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Gedenkkerzen | Seite 3
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Eine Umarmung dir und mein Licht für deine Mama......
Auch heute 38 Grad hier wurden erreicht...
Wir müssen den Becher trinken,
den das Leben uns reicht,
Auch wenn er voll Leid ist.
Wir müssen den Weg gehen,
den das Leben uns weist.
Wenn er auch weit ist.
Wir wollen das Schöne bewahren,
und über das Heilige wachen.
Wir wollen in den dunklen Jahren
durch unsere Tränen lachen.
(Wolfgang Borchert)
"Von dem Menschen,
den du geliebt hast
wird immer etwas
in deinem Herzen
zurückbleiben...
etwas von seinen Träumen...
etwas von seiner Hoffnung...
etwas von seinem Leben...
alles von seiner Liebe..."
(Verfasser mir unbekannt)
Allein sein mit den Gedanken
die die Räume überwinden
und die Zeit, die die Stille
bunt machen, Vermisstes
sanft umhüllen. Allein sein
mit den Gedanken,
in denen du bist....
( A. Gonserowski )
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Ja denk mal hier mit jedem Tag immer mindestens 35 37 Grad......
Ich denke an dich in vielen Momenten
des Tages, einfach, weil
du dich in meine Gedanken
schleichst, einfach, um meinen Tag
mehr Sonnenschein zu geben.
Manch ruhiger Augenblick trägt meine
Gedanken zu dir und lässt mich wünschen
bei dir zu sein.
Ich genieße diese Augenblicke,
denn wenn ich meine Gedanken
schweifen lasse, führen sie mich
immer zu dir...
Verfasser unbekannt
Ruhig werden,
offen sein,
wahrnehmen, was ist,
geschehen lassen,
annehmen, was wird,
auch wenn ich es nicht verstehe.
Meinen Teil beitragen,
darauf vertrauen,
dass wächst,
was wachsen muss.
Dankbar sein.
Max Feigenwinter
Immer wenn wir glauben, dass es keinen Weg mehr gibt
Immer wenn die Wahrheit unsere Hoffnung fast besiegt
Immer wenn der Schmerz die Herzen trifft
unsere ganze Welt zusammenbricht
Immer wenn die Wut das Licht erstickt, sehen wir es nicht
Manchmal brauchen wir n bisschen Zeit um zu verstehen
oder sind wir nur noch nicht bereit den Weg zu gehen.
Es genügt ein Funke für den Brand
Zu oft wird zuviel von dir verlangt
Warum hast du es noch nicht erkannt? Du bist das Licht!
Wenn all das was vor dir liegt auf einmal nen Sinn ergibt
dann scheint durch die Dunkelheit am Ende das Licht
Gregor Meyle
Liebe Angie hier gerade 36 Grad in der Wohnung als ich dir schreibe..... naja unmögliche Temperaturen die leider werden noch lange dauern.....
Wie flüchtig sprechen die Menschen oftmals
vom LOSLASSEN und vergessen dabei
dass wir Hände haben
die einander ewig halten… ღ
Petra Franziska Killinger
Gott gab deiner Seele Flügel,
damit du heimkehren konntest.
Gott gab meiner Seele Flügel,
damit ich dir begegnen kann.
Petra Franziska Killinger
Ich steige immer weiter rauf.
Jede Stufe die ich betrete, zeigt mir ein Stück vom Glück.
Jede Stufe die ich verlasse, zeigt mir ein Stück vom Leid.
Ich steige immer weiter rauf.
Mein Weg ist so weit.
Der Himmel ist so hoch.
Ich steige immer weiter rauf.
Und versuche nicht zurück zu schauen.
Immer nur geradeaus.
Stufe für Stufe schreite ich hinauf.
Mein Glück ist noch so weit.
Jede Stufe die ich betrete, zeigt mir ein Stück vom Glück.
Jede Stufe die ich verlasse,
zeigt mir ein Stück vom Kummer und all dem Leid.
