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Gedenkkerzen | Seite 5
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Everything I know youre now free of this stupid world where stupid people kill children for nothing.
Liebe Marleen,
als gestern auf der Uhr die letzten Minuten von 2021 auf der Uhr herunterliefen, musste ich plötzlich mit den Tränen kämpfen. Irgendwie wollte ich das, was in diesem Jahr passiert war, nicht hinter mir lassen. Die schönen Momente, die Erfolge, die Tränen und vor allem die Menschen, mit denen man all das geteilt hat. Und dann habe ich es wieder so empfunden, dass auch deine Lebenszeit, die so viel Freude in das Leben deiner Lieben gebracht hat, mit jeder neuen Jahreszahl weiter weg rückt. Meine Schwester würde den Kopf schütteln und sagen, Neujahr ist auch nur ein neuer Tag wie jeder andere, aber ich schaffe es nicht ganz, die Wehmut nach dem Vergangenen wegzuschieben, und ich kann mir vorstellen, dass es auch für deine Familie und deine Freunde nicht leicht ist, wieder in ein neues Jahr zu gehen ohne dich.
Damals vor sieben Jahren warst du noch dabei, bist vielleicht hoffnungsvoll und vofreudig in das neue Jahr gestartet. So schnell wird es März sein und schon der 7. Jahrestag der immer noch unfassbaren Katastrophe.
Man kann nichts aufhalten, man kann keinen schönen Moment zurückholen und noch einmal genauso erleben. Nur in der Erinnerung. Liebe Marleen, ich bin mir sicher, dass sich viele Menschen heute wieder besonders an dich erinnern werden und an alle, die nicht mehr bei uns sind. Im Herzen bist du auch in diesem Jahr dabei.
Alle meine Liebe schicke ich zu dir und zu deiner Familie die allerbesten Wünsche für 2022.
Deine Sophia
Weihnachtslichter und Schneeflocken für Marleen
Weihnachten ohne dich, Marleen macht mich sehr nachdenklich und traurig. Immer und immer wieder frage ich mich "Warum" und "was wäre wenn", doch nie werden wir Antworten finden. Das du nicht mehr hier bist quält. Ich werde nie aufhören an Dich zu denken, mit meinen Gedanken bin ich jeden TAG bei dir.
Ich schicke dir all meine Liebe in den Ort wo du jetzt bist. Du bleibst für immer in meinen Herzen.
Marleen.... das Mädchen mit den wunderschönen Augen und lächeln die viel zu früh von uns gegangen ist.
Ich denke heute auch an deine Familie. Ich wünsche Ihnen besonders viel Kraft und das sie immer liebevoll und Verständnisvolle Menschen um sich haben und das ihre Herzen nicht zu traurig sind an diesen Tagen. Einen kraftvollen Weihnachtstag wünsche Ihnen von Herzen
deine
Nancy
Liebe Marleen,
ich sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Hause und freue mich auf morgen, auf das Zusammensein mit der Familie, das gemeinsame Essen, das gegenseitige Beschenken, auf die geteilte Freude. Alles wird sein wie immer und genau so ist es schön.
Wie aber würde dieser Tag aussehen, wenn einer von uns nicht mehr da wäre? Ich möchte mir das gar nicht richtig vorstellen, denn ich weiß wirklich nicht, wie wir es überstehen sollten. Die Freude und die Unbeschwertheit würde es nicht mehr geben.
Es macht mich deshalb auch so unfassbar traurig, Marleen, wie deine Familie den Tag verbringen muss. Sicher ist es kaum mehr ein Tag der Freude, sondern eher ein Tag der Trauer, der Sehnsucht und der schmerzvollen Erinnerungen an die gemeinsamen Feste, die nun schon so lange her sind und die nie wieder kommen werden.
Es ist so ungerecht, Marleen, wie die einen morgen lachen und die anderen morgen weinen werden. Es passt nicht in mein Weltverständnis, genauso wenig wie dass Menschen, die jünger sind als ich, Weihnachten nicht mehr hier auf der Erde verbringen dürfen.
