel, ich liebe dich,
mit der Sehnsucht, das du es verstehst.
Ich habe die Hoffnung, den Glauben und die
Sehnsucht, das du es irgendwann, irgendwo
siehst, liest und verstehst.
(Verfasser unbekannt)
Stärken
heißt nicht,
Trauer, Tränen und Leid
unter Kontrolle zu halten.
Stärke heißt,
jeden Tag die Emotionen
zuzulassen.
Stärke heißt,
jeden Tag zu wissen,
dass die Liebe nicht stirbt.
~ Verf. mir unbekannt. ~
Hab keine Angst.
Höre mir zu.
Ich will nicht gehen,
Mein Leben bist Du.
Doch werd ich gerufen
für´s Leben im Licht.
Ich geh nur voran,
Ich verlasse dich nicht.
( Regina Thaeder )
BYE BYE MEIN ENGEL
Bye bye, mein Engel, warte auf mich,
bis die dunkle Nacht vergeht
und die Welt wieder im Licht
unserer hellen Sonne steht.
Engel brauchen keine Schwingen,
ein Herz voll Lieb‘ nur, stark und groß,
Gedanken, die uns Hoffnung bringen,
viel Liebe, Freude, Kraft und Trost.
© Anna Haneken
Kraftvoll, in sattem Grün und mit vielen Knospen
steht er vor mir - der Baum der Generationen.
Ein Blatt säuselt leis zu Boden,
kraftlos wie mir scheint.
Es ist eines der wenigen bunten
und sehr lang schon hing es locker an diesem Baum
- verzweifelt sich wehrend gegen jeden Sturm.
Noch bevor der Wind es mir nehmen kann,
hebe ich es auf und schaue es an - ein letztes Mal.
Es ist einfach und schön.
Die Harmonie der Farben gibt mir Kraft,
die Narben stimmen mich traurig und nachdenklich zugleich.
Nun möchte ich dieses Blatt nicht mehr länger aufhalten
auf seinem Weg.
Ich gönne ihm die lange Reise mit dem Wind,
der es tragen wird, bis es irgendwo
ein letztes Plätzchen gefunden hat, um zu vergehn.
Spuren werden bleiben - Erinnerungen sein.
(Martina Georgi)
Lass uns ein Bäumchen pflanzen
du und ich
auf Hoffnung hin
lass uns vertrauen
du und ich
auf die Kraft des Himmels
lass uns nicht müde werden
du und ich
solange Tag ist....
(Verf. mir unbekannt)
Sieh, wie alles so still ist
drüben in der Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten,
wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle
mit seiner überfließenden unendlichen Liebe
mitten unter ihnen
und erquickt und beruhigt alles.
Jean Paul
Wenn ich eine Blume wär`-
würd`ich nur für dich allein
blühen, duften, wachsen und gedeihn.
Wenn ich ein Zauberer wär -
würd ich dafür sorgen,
dass du keinen Ärger hast -
heute nicht und morgen!
Wenn ich ein Clown sein könnte
würd ich Späße für dich machen
und du müsstest immerzu
nur darüber lachen.
Wenn ich eine Amsel wär
würd ich für dich singen
schon beim ersten Sonnenstrahl,
dir ein Ständchen bringen.
Und wenn ich die Sonne wär -
würd ich daran denken
Tag für Tag an dich -
viele Sonnenstrahlen zu verschenken.
Und wär ich ein kleiner Stern -
würd ich hell funkeln in der Nacht
nur für dich, damit du weißt,
dass ich auch an dich gedacht.
Doch ich bin nur ich -
und all das - kann ich leider nicht
doch vielleicht zaubere ich auch so -
ein Lächeln in dein Gesicht?
*********
DU und ICH....
das ist es, was ich sehe...
wenn ich die Augen schließe...
DU und ICH....
so sieht mein Himmel aus....
(Petra Franziska Killinger)
„Wenn dich plötzlich das starke Gefühl erfasst,
der, den du geliebt hast und liebst, sei dir nahe,
er habe dir ein Zeichen gegeben, dann
lass dich nicht irremachen: Nimm es an!
Ich bin überzeugt, dass es mehr
Verbindungen gibt zwischen denen Drüben
und uns Hier, als die meisten von uns heute meinen.“
© Jörg Zink
Denken wir an dich,
sollen sich gleich die
lieben Gedanken auf die
Reise machen und dich
streicheln wie ein
sanfter Sommerwind...
Josephine Wood
Für deine Mama
✉∴♥ Ich bin wach, aber ich träume,
✉∴♥ ich schlafe aber ich ruhe mich nicht aus.
✉∴♥ Mein Herz schlägt immer noch, aber
✉∴♥ es liegt gebrochen in meiner Brust.
✉∴♥ Ich stehe mit beiden Füßen auf dem Boden,
✉∴♥ aber ich falle und falle,
✉∴♥ ich bin tapfer, und fürchte mich doch.
✉∴♥ Ich empfinde noch Freude, fühle mich aber so traurig,
✉∴♥ weil ich Dich hier unten immer noch so sehr vermisse.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel,
✉∴♥ Erzähl mir von deinem Aufenthaltsort.
✉∴♥ Male mir die Aussicht aus Deinem Fenster,
✉∴♥ sind die Straßen, wie sie sagen, wirklich aus Gold.
✉∴♥ Kannst du die Hand Gottes jeden Tag
✉∴♥ erreichen und berühren.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel, damit
✉∴♥ ich in heute noch lesen kann.
✉∴♥ Ich schreie es heraus, fühle mich so niedergeschlagen,
✉∴♥ ich kann hören, aber da ist kein Klang.
✉∴♥ Ich kann sehen, aber um mich herum ist alles dunkel,
✉∴♥ obwohl die Sonne immer noch scheint.
✉∴♥ Ich fühle mich wohl, aber hab so Heimweh nach Dir,
✉∴♥ ich bin noch jung, aber fühle mich alt.
✉∴♥ Ich bin wie benommen, fühle immer noch den Schmerz,
✉∴♥ es ist nicht einfach loszulassen.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel,
✉∴♥ Erzähl mir von deinem Aufenthaltsort.
✉∴♥ Male mir die Aussicht aus Deinem Fenster,
✉∴♥ sind die Straßen, wie sie sagen, wirklich aus Gold.
✉∴♥ Kannst du die Hand Gottes jeden Tag
✉∴♥ erreichen und berühren.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel, damit
✉∴♥ ich in heute noch lesen kann.
✉∴♥ Meine Ohren vermissen deine Stimme,
✉∴♥ meine Augen vermissen dein Gesicht,
✉∴♥ meine Haut vermisst deine Berührung,
✉∴♥ und die ganze Welt vermisst deine Zauber.
✉∴♥ Ich bin immer noch traurig, aber kann
✉∴♥ mich noch freuen, ich frage mich immer
✉∴♥ noch warum, kann es nicht verstehen.
✉∴♥ Von Zeit zu Zeit füllen Tränen immer
✉∴♥ noch meine Augen, ich versuche dies
✉∴♥ keinem zu zeigen.
✉∴♥ Ich bin immer noch müde, obwohl ich ruhig schlafe,
✉∴♥ Ich fühle mich verletzt, aber ich bin stark.
✉∴♥ Ich fühle mich immer noch verloren aber
✉∴♥ ich weiß, dass ich den Glauben finden
✉∴♥ werde um weiterzumachen.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel,
✉∴♥ Erzähl mir von deinem Aufenthaltsort.
