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Gedenkkerzen | Seite 4
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Der Tag wird kommen
an dem ich keine Träne mehr um dich weinen werde,
an dem mein Herz nicht mehr vor Kummer schmerzt,
an dem meine Sehnsucht nach dir aufhört
und meine Erinnerungen an dich verblassen...
Und dieser Tag wird der Tag sein,
an dem ich meinen letzten Atemzug mache...
Der Himmel war der Erste,
der DA war und blieb,
um mich zu trösten...
Petra Franziska Killinger
Verblasst sind die Erinnerungen
an die guten Tage
die so leicht waren und so
voller Lachen und Leben.
Verblasst ist die Erinnerung
daran wie es sich anfühlte
glücklich zu sein...
Verf. mir unbekannt
Weinende Seele.....
Es ist still, ich hör nur den Wind,
seh am Himmel ein Wolkenmeer,
und am Weg ein weinendes Kind,
das rennt einem Ball hinterher.
Erinnerung stürzt auf mich ein,
und erweckt die Vergangenheit,
in der ich so hilflos allein,
erlebte viel Kummer und Leid.
Was geschah ist lange schon her,
hat meinen Kindheitstraum zerstört,
doch das Geschehene wiegt schwer,
weil mein Flehen niemand gehört.
Nichts von dem hab ich je erzählt,
es blutet noch heute mein Herz,
weil diese Erinnerung quält,
und mir Tränen rinnen vor Schmerz.
Mein Leben, nach außen ein Traum,
das jeder so sieht wie er will,
doch in mir, im innersten Raum,
da weint meine Seele - ganz still.
Horst Rehmann
Weinende Seele.....
Es ist still, ich hör nur den Wind,
seh am Himmel ein Wolkenmeer,
und am Weg ein weinendes Kind,
das rennt einem Ball hinterher.
Erinnerung stürzt auf mich ein,
und erweckt die Vergangenheit,
in der ich so hilflos allein,
erlebte viel Kummer und Leid.
Was geschah ist lange schon her,
hat meinen Kindheitstraum zerstört,
doch das Geschehene wiegt schwer,
weil mein Flehen niemand gehört.
Nichts von dem hab ich je erzählt,
es blutet noch heute mein Herz,
weil diese Erinnerung quält,
und mir Tränen rinnen vor Schmerz.
Mein Leben, nach außen ein Traum,
das jeder so sieht wie er will,
doch in mir, im innersten Raum,
da weint meine Seele - ganz still.
Horst Rehmann
Du bringst dein Licht in
meine Welt, der hellste
Stern vom Himmelszelt.
Du bist so schwach und
doch so stark, du bist
die Nacht und auch der Tag.
Du bringst dein Licht in
meine Welt, dein Leuchten
ist was mich erhellt, mir
Kraft gibt und mich
wieder fest, an echte
Wunder glauben lässt. Du
bringst dein Licht in
meine Welt, und scheinst
solang es dir gefällt,
scheinst du an einen
andren Ort, so weiß ich
doch du bist nicht fort.
Du bringst dein Licht in
meine Welt, hast es mir
in mein Herz gestellt,
ein warmer Raum für Dich
bereit, hier strahlt dein
Licht für alle Zeit.
Ein warmer Raum für Dich
bereit, hier strahlt dein
Licht für alle Zeit.
Liebesbrief ins Jenseits
Hey, mein helles Licht dort oben –
sag doch mal, wie geht es dir?
Fühlst auch du dich so verlassen?
Geht es dir so schlecht wie mir?
Als du früher noch ganz nah warst,
hieltest du mir oft die Hand.
Diese tiefe Herzenswärme
plötzlich, als du gingst, verschwand.
Was ich dir jetzt traurig schreibe,
fällt mir leicht und doch so schwer;
hör mir zu und lass dir sagen:
„Ich vermisse dich so sehr!“
Eines Tages, irgendwann mal,
werden wir uns wiederseh‘n;
dann wird unser Weg ganz sicher
für die Ewigkeit besteh’n.
Norbert van Tiggelen
Ich würde Jahrtausende lang
die Sterne durchwandern,
in alle Formen mich kleiden,
in alle Sprachen des Lebens,
um dir einmal wieder zu begegnen.
(Friedrich Hölderlin)`
Die letzte Nacht hörte
ich Lieder
in meinem Herzen zart und
süss,
sie streichelten sanft
meine Seele
den neuen Tag ich nun
begrüss.
Ich fühlte weiche warme
Flügel
die sacht umhüllten mein
Gesicht,
im Traum öffnete ich
meine Augen
und sah ein gleissend
helles Licht.
Im Kreise drehten sich
die Sterne
ein Engel zeigte mir
stumm den Pfad,
der Mond glitzerte im
Regenbogen
in tiefem Rot wie ein Granat.
Wolken tanzten durch die
Lüfte
Winde wehten sacht und warm,
weiche zarte Engelshände
streiften zärtlich meinen
Arm.
Und ich fühlte tiefen Frieden
Schutz des Engels mich
umhüllt,
denn es haben Tausend Träume
sich für mich heut Nacht
erfüllt.
Ich denke an dich in vielen Momenten
des Tages, einfach, weil
du dich in meine Gedanken
schleichst, einfach, um meinen Tag
mehr Sonnenschein zu geben.
