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Gedenkkerzen | Seite 6
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Begrenzt ist das Leben,
doch unendlich die Erinnerung.
Und immer sind sie da,
die Spuren deines Lebens.
Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen
und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.
Guten Morgen, Papa,
heute ist wieder Sonntag und ein
strahlendes wärmendes Licht ist
für Dich auf dem Weg in den Himmel.
Hier unten passiert so viel und es
geht immer weiter. Das Leben geht
weiter – für uns alle, irgendwie.
62 Wochen sind vergangen!!
Wie schnell doch die Zeit verronnen
ist. Es wird langsam Frühling, die
Bäume blühen …
Ich denke täglich an Dich!
In Liebe, Deine Tochter Tanja
Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb’ in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.
Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb’ ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.
Michelangelo
Hallo Papa,
ich zünde Dir eine helle warme Kerze an.
Wieder Wochenende, wieder Sonntag.
Die Zeit rast nur so dahin, wir sind im
Lockdown-Marathon und kommen einfach
nicht da raus, aber Du weißt ja gar nichts
von Corona. Vorgestern war ich im AEZ,
an der Bäckerei vorbei, die Sitzgruppen,
wo Du immer gesessen hast mit Deinen
Kumpels, 3x in der Woche Dich zum Kaffeetrinken
und Plaudern getroffen hast. Schmerzlich musste
ich auf die leeren Stuhlreihen schauen und an
Dich denken. Es tut immer noch weh, es ist so
traurig, Du bist nicht mehr da.
In Liebe, Tanja
Die Liebe ist nicht da,
um uns glücklich
zu machen.
Ich glaube, sie ist da, um uns zu zeigen,
wie stark wir im Leiden und Tragen
sein können.
-Herman Hesse-
Hallo Papa!
Heute zünde ich Dir wieder ein warmes Licht an.
Du fehlst!! Und oft überkommt es mich plötzlich und ich
werde so traurig und nachdenklich ...
Du kommst nie wieder – wozu soll das gut sein?
Sehen wir uns später wieder?
Warum muss man während dem Leben so viel Leid
erleben und liebe Menschen verlieren?
Aber ich denke, es hat schon irgendwie (s)einen Sinn.
Ostern ist vorbei, der "April macht was er will". Wir
hatten die Tage noch Schneeregen.
An der Arbeit ist es gerade sehr anstrengend,
macht aber immer noch viel Spaß.
Ich bin ziemlich ausgelaugt.
Gott ist die Liebe.
Und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
(1. Johannesbrief 4, 16)
Ein neuer Tag
und alles ist an seinem Platz
auch Du
in meinem Herzen
(Petra Franziska Killinger)
Hallo Papa!
Ich wünsche Dir FROHE OSTERN an
diesem Ostersonntag 2021. Heute zünde
ich Dir wieder ein helles Licht im Himmel an!
Auch dieses Osterfest steht unter dem
dunklen Schatten von Corona. Alsfeld
ist diese Woche sogar „Corona-Modellstadt“
geworden, eine von drei ausgewählten
Städten in Hessen.
Dein/mein Auto ist wieder hier, es war über Winter
in H. in der Garage. Ich habe mich darauf
gefreut und es macht wieder richtig Spaß
damit zu fahren …
J. ist aus Moers gekommen und wir werden
am Ostermontag zusammen Kaffee trinken
und wenn es das Wetter erlaubt, spazieren
gehen. L. ist leider nicht mitgekommen …
... so viel Zeit ist vergangen, und dennoch
ist es immer noch so unfassbar und unbegreiflich.
Ein Mensch geht und kommt nicht mehr wieder.
Aber auf der anderen Seite sehen wir uns wieder.
Und darauf freue ich mich! Aber vorerst bleiben
wir hier und versuchen das Leben zu genießen..
Nur leider geht das seit über 1 Jahr nicht mehr,
wir hangeln uns von einem Lockdown in den nächsten..
In unendlicher Sehnsucht,
Deine Tanja
Wenn ich einschlafe, bist du da.
Wenn ich aufwache, bist du da.
Wenn es mir gut geht, bist du da.
Wenn es mir schlecht geht bist du da.
Du bist immer da - aber nie hier.
Hallo Papa,
eine helle Sonntagskerze für Dich!!
Es ist vollbracht. Der KV wurde am 24.3.
unterschrieben. Du weißt schon, es war
schönschlimm. Du hättest es auch so
gewollt, stimmt’s…!!
Nun kehrt hoffentlich wieder etwas mehr
Ruhe ein. Aber im Haus muss noch vieles
ausgeräumt, entsorgt bzw. einfach nach
A. transportiert werden.
Leider haben wir immer noch
Corona und Lockdown und..und..und
Auf was kann man sich noch freuen..?
Die Akzeptanz lässt nach, die Geduld
lässt nach, warten auf bessere Zeiten.
Während ich in H. Bilder aus vergangenen
Tagen an den Wänden abhänge, sehe ich Fotos aus
glücklichen Tagen von einer starken
Familie, guten Ehe und geliebten fröhlichen Kindern.
Das macht mich stolz. Nicht jedem Kind
ist es vergönnt, eine glückliche Kindheit zu
haben und zu einer selbstbewussten
Persönlichkeit aufzuwachsen. Bilder, die
alles aussagen. Hierfür einfach DANKE.
