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Ariel Scharon

Ariel
Scharon

27.02.1928
Kfar Malal
-
11.01.2014
Tel Hashomer

stimmungsbild

Gedenkseite für Ariel Scharon

Ariel Scharon wurde im Winter am 27. Februar 1928 in Kfar Malal geboren und starb am 11. Januar 2014 mit 85 Jahren in Tel Hashomer. Er wurde im Tierkreiszeichen Fische geboren. Ariel Scharon war ein israelischer Politiker und General. Von 2001 bis 2006 war er Ministerpräsident. Seit dem 4. Januar 2006 befand er sich im Wachkoma.

Scharon war Parteivorsitzender des Likud und Gründer der Nachfolgepartei Kadima. Vor seiner Zeit als Regierungschef hatte er verschiedene Ministerposten inne. So war Scharon Landwirtschaftsminister, zweimal Verteidigungsminister sowie Außenminister. Nach seinem Schlaganfall Ende 2005 musste er im April 2006 als Ministerpräsident für amtsunfähig erklärt werden.

Der ehemalige General hat aufgrund seiner Biografie und seines politischen Wirkens eine stark polarisierende Wirkung. Insbesondere in Israel betrachten ihn viele als Helden, der den Staat vom Unabhängigkeitskrieg an stets bedeutend mitgeprägt hat. In Teilen der arabischen Öffentlichkeit und bei zahlreichen Menschenrechtsgruppen gilt er insbesondere auch wegen seiner Rolle beim Massaker von Sabra und Schatila 1982 in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Süden von Beirut hingegen als Kriegsverbrecher. Die von der israelischen Regierung im September 1982 eingesetzte Kahan-Kommission attestierte ihm sowohl „indirekte Verantwortung“ als auch „persönliche Verantwortung“ für das Massaker, das von den Vereinten Nationen als Völkermord bewertet wurde und bei dem nach verschiedenen Angaben zwischen 800 und 3300 Menschen ums Leben kamen. Für sein hartes Vorgehen gegen die Palästinenser erhielt er den Spitznamen „Der Bulldozer“.

2005 setzte er die Aufgabe der israelischen Siedlungen auf dem Gazastreifen durch. Unter anderem deswegen sind seine Gegner in der israelischen Rechten der Meinung, er sei als Ministerpräsident den Palästinensern gegenüber viel zu kompromissbereit gewesen.

Scharons Vater Shmuel kam aus Brest-Litowsk und die Mutter aus Mogiljow in Weißrussland. Der Vater hatte gerade in Tiflis sein Betriebswirtschaftsstudium mit Vertiefung auf Einzelhandelskaufmann abgeschlossen, als er 1921 als aktiver Zionist vor der Roten Armee floh und zusammen mit der Mutter nach Palästina auswanderte. Seine Frau Vera Schneeroff konnte deshalb ihr Studium der Medizin nicht abschließen, was sie ihr Leben lang bereute. Im Unterschied zu vielen Einwanderern jener Zeit war sie weder sozialistisch eingestellt, noch teilte sie den Zionismus ihres Mannes.

Die Familie zog in den Moschaw Kfar Malal, wo die Entscheidungen zwar kollektiv getroffen wurden, aber jeder sein eigenes Land besaß. Als einziger studierter Landwirt und wenig kompromissbereiter Mensch verstand es der Vater, sich wiederholt über die Entscheidungen der Gemeinschaft hinwegzusetzen, wodurch sich die Familie jedoch manchmal isolierte.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Ariel_Scharon; CC
Bilder: Jim Wallace (Smithsonian Institution); Bildquelle: Flickr: Ariel Sharon

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