Ich finde nach wie vor keinen Antwort und keinen Trost für diese Ungerechtigkeit und weiß auch nicht, was ich ihr entgegenstellen kann. Es heißt immer, die Liebe ist stärker als der Tod, aber hält die Liebe wirklich der Trauer stand, die deine Lieben morgen (und nicht nur dann) überrollen wird? Ich weiß nicht.
Ich möchte nicht zu negativ enden, liebe Marleen, sonst rollst du vielleicht die Augen, wenn du es von oben liest (tatsächlich musste ich kurz schmunzeln bei dem Gedanken, wie schön wäre das...). Deshalb lass dir noch gesagt sein, dass ich fest an dich und deine Familie denken werde. Du bist in meinem Herzen.
In Liebe
deine Sophia
Guck, draußen fiel der erste Schnee.
Man kann die Straßen nicht mehr sehen.
Und wir beide wissen:
Bald ists Zeit mal heimzugehen.
(Mark Forster, Lied für seine Schwester Natalie)
Liebe Marleen,
so schnell vergehen die Tage und Wochen und heute ist schon wieder der 2. Advent. Eine Zeit, die man am liebsten mit der Familie verbringt, zumindest geht es mir so, dass ich mein Zuhause hier ein wenig vermisse. Obwohl ich doch weiß, dass ich dort bald wieder hinfahren kann- was du nicht mehr kannst. Langsam wird es schwierig mitzuzählen, der wievielte Advent es schon ohne dich ist. Dabei hätte ich mir damals im März 2015 gar nicht vorstellen können, dass es einen Advent ohne dich gibt. Wollte auch gar nicht, dass es einen Advent ohne dich gibt. Und doch rinnen die Jahre einem durch die Finger wie die kleinen Schneeflocken, die draußen gerade fallen, und wir können sie nicht aufhalten.
Gestern war ich in der Münchner Innenstadt unterwegs und drei nette Jugendliche luden mich und meine Mitbewohnerin ein, in der Kirche eine Kerze anzuzünden. Dort war alles voller Lichter und es wurde wunderschöne Musik gespielt. Es hat mich richtig berührt und ich dachte, wie schön Gott es uns doch macht. Und einen Moment später kamen wieder die Zweifel, die innere Stimme die mir sagt, dass alles nur Schein ist, dass Gott nämlich überhaupt nicht auf uns aufpasst. Auf dich zumindest nicht aufgepasst hat. Ich wünsche mir so sehr, dass es dir jetzt dennoch gut geht, bei wem und an welchem Ort auch immer. Auch wenn ich immer noch überzeugt bin, dass der richtige Ort daheim bei deiner Familie wäre, mit der du noch so viele schöne Adventswochen und Weihnachtsfeste hättest verbringen können.
Liebe Marleen, du merkst, ich wiederhole mich, und das ist auch ein Grund warum ich länger nicht geschrieben habe, weil ich manchmal abends dasitze und überlege und denke, vielleicht fällt mir morgen ja etwas Kreativeres für dich ein. Ich hoffe, du freust dich trotzdem ein bisschen, wenn du weißt, dass ich an dich denke und du hier auf der Erde nicht vergessen wirst. Ich nehme dich in Gedanken weiterhin überall hin mit.
In Liebe
deine Sophia
Liebste Marleen,
Ich sitze gerade in meiner Küche und gucke aus dem Fenster raus,
es regnet ganz leicht und ich habe eine weisse Kerze angezündet.
Ich denke so oft an dich, um so mehr die Zeit vergeht um so mehr denke ich an dich und alle die bei dir waren.
Manchmal sehr ich dein Bild vor mir, dein Lächeln, deine Augen, wunderschön, so nah und doch so weit...
Oft sage ich mir, das kann einfach nicht sein.
Wie kannst du schon so lange weg sein und viel schlimmer wie kann es sein, dass du nie wieder kommst.
Jeden Tag wünsche ich mir, dass Du (ihr) alle wieder nach Hause geht zu euren Lieben.
Das wünsche ich mir auch für die Opfer von 9/11.
ach ich wünsche es mir von alle unschuldigen Menschen die ermordet wurden und jeden Tag schmerzlich vermisst werden.