✉∴♥ Male mir die Aussicht aus Deinem Fenster,
✉∴♥ sind die Straßen, wie sie sagen, wirklich aus Gold.
✉∴♥ Kannst du die Hand Gottes jeden Tag
✉∴♥ erreichen und berühren.
✉∴♥ Schick mir einen Brief vom Himmel, damit
✉∴♥ ich in heute noch lesen kann.
✉∴♥ Ich brauche heute einen Brief vom Himmel von Dir.
✉∴♥ (Songtext von Tim Shetler)
Eines Tages sagte die Träne zum Lächeln:
" Ich beneide dich, du bist immer so glücklich."
Das Lächeln antwortet:" Da liegst du falsch,
oft bin ich nur die Maske um deine Tränen zu verstecken."
Trauer ist die Dankbarkeit für die Zeit,
die ich mit dir verbringen konnte.
Trauer ist die Liebe.
Liebe, die nie vergeht.
Trauer ist die Erinnerung,
an eine schöne Zeit mit dir.
Trauer ist die Sehnsucht
dich in den Arm zu nehmen.
Trauer kennt keine Zeit....
Verfasser mir unbekannt
Schmetterling.....
....du weißt,
wie traurig mir ums Herz oft
wird - flieg weit dahin....
Rainer von Harnack
Tränenglanz
Wenn ich voller Zärtlichkeit
an Dich denke,
leuchtet mein Herz
und meine Augen weinen
ღ Petra Fanziska Killinge
Kennst du das Lied, das seine Flügel schlägt
Wie eine Taube, die vorm Wetter flieht?
Ach, Heimatglocken, silbertönig, trägt
Dies lichtumblühte, seidene Himmelslied.
Ich möchte heim: Drin geht das Weh zur Ruh.
Ich möchte heim: Das löscht den Jammer aus.
Ich möchte heim: Nun schließ die Augen zu.
Das Lied lischt hin: Du bist im Vaterhaus.
Gustav Schüler
Das Leben ist eine weite Reise, so sagt man,
eine weite Reise über das Meer,
ein Anstieg bis auf hohe Berge,
ein Hinabsteigen bis ins tiefe Tal.
Das Leben ist eine Reise, so sagt man,
eine Reise ohne Wiederkehr.
Es ist nur ein Augenblick, der uns noch trennt,
wenn wir an die Unendlichkeit der Ewigkeit erinnern,
und es ist ein winziger Schritt, den wir noch tun müssen,
um mit dir für immer vereint zu sein, wenn wir an die
Unendlichkeit des Universums denken. Unsere Liebe
ist unendlich groß und unsere Erinnerung ist unsterblich
in der Ewigkeit. Wir wissen nicht wie die Zukunft aussehen
wird, aber alles deutet darauf hin, dass du uns unendlich
glücklich machen wirst...
( Verfasser mir unbekannt )
Sei still mein Herz
Sei still, mein Herz!
Gott kennt den Schmerz,
Und Er versteht des Herzens Sehnen.
Wenn Gott es will,
Sei still, sei still!
Er sieht und zählet Deine Thränen.
´
Gott hats gethan!
Denkst Du daran?
Du darfst ja Deinen Schmerz beweinen,
Doch nie, mein Herz,
Vergiß im Schmerz:
Gott liebt und schlägt und heilt die Seinen.
´
Nimmt Er Dir ab,
Was Er Dir gab -
Was ists denn anders als Sein Eigen?
Du und was Dein
Ist Alles Sein -
Nimmt Ers zurück, so mußt Du schweigen.
Sei still, sei still,
Weil Gott es will!
Er legt Dirs auf, was willst Du klagen?
Was Dich bedrückt,
Hat Gott geschickt.
Sei still, sei still, Gott hilft Dir tragen!
Anna Karbe
Tränen des Herzens
sie waschen es aus
machen es rein
für die Gefühle
die wir aufheben wollen
die uns wärmen
die uns Licht geben
rein und klar
Herausgespült wird
die Wut
die Schuld
und die Angst
die Tränen schaffen Platz
für die Dankbarkeit
für die Erinnerung
und für die Liebe
Liebe in unseren Herzen
Pirko Lehmitz
Ich finde mich in dir...
Ich trage deine Gedanken in mir
und wiege sie sanft wie ein Kind.
Daraus wächst und entwickelt sich unser Wir,
das uns traumhaft und selig umspinnt.
Mit deinen Augen betrachte ich staunend das Meer,
mit deinen Augen lausch‘ ich dem Wind.
Und mit all meinen Sinnen spür ich so sehr,
dass ich ohne dich taub bin und blind.
Ich taste mich mit deinen Händen zum Licht.
Mit deinen Füßen gelingt es mir, Wege zu wagen.
Und im Spiegel erkenne ich, dass mein Gesicht
und das deine gemeinsame Züge tragen....
Elli Michler
Neue Wege gehen müssen,
ungefragt, weinend - gebrochen.
Neue Wege gehen müssen,
unbekannt, steinig - stolpernd.
Neue Wege gehen müssen,
unvorstellbar, kurvenreich - mühsam.
Neue Wege gehen müssen,
das Ziel erahnen, glaubend - hoffend.
Neue Wege gehen wollen,
voller Liebe für ein Wiedersehen!
So Still,
das jeder von uns wusste,
das hier ist, für immer,
für immer und ein Leben
und es war so still,
das jeder von uns ahnte,
hierfür gibts kein Wort,
das jemals das Gefühl beschreiben kann.
Doch...
Herzen sprechen miteinander,
auch wenn die Menschen ihre Stimmen nicht bewusst hören.
Ihre Sprache ist still und berührend intensiv,
weil sie durch die leuchtende Kraft ihrer Gefühle verbunden sind.
Ich begegne Dir in diesem Raum zwischen den Welten,
wo Entfernung keine Rolle spielt.
Dort, wo ich Dich immer finden kann,
Dein Echo ein heller Klang in mir.
(Verfasser unbekannt)
Die Kerze leuchtet und spricht:
"Danke, Ihr vergesst mich nicht."
Ich strahl mit meinem hellen Schein,
ganz tief in euer Herz hinein.
Mein Licht erzählt von Freud und Leid,
mein Licht hat immer für euch Zeit.
Will wärmen, trösten, Frieden bringen,
entzünde mich und lass mich singen.
Mein Licht erhellt die schwarze Nacht,
hab vieler Menschen Schmerz bewacht.
Und trotz der vielen dunklen Stunden,
hab die Liebe ich in mir gefunden.
Drum zünd mich an und ich verspreche dir:
"All meine Liebe, schick ich dann zu Dir."
Mein Licht verbindet euer Leid mit eurer Liebe,
es öffnet Herz und Seele weit und wär`s das
Letzte was mir bliebe,
mein Licht erhellt die Ewigkeit.
Hörst du, wie das Licht zu dir spricht:
"Danke, Ihr vergesst mich nicht."
~ Verfasser mir unbekannt ~
Tausend Risse hat das Glück,
das zu kleben nicht gelingt,
denn es fehlt das beste Stück
das nichts und niemand wiederbringt...
Tausend Risse hat das Herz,
das nur zaghaft wieder heilt,
unter endlos langem Schmerz,
und niemals mehr Gefühle teilt..
Tausend Risse hat die Zeit,
gewährt nur einen kurzen Blick
in glückliche Vergangenheit,
doch bringt sie niemals mehr zurück...
( Ralf Korrek)
Trauer braucht Zeit.