Der Frühling kommt in leisen Schritten und
Ostern naht. Dann kommen die Kinder und
wieder Leben in die Bude. Pass’ auf uns auf...
In unendlicher Liebe,
Tanja
Und wenn ich dann mit Dir spreche,
dann spreche ich schweigend.
Weil mein Herz eine andere Sprache hat.
Und das ist schön.
Ich weiß, dass Du immer bei mir sein wirst.
Denn Du bist ein Teil von mir.
Du bist in meinem Herzen, in meinem Gefühl.
Wo immer ich hingehe, gehst Du mit mir.
Hallo Papa,
ich sende Dir heute wieder ein helles Licht
in den Himmel. Es möge Dir Wärme und
Liebe schenken, wo immer Du auch jetzt bist.
Trauer ist so anstrengend , immer stark sein....!!!
Wieder eine aufregende Woche ...Unklarheiten
bzgl. dem Hausverkauf, können im Nachhinein
noch Ausgleichszahlungen gefordert werden..
R. ist im Pflegeheim, er hat noch Wohnungsrecht
und Reallasten. Diese stehen im Grundbuch. Fragen
über Fragen. Wir haben alle Hebel in Bewegung
gesetzt und über Beziehungen zu Ämtern versucht,
hier Auskünfte zu erhalten. Nun hoffen wir, dass alles
gut über die Bühne geht und wir nichts mehr zahlen
müssen, außer die üblichen Löschungsgebühren.
Ich hoffe, Du bist nicht traurig darüber, aber es
ist das Beste. Die Entscheidung ist uns nicht leicht
gefallen. Ein schwerer Schritt ...
In unendlicher Liebe
Hallo Papa,
ich schicke Dir heute wieder Dein Sonntagslicht.
Eine helle Kerze in den bislang nicht ganz so trüben Morgenhimmel.
Immer sonntags, während wir abends „Tatort“ schauen,
kommen mir die Gedanken, dass der Anruf, dass
Du ins Licht gegangen bist, uns zu dieser Uhrzeit erreichte.
Es ist so viel passiert die letzten Tage, ich bin
immer noch aufgewühlt und doch erleichtert,
dass wir es so schnell hinbekommen haben.
Du weißt schon … natürlich ist es nicht leicht
und geht nur mit Emotionen...aber es ist das
Beste und wir alle können ein Stück weit
abschließen. Das H. steht sowieso leer, es lebt
niemand mehr darin, die Neuen werden uns fremd sein,
egal ob Mieter oder Käufer. Nur Dir und Euch ist es
zu verdanken, dass das H. so einen gepflegten Eindruck
macht. Die Interessenten haben sich darum gerissen.
Das spricht für Deine Ordentlichkeit und Sorgfalt für
das gesamte Anwesen. Du hast viel gearbeitet und alles
in Schuss gehalten.
Wir waren am Freitag völlig überfordert
mit der Flut von Interessenten. Aber es sind liebe,
ehrliche Leute ...fleißig..nicht anspruchsvoll...dankbar,
dass sie es bekommen haben. Deine Werkzeuge,
Maschinen, Geräte und ein Teil der Möbel werden dankbar
angenommen und verwendet werden. Der K. ist
handwerklich auch sehr geschickt. Er ist bei einem
Baumpflege-Unternehmen angestellt. Sie wollen einen
Nutzgarten anlegen und werden sich sicher toll um das
Gelände kümmern. Dazu lassen wir ihnen auch alles da.
Bitte hilf uns von da oben, dass der Rest nun auch gut
funktionieren wird. Ich weiß, Du trägst es mit uns.
In ewiger Liebe und Dankbarkeit
Tanja
Ich muss mich verabschieden,
verabschieden von meinen Träumen,
verabschieden von meinen Wünschen,
verabschieden von einem Stern,
verabschieden von einer Zeit der Hoffnung,
von einer Zeit des Glücks,
von einer Zeit der Freude.
Aber es fällt mir schwer,
diese Zeit habe ich vor Augen,
ich weiß, dass ich nicht daran festhalten darf,
ich loslassen muss.
Seht die Wolken am Himmel ziehen,
schaut ihnen zu und denkt an mich,
das Leben war doch nur geliehen,
und eine Wolke - das bin ich.
Hallo Papa,
hier ist Dein Sonntagslicht.
Ich zünde Dir ein warmes schönes Licht an,
damit es hell bei Dir ist. Hell wird es am Ende
des Horizontes so langsam. Zum einen ist
der Frühling in Sicht, immerhin haben wir
schon März. Zum anderen verändert sich die
Trauer. Klar, es tut immer noch sehr weh und
schmerzt und ist unbegreiflich, dass Du NIE mehr
hier bei uns bist… aber Du bist eigentlich jeden Tag bei uns.
Du gehst immer mit – Tag für Tag. Die Erinnerung
bleibt – keiner kann sie mir nehmen.
Wir müssen nun die Entscheidung treffen, Du
weißt schon. Ich mache es mir nicht leicht.
Der Gedanke, das zu verkaufen, was Du erschaffen
hast. Hand in Hand, Stein auf Stein, alles in Eigenleistung,
das ist wahrlich sehr schwer. Aber auch das werden wir
hinbekommen. Hilf uns dabei.
Ich wüsste so gerne, ob es wirklich ein Wiedersehen im
Himmel gibt. Ich lese gerade Bücher darüber.