Was ist das bloss nur für eine Welt... so viel Leid, Sehnsucht und Ungerechtigkeit.
1000 Kerzen der Liebe für dich
Von ganzem Herzen ❤
Nancy
Guten Morgen liebe Marleen,
aufgewacht und an dich gedacht...
du bis immer in meinen Gedanken und fehlst mir sehr, ich hoffe du verstehst das. Wenn du es mitbekommst, fühl dich von mir gedrückt.
Liebe Grüße zu dir, deine Sophia
Meine liebe Marleen, ich sitze gerade im einem schönen Cafe. Es regnet ganz stark, es sieht irgendwie schön aus, aber es macht einen melancholisch. Der Himmel weint heute. Ich denke ganz ganz doll und lieb an dich, süsse Marleen. Wo magst du wohl sein ? Wie die Zeit vergeht, die Traurigkeit bleibt aber für immer. Du bleibst unvergessen. In liebe deine Nancy
Whats gonna be left of the world if youre not in it?
Whats gonna be left of the world, oh
Every minute and every hour
I miss you, I miss you, I miss you more...
(Bastille)
Liebe Marleen,
wie so oft sprach mir ein Lied heute morgen im Radio aus der Seele. Besonders der Gedanke, was denn noch übrig ist von der Welt, wenn du nicht mehr in ihr bist, hat mich sehr berührt, denn ich spüre ganz stark, dass seit deinem Tod ein Stück von der Welt fehlt, das nie wieder ersetzt werden kann. DU fehlst, Marleen! Und die Welt wird nie mehr so sein wie sie vorher war. Nicht für deine Familie und deine Freunde, das natürlich sowieso nicht, aber auch allgemein nicht. Ich wünschte so sehr, du könntest zurückkommen und die Welt wieder komplett machen. Ich vermisse dich und schicke dir alle meine Liebe!
Deine Sophia
Eine Kerze für Dich, liebe Marleen
Habe lange nicht mehr hier geschrieben, das heisst nicht das ich nicht an dich denke.
Unvergessen bleibst du und für immer in unsere Herzen.
Miriam Vogt
Liebe Marleen,
heute muss ich viel an dich und deine Freundinnen denken. Es ist unfassbar, dass ihr alle so jung aus dem Leben gerissen wurdet und so kurz hintereinander alle von dieser Welt verabschiedet werden musstet. Es muss unerträglich gewesen sein, durch welches Leid eure Familien damals gegangen sind und heute immer noch gehen.
Ich hoffe so sehr, dass ihr nun wenigstens immer noch zusammen seid und niemand von euch alleine. Vielleicht lest ihr dann ja auch gemeinsam meine Nachricht und lasst euch gesagt sein, wie sehr ihr hier vermisst werdet. So eine Vorstellung, vermutlich viel zu schön um wahr zu sein, ich weiß. Aber ganz ohne die Hoffnung hält man euren Verlust gar nicht aus.
Alle meine Liebe sende ich euch
Sophia
Liebe Marleen, ich möchte hier eine gute -Nacht- Kerze für dich anzünden, habe heute so and dich denken müssen, so wie oft. Eine liebevolle Umarmung für dich und deine Familie.
In Liebe und traurigkeit Nancy
Es nimmt der Augenblick, was die Jahre geben.