Sehnsucht braucht Zeit.
Trauer braucht Zeit,
damit das Sehnen erträglich wird ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
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Ein Wiedersehen im Himmel?
Du musst dir keine Hypothesen
dafür oder dagegen anhören.
Bewahre dir den Glauben und
höre auf die Stimme deines Herzens.
Das ist genug! Warum sollte
deine Vision von Wiedersehen
und Glück unerfüllbar bleiben?
Petra Franziska Killinger
Unsichtbare Brücken
spannen
von dir zu Menschen
und Dingen
von derLuft
von deinem Atem
Mit Blumen sprechen
wie mit Menschen
die du liebst
Im Atemhaus wohnen
eine Menschenblumenzeit
(Rose Ausländer)
♥❐ Sehnsucht ist die sehnende Sucht,
♥❐ die eine Reise in die Ferne bucht.
♥❐ Sie ist die Sucht die dir ins Herz hineinschiesst,
♥❐ noch ehe eine Träne aus Heimweh fliesst.
♥❐ Es ist sehnende Kraft,
♥❐ was ein Mensch für einen anderen geschafft.
♥❐ Sehnsucht fühlt man im Herz;
♥❐ und verursacht oft Schmerz.
♥❐ Doch Sehnsucht ist auch suchen und treibende Macht;
♥❐ das Gesuchte zu finden, noch ehman es gedacht.
♥❐ Sehnsucht trägt im Herzen ein Bild,
♥❐ siehst du dann vor dir, ist Sehnsucht gestillt.
♥❐ Nur eine Sehnsucht bleibt unerfüllt irgendwann,
♥❐ sie zieht dich in ihren Bann
♥❐ und fängt mit dem Tod eines geliebten Menschen an.
♥❐ Martina Rose-Hörst
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An manchen Tagen fliegen
unsere Schutzengel so hoch,
dass wir sie nicht mehr sehen können,
aber sie verlieren uns niemals
aus den Augen.
(Jean Paul)
AUS LIEBE....
.....will ich weiterleben
Mit meinen Ohren will ich für Dich hören,
mit meinen Augen will ich für Dich sehen,
mit meinen Händen will ich für Dich tasten,
mit meiner Zunge, die soll schmecken
all die Süße, all das Herbe,
erleben möcht‘ ich
die ganze Vielfalt dieser Schöpfung.
Aus Liebe will ich weiterleben,
Aus Liebe will ich für uns hoffen,
Aus Liebe will ich auch den Schmerz ertragen......
Anne Philipp „Nur einen Seufzer lang
Nach all den Monaten,in denen Du versucht hast,
zu begreifen, zu verarbeiten,
dem Geschehene einen Sinn zu geben,
neue Orientierung zu finden,
stark zu sein,Dich nicht unterkriegen zu lassen...
wachst Du plötzlich auf und merkst
das Du wieder ganz am Anfang stehst,
das Du nur im Außen weitergegangen bist,
doch im Inneren steht nach wie vor alles still.
Es scheint als würde Dein Verstand
Dein Herz nicht erreichen.
Es ist, als würde ich noch immer warten,
das ich aufwache und wieder in unserem Leben bin.
Das Du jeden Moment zur Tür reinkommst.
wann wird mein Herz begreifen,wann wird es
aufhören zu warten,was nicht mehr kommen wird,
wann werde ich verstehen?
(Verfasser unbekannt)
Mascha Kaléko - Der Mann im Mond
Der Mann im Mond
Der Mann im Mond hängt bunte Träume,
die seine Mondfrau spinnt aus Licht,
allnächtlich in die Abendbäume,
mit einem Lächeln im Gesicht.
Da gibt es gelbe, rote, grüne
und Träume ganz in Himmelblau.
Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,
für Bub und Mädel, Mann und Frau.
Auch Träume, die auf Reisen führen
in Fernen, abenteuerlich.
- Da hängen sie an Silberschnüren!
Und einer davon ist für DICH
Was vorüber ist, ist nicht vorüber
Es wächst weiter in Deinen Zellen.
Ein Baum aus Tränen
oder
vergangenem Glück.
(Rose Ausländer)
Jeder große Abschied lässt uns
die Begrenztheit der Zeit
die Zerbrechlichkeit des Glücks
und die Vergänglichkeit des Lebens erfahren.
Jeder große Abschied lässt uns aber auch
etwas vom Geheimnis des Glaubens erahnen,
der unserem Herzen die Gewissheit schenkt:
Der Mensch ist unsterblich durch die Liebe.
Denn sie wohnt in seiner Seele.
Die Liebe und die Seele gehören zusammen.
Sie sind eins.
Und der Tod hat keine Macht über sie.
Herr, lass uns bei jedem großen Abschied
in diesem Geheimnis Trost
und Zuversicht finden.
© Irmgard Erath
Über den Wolken muss die Freiheit
wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen sagt man,
blieben darunter verborgen und dann
würde, was uns groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.
(Reinhard Mey)
Der Tod ist kein Flüchten in die mütterliche Erde,
als vielmehr ein neues Werden.
(© Monika Minder)
_ღ_ Heut’ hab’ ich dich ღڰۣ
_ღ_ im Traum gesehen. ღڰۣ
_ღ_ Du tratest durch ღڰۣ
_ღ_ die Tür, die altvertraute, ღڰۣ
_ღ_ und warst so still ღڰۣ
_ღ_ und jünger als vordem. ღڰۣ
_ღ_
_ღ_ Ein Lächeln kam ღڰۣ
_ღ_ von dir zu mir, ღڰۣ
_ღ_ doch leise wehrend ღڰۣ
_ღ_ hieltest du die Hand. ღڰۣ
_ღ_
_ღ_ Und als ich sehnend
_ღ_ dir entgegen wollte, ღڰۣ
_ღ_ du wichst zurück, ღڰۣ
_ღ_ das Lächeln, das verschwand, ღڰۣ
_ღ_ und Dunkelheit umhüllte ღڰۣ
_ღ_ das Bild, das Traumbild, ღڰۣ
_ღ_ das verblich. ღڰۣ
_ღ_
_ღ_ Ein weher Schmerz ღڰۣ
_ღ_ blieb mir zurück ღڰۣ
_ღ_ und stieß mich ღڰۣ
_ღ_ in den grellen Tag. ღڰۣ
_ღ_
_ღ_ R.M.Rilke ღڰۣ
Das Auge lacht, das Herz es weint.
Im Garten blühen die Rosen.
Noch nie gabs diese Blütenpracht,
mir ists als ob ein Engel wacht.
Bist du der Engel der jetzt lacht?
Ich wünscht ich könnt dich hören.
( Verfasser mir unbekannt )
Der Wind, der deinen Namen flüstert!
Der Wind, der deinen Namen leise flüstert,
der Regen, der deinen Namen leise singt,
die Wolken, die deinen Namen sanft tragen,
die Sonne, die deinem Namen wärmt,
all dies wird für immer in die Herzen
der Menschen dringen, die dich lieben und die du liebst.
Wir werden deine Liebe, das Kostbarste was
wir haben, für immer in unseren Herzen tragen.
~Verfasser mir unbekannt ~
Wir sind niemals allein -
und auch nicht in unserer Sehnsucht,
denn auch sie kommt nicht allein,
sondern in Begleitung der Liebe ... ღ
ღ Petra Franziska Killinger
„Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“
(Dietrich Bonhoeffer)
Kleine Wünsche
Kleine Wünsche am grossen Himmel
schaukeln auf Wolken,
tragen über Eisblumen
und winken mit den Farben
des Lebens.
