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Ivan Rebroff

Ivan
Rebroff

31.07.1931
Berlin-Spandau
-
27.02.2008
Frankfurt am Main

stimmungsbild

Gedenkseite für Ivan Rebroff

Ivan Rebroff wurde mit bürgerlichem Namen Hans Rolf Rippert am 31. Juli 1931 in Berlin-Spandau geboren. Sein Künstlername leitete sich aus der russischen Übersetzung peopo (rebro) ab. Rippe und Ivan ist die russische Form von Hans. Seinem Pseudonym passend, gewandete er sich stets mit traditioneller, russischer Fellmütze und dazu passender Folklorekleidung. Dies entsprach dem damals weit verbreitenden Vorstellungen eines Russen. Er war ein deutscher Sänger, der aufgrund seiner Falsettstimme einen Stimmumfang von mehr als vier Oktaven besaß. Insgesamt erhielt Ivan Rebroff 49 goldene und eine Platin-Schallplatte.

In Belzig und in Halle (Saale) wuchs Rebroff als Kind auf und dort war er auch Mitglied des Gesangvereins. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg studierte Rebroff später dann Gesang und spezialisierte sich auf osteuropäisches Liedgut. Beim Deutschhochschulwettbewerb im Jahre 1958 siegte er dann herausragend und wurde kurz darauf auch schon als Sänger beim Schwarzmeer Kosaken Chor, beim Ural Kosaken Chor und dem Don Kosaken Chor unter Vertrag genommen. Den 9. Internationalen Musikwettbewerb in München gewann er 1960.

International bekannt wurde Rebroff dann aber mit der Rolle des Milchmanns Tevje in „Anatevka“, in dem weltberühmten Theater Marigny auf der Champs-Élysées. Er absolvierte hier weit über 1400 Vorstellungen.

Anschließend sang er in verschiedenen Stücken wie „Der Barbier von Sevilla“, „Boris Godunow“, „Der Zigeunerbaron“, „Wiener Blut“ und der „Rosenkavalier“. Zudem sang er in Tourneeproduktionen, Spielfilmen, in Theatern, in Konzertsälen, in Kirchen, bei Gala-Veranstaltungen und absolvierte zahlreiche Fernsehauftritte. Zuletzt sang er in der Wiener Votivkirche im Dezember 2007, nur wenige Tage vor seinem Tod.

Rebroff galt jedoch immer auch als sehr geschäftstüchtig und auch als exzentrisch. Gegen die Molkerei Müller klagte der Sänger beispielsweise im Jahre 1994 auf Schadensersatz, weil diese ein Double in einem Werbespott engagierten. Das Oberlandesgericht verurteilte die Firma Müller daraufhin zu einer Zahlung in Höhe von 155.000 DM an Lizenzgebühren.

Rebroff lebte zuletzt wechselseitig in einem Jagdschloss in Hunoldstal, in Zell am Harmersbach sowie auf der kleinen griechischen Insel Skopelos, wo er Ehrenbürger war. Als Anerkennung für seine Leistungen für die Völkerverständigung zwischen Ost und West erhielt Rebroff 1985 das Bundesverdienstkreuz.

Rebroff starb am 27. Februar 2008 in Frankfurt an Organversagen und Herzstillstand im Alter von 76 Jahren.

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