Liebe Marleen,
es ist schon länger als sechs Jahre her, dass du uns für immer genommen wurdest, aber genau heute vor sechs Jahren wurde mir schmerzlich bewusst, dass es endgültig ist. Vorher warst du in meinen Gedanken einfach weg, aber ich wusste nicht genau wo. Da war diese klitzekleine Hoffnung in meinem Herzen, dass ihr euch irgendwann melden und sagen würdet: Hey, wir sind noch ein bisschen länger in Spanien geblieben. Aber als ihr dann nach Haltern zurückgekommen seid, wusste ich, ihr werdet nicht mehr zurückkommen, so paradox wie der Satz gerade auch klingt. Es zerreißt mir immer noch das Herz, wenn ich mir diesen Moment vorstelle, in dem du vor den Augen deiner Familie und deiner Freunde beerdigt werden musstest. Hast du dir diesen Moment jemals vorgestellt, als du noch gelebt hast, Marleen? Hast du daran gedacht, vor deinen Eltern gehen zu müssen? Wusstest du in deinen letzten Sekunden, dass es so passieren würde? Viele dieser Fragen kommen mir heute wieder in den Kopf. Ich wünschte mir so sehr, ich könnte dich einmal treffen, mit dir sprechen, hören wie es dir geht. Viele werden sich das wünschen. Aber keinem wird es erfüllt- oder vielleicht doch? Auch wenn es unheimlich schwer ist, daran zu glauben, so hoffe ich doch so sehr darauf, dass du deine Lieben begleitest, dass du ihre Nähe spürst und sie deine. Denn, und das weißt du hoffentlich, Marleen, du wirst so unendlich vermisst, von vielen Menschen. Ich bin mir sicher, dass viele heute ganz besonders an dich denken werden. Auch meine Gedanken fliegen zu dir, liebe Marleen, und allen, deren Herzen heute vielleicht noch ein bisschen mehr als sonst schon um dich weinen.
Du fehlst. Du fehlst unendlich. Es hätte niemals so kommen dürfen.
In Liebe
deine Sophia
Liebe Marleen,
die Zeit, sie kann so hart sein. Eigentlich scheint gerade alles so gut zu laufen. Immer mehr Menschen sind gegen Corona geimpft, die Inzidenzen sinkt wieder, es kommt wieder Leben in die Städte, Menschen machen wieder Pläne für Treffen, für Veranstaltungen und Urlaube. Auch heute, am 10. Juni. Dieser Tag, den ich nie vergessen werde, an dem du zusammen mit deinen Mitschülern nach Haltern zurückgekehrt bist.
Der Tag war damals geprägt von großer Trauer, vor allem in Haltern, wo die Menschen mit Rosen am Wegrand standen, aber auch in den Medien wurde wieder berichtet. Ich höre noch eine Reporterin kommentieren: "Es gibt keinen schlimmeren Schmerz". Besser kann man es nicht zusammenfassen.
Und trotzdem ging das Leben danach wieder weiter, auch in Haltern, wo während eurer Beerdigungen in den darauffolgenden Tagen ein Schützenfest stattfand. Ich glaube, es haben damals einige Leute nicht verstanden, ich auch nicht. Ich habe das nicht verstanden, wie man feiern kann, während andere leiden, während andere tot sind. Und heute? Müsste das alles wieder gehen, meinen viele, es sei ja schließlich schon so lange her. Aber ihr seid immer noch tot. Eure Familien und Freunde leiden immer noch. Und doch beanspruchen wir alle für uns, unser Leben wieder in vollen Zügen genießen zu wollen, gerade jetzt, wo wir es uns doch nach dem langen Lockdown so verdient haben.
Schlimme Tage gehen vorbei. Schlimme Monate gehen vorbei. Aber der schlimme Schmerz, den wir am 10. Juni gesehen haben, es gibt ihn immer noch, auch wenn ihn viele nicht mehr sehen. Dass ihr in Leichenwägen nach Hause gekommen seid und nicht mit euren Reisekoffern am Halterner Bahnhof, es bleibt unfassbar und untröstlich. Es ist die eine Frage, wie man es als Eltern, Geschwister, Familien und Freunde schafft, einen solchen Tag zu überstehen; wie man es schafft, sein über alles geliebtes Kind beerdigen zu müssen. Die eigentlich noch wichtigere Frage ist: Wie schafft man es, sechs Jahre lang in der Sehnsucht nach seinem Kind zu leben und täglich am Grab zu stehen? Darüber sollten wir öfter nachdenken.
Liebe Marleen, ich denke mit ganzem Herzen an dich und alle, die dich vermissen.
In trauriger Erinnerung
deine Sophia
"Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn es von aussen schon so schön aussieht" Astrid Lindgren.
Marleen, ich habe dich so lieb, ich denke mit vollen Herzen an dich, du wunderbares Mädchen. Was würde ich tun damit du hier bist bei deinen Lieben.... es ist so unerklärlich und es tut immer wieder weh.