Jede Stufe die ich betrete, bringt mich meinem Glück näher.
Um ganz nah zu sein bei Dir.
Im Paradies der Liebe und des Glückes.
Wo wir wieder vereint sind.
Wo es keine Tränen mehr gibt.
Und ich Dich endlich wieder in meinen Armen halten kann.........
(Verf. mir unbekannt)
Und einen schönen Tag liebe Angie...
Nun sind vor meines Glückes Stimme
alle Sehnsuchtsvögel weggeflogen.
Ich schaue still den Wolken zu,
die über meinem Fenster in die Bläue jagen -
Sie locken nicht mehr,
mich zu fernen Küsten fortzutragen,
Wie einst, da Sterne, Wind und Sonne
wehrlos mich ins Weite zogen.
In deine Liebe bin ich
wie in einen Mantel eingeschlagen.
Ich fühle deines Herzens Schlag,
der über meinem Herzen zuckt.
Ich steige selig
in die Kammer meines Glückes nieder,
Ganz tief in mir, so wie ein Vogel,
der ins flaumige Gefieder
Zu sommerdunklem Traum
das Köpfchen niederduckt.
Ernst Stadler
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Eine Umarmung Angie
Irdische Vergänglichkeit
Drängend nach dem Ursprung
durchlaufen wir die Zeit
Alles und ein Jedes seinen Weg
Am Ziel
erwachen wir aus diesem Leben
wie aus einem Traum
und erkennen
jenseits dieser Welten
endet jedes irdische Geschick
So gleiten wir zu anderen Ufern
und hinter uns bleibt
dieses Erden sein
Verwoben mit des
Schöpfergeistes Sphären
schauen wir die Ewigkeit
********************
Wo Du bist und wo ich sei,
Ferneweg und nahebei;
Überall und auch indessen
Werd ich Deiner nicht vergessen;
Dein gedenk ich, still erfreut,
Selbsten in der Einsamkeit;
Ja, im dicksten Publikum
Schwebt mein Geist um Dich herum.
Wilhelm Busch
Seelentiefe Tränen
Als Gott sah, dass Er nicht immer trösten, sondern nur mitleiden konnte, sprach Er, Ich gebe der Traurigkeit einen Ort. Und so geschah es. Das Seelentiefe nannte er Herz und das Tränenreiche Auge. Und Gott sprach, Aus dem Herzen sollen die Tränen aufsteigen, die Augen überfluten und und in meinen Händen trocknen. Seitdem fließen und trocknen die Tränen von alleine.
ღ Petra Franziska Killinger
Sommerabend
Die große Sonne ist versprüht,
der Sommerabend liegt im Fieber,
und seine heiße Wange glüht.
Jach seufzt er auf: "Ich möchte lieber ..."
Und wieder dann: "Ich bin so müd ..."
Die Büsche beten Litanein,
Glühwürmchen hangt, das regungslose,
dort wie ein ewiges Licht hinein;
und eine kleine weiße Rose
trägt einen roten Heiligenschein.
Rainer Maria Rilke
Ob auch Bäume Trauer tragen,
wenn die Zeit stillsteht?
Ob auch sie Wundgefühle haben,
wenn der Schicksalssturm ihre
sterbenden Blätter ins irgendwo trägt?
Mit jedem entlaubten Zweig wächst
ihre gefühlte Einsamkeit.
Mit jedem fallenden Blatt fällt auch ein
Stück lebendige Zeit.
Und dennoch scheinen ihre unbeirrbaren
Wurzeln von einer Kraft getragen
die Sehnsucht heißt. Und Jahr für Jahr
neue Hoffnungsknospen treibt.
(Ute Leser)
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort wo, unser Liebstes jetzt wohnt,
flieg zu ihm hin, sag ihm wir sind allein.
Vogel der Nacht, er muss uns verzeihen.
