Mit einem Geschenk hinterlassen Sie Ihr persönliches Zeichen in Gedenken an Marcus Zickendraht. Veredeln Sie jetzt diese Gedenkseite durch ein Geschenk in Ihrem Namen.
Von Beate 06.06.2026 um 20:47 Uhr | melden
Der Tod ist gar nichts.
Er zählt nicht.
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Nicht ist geschehen.
Alles bleibt genauso, wie es war.
Ich bin ich und du bist du,
und das alte Leben, das wir so gerne geteilt haben,
bleibt unberührt, unverändert.
Was wir einander waren, das sind wir noch.
Nenne mich bei meinem alten, vertrauten Namen.
Sprich zu mir in der ungezwungenen Art, wie du es immer getan hast.
Verändere nicht den Klang deiner Stimme.
Lege keine gekünstelte Feierlichkeit oder Traurigkeit hinein.
Lache, wie wir immer über die kleinen Scherze gelacht haben,
die wir gemeinsam hatten.
Spiele, lächele, denk’ an mich. Bete für mich.
Sprich meinen Namen so vertraut und geläufig aus wie immer.
Sag ihn ohne Mühe, lege keine Spur eines Schattens auf ihn.
Das Leben bedeutet alles, was es je bedeutete.
Es ist dasselbe wie immer.
Es geht ohne Unterbrechung weiter.
Was ist der Tod anderes als ein unbedeutender Zwischenfall?
Warum sollte ich aus dem Sinn sein, nur weil ich außer Sicht bin?
Ich warte auf euch, für eine Weile,
irgendwo, ganz nah,
nur um die Ecke.
Alles ist gut.
Nichts ist vergangen; nichts ist verloren.
Ein kurzer Moment, und alles wird so sein, wie es zuvor war,
nur besser, unendlich viel glücklicher und wir werden für immer alle zusammen sein.
Wie werden wir über die Mühen des Abschieds lachen, wenn wir uns wiedersehen.
(Henry Scott Holland; „Death is nothing at all“;
ins Deutsche übersetzt von DeepL und mir, heute)