Von Herzen
Nancy
Liebe Marleen,
gerade eben ist mir ein alter Schreibblock in die Hände gefallen und als ich eine Seite aufschlug, stand dort dein Name und die deiner Mitschüler. Ich habe unzählige solcher Listen. Immer und immer wieder habe ich mir eure Namen aufgeschrieben. In Schreibblöcken, auf Notizzetteln, auf Füllerpatronenschachteln, in Word-Dokumenten. Und warum eigentlich? Ich weiß es auch nicht so genau. Vielleicht habe ich das Gefühl, sobald irgendwo dein Name steht, bist du immer noch irgendwie da. Vielleicht weil ich dagegen ankämpfen möchte, dass dein Name irgendwann in Vergessenheit gerät. Vielleicht weil mir dieser Name mittlerweile so viel bedeutet. Vielleicht weil ich irgendwas für dich tun möchte, aber nicht viel mehr kann als das.
Seit über sechs Jahren kenne ich deinen Namen jetzt schon. Ich erinnere mich noch, als ich ihn zum ersten Mal in der Traueranzeige deiner Schule gesehen habe. Ich glaube, ich musste sie nur zwei Mal lesen, da hatten sich die Namen schon in meinem Herzen festgeschrieben und ich bin mir auch sicher, dass ich sie nie mehr in meinem Leben vergessen werde, weil ich immer an dich denke. Am Sonntag zum Beispiel, als Muttertag war und das Wetter so herrlich. Da dachte ich daran, welche glückliche Stunden du mit deiner Mama verbringen könntest, und sie mit dir. Ich kann nicht begreifen, dass du ihr einfach weggenommen wurdest. Dass es zu dem Namen jetzt keine Person mehr gibt, wobei das zu hart gesprochen ist, denn in unserer Erinnerung und in unseren Herzen gibt es sie und es wird sie immer geben.
Ganz liebevolle Gedanken schicke ich dir, liebe Marleen,
deine Sophia
Liebe Marleen,
hier meine Gute Nacht und Ich denke immer an dich Kerze...
in Liebe und Traurigkeit
deine
Nancy
Wenn unser Glück die ersten Schritte geht,
unsere Liebe alle Zeit besiegt,
unsere Hoffnung ganz da oben scheint,
dann seh ich dich,
dann seh ich dich.
Wenn uns das Morgen durch die Finger rinnt,
und sich Wege manchmal teilen,
wirst du immer bei mir sein.
Du wirst immer bei mir sein.
(aus der Serie Kudamm 63)
Liebe Marleen,
ich trage dich immer in meinem Herzen, so wie sicher viele andere Menschen auch. Der Jahrestag ist noch nicht lange her und der Gedanke an deinen grausamen und viel zu frühen Tod ist noch sehr präsent. Ich hoffe so sehr, dass du all das Schreckliche hinter dir gelassen hast und es dir gut geht, Marleen. Wie gerne hätten wir dich wieder hier. Ein Leben in Gedanken ist eben nicht das Gleiche wie ein eigenes Leben, aber es ist das einzige, was uns bleibt.
Ganz liebe Grüße sende ich dir in den sonnigen Morgenhimmel
Deine Sophia
PS: Das Lied, das ich zitiert habe, stammt aus meiner Lieblingsserie. Es geht darin um drei Schwestern. Ich glaube, sie würde dir auch gefallen.
Liebe Marleen, ich denke so oft an dich und an deine Familie. In traurigkeit Iris
Liebe Marleen,, ich drücke Dich in meinen Gedanken ganz liebevoll, es fühlt sich so an als waere heute immer noch der 24ste März ....ich mache mir irgendwie sorgen ...es sind schwere Zeiten. Eine von Herzen kommende Umarmung auch an deine Mama. In liebe deine Nancy
Liebe Marleen,
gestern Abend habe ich mir die Gedenkandacht für euch angesehen. Die Fotos von dir und deinen Mitschülern haben mich sehr traurig gemacht. Es tut weh, dich lächeln zu sehen und zu wissen, wie früh und grausam dein Leben beendet wurde. Es tut weh zu wissen, dass du nicht mehr da bist. Vor allem bin ich auch erschrocken, dass ich alle diese Bilder kannte. Denn es sind immer noch die gleichen wie vor sechs Jahren, vor drei, vor einem Jahr. Es kommen keine neuen Bilder hinzu, und noch wichtiger, keine neuen Erlebnisse, die mit diesen Bildern verbunden sind. Seit sechs Jahren ist nichts passiert, obowhl doch außen herum alles weitergeht. Ich verstehe es nicht, Marleen. Es macht mich so traurig.