Sing ihm unser Lied, sag es bricht uns das Herz.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Schmerz.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt
Sing wie noch nie, bring ihn zu uns zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück.
Keine Worte sind so wahr wie unsere Wünsche.
Keine Briefe können sagen was wir fühlen.
Deine Lieder sollen sein wie unsere Liebe.
Vogel der Nacht, du weißt was wir wolln.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt,
sing wie noch nie, bitte bring ihn zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück...
( Songtext )
Für deine liebe Mama...
Abschied
Wenn die Schwalben heimwärts ziehn,
Wenn die Rosen nicht mehr blühn,
Wenn der Nachtigall Gesang
Mit der Nachtigall verklang;
Fragt das Herz in bangem Schmerz:
Ob ich euch wohl wiederseh? -
Scheiden, ach Scheiden tut weh! -
Wenn die Schwäne südwärts ziehn,
Dorthin, wo Orangen blühn,
Wenn das Abendrot versinkt,
Durch die grünen Wipfel blinkt;
Fragt das Herz in bangem Schmerz:
Ob ich euch auch wiederseh?
Scheiden, ach Scheiden tut weh! -
Armes Herz, was klagest du!
Ach du gehst auch einst zur Ruh!
Was auf Erden, - muss vergehn;
Gibt es dort ein Wiedersehn?
Fragt das Herz im bangen Schmerz. -
Tut auch hier das Scheiden weh:
Glaub, dass ich dich wiederseh.
Karl Herloßsohn (1804-1849)
Mein Engel
*************
Es zieht mit Melodien
ein Engel durch den Raum.
Und wer ihn einmal hörte,
vergisst deshalb ihn kaum.
Er hat noch keine Flügel,
der Engel mit Musik,
sonst käme er noch schneller
zu allen mit dem Glück.
Das ist dabei sein Kummer,
zu allen möchte er gehen
und das sehr viele Male,
das fände er erst schön.
So muss er sich bescheiden,
die Flügel sind oft lahm,
doch wer ihn sah und hörte,
der merkt ihm das nicht an.
Der Name von dem Engel?
Name ist Schall und Rauch!
Gott kennt die Engel alle
und ich, ich kenn ihn auch.
( Verfasser unbekannt )
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Liebe Angie
Eine Rose ist Dein Herz,
es weint oft einen leisen Schmerz
Der Schmerz der Sehnsucht liegt in Dir.
Laß Deine Rose erblühen, sie zeigt es Dir.
Ganz sanfte Blüten wird sie tragen
Und öffnet sich für Deine Fragen.
Liebe Dein Leben, werde ganz still.
Höre zu, was Dein Herz Dir sagen will.
Dein Herz wird diese Rose sein.
Blüte für Blüte trägt sie Dir Wahrheit
hinein.
Ganz sanft und zärtlich wie jede Blüte
Erwacht in Dir Erkennen und Güte.
In Liebe erkennst Du die Wahrheit in Dir.
Die Rose erwacht und öffnet Deine
Herzenstür.
Verfasser unbekannt
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Für deine Mama liebe Angie....
Ich gehe an Orte wo wir gemeinsam waren
und du bist wieder da.
Ich gehe die Wege, die du gegangen bist,
du gehst wieder mit mir.
Ich gehe Spuren nach, die du
hinterlassen hast, und begegne dir wieder.
Nichts kann uns trennen, weil uns so viel
verbindet...
( Verfasser mir unbekannt )
Jede Feder, die wir finden,
ist eine Zusicherung des
Himmels, dass uns ein Engel
mit seinen Flügeln umschließt.
-P.F. Killinger-
Die Sonne lehrt alle
Lebewesen die ‚Sehnsucht‘
nach dem Licht.
Doch es ist die Nacht,
die uns Alle zu
den Sternen erhebt.
- Khalil Gibran-
Nachti dir liebe Angie wenn man so sagen darf mit dieser Hitze,..,....