Heute waren G. und ich bei Dir auf dem Friedhof. Vorher
gehe ich immer bei Oma+Opa und bei Otto vorbei, danach
zu Deinem Grab. Niemand war außer uns auf dem Friedhof.
Dieses Jahr steht für mich unter dem Motto „Zeit für Neues..“
So einiges hat sich doch schon bewahrheitet ...
Wir vermissen Dich
In Liebe, Deine Tanja
"Der letzte Weg ist gegangen.
Was bleibt sind Liebe, Dankbarkeit und
die Erinnerungen an viele schöne Stunden, Tage und Jahre.
Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit.
Der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit."
Hallo Papa,
hier ist Dein Sonntagslicht.
Ein wärmendes Licht für Dich – ich hoffe, dort, wo Du
jetzt bist, geht es Dir gut, so wie Du es verdienst hast.
Der Umzug ist vollzogen, es war und ist "schönschlimm".
Schön, wenn das in Erfüllung geht, was man sich schon
lange gewünscht hat. Schlimm, wenn die Veränderung
erst einmal ein „Abschied“ bedeutet. Abschied/e mussten wir
gerade in der letzten Zeit genug nehmen und verarbeiten.
Wir haben alle viel geleistet und zusammen geschafft.
Du wärst stolz auf uns.
Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Es ist wichtig und wertvoll,
zu wissen, eine gute Familie zu haben. Wir können uns
aufeinander verlassen. Der Auszug bringt nun mit sich, dass
wir weitere Entscheidungen treffen müssen – aber auch
das wird sich finden. Ich hoffe, dass bald wieder etwas mehr
Ruhe einkehrt und schöne Momente überwiegen.
Wir vermissen Dich sehr!
Sonntagslicht...
Mein lieber Papa,
ich habe mich dazu entschlossen, Dir nun (vorerst) nur noch sonntags zu schreiben, damit Du erst mal Ruhe hast und nicht dauernd Briefe von mir lesen musst ...
Ich habe nun realisiert, dass Du nicht mehr zurück kommst. Allerdings bist Du im Herzen immer bei mir und gehst überall mit.
Ich hoffe, es geht jetzt langsam bergauf. Der 1. Todestag ist vorbei, eine gewisse Ruhe ist in mir eingekehrt. Ich muss nach vorne schauen. Wir werden jetzt den Umzug von M. durchführen, Vielleicht kehrt danach mal etwas Ruhe ein. Die Anekdote mit dem verlegten Blumenstrauß muss ich dir noch erzählen, wir haben so darüber gelacht. Es war ja gut und herzlich von Manfred H. gemeint, dir Blumen auf das Grab zu legen. Leider hatte er sich vertan und die roten Rosen bei Roswitha S. auf den Grabstein gelegt. Anschließend hat er ein Foto gemacht und es M. geschickt. „Einen lieben Gruß an Manfred“ .. diese hat sich dann gewundert und nachgefragt. Du hättest auch darüber gelacht, stimmt’s ..? Nach der für uns längeren Winterperiode hat sich jetzt ein Hauch von Frühling eingestellt. Der Schnee ist geschmolzen und weg getaut. Die Temperaturen sind gestiegen. Die Trauer geht wohl nie wirklich vorbei, aber sie hat sich verändert und wird sich auch weiterhin verändern. Ich muss nach vorne blicken, denn wir leben hier auf der Erde weiter und haben eigentlich ein schönes Leben. Es fehlt uns an nichts.
Du bist sicher sehr stolz auf uns, was wir im Moment alles schaffen.
In Liebe,
deine Tanja
Ich schicke Dir ein wärmendes Licht in den kalten
Abendhimmel ...
Wir halten daran fest, das du uns nicht verlassen hast.
Du bist nur ein Stück vorangegangen.
Wenn wir eine Blume sehen, eine Biene summen hören,
wenn Regentropfen auf uns fallen,
die Sonne unsere Gesichter erwärmt,
ein funkelnd heller Stern am Himmel leuchtet,
der Mond in unsere Fenster schaut...
dann wissen wir, das du in all dem bist...
denn du bist in uns, in unseren Herzen für alle Zeit,
denn dort war schon immer dein Platz
und du wirst ihn für immer behalten...
Ein kleiner Abendgruß geht zu dir auf die Reise...
Pass gut auf uns alle auf ...
Frag nicht warum, frag nicht wozu,
dann kommt dein Herz niemals zur Ruh.
Auf dein Wozu, auf dein Warum,
bleibt doch des Schicksals Mund nur stumm.
Gott weiß warum, Gott weiß wozu,
dies Wissen gibt dem Herzen Ruh.
... zum Todeszeitpunkt vor 1 Jahr ...
* 14.10.1944 - 16.02.2020 (verst. 19.14 Uhr)
R.I.P.
… vor 1 Jahr fuhren wir ins Klinikum. Dein Anblick
erschreckte mich: Gelbliche Haut. Uns tat es so
unendlich leid, Dich so liegen zu sehen. Mit den ganzen
Schläuchen, der piepsenden Apparatur. Dauermedikamente
hielten Dich am Leben. Der Arzt kam auch heute
und erklärte uns, Deine Lebenschance betrage nur noch 5%
Immer noch wie gelähmt, benachrichtigten wir alle Lieben,
ins Klinikum zu kommen, um die Möglichkeit zu haben,
Dich noch einmal zu sehen. Wir hofften auf ein WUNDER,
aber es wollte nicht geschehen …
Abends um 19.14 Uhr – in aller Stille –
gingst Du auf die Reise zu den Sternen *******
Ein letztes Lächeln
haucht der Tod
auf Dein liebes Gesicht,
sein letztes Geschenk
die Hoffnung
auf ein Wiedersehen.