(© Monika Minder)
Kleine Freuden
Du beklagst dich, daß dein Leben trüb und einsam,
voll Enttäuschung ist an dir vorbeigezogen.
Schau die winzig kleinen Freuden an: Gemeinsam
leuchten sie gleich einem schönen Regenbogen.
Schau die Sonne an: Wie jeder Strahl bescheiden
einzeln durch das kleinste Fenster scheint.
Wie die Regenperlen sind die kleinen Freuden,
die ein guter Engel für uns weint.
Fred Endrikat
Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Führe die Straße, die du gehst,
immer nur zu deinem Ziel bergab.
Hab, wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Bis wir uns mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt.
Er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nie zu fest.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.
***
Ein grünes Blatt
Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so beim Wandern mit,
Auf daß es einst mir könne sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.
Theodor Storm
1817-1888
Schutzengel
Ich schick Dir einen Engel,
der Dich stets bewacht,
der mit Dir ein Tränchen weint,
aber auch mal lacht.
Ich schick Dir einen Engel,
der sich um Dich sorgt,
der Dir, wenn Du ratlos bist,
gern sein Ohr mal borgt.
Ich schick Dir einen Engel,
der Dich innig liebt,
der mit seinem Flügelschlag
Dir wieder Hoffnung gibt.
(Norbert van Tiggelen)
Es gibt Tage,
in denen ist die
Traurigkeit so groß,
dass sie nicht in
ein Herz passt...
(Petra Franziska Killinger)
Die Freude und der Schmerz
Die stritten um die Wette,
Wer an des Menschenherz
das meiste Anrecht hätte.
Da trat die Lieb hinzu
Und sprach: O, lasst das Streiten!
Mein ist das Menschenherz,
Ihr sollt es nur begleiten...
- Pauline Hoffmann -
Erinnerungen
sind ein zärtliches Gefühl von Liebe,
die Herz und Auge mit
Tränen füllen...
(Petra Franziska Killinger)
Was bleibt.....
Ein Zimmer mit Erinnerungsstücken.
Ein Schrank mit Kleidern,
die du nicht mehr trägst. Ein Platz der
leer bleibt. Ein Grab mit gelben Blumen.
Ein paar Fotos, ein Lachen, das verklungen
ist. Eine Hand voll Erinnerungen
und die Angst, dass diese zu schnell verblassen.
Sie müssen doch für ein ganzes Leben
ausreichen. Viele Tränen und eine tiefe
Traurigkeit. Eine unendliche, nie gekannte
Sehnsucht, Und eine grenzenlose Liebe,
die stärker ist als der Tod.
Mein Herz zersprang in tausend Teile.
Hab es mühsam wieder zusammengesetzt,
aber ein großes Stück fehlt.
Du hast es mit genommen -es gehört dir...
( Verfasser mir unbekannt )
Zwischen Himmel und Erde
gibt es so viel mehr,
als wir je erklären können.....
Und es ist dieses Unerklärliche,
dessen sich unsere Seele erinnert,
wenn Sie, vom Tod und Verlust erschüttert,
an der Realität verzweifelt....
(Heike Saal)
Das Licht der Seele
Ich schließe die Augen und
sehe das warme Licht,
das zwischen uns entstanden ist.
Ein Licht,
das nur die Seele sieht und spürt.
Das mich lächeln und
vergessen lässt,
dass ich Angst hatte,
es könnte erlöschen.
(Hans Kruppa)
Tausend Tränen reden ewig ungestillt
und in einer jeden spiegelt sich Dein Bild.
(R.M. Rilke)
Sehnsucht
Mit traurigen Augen
betrachtest du das
Sternenzelt mit einer
anderen ZÄRTLICHKEIT!
Petra Franziska Killinger
Hoffnungsherz
plötzlich und unerwartet
steht sie neben mir, die Hoffnung
wie kann ich dir helfen
fragt sie leise
mal mir ein rotes Herz auf meine Lebensstraße
bitte ich sie
sie malt mit heilender Hand, dann fliegt sie weiter
ich werde gebraucht, höre ich sie noch rufen
schon ist sie weg
und doch irgendwie
geblieben
(Cornelia Elke Schray)
Du und ich,zwei einander
zuwinkende Herzen am Morgen.
Du und ich,zwei einander zuträumende
Seelen in der Nacht.Du und ich,Liebe,
die sich sehnt und findet.
(P.F. Killinger)
Heike Fischer
Um die Traurigkeit und das
Meer aus gefrorenen Tränen zum
Schmelzen zu bringen,
braucht es die Wärme des
Himmels und ein neues,
grenzenloses Vertrauen
Manchmal bricht mitten am Tag
wie ein Lichtstrahl aus einer Wolke
ein kleines Glück herein.
Dann halte ich still,
damit sich der Augenblick
in meine Seele schreibt.
und ich ihn in mir trage:
eine Grußkarte,
die unverhofft vom Himmel fiel...
Tina Willms
Ich sehe dich in jeder Wolke,
ich spüre dich in jedem Rauschen
des Baches...
Ich spüre dich in jedem sanften Wind,
ich rieche dich in jeder Blume...
Du bist fort, doch für mich bist DU
nie gegangen....
Für mich bist du in ALLEM,
für mich bis du ALLES....
(Verf. mir unbekannt)
Jedes Wort, jeder Gedanke,
jeder Schritt ist mühevoll
denn jedes weitere Wort
ist eines, das dich nicht erreichen wird
jeder neue Gedanke
ist einer, den wir nicht mit dir teilen können
jeder künftige Schritt
ist einer, den wir ohne dich gehen müssen.
( Salka Friederichsen )
KRAFT FÜR DIE KRAFT
Das Leben gibt mir
noch einmal eine kleine Chance.
Werde ich mit meiner geschwächten
Kraft die große Kraft haben,
ertragreich damit zu haushalten?
© Annegret Kronenberg
Schau doch einmal in den Himmel
sehe den goldenen Sternenschein,
hör den Wind der leise flüstert:
Engel werden bei Dir sein.
Dich behüten und beschützen
wärmen in der kalten Nacht,
Deine Träume still begleiten
mit der ganzen Himmelsmacht.
Alle Sorgen werden schwinden
alles Leid wird sanft verwehen
wenn heut Nacht in Deinem Traume
Engel lächelnd vor Dir stehen.
Nur der Glaube lässt sie leben
Hoffung - Liebe - Zuversicht,
und die Engel wirst Du sehen
leuchtend hell im Sternenlicht.
Unbekannt
Die liebste Sonne glühte
und versank in eine zeitlose Ruh.
Es bleibt ein milder Klang
auf ewig DU.
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Muss nicht mehr müde stehen,
darf zu neuen Ufern gehen.
Bin der Finsternis entschwunden,
hab das Licht gefunden.
Bin von allen Mühen befreit,
für immer, für die Ewigkeit.
Hab den Frieden gefunden,
bleib in Erinnerung mit euch verbunden.
( Martina Rose Hörst )
Wir wissen nicht, wie viel Zeit uns bleibt.
Doch in der Magie des Augenblicks sind wir
jenseits von Raum und Zeit ,
und nichts hat ein Ende....
( Herman Hesse )
Sternenstaub
Wenn mein Körper geht
So bin ich doch nicht fort.
Sieh zum Himmel hinauf
Ich falle leise herab
Als Sternenstaub.