Es lieget Ruh’ auf Berg und Tal
Und ich steh’ so allein,
Des Baches Quell, er rieselt still
Herab von dem Gestein.
Das Lied der Nachtigall verklang
Im dichten Buchenhag,
Nur einen Schlag vernehm’ ich noch,
Es ist des Herzens Schlag.
Ein rosig Wölkchen sah’ ich ziehn,
Wo jetzo Sternlein gehn,
So schwindet auch das Leben hin
Eh’ wir es recht verstehn.
So Mancher wähnt in voller Kraft
Sich weit noch von dem Ziel,
Da naht für ihn die letzte Nacht
Und endet dieses Spiel.
Wer weiß, wie’s Gott beschlossen hat
Mit mir und meinem Lauf,
So Mancher saget: Gute Nacht!
Und — steht nicht wieder auf.
D’rum denke sein zu aller Zeit
Ein jedes Erdenkind,
Bis von der bleichen Wange einst
Die letzte Träne rinnt.
Theodor Drobisch
1811-1882
Weine ,solange du weinen magst.
Steck deine Ziele nicht zu hoch.
Geh hinaus und schau ,was dir begegnet.
Atme den Duft von Blumen.
Lausche den Tiefen und hohen Tönen der Musik.
Folge deiner inneren Stimme und deinem liebenden Herzen.
Schenke deiner Seele Zeit zum Träumen.
Sprich mit deinen Lieben im Himmel und vertraue den Antworten.
Glaube nicht nur an das Wiedersehen im Land der Liebe ,sondern
sage dir ,ich weiß darum.
Und …………………bewahre dir ein kleines Geheimnis .
Liebe Angie
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Der hellste Stern vom Himmelszelt.
Du bist so schwach und doch so stark,
du bist die Nacht und auch der Tag!
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Dein Leuchten ist was mich erhellt,
mir Kraft gibt und mich wieder fest,
an echte Wunder glauben lässt.
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Und scheinst solang es dir gefällt;
scheinst du an einem anderen Ort,
so weiß ich doch:du bist nicht fort.
Du bringst dein Licht in meine Welt.
Hast es mir in mein Herz gestellt.
Ein warmer Raum für dich bereit:
Hier strahlt dein Licht für alle Zeit.
(Verf. mir unbekannt )
Geschenk
An dich denken
und dich lieben
und dich im Herzen fühlen.
An dich denken
und mir vorstellen,
dass du da bist.
Dass du meine Hand hälst,
wenn ich sie brauch.
Dass du mir Kraft gibst,
wenn ich so müde bin
und mir zurufst:
"Steh auf!"
An dich denken
ohne Traurigkeit.
Ohne Weinen.
Ohne Schmerz.
An dich denken
nur im Glück,
nur in Dankbarkeit,
nur in Liebe.
Dieses
an dich denken
mache ich mir selbst
immer wieder
zum Geschenk
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Liebe Angie hier auch ist so ein Alptraum.....
Das Leben ist mehr als wir sehen
Schatten die an uns vorüberziehen
weinen wir aus Trauer und Schmerz
spüren wir das Leben tief im Herz
Auf Wiedersehen
stark wie ein Baum der in der Sonne steht
stark wie die Wolke die vorüberzieht
stark wie ein Engel der zum Himmel fliegt
Die Zeit steht still, die Erinnerung bleibt stehen
wann werden wir uns Wiedersehen
die Frage nach dem Sinn der Zeit
stellen wir uns, doch die Frage bleibt
Auf Wiedersehen
stark wie ein Baum der in der Sonne steht
stark wie die Wolke die vorüberzieht
stark wie ein Engel der zum Himmel fliegt
(Unheilig)
Im Himmel
Ich vermisse dich,
wie die Wüste den Regen.
Ich vermisse dich,
wie die Wolken den Wind.
Ich vermisse dich so sehr,
dass ich manchmal nicht weiß,
wo ich bin.
Mein Körper ist hier
auf der Erde.