*********************
Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.
WIR VERMISSEN DICH SEHR
Deine Lieben
Langsam begreift der Verstand,
was das Herz längst weiß und
macht deinen Verlust unerträglich.
Heute
… vor 1 Jahr (Samstag, 15.02.2020)
wurden wir wiederum angehalten,
schnell ins Klinikum zu kommen. Dort angekommen
(wir 4), durften wir vorerst nicht in Dein Krankenzimmer.
Wir sollten zuerst abwarten, bis der Arzt kommt und
mit uns spricht. Am Ende des Ganges auf der Intensivstation
erklärte uns der Arzt, dass Deine Lebenschance 10% betrage.
Wir waren wie gelähmt, voller Schock. Ich weiß nichts mehr von
diesem Gespräch, außer die Aussage „10% Überlebenschance“.
Du lagst in künstlichem Koma, die Dialyse lief rund um die Uhr,
dazu die Blutvergiftung. Wir hofften auf das Wunder und konnten
/wollten nicht glauben, was uns da gesagt wurde. Wir beteten für
DAS Wunder.
Wir wissen nicht, wo du jetzt bist.
Und doch können wir dich an allen
Orten wieder finden,
an denen du deine Spuren
hinterlassen hast.
Spuren auf dieser Erde,
Spuren in unseren Herzen,
und derer sind so viele.
Wer dich geliebt hat,
kann dich überall finden.
Ein kleiner Trost in der Traurigkeit.
******************************
... vor 1 Jahr (Freitag, 14.02.2020) rief mich M. gegen 08.30 Uhr
an der Arbeit an. Wir sollten in die Klinik kommen.
Ich bin sofort los und wir sind zu zweit ins Klinikum gefahren. Notoperation.
Herzkatheter mit Stents setzen.
Dir ging es schlecht, während der OP mussten die Ärzte reanimieren
und intubieren. Wir warteten im Vorraum. Es war eine gefühlte
Ewigkeit. Gegen 13 Uhr wurdest du an uns vorbei auf die Intensivstation gefahren. Wie hätten wir ahnen können, dass Du
nie mehr aufwachen würdest ...
vor 1 Jahr (Donnerstag, 13.02.2020) fand die Herzkatheter-
Untersuchung statt. Du klagtest über Herzprobleme. Sie haben
Dich untersucht und wollten Dir am nächsten Tag 2 Stents setzen.
Die Untersuchung lief schon nicht optimal ab, Du hattest Schmerzen
vom langen Liegen ...
Abends erreichte Dich M. noch am Telefon. Du sagtest, Du seist auf
die Intensivstation gekommen.
...
vor 1 Jahr (Mittwoch, 12.02.2020) bekamst Du eine
Magenspiegelung im Klinikum Gießen, da Du Probleme
durch die vielen täglichen Tabletten ( Dialyse ua.) hattest.
An diesem Tag haben wir Dich nicht besucht …
Die Blätter fallen, fallen wie von weit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh‘ dir andre an: Es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
R. M. Rilke
Du kannst weinen, dass ich gegangen bin,
oder du kannst lächeln, dass ich gelebt habe und bei dir war.
Du kannst deine Augen schließen und bitten, dass ich wiederkomme, oder du kannst sie öffnen und sehen, was ich dir zurückgelassen habe.
Dein Herz kann leer sein, weil du mich nicht mehr sehen kannst,
oder es kann voll der Liebe sein, die ich für dich hatte.
Du kannst immer daran denken, dass ich gegangen bin,
oder du kannst mich im Herzen tragen und in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und leer sein, oder du kannst tun, um was ich dich bitte: Lächle, öffne deine Augen für die Schönheit der Natur,
gib Liebe und gehe deinen Weg ohne Angst weiter.
Und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand.
vor 1 Jahr (Dienstag, 11.02.2020)
habe ich Dich zum letzten Mal lebend gesehen.
Wenn ich daran zurückdenke, macht mich das
einfach nur traurig …
Nach der Arbeit bin ich zusammen mit
M. zu Dir ins Klinikum gefahren. Wir hatten
wieder Kuchen mitgenommen, Kaffee gab es vorne
auf der Station. Lukas trafen wir vorm Klinikum – da
er in Gießen wohnt, hatten wir uns zum gemeinsamen
Besuch verabredet. Es war ein so schöner Nachmittag, obwohl
im Krankenhaus. Wir saßen zu viert in einer gemütlichen Ecke
und Du hast so viel von früher erzählt. Von Deinen Lehr- und Arbeitsstellen, wie lange Du wo gearbeitet hast. Als hättest Du es geahnt, dass es unser letztes Treffen ist. Im Nachhinein bin ich froh über dieses letzte gemeinsame schöne Erlebnis. Wir haben gelacht und erzählt. Deine rechte Hand sah so schlimm aus, wir haben sie noch fotografiert. Du sagtest, dass Du spätestens
Freitag nach Hause wolltest. Wenn wir geahnt hätten, dass …..