Deine Sophia
Liebe Marleen,
auch nach 6 Jahren bin ich immernoch sprachlos...
Ruhe In Frieden, Engel.
Ich vermisse dich.
In Liebe
Froni
So laut und so verloren war es hier,
als Stille bei uns wohnte anstatt dir.
(Jupiter Jones)
Liebe Marleen,
ich habe diese Liedzeile schon einmal am Jahrestag zitiert, weil sie so gut die schmerzhaften Erinnerungen an die Schreckensnachricht vom 24. März 2015 beschreibt, die mir und so vielen anderen den Boden unter den Füßen weggerissen hat und uns heute, sechs Jahre später, immer noch nicht richtig Halt finden lässt.
Im Minutentakt denke ich heute mit, was damals alles nach der Reihe passiert ist. Der Morgen, als noch alles ganz normal war, als ich und wir alle dachten, es würde ein Tag sein wie jeder andere. Der Vormittag, an dem mir der Himmel so seltsam vorkam, in den ihr aufgebrochen seid, um nach Hause zu euren Lieben zu kommen. Die Aussage meines Vaters, es sei ein Flugzeug abgestürzt. Die Meldung im Radio, in Frankreich sei es gewesen, ein Flieger aus Spanien, viele Deutsche an Bord. In den Medien wurde es lauter, immer lauter. Irgendwann am Abend die Zeile im Videotext, keine Überlebenden, und auch eine Schulklasse sei unter den Opfern. DIe Nachricht hat mich völlig zusammenbrechen lassen.
Und immer noch kann ich es mir nicht richtig vorstellen, was die Nachricht für diejenigen bedeutet haben muss, für die es mehr als nur eine Meldung in den Medien war, so wie deine Eltern.
Nicht: Ein Flugzeug ist abgestürzt. Sondern: Das Flugzeug, in dem mein Kind saß, wird nie mehr ankommen.
Nicht: Es gibt keine Überlebenden. Sondern: Mein Kind lebt nicht mehr.
Nicht: Eine Schulklasse ist unter den Opfern. Sondern: Mein Kind ist heute mit seinen Mitschülern zusammen gestorben.
Wie reagiert der Kopf, wie reagiert das Herz auf diese Nachricht? Wie kann man sie überhaupt aushalten? Es ist für mich ganz schwer zu verstehen, aber ich ahne, dass es keine Worte dafür gibt, und es macht mich so hilflos, dass ich nichts für sie tun kann außer an dich zu denken.
Am nächsten Tag die Bilder vom Absturzort, so viel Aufruhr, und doch so ein leerer und verlorener Ort, an dem es keine Antworten gab, keinen Trost gab, kein Wiedersehen gab.
Und was für mich eigentlich noch schlimmer ist: Zu dem Zeitpunkt, als wir alle erschüttert waren von der Katastrophe, hast du das schon nicht mehr mitbekommen, warst du schon nicht mehr da, war alles vorbei. Es klingt seltsam, aber als mir das bewusst wurde, habe ich wirklich nicht verstanden, warum wir alle anderen noch leben. Warum wir leben, wenn ihr auch nicht mehr leben dürft. Warum sich die Zeit weiterdreht, wenn sie für euch einfach ausgeschaltet wurde. Ich bin in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oft durch die Straßen gegangen und habe es gehasst, Leute leben zu sehen. Ich habe es nicht mehr verstanden. Und ich verstehe die Ungerechtigkeit bis heute nicht. Warum du, Marleen, warum du??? Es war so eine kurze Reise, so etwas Alltägliches, niemand würde eine Sekunde darüber zweifeln, dass etwas schief geht, und meistens hat man Recht damit. Aber warum nicht bei dir? Und später dann die Frage: Warum hat ein einziger Mensch so viel Macht, über das Leben anderer zu entscheiden? So viel, dass er es sogar beenden kann oder im Falle deiner Lieben zu etwas machen, was den Begriff Leben eigentlich kaum mehr verdient hat bei all dem Schmerz? Warum darf er das, warum verhindert es niemand?