Meine Liebe, mein Herz,
aber ist so nah bei dir.
Mein Verstand
kann es nicht begreifen.
Ich denke noch oft,
dass du hier bist.
Bei mir.
Und dann tut es so weh,
jedes Mal und immer noch,
wenn ich mich erinnere,
dass dein Ort
nun der Himmel ist.
~Verfasser mir unbekannt ~
Liebe Angie ist so schwierig zu schlafen gerade.....
ღ Durchhalten
Trauer braucht Halt,
denn sie ist eine kaum auszuhaltende Dimension.
Weit und tief wie das Universum.
Trauer braucht Halt.
Haltestellen zum Durchatmen und haltende Hände.
ღ Petra Franziska Killinger
O sprecht nicht von des Lebens Leid,
Voll Traurigkeit;
sprecht nicht von Tränen und Sehnen!
Wohl steht geschrieben ein weiser Spruch
In einem alten heiligen Buch:
War unser Leben köstlich genug,
So wars voll Trauer und Tränen!
Und wie ein Mühlrad wird das Herz
Von Drang und Schmerz,
Von Tränen und Sehnen getrieben:
Und wenn die Not und der Drang vergeht,
Sind Sehnen und Tränen und Trauer verweht.
Das arme Herze stille steht: —
Aus ist sein Leiden und Lieben!
Friedrich Wilhelm Weber
Liebe Angie für deine Mama....... auch heute bis 38 Grad als ich im Friedhof war....
Seele aus Glas
Du fühlst sehr tief, was keiner sieht
und kannst es doch nicht zeigen,
es kann nicht raus, wird überspielt
um Schmerzen zu vermeiden.
Du möchtest sprechen, doch die Angst
raubt alle Deine Sinne.
Wer hört Dir zu, wer spricht denn schon
über ernste Dinge?
Oft fühlst Du Dich von minderem Wert,
versuchst es zu verdrängen,
so lange bis die Seele bricht
und Zwänge Dich bedrängen.
Viele Seelen gibts aus Glas
man kann sie meist nicht sehen,
weil sie verletzbar sind wie du
nicht leicht durchs Leben gehen.
Wenn der Schmerz die Seele trifft,
dann baue keine Mauer,
öffne, offenbare Dich,
verliere Deine Trauer.
Sprich aus, was Dich bedrückt
und such den Weg zu Dir,
rede, wo der Andere schweigt
Deine Seele dankt es Dir.
Nicht alle sind glücklich,
die glücklich scheinen.
Manche lachen nur, um nicht zu weinen!
(Verfasser unbekannt)
Auch wenns im Herzen
flüsternd raunt warum?
Auch wenn das Silberrad des Lebens
wie ungefragt
und selbstverständlich weiterläuft -
Du lebst
in meinen Träumen fort
ganz wie ein Blütentraum
voll duftender
Erinnerung.
Denn du warst gestern
du wirst morgen sein
Dein Name bleibt -
In Gottes Hand geschrieben
bei ihm bist du für immer aufgehoben.
(unbekannter Verfasser)
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Hier werden in den folgenden Tagen bis 40 Grad erreicht ..... ja ist nicht so toll......
Manchmal erdrückt mich meine Traurigkeit,
dann wieder fühle ich mich unsagbar stark.
Manchmal weine ich, weil du nicht mehr bei mir bist,
dann wieder spüre ich so viel Energie in mir.
Manchmal gehe ich anderen aus dem Weg,
dann wieder könnte ich sie umarmen, weil es sie gibt.
Manchmal ersticken mich fast meine Tränen,
dann wieder kann ich lachen wie früher.
Manchmal erstarre ich von der Leere um mich,
dann wieder erfüllt mich unglaublicher Tatendrang.
Manchmal glaube ich, nur noch die Hälfte zu sein,
dann wieder entdecke ich, neues wächst in mir.