Tag, achte ich auf ein Zeichen
von Dir,
dass Du mich wissen lässt,
dass Du weiterhin bei mir bist ....
Hallo Papa,
heute vor 1 Jahr (Montag, 10.02.2020) haben wir Dich
nicht im Krankenhaus besuchen können. Aufgrund der
Entfernung war das nicht täglich möglich, auch wenn
wir das noch so gerne gemacht hätten!
Auch wenn Dein Herz
müde ist
vom Sehnen,
bewahre Dir
die Hoffnung.
Werde nicht müde,
auf das Wiedersehen
zu vertrauen!
ღ Petra Franziska Killinger
vor 1 Jahr (Sonntag, 09.02.2020) habe ich Dich nicht besucht.
Ich hatte Chor-Wochenende mit Auftritt. Es gab einen heftigen
Sturm, so wie es auch angekündigt war. Nur wenige Zuhörer
fanden den Weg in die Kirche.
M. hat Dich an diesem Sonntag zusammen mit Manfred und
Regina im Krankenhaus besucht.
Heute - ein Jahr später - haben wir sehr viel Schnee. Die Medien
vergleichen die Zeit mit dem schneereichen Winter in 1978/79.
Wir sprechen vom "Flockdown" - im Corona-Lockdown kommt
dieser herrlich viele Schnee und das Eis dazu.
vor 1 Jahr (Samstag, 08.02.2020) habe ich Dich
nicht in der Klinik besucht, da es mein "Chor-Auftritts-
Wochenende" war. Voll bepackt mit Übungsstunden,
Generalprobe und Auftritt am Sonntag in der Kirche.
Ziemlich heftige Sturm- und Windböen waren vorausgesagt.
Wo bist Du?
Wenn ich geduldig bin,
dann wird der Himmel sich
mir zeigen
* Petra Franziska Killinger*
Wir danken Dir, dass Du bei uns warst,
dass wir mit Dir lachen und Zeit verbringen durften,
dass wir an und mit Dir wachsen konnten.
Alle, die Dich lieb haben und vermissen ...
vor einem Jahr (Freitag, 07.02.2020) sind M. und ich
Dich besuchen gekommen: Du hattest Deine Operation
gut überstanden - bis auf die geschwollene, schmerzende,
entzündete rechte Hand. M. hat Kuchen mitgenommen
und wir haben in Deinem Krankenzimmer Kaffee getrunken.
Der Assistenzarzt, der bei der OP mit dabei war, kam und
erklärte noch verschiedenes. Morgens warst Du an der
Dialyse. Wir haben einige Zeit bei Dir verbracht, bis wir uns
wieder auf den 45-minütigen Heimweg gemacht haben.
Für das dann beginnende Wochenende waren Sturm und starke
Windböen angesagt.
vor 1 Jahr bist du im UKGM in Gießen operiert
(Gefäßchirurgie) worden und wir waren froh,
dass du alles gut überstanden hattest.
Allerdings hat die Krankenschwester die Infusion
falsch angelegt. Flüssigkeit ist ins Hautgewebe gelaufen. Dies hat Schmerzen verursacht, wie du uns später erzählt hast.
In diesem Moment hast Du dich aber nicht beschwert bzw.
nichts zum Personal gesagt. Am anderen Tag schwoll die
rechte Hand dermaßen an, dass wir erschrocken waren.
War das der Grund für die spätere Sepsis (Blutvergiftung)?
Hier wird uns niemand eine Antwort geben ...
Das Schicksal nahm seinen Lauf ...
vor 1 Jahr bist Du morgens mit M. durch einen
Krankentransport ins Gießener Uniklinikum
gefahren worden. Sie hat Dir bei der Anmeldung
geholfen und dich durch den Tag hindurch begleitet.
Eine Operation der großen Beinvene rechts stand
am nächsten Tag an. Verkalkte Venen sollten behandelt
werden, damit Du wieder besser laufen könntest. Außerdem
stand im Raum, dass M. dir eine Niere spenden könnte.
Ich bin an diesem Mittwoch (05.02.2020) nach der
Arbeit nach Gießen gefahren. Um Punkt 17 Uhr standet
ihr beiden am "Wendehammer" unterhalb der Klinik bereit
zum Abholen.
Ach, hätte ich doch EUCH BEIDE wieder mitgenommen.
So nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich sehe Euch noch
heute dort stehen. Jetzt bin ich traurig, denn die Erinnerung
ist so präsent ...
EIN WUNSCH FÜR DICH
Jeder Schritt, den du gehst,
möge er getragen sein.
Jede Träne, die du weinst,
möge sie gehalten sein.
Jeder Blick zum Himmel,
möge er dir das Wiedersehen
versprechen.
ღ Petra Franziska Killinger
Bald jährt sich der Tag, an dem
du dann schon 1 Jahr nicht mehr hier
unten bei uns bist.
ZUVERSICHT
Sterne können wir überall sehen,
wenn Zuversicht im Herzen wohnt.
Hanna Schnyders
Dein erster Todestag rückt näher - viele
Gedanken schwirren im Kopf. Die Erinnerung
ist gerade sehr präsent. Dazu kommt noch
die trübe Corona-Stimmung und das triste
Regenwetter. Es kann nur besser werden!
Mich würde interessieren, ob es auf dieser
Gedenkseite immer im Winter Schneeflocken
rieselt - ich finde das klasse!