Und lege mich sanft auf dein Herz.
Sieh wie es glitzert
Sieh wie es heilt.
Du bist nicht allein.
Ich werde immer bei dir sein.
Unsere Herzen vereint.
Bis in alle Ewigkeit.
(Annika Paßmann )
Tränen. Es gibt keinen intimeren Moment,
keinen tieferen Raum als den einer aus
Sehnsucht reisenden Träne.
In ihr findest du einen ganzen Himmel. ღ
ღ Petra Franziska Killinger
Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.
Lao-Tse
Überflüssig
Nehmt mir den Stein von meinem Grabe;
für mich gibt’s keinen Leichenstein!
Ich, der ich nun verklärt mich habe,
will doch für euch kein Toter sein!
Warum das Weinen und das Klagen,
wozu der Gram, das Herzeleid?
Was ihr von mir hinausgetragen,
war nur das abgelegte Kleid.
Ich bin im Geist bei euch geblieben,
für den es keine Trennung gibt,
und werde euch auch ferner lieben,
so, wie ich euch bisher geliebt.
Zwar könnt ihr mich jetzt nicht mehr sehen,
obgleich ihr mir noch sichtbar seid,
doch ist ja weiter nichts geschehen,
als: ich bekam ein andres Kleid.
Und dieses Kleid; ich soll es tragen
zu meinem Heil, zu meinem Glück.
Das alte – tröstend will ich’s sagen –
ich wünsche es mir nicht zurück.
Doch, wenn ihr weint, dürft ihr nicht wähnen,
ich könne mich euch selig nahn;
es tut mir jede eurer Tränen
noch weher, als sie euch getan.
Laßt sie fortan nicht weiter fließen,
so lieb ihr es auch mit mir meint;
sie auf den Hügel auszugießen,
dazu sind sie doch nicht geweint.
Drum, nehmt den Stein von meinem Grabe,
da ihr nun wißt, ich lebe noch!
Wenn ich euch auch verlassen habe,
so bleibt euch meine Seele doch.
Karl May
Gute Nacht und gute neue Woche Renate
ಌ*;҉^ Ewige Liebe
“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“
ಌ*;҉^ Was soll ich andres sagen,
ಌ*;҉^ Dir, mein geliebter Engel,
ಌ*;҉^ Als immer nur das eine:
ಌ*;҉^ Ich bin dir treu gesinnt.
ಌ*;҉^ Dein Name steht geschrieben
ಌ*;҉^ Mir tief ins tiefste Herz.
ಌ*;҉^ Mit goldnen Flammen Zügen,
ಌ*;҉^ Die fester stehen als Erz.
ಌ*;҉^ Wir wollen uns gehören
ಌ*;҉^ Von nun in Ewigkeit,
ಌ*;҉^ Dich freue, was mich freut,
ಌ*;҉^ Dein Leiden sei mein Leid.
ಌ*;҉^ Der Leib wird welken, sterben,
ಌ*;҉^ Die Seele nicht verdorrt,
ಌ*;҉^ Lieb ist der Seele Blume
ಌ*;҉^ Und blüht im Himmel fort.
ಌ*;҉^ Ernst von Wildenbruch
“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“˜¨“
Ich bin im Abendwind,
der deine Stirne streift,
wenn du ihn fühlst,
dann fühlst du mich.
Ich bin im Stern,
der über deinem Hause steht,
wenn du ihn leuchten siehst,
dann siehst du mich.
Ich bin in deinem Schlaf,
der dir Erquickung bringt,
wenn er dich sanft umfängt,
umfang ich dich.
Die Begegnung....
Ja.....so ist sie manchmal.....
so tröstend,
so traurig und schön zugleich,
so wünschenswert,
so zärtlich und doch direkt,
so hoffnungsvoll,
so einfühlsam und schmerzhaft,
so dankbar,
so unwirklich und doch real,
so gnadenlos,
so verbindend und verletzend,
so liebevoll,
so tränenreich und manchmal
auch mit einem stillen Lächeln....
die Begegnung mit der Vergangenheit....
(Verf. mir unbekannt)
Wer liebt, kann den Himmel berühren.
Wer liebt, hört die Schmetterlinge lachen.
Wer liebt, spürt den Engel an seiner Seite.
Wer liebt, versteht de kleinen Zeichen
der Zuneigung, die der Wind
von Herz zu Herz trägt
wie ein geflüsterten Brief.
( Jochen Mariss )
Ich kann es nicht ertragen-
wie auch, wenn es unbegreiflich ist.
Ich kann es nicht fassen-
wie auch, wenn es unfassbar ist.
Ich kann es nicht verstehen-
wie auch, wenn es völlig unverständlich ist.
Lediglich glauben muss ich es -
auch wenn es unglaublich ist.
Ja, und tragen muss ich es-
obwohl es im Grunde unerträglich ist.
( Helga Schlüß )
Hinter der Wolkenwand
blühen die Sterne,
ewig, in unsagbarer Pracht.
Hinter der Wolkenwand
ist goldenes Licht,
auch in dunkelster Nacht.
Hinter der Wolkenwand
ist die Ewigkeit,
in der alles Leid erlischt.
Hinter der Wolkenwand
wohnt ewiger Frieden,
doch wir sehen ihn nicht.
( Verfasser unbekannt )
Es gibt keine Sorge auf der Erde,
die der Himmel nicht heilen könnte.
(Thomas Moore)
Für deine Mama...
Mit der Trauer leben,
heißt anders leben...
(Klaus Ender)
Tränenglanz
Wenn ich voller Zärtlichkeit
an dich denke,
leuchtet mein Herz
und meine Augen weinen
ღ Petra Fanziska Killinger
_____ ꕥꕥꕥ ..............................✩
_____ ꕥꕥꕥ ....✩ Gedanken und Augenblicke ✩
_____ ꕥꕥꕥ ...........✩ lassen Dich immer ✩
_____ ꕥꕥꕥ .................✩ bei uns sein ✩
ꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥ ................✩
ꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥ
ꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥ
_____ ꕥꕥꕥ
_____ ꕥꕥꕥ............................. )
_____ ꕥꕥꕥ........................... ( ҉;҉ )
_____ ꕥꕥꕥ____________(❀❁❀)
_____ ꕥꕥꕥ____________(❀❁❀)
_____ ꕥꕥꕥ____________(❀❁❀)
ꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥꕥ
❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫❤♫
♫
♫ Uns allen ist die Zeit
♫ zu gehen bestimmt
♫ Wie ein Blatt, getragen vom Wind
♫ Gehts zum Ursprung zurück als Kind
♫ Wenn das Blut in deinen Adern gefriert
♫ Weil dein Herz aufhört zu schlagen
♫ und du zu den Engeln fliegst
♫
♫ Dann hab keine Angst
♫ und lass dich einfach tragen
♫ Denn es gibt was nach dem Leben,
♫ du wirst schon sehen
♫ Einmal sehen wir uns wieder
♫
♫ Einmal schau ich auch von oben zu
♫ Auf meine alten Tage
♫ Leg ich mich dankend nieder
♫ Und mach für alle Zeit meine Augen zu
♫ Alles was bleibt, ist die Erinnerung
♫
♫ Und schon langsam wird dir klar,
♫ dass nichts mehr ist wies war
♫ Dann soll die Hoffnung
♫ auf ein Wiedersehen
♫ Mir die Kraft
♫ in mein Herzschlag legen,
♫ um weiterzuleben
♫
♫ Einmal sehen wir uns wieder
♫ Einmal schau ich auch von oben zu
♫ Auf meine alten Tage
♫ Leg ich mich dankend nieder
♫ Und mach für alle Zeit meine Augen zu
♫
♫ Ein Licht soll dir leuchten
♫ bis in die Ewigkeit
♫ Zur Erinnerung an deine Lebenszeit
♫
♫ Einmal sehen wir uns wieder
♫ Einmal schau ich auch von oben zu
♫ Auf meine alten Tage,
♫ leg ich mich dankend nieder
♫ Und mach für alle Zeit meine Augen zu
♫ Und mach für alle Zeit meine Augen zu
♫
♫ Joel Brandenstein
Sprechen zu dürfen von Dir
mit denen, die Dich kannten, Dich liebten
Sprechen zu können von Dir
wie Du warst
Dich in Worten wiederbeleben
nur ein paar Stunden lang
und dann
einschlafen
vor dem nächsten Alleinsein,
das doch unausweichbar wartet
(Gitta Deutsch)
Dein Baum trägt keine Blüten mehr,
Doch nichts ist leer, was je gelebt.