( Ludwig Kugler )
Jeder Tod
ein kleiner Weltuntergang
ein Stillstand der Zeit
eine Sonnenfinsternis:
das Erlöschen eines Blicks
das Verstummen einer Stimme
der Stillstand eines Herzens
das Erkalten eines Körpers
ein kleiner Weltuntergang
ein Stillstand der Zeit
im Wolkenbruch der Trauer
im Adieu im Weitergehen
den Namen festhalten
ihn zum Rückruf
gegen den Himmel werfen
(Verfasser mir unbekannt)
Es schauen die Blumen alle
Zur leuchtenden Sonne hinauf;
Es nehmen die Ströme alle
Zum leuchtenden Meere den Lauf.
Es flattern die Lieder alle
Zu meinem leuchtenden Lieb;
Nehmt mit meine Tränen und Seufzer,
Ihr Lieder wehmütig und trüb.
Heinrich Heine
Liebe Angie für deine Mama...
Ich vermisse dich,
wie die Wüste den Regen.
Ich vermisse dich,
wie die Wolken den Wind.
Ich vermisse dich so sehr,
dass ich manchmal nicht weiß,
wo ich bin.
Mein Körper ist hier
auf der Erde.
Mein Herz aber
ist so nah bei dir.
Mein Verstand
kann es nicht begreifen.
Ich denke noch oft,
dass du hier bist.
Bei mir.
Und dann tut es so weh,
jedes Mal und immer noch
wenn ich mich erinner,
dass dein Ort
nun der Himmel ist.
~Verfasser mir unbekannt ~
Dich nicht näher denken
und dich nicht weiter denken
dich denken wo du bist
weil du dort wirklich bist
Dich nicht aelter denken
und dich nicht juenger denken
nicht groesser nicht kleiner
nicht hitziger und nicht kaelter
Dich denken und mich nach dir sehnen
dich sehen wollen
und dich liebhaben
so wie du wirklich bist.
Erich Fried
Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.
(Edith Maria Bürger)
Hier mein Liht liebe Angie
Tief in meinem Herzen
bewahre ich ALLES
was zwischen uns war und ist...
Petra Franziska Killinger
Siehst du den Stern im fernsten Blau,
Der flimmernd fast erbleicht?
Sein Licht braucht eine Ewigkeit,
Bis es dein Aug erreicht!
Vielleicht vor tausend Jahren schon
Zu Asche stob der Stern,
Und doch steht dort sein milder Schein
Noch immer still und fern.
Dem Wesen solchen Scheines gleicht,
Der ist und doch nicht ist,
O Lieb, dein anmutvolles Sein,
Wenn du gestorben bist.
Gottfried Keller
Ich war ein Blatt am grünen Baum,
Von Lüften lind umfangen,
Und bin im Wind, im Wellenschaum
Vergangen.
Ich war ein Licht, gab hellen Schein
Und sprühte goldne Funken;
Im Dunkel ist die Flamme mein
Versunken.
Ich war ein Hauch, ich war ein Ton
Von Lust und Schmerz durchdrungen;
Nun ist es still, nun bin ich schon
Verklungen.
Peter Cornelius
1842-1874
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Liebe Angie für deine Mama
Tausend Risse
Tausend Risse hat das Glück,
die zu kleben nicht gelingt,
denn es fehlt das beste Stück,
das nichts und niemand wiederbringt...
Tausend Risse hat das Herz,
das nur zaghaft wieder heilt,
unter endlos langem Schmerz,
und niemals mehr Gefühle teilt...
Tausend Risse hat die Zeit,
gewährt nur einen kurzen Blick
in glückliche Vergangenheit,
doch bringt sie niemals mehr zurück...
(Ralf Korrek)
Man weiß nie, wie stark man ist,
bis das Starksein die einzige Wahl ist.