BEWAHRE DIR IMMER EIN
PAAR SCHÖNE
Augenblicke FÜR SPÄTER AUF
Für deinen geliebten Paps
möchte ich diese Kerze anzünden .
Wünsche euch viel Kraft
auf euren Wegen .
Ein Migräne-Wochenende liegt hinter mir :-(
Trotzdem war ich heute bei Dir auf dem Friedhof.
Wunderschöne Fotos von der Treppe bei blauem
Himmel mit dem "ewigen Tor" sind entstanden. Ich
habe es schon öfters fotografiert.
Auch bei Ottos Grab war ich kurz.
Das Rückhaltebecken vorm Ort hat viel Regenwasser
gestaut. Hochwasserzeit. Daraus ist wieder einmal ein langer See bis nach ML entstanden. Dort habe ich angehalten und bin ein
paar Meter bis zum Wasser gelaufen - frische Luft geschnappt ..
Auch dort habe ich schöne Naturfotos gemacht.
"Und am ENDE eines TAGES ist nur wichtig,
dass ein schöner Moment dabei war, der Dein Herz
lächeln ließ ... "
.. und morgen ist schon wieder der letzte Tag im Januar.
Wie schnell die Zeit rennt ...
Die Trauer hört niemals auf,
sie wird ein Teil unseres Lebens.
Sie verändert sich und wir ändern
uns mit ihr.
Die Arbeit geht voran, immer ein Stückchen weiter.
M. führt das fort, wo sie schon so lange von spricht
und es sich wünscht. Du hättest es mitgetragen, obwohl
du dich anfangs nicht damit anfreunden konntest, aber die
Zeit wäre gekommen. Ein neuer Abschnitt im Leben wird
beginnen ( 1. März ist Stichtag ).
Hoffentlich geht es Dir gut, auf der anderen Seite, und Du bist von Licht und Liebe umfangen und hast keine Schmerzen und andere Beschwerden mehr.
Trauer ist wie ein großer Felsbrocken.
Wegrollen kann man ihn nicht.
Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken,
dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner,
und der letzte Brocken steckt man sich in die Hosentasche
und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum.
haben Dich beerdigt.
Wir haben Dich verloren.
Dennoch lebst Du.
Du bist in unseren Herzen.
Ich sehe Dich, wenn du es zulässt.
Es tut mir so leid, dass Du so viel Leid erdulden musstest.
Du hattest viele Wehwehchen, viele OPs
hinter Dir. Es ist so ungerecht verteilt auf
der Welt. Aber Du hast dich selten beschwert
oder gejammert.
Heute morgen war es wieder weiß.
Eine neue Woche beginnt - zunächst im Homeoffice.
Ein winterliches Gedicht
(es muss ja nicht immer etwas Trauriges sein ...)
Erst gestern war es, denkst Du daran ..?
Es ging der Tag zur Neige.
Ein böser Schneesturm da begann,
und brach die dürren Zweige.
Der Sturmwind blies die Sterne weg,
die Lichter, die wir lieben,
Vom Monde gar war nur ein Fleck
ein gelber Schein geblieben.
Und jetzt? So schau doch nur hinaus:
Die Welt ertrinkt in Wonne.
Ein weißer Teppich liegt jetzt aus.
Es strahlt und lacht die Sonne.
Wohin du siehst: Ganz puderweiß
geschmückt sind alle Felder.
Der Bach rauscht lustig unterm Eis.
Nur finster stehn die Wälder.
Alexander Puschkin (1799-1837)
"Nicht die JAHRE in unserem Leben zählen,
sondern das LEBEN in unseren Jahren."
Du hast viel gearbeitet im Leben, aber Du
warst auch in der Lage, Dir etwas zu gönnen
und das Leben zu genießen. Das ist gut so.
Du hast nie gejammert und geklagt, sondern
bist mit gutem Beispiel vorangegangen und
hast allen gezeigt, zu was Du in der Lage bist.
Ich bin stolz auf Dich,
in unendlicher Sehnsucht
Deine Tanja
Es ist Sonntag und es schneit - *** wie schön ***
Ich schaue aus dem Fenster und sehe die Schneeflocken
tanzen. Leider bleibt so wenig davon liegen.
Wie schade, dass die Skilifte nicht öffnen dürfen.
Wie lange der Lockdown noch dauern wird ...?
"Ja, es gibt gute Menschen,
man muss uns nur entdecken."
Werner Horand
Solange bist Du schon nicht mehr bei uns.
Die Liebe ist nicht da,
um uns glücklich zu machen.
Ich glaube sie ist da,
um uns zu zeigen,
wie stark wir im Leiden und Tragen
sein können.
-Herman Hesse-
So ein Leid wie dieses, einen nahen Familienangehörigen zu
verlieren hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Die Trauer prägt,
die Trauer verändert den Menschen, die Trauer macht wütend, die Trauer verändert sich mit der Zeit. Irgendwie lebe ich, glaube ich,
seitdem etwas bewusster. Der Blick und die Denkweise hat sich verändert. Ich habe mich verändert. Du bist nicht mehr da, wo Du
immer warst, lieber Papa, aber Du bist überall in meinem Herzen
mit dabei. Du gehst immer mit mir, egal wohin. Das hat eigentlich
etwas beruhigendes.