(Monika Minder)
MENSCHENWEGE ENDEN
Wo Menschenwege enden,
fängt Gottes Weg erst an.
Der alle Wege wenden
und Welten lenken kann.
Wo Menschenmacht entschwindet,
erst Gottes Macht beginnt.
Der seine Kraft entbindet,
wo unsre Kraft zerrinnt.
Er kann sein Machtwort sprechen,
erst in der tiefsten Not,
wenn alles zu zerbrechen
und zu versinken droht.
Erst wenn wir ganz verloren,
und arm und hilflos stehn,
zu uns aus Gottes Toren
die Engel Gottes gehn.
Wie Nebel muss zerrinnen,
was uns voll Trug umspinnt,
Gott kann erst dort beginnen,
wo wir am Ende sind.
( Fritz Woike, 1890/+1962 )
Suchst Du Licht, findest Du Licht.
Im Dunkeln beginnt der Weg zum Licht.
Wer dem Licht vertraut, wird im Licht leben.
(unbekannter Verfasser)
TRAUER
unser vielleicht stärkster Ausdruck
für LIEBE
Wenn es gelingt, die Trauer zu tauchen ins Lächeln
wenn es gelingt, die Trauer zu locken ins Licht
wenn es gelingt, die Trauer zu verwandeln in Leben
was, wenn es gelingt ... ღ
( A. Schnitt )
Aus Liebe will ich weiterleben,
mit meinen Ohren will ich für dich hören,
mit meinen Augen will ich für dich sehen,
mit meinen Händen will ich für dich tasten,
und meine Zunge, die soll schmecken all das Süße und das Herbe.
Und erleben möchte ich die ganze Vielfalt der Schöpfung.
Mit Liebe will ich weiterleben.
Aus Liebe will ich für uns hoffen,
aus Liebe will ich auch den Schmerz ertragen.
(D.Tausch-Flamme)
Festhalten was man nicht halten kann,
begreifen wollen was unbegreiflich ist,
im Herzen tragen was ewig ist.
(unbekannter Verfasser)
So wie der Wind mit den Bäumen spielt,
so spielt das Schicksal mit den Menschen.
Man sieht sich, lernt sich kennen,
gewinnt sich lieb, muss sich trennen.
Der Mensch kann viel ertragen und erleiden,
er kann vom Liebsten, was er hat
in Wehmut scheiden.
Er kann die Sonne meiden und das Licht
doch vergessen, was er einst geliebt,
das kann er nicht.............
Geschenke der Vergangenheit
Was immer deine Erinnerungen
Dir auch erzählen:
Sie sind die Geschenke
der Vergangenheit an Dich,
große Kostbarkeiten,
die Dir ganz alleine gehören.
Ich wünsche Dir den Mut,
sie in Dein Herz zu rufen,
wenn Du Dich nach ihnen sehnst.
Aber auch die Kraft,
sie wieder in Dein Innerstes
zurückzulegen, wenn das Leben
Deine ganze Aufmerksamkeit braucht.
Irmgard Erath
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Zum Pfingsten.....
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Es ist zu viel passiert , es hat sich so viel verändert.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
von einer Sekunde auf die andere hat sich die Welt geändert.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Du warst alles in meinem Leben, gerne hätte ich für dich
mein Leben gegeben.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Trauer in Herz und Seele, Tränen die nicht zu stoppen sind.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Sehnsucht spüre ich in jeder Sekunde, Gefühle und Liebe
für dich die dich nun begleiten.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Was bleibt ist meine endlose Liebe,
was bleibt ist die Erinnerung an dich.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Doch muss ich lernen wieder aufzustehen,
doch muss ich lernen wieder weiterzugehen.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
Es wird ein langer Weg werden den ich nun gehen muss
Deine Kraft, Deine Stärke werden mir dabei helfen.
Kein Tag wird mehr ein leichter sein...
(Xavier Naidoo)
Ohne Trost kannst du nicht leben.
Trost ist keine Flut von Worten.
Trost ist wie eine lindernde Salbe
auf eine schmerzende Wunde.
Trost ist wie eine unverhoffte Oase
in einer unbarmherzigen Wüste -
du kannst wieder an das Leben glauben.
Trost ist wie ein gütiges Gesicht in deiner Nähe
von jemandem, der deine Tränen versteht,
der auf dein gequältes Herz hört,
der bei dir bleibt
in deiner Angst und Verzweiflung
und der Dich hinweist
auf ein paar Sterne.
Phil Bosmans
An einen Engel
Wenn ich an Dich denke,
ist ein Traum erwacht,
weil meine Seele,
mit Freude und wärme lacht.
Du bist nicht nur ein Gedanke,
der mir die Nacht versüßt,
Du bist so wie ein Engel,
der immer bei mir ist.
Uns trennen so viele Meilen,
daß macht es mir oft schwer,
doch träum ich Dich beim schlafen,
ganz schnell wieder hier her.
Warum sind solche Träume,
stets ohne Rast und Ruh ?
Steht solchen lieben Gedanken,
nicht auch etwas reales zu ?
Ich wünsche mir von Herzen,
es kreuzt einmal unser Weg,
auch Engel brauchen Liebe,
die sich in ihre Herzen legt.
*Dichter unbekannt*
Mit dem Herzen sehen...................
Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.
(Edith Maria Bürger)
Hinter den Tannen
Sonnenschein auf grünem Rasen,
Krokus drinnen blau und blaß;
Und zwei Mädchenhände tauchen
Blumen pflückend in das Gras.
Und ein Junge kniet daneben,
Gar ein übermütig Blut,
Und sie schaun sich an und lachen –
O wie kenn ich sie so gut!
Hinter jenen Tannen war es,
Jene Wiese schließt es ein –
Schöne Zeit der Blumensträuße,
Stiller Sommersonnenschein!
Theodor Storm
1817-1888
Ich habe in meinem Leben
viele kluge und gute Bücher gelesen.
Aber ich habe in ihnen allen
nichts gefunden, was mein Herz
so still und froh gemacht hätte,
wie die vier Worte aus dem 23.Psalm:
Du bist bei mir...
( Immanuel Kant )
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Ins stille Land!
Wer leitet uns hinüber?
Schon wölkt sich uns der Abendhimmel trüber,
Und immer trümmervoller wird der Strand.
Wer leitet uns mit sanfter Hand hinüber,
Ach! hinüber ins stille Land?