Liebe Marleen, die Fragen zerreißen mir das Herz, und auch heute schmerzt es sehr, draußen die Sonne und all die Menschen zu sehen und zu wissen: Du bist nicht mehr dabei. Du bist auf der anderen Seite, schon sechs Jahre. Und es ist immer noch so, wie es deine Mitschüler in Haltern geschrieben waren: Gestern waren wir viele, heute sind wir allein. Ja, wir sind alleine ohne dich, weil du so sehr fehlst. Wir sind allein gelassen mit unseren Fragen, unserer Sehnsucht und unserer Verzweiflung, die ich am liebsten so laut herausschreien möchte, bis ich keine Stimme mehr habe. Und wir werden nie mehr so viele sein, wie wir einmal waren, denn da bleibt immer diese Lücke an deiner Stelle - die Stille anstatt dir.
Marleen, es tut mir so unendlich leid um dich. Du fehlst mir. Du fehlst deinen Lieben natürlich noch viel mehr. Du fehlst in Haltern und gleichzeitig überall in dieser Welt. Es wird nie mehr so sein wie vor dem 24. März 2015.
Alle meine Gedanken fliegen zu dir, Marleen, wo auch immer du bist, ich hab dich lieb.
Deine Sophia
Ein warmes Kerzenlicht für einen Engel
Ruhe in Frieden
Liebe Marleen!
Ich denke heute an euch Alle. 6 Jahre schon, die ihr nicht mehr da seid...
Bis heute ist es unbegreiflich und unwirklich.
Aber auf Erden seid und bleibt ihr unvergessen...
Viele liebe Grüße,
Uwe
Durch Einsamkeit und Sehnsucht
wandern,
und sich den Wundern zuzuwenden,
das ist die Kunst der Trauernden."
(unbekannter Verfasser )
Liebe Marleen, heute vor sechs Jahren bist du aufgewacht, ohne zu wissen das ist dein letzter Tag auf Erden sein wird, das dein 16stern Geburtstag dein letzter war.
Ich habe mich schon oft gefragt, ob du doch was gefühlt hast.
Du hast dich auf deine Reise bestimmt so gefreut, und kams nie mehr...wann und wo hast du deine Lieben das letzte Mal gesehen was waren deine letzte Worte ? wann hast du deine Klasse das letzte Mal gesehen? deinen Schulleiter, der heute auch sehr leidet ?? Wann ??
Nun bist du schon so lange weg, es ist immer noch so unfassbar grausam traurig, ich konnte ganze Meere um Euch alle weinen.
So viel Sinnlosigkeit und Grausamkeit, es tut sehr sehr weh, all diese unschuldigen Menschen... wie soll man das jemals begreifen wie kann soll man das jemals akzeptieren können. Der normale Tod scheint ein ja nicht mal Normal, dann wie ist es bei so ein junges Mädchen wie dich.
Heute vor genau zwei Jahren war ich in Haltern an deiner Schule. Dein Schulleiter hatte immer wundervolle und rührende Gedenkfeier veranstaltet.Und Heute ist die Welt ganz anders, nichts geht mehr. Ich sitze zu Hause und gucke mir meine Kerze an und denke an dich und alle die Unschuldigen Menschen dir bei dir waren.
MARLEEN .......Ich denke so sehr an dich und schicke dir all meine Liebe in deiner Welt.
auch liebe Marleen, ich wünschte so sehr Du würdest hier sein mit dein so liebevollen Familie, anstatt dort oben im fernen. Ich denke an deine Familie und ihre unendliche Liebe und schmerzvolle Sehnsucht zu dir.. das muss so unerträglich sein. Mein Herz blutet für alle, mögen sie immer liebevolle und verstaendnissvolle Menschen um sich haben, das ist sehr wichtig. Sei gefüllt von Liebe und Geborgenheit, liebste Marleen.