Wir haben heute vieles geschafft, viel Arbeit steht bevor - Du
siehst es ja auch. Es ist die richtige Entscheidung, oder?
verändert sich
"Wie schön muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht."
Astrid Lindgren
Heute ist Freitag und schon wieder Wochenende.
Die Zeit rast nur so dahin.
weiß im Winter, ob er den Frühling sehen wird?
Warte nicht auf die Blüte,
sondern nimm den knospenden Zweig.
MURUSAKI SHIKIBU
Ein Gedicht, was zum Nachdenken anregt ...
Unsterblich
Ich bin die Sonne, die Dir ins Gesicht scheint
Ich bin der Regen, der Dir ins Gesicht weint
Wo auch immer Du bist, da werde ich sein
Ganz gleich was passiert, Du bist nicht allein
Ich komme zu Dir als schöner Traum in der Nacht
Bin Dein Engel, der stets über Dich wacht
Sei nicht traurig, wenn ich jetzt für immer träume
Höre mein Flüstern im Rascheln der Bäume
Ich schicke Dir Regenbogenfarben in Dein Herz
Puste Dir als Wind über Deinen Schmerz
Küsse und streichle Dir sanft Dein Gesicht
Und scheine Dir manchmal im Dunkeln als Licht
Dein Lachen wird als Echo in mir klingen
Bei jedem Lied werde ich leise mitsingen
Nein, ich bin nicht tot, ich bin noch hier
Tief in Deinem Herzen- ich bin bei Dir!
Lieber Papa!
Heute war ein extrem windiger Tag. Dennoch gab es
wohl heute morgen einen tollen Regenbogen
über den Dächern unserer wunderschönen Fachwerkaltstadt.
Eine Kollegin hat von oben ein Foto gemacht und mir geschickt.
Du weißt, da wo ich arbeite. Ich habe sicherlich einer der
schönsten Arbeitsplätze im Land (natürlich auf das über
500 Jahre alte Gebäude, wo ich sitzen darf, bezogen). Es ist schon
besonders - und ich bin stolz darauf, dort arbeiten zu dürfen.
Kein Tag gleicht dem anderen... in Corona-Zeiten ist natürlich
wenig bis keine Kundschaft da. Es ist ruhig. Irgendwann wird
es hoffentlich wieder "normal" sein.
In großer Sehnsucht, deine kleine Tochter
Es ist zu früh - sagt das Herz.
Du fehlst uns sehr - sagt die Liebe.
Wir sehen uns wieder - sagt die Hoffnung.
Und wer sagt, so ist das Leben, der weiß nicht wie weh es tut.
Man kann die Augen schließen und sich wünschen,
das Du wiederkehrst,
oder man kann die Augen öffnen und all das sehen,
was Du hinterlassen hast.
(Unbekannter Verfasser)
Ach Papa, es gibt ein Leben "davor",
und ein Leben "danach". Wir sind und
bleiben nun im Leben "danach" und müssen
weiterkämpfen. Das Leben ist schön, aber
auch schlimm ... schönschlimm ...
Wir machen das Beste daraus. Die Sonne kommt
gerade zum Vorschein. Es gibt viel zu tun: Stimmts,
Du weißt es schon!!
Du fehlst
Überall
Und doch bist du
Überall
Wo du fehlst
ღ Petra Franziska Killingerღ
Dein Weg zum Licht:
Wenn es möglich wäre,
würden wir dich gern ein letztes Mal umarmen
und ganz fest an uns drücken.
Wenn es möglich wäre,
würden wir dir sagen,
dass wir dich immer lieben werden.
Wahrscheinlich würdest du wollen,
dass wir nicht ewig trauern, weil es da, wo du jetzt bist,
keinen Schmerz und kein Leid gibt.
Wenn es möglich wäre,
das Unabwendbare akzeptieren und uns freuen,
dass du den Weg zum Licht gefunden und jetzt ein Leben in Fülle hast.
Dass die Sonne sich verdunkelt,
hatte man schon oft gesehn.
Dass die Vögel nicht mehr flogen,
war vielleicht noch zu verstehn.
Dass es plötzlich kälter wurde,
lag gewiss am Abendlicht,
doch dass Du uns genommen wurdest,
das verstehn wir einfach nicht.
(Unbekannter Verfasser)
Wir hätten so gerne noch ein bisschen mehr Zeit
mit Dir verbracht ...
Ach Papa ... heute habe ich beim Einkaufen im Rewe-Markt durch
Zufall jemanden kennengelernt, der Dich auch kannte (haben wir
aber erst später gemerkt). Er war ganz betroffen und wusste gar
nicht, dass Du ins Licht gegangen bist. Er bedauerte zutiefst Deinen Tod und meinte, Du seist so ein toller, lieber Mensch gewesen. Ich
war so erstaunt und dankbar über seine ergreifenden Worte.
Ich danke Dir für alles, ich danke Dir und Mama für die schönste Kindheit. Für die vielen Urlaube und Erlebnisse, das bleibt für immer.
Dafür, dass Ihr mir alles gegeben habt und es mir an nichts fehlte.
Du bist mein Vorbild, für Dich möchte ich weitermachen, denn ich weiß, dass Du stolz auf mich warst und bist.
In ewiger Liebe und Dankbarkeit für alles was Du warst, bist und immer sein wirst.