Ins stille Land!
Zu euch, ihr freien Räume
Für die Veredlung! zarte Morgenträume
Der schönen Seelen! künftgen Daseins Pfand.
Wer treu des Lebens Kampf bestand,
Trägt seiner Hoffnung Keime
Ins stille Land.
Ach Land! ach Land!
Für alle Sturmbedrohten
Der mildeste von unsers Schicksals Boten
Winkt uns, die Fackel umgewandt,
Und leitet uns mit sanfter Hand ins Land der großen Toten,
Ins stille Land.
(Gedicht Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis
Seelenflug
║Wenn Gedanken und Träume
║ineinander verfließen
║spielt der Nachthimmel
║die Melodie meiner Sehnsucht
ღ♥
║Hinterm Horizont
║liebevolle Gedanken
║in vertrauter Stille
║der Klang unserer Seelen
║ganz leise und zärtlich
║niemals laut
ღ♥
║Sehnsucht hat den Weg
║durch die Nacht gefunden
║unsere Herzen sich im Sternenlicht
║in Liebe ewiglich miteinander
║verbunden
║©Sheera
Dann halte ich still,
damit sich der Augenblick
in meine Seele schreibt
und ich ihn in mir trage:
eine Grußkarte,
die unverhofft vom Himmel fiel.
(Tina Willms)
An ein fernes Ufer wird die Seele getragen.
Doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin.
(Verfasser Unbekannt)
Wißt ihr, was es bedeutet,
Wenn von dem Himmelszelt
Ein Stern herniedergleitet
Und schnell zur Erde fällt?
Wenn unten auf der Erde
Ein guter Mensch gedrückt
Von Kummer und Beschwerde
Voll Andacht aufwärts blickt.
Und sich zum Vater wendet
In seinem tiefen Weh
Dann wird herabgesenkt
Ein Engel aus der Höh.
Das ists, was es bedeutet
Wenn von dem Himmelszelt
Ein Stern herniedergleitet
Und schnell zur Erde fällt.
Friedrich von Sallet
(1812 - 1843), deutscher Dichter
Alles ist wie der Ozean,
alles fließt und berührt sich.
An der einen Stelle rührst du es an
und am anderen Ende der Welt
wird’s gespürt und hallt es wieder ... ღ
(Fjodor M. Dostojewski)
Die Macht der Liebe
Überall wohin mein Auge blicket,
Herrschet Liebe, find ich ihre Spur;
Jedem Strauch und Blümchen auf der Flur
Hat sie tief ihr Siegel eingedrücket.
Sie erfüllt, durchglüht, verjüngt und schmücket
Alles Lebende in der Natur;
Erd und Himmel, jede Kreatur,
Leben nur durch sie, von ihr beglücket.
Johann Nepomuk Ritter von Kalchberg
1765 - 1827
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
und streut immerfort Blütenstaub,
den wir atmen, herüber;
auch noch im kommenden Winter
atmen wir Abschied.
( R. M. Rilke )
Zu Hause fühlen
Ich fühle mich dort zu Hause,
wo nicht nur meine Worte gehört werden,
sondern da wo auch mein Schweigen willkommen ist,
und verstanden wird.
Da wo ich auch gefühlt werde,
wo meine Seele liebevolle Aufnahme findet.
Meine Heimat ist da wo Herz und Seele
ihr eigene Sprache haben…
wo man sich wortlos in die Arme nehmen
und von Herz zu Herz kommunizieren kann.
Da wo Du mir in die Augen schaust und
darin mein Innerstes erkennst.
Egal an welchem Platz der Erde dies ist…
an solchen herzgelebten Orten fühle ich mich immer zu Hause.
© Erika Flickinger
Wenn leis ein Blatt sich heimwärts weht
und alle Sterne sich dem Himmel entziehn
und auch der letzte Vogel geht,
füllt das Herz mit Liebe sich auf ewig hin.
(© Beat Jan)
∴°✥ Atemzug
﹌﹌﹌﹌﹌﹌﹌
∴°✥ Ich werde immer bei dir sein
∴°✥ Wo immer du bist
∴°✥ Ich will das du weißt
∴°✥ Du kannst immer auf mich zählen
∴°✥ Und wenn du mich brauchst
∴°✥ dann werde ich es spüren
∴°✥ Ich werde immer bei dir sein
∴°✥ Nur einen Atemzug entfernt
☜ღ☞
•*¸.•..
˜˜”*°•.✫ღ
∴°✥ Ich glaube dein Lachen zu hören
∴°✥ Es klingt in allen Räumen
∴°✥ Und ich kann reden mit dir
∴°✥ Und weiß das du mich hörst
∴°✥ Manchmal glaub ich dich zu sehen
∴°✥ Das kann ich doch nicht träumen
∴°✥ So halte ich mich an dir fest
∴°✥ Als ob du nie gegangen wärst
☜ღ☞
•*¸.•..
˜˜”*°•.✫ღ
∴°✥ Am Ende der Welt
∴°✥ Am Ende der Zeit
∴°✥ Ich werde immer bei dir sein
∴°✥ Wo immer du bist
∴°✥ Ich will das du weißt
∴°✥ Du kannst immer auf mich zählen
∴°✥ Und wenn du mich brauchst
∴°✥ dann werde ich es spüren
∴°✥ Ich werde immer bei dir sein
∴°✥ Nur einen Atemzug entfernt
∴°✥ Matthias Reim
Ich kann nicht mehr weinen,
meine Augen sind leer.
Kann es immer noch nicht glauben,
ist alles so schwer.
Ich kann nicht mehr weinen,
meine Augen tun weh,
Kann alles nicht begreifen,
warum ich Dich nie mehr wiederseh.
Ich kann nicht mehr weinen,
möchte wieder bei Dir sein,
warum bist Du gegangen,
und lässt mich hier allein?
Ich lege mich zur Ruh,
in Gedanken immer Du.
Ich kann nicht mehr weinen,
meine Augen sind leer,
denn ich vermisse Dich so sehr!
( Regina Theader )
Am Grab
Du mochtest so gerne Chrysanthemen.
Ich stelle einen Strauß auf dein Grab,
zupfe ein paar Unkräuter weg
und denke an die Zeit mit dir :
an gute und schlechte Tage,
an Feste, die wir feierten,
an Sorgen, die wir teilten,
an die Art, wie du lachtest
oder die Stirn in Falten zogst,
und an viele Gespräche.
Ich klaube noch
ein paar verirrte Blätter vom Grab.
Mit jedem kommen
neue Erinnerungen.
Du fehlst mir.
Und doch spüre ich,
wie du in meinen Gedanken
weiterlebst.
(Gisela Baltes)
Dein Bild
Ich hab‘ dein Bild, dein Bild so gern
Wie nichts, wie nichts auf Erden,
Es musste wohl der schönste Stern
Zu deinem Auge werden.
So lieb, wie mich dein Blick anschaut,
Schaut nichts mich an hienieden,
Kein Himmel reiner, tiefer blaut,
Kein Himmel gibt mehr Frieden.
Ich hab‘ so lieb, so lieb dein Bild,
Hab’s jede Stunde lieber,
Und wenn die Nacht durch’s Fenster quillt,
Nehm‘ ich’s im Traum hinüber,
und lasse keinen Blick von dir,
Ich hab‘ dein Bild, dein Bild so gern,
Du reinste von den Reinen!
Doch denk‘ ich, dass du fern, so fern,
Dann muss ich bitter weinen.