(Bob Marley)
In die Sehnsucht hinein
fliegt ein Vogel allein
der Sonne entgegen
ihm nach folgt schwerer Regen
er bewehrt sich im Sturm
findet halt auf dem Turm
bald dreht er sich um
doch die Hoffnung bleibt stumm
mit wehmut im Herzen
und mancherlei schmerzen
in die Sehnsucht hinein
fliegt er wieder – allein
V. Baumunk
Guten Tag, guten Samstag..... eine Umarmung und mein Licht für deine Mama
Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.
~ Hugo von Hofmannsthal ~
Ferne Nähe
Die Sonne lacht mir ins Gesicht,
eine warme Hand streichelt meine Haut.
Ich schau zum Himmel und seh dich nicht,
aber das Gefühl ist mir vertraut.
Der Wind streicht mir durchs Haar,
wie einst deine kleine Hand.
Deine Nähe wirkt so wahr,
wie sie uns einst verband.
Ich wünscht, du bist da oben
und schaust strahlend auf uns nieder.
Ich wünscht, du kannst dort toben
und hast dein Kinderlachen wieder.
Könnt ich dich noch einmal seh´n
und wüsst ich, es geht dir gut,
würd mein Schmerz leichter geh´n
und es käm bald neuer Mut.
So nehm ich all die Zeichen,
wo auch immer sie mir entsteh´n,
als würdest du sie reichen,
dass wir gemeinsam weiter geh´n .
Es macht die Last nicht leichter,
auch den Weg nicht feiner,
aber mein Herz etwas weicher
und den Blick wieder reiner.
(Jana Weinhold)
Durch Einsamkeiten
Durch Einsamkeiten,
Durch waldwild Geheg,
Über nebelnde Weiten
Wandert mein Weg – – Wohin?
Fern über dem Berge
An ruhsamer Flut
Harrt meiner ein Ferge ...
Der rudert mich gut – – Wohin?
An ein stilles Geländ,
Ewig gemieden
Und ewig ersehnt–
Zum Frieden ...
Anton Wildgans
Ein lieber Gruß am Donnerstag und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel..
Wo sich berühren Raum und Zeit,
Am Kreuzpunkt der Unendlichkeit,
Ein Pünktchen im Vorüberschweben –
Das ist der Stern, auf dem wir leben.
Wo kam das her, wohin wird es wohl gehn?
Was hier verlischt, wo mag das auferstehn?
– Ein Mann, ein Fels, ein Käfer, eine Lilie
Sind Kinder einer einzigen Familie.
Das All ist eins. Was „gestern“ heißt und „morgen“,
Ist nur das Heute, unserm Blick verborgen.
Ein Korn im Stundenglase der Äonen
Ist diese Gegenwart, die wir bewohnen.
Dein Weltbild, Zwerg, wie du auch sinnst,
Bleibt ein Phantom, ein Hirngespinst.
Dein Ich – das Glas, darin sich Schatten spiegeln,
Das „Ding an sich“ – ein Buch mit sieben Siegeln.
Wo sich berühren Raum und Zeit,
Am Kreuzpunkt der Unendlichkeit –
Wie Windeswehen in gemalten Bäumen
Umrauscht uns diese Welt, die wir nur träumen.
Mascha Kaleko
Ein lieber Gruß am Mittwoch und ein helles Lichtlein zu dir in den Himmel....
Liebe Angie für deine Mama...
GEDICHT ZUM TROST
Weil Deine Augen so voll
Trauer sind,
und Deine Stirn so schwer ist
von Gedanken,
laß mich Dich trösten, so wie
man ein Kind
in Schlaf einsingt, wenn letzte
Sterne sanken.
Die Sonne ruf ich an, das Meer,
den Wind,
Dir ihren hellsten Sonnentag zu
schenken,
den schönsten Traum auf Dich
herabzusenken,
weil Deine Nächte so voll
Wolken sind.
Und wenn Dein Mund ein neues
Lied beginnt,
dann will ich Meer und Wind
und Sonne danken,
weil Deine Augen so voll Trauer
sind,
und Deine Stirn so schwer ist
von Gedanken.
Mascha Kaléko