Wenn ihr an mich denkt
seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir
und traut euch ruhig zu lachen
Lasst mir einen Platz zwischen euch,
so wie ich ihn im Leben hatte.
Lieber Papa!
Für heute habe ich mir eine Auszeit im Schnee
gewünscht. Wir sind über eine Stunde gewandert
am Knüllköpfchen. Eine ganz andere Welt mit
richtig viel Schnee ...
Liebe Grüße dahin, wo immer Du auch bist!
Heute sind es 11 Monate, seit Du nicht mehr bei uns bist.
Wie schnell doch die Zeit vergangen ist.
In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein!
Schöne Erinnerungen sind der Fels unserer Seele:
Sie erfreuen, sie bewahren und sie beschützen
uns immer und immer wieder....
Von dem
Menschen,
den wir lieben,
wird immer etwas
in unseren Herzen bleiben;
Etwas von seinen Träumen,
etwas von seiner Hoffnung,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe.
Schöne Erinnerungen sind ein Schatz der Seele,
der immer größer wird und nicht gestohlen
werden kann.
Erinnerungen gehen durch den Sinn
und erhellen auch die
dunkelsten Stunden mit Freude und Liebe.
Hallo Papa!
Heute ist Luisas Geburtstag. Wir haben am Nachmittag
alle 4 am Tablet per Videoanruf gratuliert. Eine Stunde lang.
Das war sehr schön - so weit weg und doch so nah.
Wie Du ...
Stimmts, Du hast ihr "von oben" gratuliert ...
Das Leben endet, die Liebe nie!
So wie der Wind mit den Blättern spielt,
so spielt das Schicksal mit den Menschen;
man sieht sich, lernt sich kennen,
gewinnt sich lieb und mus sich wieder trennen.
Der Mensch kann viel ertragen und erleiden,
er kann vom Liebsten, was er hat,
in Wehmut scheiden,
er kann die Sonne meiden und das Licht,
doch vergessen, was er einst geliebt,
das kann er nicht.
Unbekannt
Hallo Papa!
Morgen ist der 15. Januar und Luisa hat Geburtstag,
sie wird schon 24 Jahre - wo ist die Zeit nur geblieben ...
Wie so oft in den letzten Jahren, werden wir nicht
zusammen sein am Ehrentag. 300 km liegen halt
dazwischen. Morgen vor 24 Jahren lag auch Schnee, es war kalt
und sonnig, blauer Himmel. Lang ists her.
Du bist morgen in unseren Gedanken dabei. Stimmts, du
schaust von oben.
Das Leben endet, die Liebe nie.
Einen lieben Gruß am späten Abend.
Ich kann die Tage abends so schlecht
einschlafen. Wir haben jetzt die 15 km
Regelung/Corona. Außerdem die Ausgangssperre.
Alles so verrückt. Ich bin seit März letzten Jahres
im Homeoffice und im Wechsel im Büro. Davon
hast Du, zum Glück, nichts mehr mitbekommen.
Stimmts, diese Einschränkungen hätten Dir auch
nicht gefallen. Du dürftest Dich mit Deinen AEZ-Kollegen
nicht treffen, kein gemeinsames Plaudern und Kaffee
trinken mehr.
Heute morgen hat es wieder geschneit. In der Mittagspause
habe ich einen Spaziergang ins Feld gemacht. Meistens
treffe ich andere Dorfbewohner und man kann ein paar Worte
auf Abstand wechseln. Es ist gut, die Arbeit zu haben, das
bringt Abwechslung. Gute Nacht!!
So fern und doch ganz nah
sind die Menschen,
um die wir weinen.
Sie sind fern aller Trauer,
fern aller Dunkelheit,
fern allem Leid
und so fern unserer Welt.
Sie sind ganz in Freude,
ganz im Licht,
ganz in Liebe
und ganz nah unserem Herzen.
Nun blicken wir nach vorn, dein Lächeln in den Augen und deine Liebe im Herzen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern während das Auge eine Träne verliert.
Das Leben ohne Dich hat vieles verändert, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen, denn das wäre Dein Wunsch gewesen.
Du hättest uns jetzt gesagt: "Es ist gar nicht so schlimm, das wird wieder."
Eine neue Woche beginnt - am Freitag hat Luisa
Geburtstag. Sie wird (schon) 24, verrückt. Letztes
Jahr hatten wir ihren 23. Geburtstag bei uns gefeiert.
Das war das letzte gemeinsame Familienfest, an dem
Du dabei warst. Ich weiß noch wie heute, im Laufe des
Nachmittags wolltest Du dann nach Hause "weil die
Bayern gespielt haben", Fußball schauen. In Deinem
Grabstein sind sie verewigt, dein Club - mit 4 Sternen.
"Was im Herzen liebevolle Erinnerungen hinterlässt und unsere Seele berührt, kann weder vergessen, noch verloren gehen."
Du bist von uns gegangen,
doch Du bist nicht verschwunden.
Du bist für immer an unserer Seite.
Jeden Tag.
Ungesehen.
Ungehört.
Aber immer ganz nah.
Geliebt und vermisst.
ICH VERMISSE DICH
Während Tage und Jahre vergehen
ICH VERMISSE DICH
Während der Schmerz der Trauer leichter wird
ICH VERMISSE DICH
Während neue Erinnerungen entstehen
ICH VERMISSE DICH