- Johanna Ambrosius -
Nur wer die dunklen Wolken
je gesehen hat
kann das Blau des Himmels
ganz ermessen.
Nur wer einmal
ganz allein am Ufer steht
lernt zu fragen
wo die Brücken sind.
Nur wer die Einsamkeit
geatmet hat
kann sich an der lauten Turbulenz
der Feste freuen.
Nur wer die stille Täler
des Leides durchschritten hat
kann sich an den Blumen
der Wüste freuen.
(Hermann Traub)
"Mein Haus ist leer und verwaist. Es ist unerträglich einsam", weinte
das sehnsuchtsvolle Herz. "Ja, ich weiß um deinen Schmerz und ich leide
mit dir", versuchte die Seele zu trösten und leuchtete mit ihrem hellen
Licht bis tief hinein in das traurige Herz, in die Ebene der
Untröstlichkeit. "Aber schau, in dein leeres Haus ist nun ein großes
Stück vom Himmel eingezogen."
(Petra Franziska Killinger)
Abschied und Tod
sind nur andere Worte
für Neuanfang und Leben.
Alles, was Du zurücklässt,
findest Du in einer anderen
Form immer wieder.
(Volksweisheit/ Volksgut)
Sag, hast Du den Engel
am Fenster gesehen?
Mal fliegt er vorüber
und mal bleibt er stehen.
Mal lächelt er zärtlich,
mal winkt er mir zu.
Kann Nachts ich nicht schlafen,
bettet er mich zur Ruh.
Bin ich einmal traurig,
dann tröstet er mich,
bin ich wieder fröhlich,
lacht er mir zu.
Auch Du hast einen Engel,
der ist immer für dich da.
Wenn Du es nur zulässt,
ist er dir immer nah.
Manchmal erdrückt mich meine Traurigkeit,
dann wieder fühle ich mich unsagbar stark.
Manchmal weine ich, weil du nicht mehr bei mir bist,
dann weder spüre ich so viel Energie in mir.
Manchmal gehe ich anderen aus dem Weg,
dann wieder könnte ich sie umarmen
weil es sie gibt.
Manchmal ersticken mich fast meine Tränen,
dann kann ich lachen wie früher.
Manchmal erstarre ich von Leere um mich,
dann wieder erfüllt mich unglaublicher Tatendrang.
Manchmal glaube ich, nur noch die Hälfte zu sein,
dann wieder entdecke ich, Neues wächst in mir.
( Ludwig Kugler )
Mein Leben ist wie leise See
Wohnt in den Uferhäusern das Weh,
wagt sich nicht aus den Höfen.
Nur manchmal zittert ein Nahen und Fliehen:
aufgestörte Wünsche ziehn
darüber wie silberne Möwen.
Und dann ist alles wieder still...
Und weißt du, was mein Leben will,
hast du es schon verstanden?
Wie eine Welle im Morgenmeer
will es, rauschend und muschelschwer,
an deiner Seele landen.
Rainer Maria Rilke
Wenn ich an Dich denke,
ist da immer ein Lächeln
und ein bleibender Hauch von
Traurigkeit und Sehnsucht.
( Petra Franziska Killinger )
Wenn es ein Licht unter uns gab
du bist es gewesen.
Wenn es Glück unter uns gab
du hast es geschenkt.
Wenn es Liebe gab in uns
du hast sie gepflanzt,
Wenn es Engel gibt
du kamst aus ihren Reihen
und kehrst nun wieder Heim...
( Verf. mir unbekannt )
Ich bin gerne
bei euch
auf dem Platz
eurer Ruhe.
Hier vergesse ich
die Zeit.
Ihr Weisen,
Sanften, Großmütigen,
die ihr alles Kleinliche,
Ängstliche, Laute
abgelegt habt
mit eurem
Erdengewand.
Schweigend empfangt
ihr mich als
euren Gast
Eure Stätte
schmücke ich mit
Blumen.
In meine leeren Hände
legt ihr ein Stück
eures Friedens
das ich mitnehme
in meinen Alltag.
Renate Salzbrenner
"Solange ich stehen kann, besuche ich dich an deiner letzten Ruhestätte.
Solange ich atme und rede ich, erzähle ich von Dir!
Solange ich lebe, liebe ich Dich."
Gedanken steigen auf, zu dir in den Himmel,
jeden Tag sind sie bei dir.
Gedanken gehen zurück in die Zeit,
in der noch alles gut war,
wir unser Leben geteilt haben.
Gedanken machen mich traurig und
wecken die Sehnsucht
nach dir, dich wieder zusehen.
Gedanken lassen schöne Erinnerungen
wach werden, die so unendlich schön sind
und weh tun zugleich....
( Verf.mir unbekannt )
Der Sinn
Der SINN, den man ersinnen kann,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, den man nennen kann,
ist nicht der ewige Name.
Jenseits des Nennbaren liegt der Anfang der Welt.
Diesseits des Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe.
Darum führt das Streben nach dem Ewigen und Jenseitigen
zum Schauen der ewigen Kräfte,
das Streben nach dem Ewigen und Diesseitigen
zum Schauen des ewigen Raumes.
Beides hat Einen Ursprung und nur verschiedene Namen.
Diese Einheit ist das Große Geheimnis.
Und des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis:
Das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.
Laotse
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Ich habe nicht nur einen
geliebten Menschen verloren,
ich verlor dadurch auch ein Stück
meines Herzens.
Darüber möchte ich
nicht schweigen, nur
weil es für manche Menschen
bequemer ist.
Ich werde deinen Namen
so lange ich lebe immer
wieder aussprechen und
dadurch wirst du
für mich immer
unsterblich sein.
( Verfasser unbekannt )
Der kleine Seelenvogel spürte,
dass er sich nun auf die Reise begeben musste.
Leise sprach er zu seinen Gefährten:
Liebe, niemals war ich ohne dich!
Freundschaft, mit dir habe ich so vieles geteilt!
Geborgenheit, mit dir habe ich mich so wohl gefühlt!
Da machten sie sich bereit, ihn zu begleiten.
Hoch hinaus flog nun der kleine Vogel
in das unbekannte Land und war ganz ruhig,
ganz ruhig und ohne Angst,
denn er war nicht allein.
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All meine Tränen
und die wärmende Liebe meines Herzens
haben im Himmel Millionen lieblicher Blumen
für dich wachsen lassen.
Noch immer weine ich um dich..
( Petra Franziska Killinger)
Das Licht der Seele
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Ich schließe die Augen
und sehe ein warmes Licht,
das zwischen uns
entstanden ist.
Ein Licht,
daas nur die Seele sieht
und spürt,
das mich lächeln und
vergessen lässt,
dass ich Angst hatte,
es könnte erlöschen.
( Hans Kruppa )
Manchmal ist kein Berg so hoch,
kein Land so weit
und kein Ozean so tief,
um die Sehnsucht nach dir
in Worte zu fassen.
( R. Bloch )
Graue Tage
Es ist mitunter als wären alle
Fäden abgerissen
als wäre alles um dich her
weitab und leer, ein toter Raum und
du dir selbst ein fremder Traum.
Als käme nich die Sonne wieder
als klänge kein Lied mehr durch
als höre alles langsam auf und
plötzlich flimmert´s durch die Wolken und
plötzlich tritt ein Klang ans Ohr und
leise fliegt auf goldenen Flügeln
ein Schmetterling am Weg empor.
( Cäsar Flaischlen )
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