Ich vergesse dich nie
deine immer an dich denkende
Nancy
Ein stiller Gruß, unbekannterweise...
Es gibt wohl keine Worte des Trostes. Zu schwer wiegt der Tod des eigenen Kindes. Ein Kind, das noch so viele Pläne hatte...das noch so viel Leben, Neugier und Liebe in sich trug. Liebe zum Leben, Liebe zu den Eltern...zu Freunden und Mitschülern...
Ich werde heute im Gebet an die Opfer und deren Hinterbliebenen denken! Die Liebe bleibt! Für immer!
Liebe Marleen,
heute vor sechs Jahren bist du zum letzten Mal ins Bett gegangen, bald zum letzten Mal morgens aufgewacht und dann... ich möchte den Gedanken wieder einmal nicht zu Ende denken, ich möchte nicht, dass dieser Moment morgen kommt, wo ich weiß- das war es. Auch wenn es heute nichts mehr ändert, die Zeit anzuhalten, möchte ich an dem Punkt bleiben, wo ich sagen kann, vor sechs Jahren warst du noch da, warst du noch voller Leben und Gefühle, ganz viel Vorfreude auf zuhause und vielleicht ein bisschen Wehmut über den Abschied. Aber wir werden die Zeit genauso wenig anhalten können wie damals. Es gibt kein Zurück, Marleen. Aber wie wir nach vorne schauen sollen ohne dich, das sagt uns auch niemand.
Ich vermisse dich so sehr.
Deine Sophia
Wir sind alle nur Besucher auf dieser Welt und dieser Zeit.
Unsere Seelen sind nur auf der Durchreise. Unsere Aufgabe hier ist es zu beobachten, zu lernen, zu wachsen, zu lieben und dann wieder nach Hause zu gehen.
Leider war dein Besuch hier auf der Erde viel zu kurz. Du hättest noch so viel beobachten, lernen und lieben sollen. Das alles war dir nicht vergönnt. Vielleicht ist das auch der Grund warum ich dich so vermisse. Wir hätten noch so viel Zeit miteinander verbringen sollen. Es wird zwar nie den richtigen Augenblick geben um wieder nach Hause zurückzukehren aber dein Augenblick kam definitiv zu früh.
Bis heute kann ich nicht verstehen wie ein Mensch euch so etwas antun konnte, aber ich fange an es zu akzeptieren. Verstehen werde ich es vermutlich nie und der Schmerz des Vermissens wird auch nicht weniger, er wird anders.
Ich will dir eigentlich so viel sagen, aber ich kann es gar nicht in Worte fassen...
Für alle denen du in Lebzeiten ein Engel warst, bist du jetzt ein Schutzengel.
Du bist fern bei den Sternen und doch so nah.
Ich wünsche dir einen schönen 22. Geburtstag mein Schutzengel. Feier in mit den anderen so wie du mit uns auf Erden deine Geburtstage gefeiert hast.
In Liebe
deine Froni
"Die Erinnerungen an vergangenes Glück sind die Narben der Seele."
(Xavier de Maistre)
Beste Marleen,
Als am Morgen die Sonne erwachte,
hab ich schon an Dich gedacht.
Mein Herz wurde schwer. Ich denke so sehr an dich und an deine Lieben, die dich schmerzvoll vermissen und einsam an deinem Grab stehen. So viel Zeit ist vergangen, liebe Marleen, aber die Musik der Sehnsucht wird immer lauter..lauter als jede Ablenkung..lauter als alles andere.
Traurige Geburtstagsgruesse schicke ich dir in deine Welt.
Tausend Traenen der Liebe für dich, viele viele Luftballons und Kerzenlichter für dich, wunderbare Marleen.
Ach,wärst du doch noch hier... diese wundervollen unbeschwerten Jahre werden nicht zurück kommen. Aber mit der Liebe in unseren Herzen, wirst du für immer mit uns gehen.
In Liebe
deine
Nancy