Manch ruhiger Augenblick trägt meine
Gedanken zu dir und lässt mich wünschen
bei dir zu sein.
Ich genieße diese Augenblicke,
denn wenn ich meine Gedanken
schweifen lasse, führen sie mich
immer zu dir...
Verfasser unbekannt
Es kann nicht sein, dass es leise um dich ist.
Das man nichts mehr von dir hört.-----
Das kann nicht sein.
Mit dir bin ich verbunden
ob du da bist oder nicht.
Ich hör immer noch dein Lachen.
Seh noch immer dein Gesicht.
Eine Ewigkeit liegt zwischen uns.
Wie eine Wand aus Glas und Licht.
Ich denke an dich in vielen Momenten
des Tages, einfach, weil
du dich in meine Gedanken
schleichst, einfach, um meinen Tag
mehr Sonnenschein zu geben.
Manch ruhiger Augenblick trägt meine
Gedanken zu dir und lässt mich wünschen
bei dir zu sein.
Ich genieße diese Augenblicke,
denn wenn ich meine Gedanken
schweifen lasse, führen sie mich
immer zu dir...
Ich träumte,
die Hoffnung wäre zu mir gekommen.
Mitten am Tag
war sie bei mir zu Gast.
Und dann haben die Hoffnung und ich
für eine Weile in den Himmel geschaut
und gar nichts gedacht.
Alles Schwere war mit einem Mal
so wunderbar leicht.
Ich erwachte, und alles war wie zuvor.
Die Schwere kehrte langsam zurück.
Die Hoffnung aber war noch immer da
und sagte, sie habe noch ein paar Gäste
eingeladen.
Sie öffnete die Tür und hieß die Geduld
und die Zuversicht herzlich willkommen.
Die Traurigkeit schichte sie zur Tür hinaus.
Seither ist die Hoffnung mein bester Freund.
Du nahmst mich mit dir mit.
An dem Ort, wo es begann.
Der Kuss.
Dort war ich heut,
voller Genuss.
Dieser Ort,
du & ich,
vergesse ich nicht!
Den Berg erklungen mein lieber.. for you!
Dunkel ist das Tal der Trauer,
grau und trist ist diese Zeit.
Niemand kann im Voraus sagen,
ob der Weg ist noch so weit.
Durchgehen muss das Tal der Trauer,
jeder, der einen Lieben misst,
uns es kann ihm keiner sagen,
wie lange dieser Weg noch ist.
Traumfänger
Auf Silberwolken gleitet er
durch samtig blaue Nächte,
lässt sacht sich nieder neben Dir,
verscheucht die finstren Mächte.
Sanft dringt er in dein Traumbild ein
der Fänger deiner Träume,
er sammelt all dein Düstres ein,
trägt’s fort auf tote Bäume.
Traumfänger umzärtelt deinen Traum,
will deine Seele schützen.
Traumfänger behütet Zeit und Raum,
bewahrt vor Tränenpfützen.
Traumfänger fliegt auch heute Nacht
schlüpft in Phantasia - Welten,
er bügelt Trauerfalten fort,
lässt Ängste nicht mehr gelten.
Er flutet ein in dein Gehirn,
durchspült Problemstoffräume,
senkt Frieden hinter deine Stirn
und glättet deine Träume.
Traumfänger ist ein Phänomen,
lebt Nachts an deinem Bette.
In einem Traum darfst Du mal seh’n
Traumfängers Federkette.
Feier schön mit all den Jungs da oben-
wir denken an euch und ihr fehlt hier auf Erden!
Der Mensch ist nicht das Haus in dem er wohnt.
Die Seele ist nicht der Körper in dem sie wohnt.
Das Haus zerfällt, der Körper welkt –
doch die Seele blüht zu immer größerer Schönheit auf,
wenn du ihren Sinn erkennst.
Denn sie ist nicht von dieser Welt
und nicht von dieser Zeit.
Ihre Erbschaft ist die Unsterblichkeit.
Über den Regenbogen der Erinnerung
wandern meine Gedanken zu dir,
und Vergangenheit wird Gegenwart
bis in die Zukunft...
Der Mensch ist nicht das Haus in dem er wohnt.
Die Seele ist nicht der Körper in dem sie wohnt.
Das Haus zerfällt, der Körper welkt –
doch die Seele blüht zu immer größerer Schönheit auf, wenn du ihren Sinn erkennst.
Denn sie ist nicht von dieser Welt
und nicht von dieser Zeit.
Ihre Erbschaft ist die Unsterblichkeit.
Ohne dich
Wie wird er heute sein,
dieser Tag ohne dich?
Er wird mir von dir erzählen.
Ich werde nie vergessen,
was du mich hast fühlen lassen...
Ich dachte heute an dich,
aber das ist nichts neues.
Ich dachte auch gestern an dich
und die Tage davor auch.
Ich denke im Schweigen an dich.
Ich spreche häufig deinen Namen.
Alles was ich habe, sind Erinnerungen
und ein Bild in einem Rahmen.
Dieser Rahmen ist mein Herz,
denn egal wie hart die Zeit
ohne dich sein mag,
mein Herz ist ein Platz, an dem
du immer sein kannst.
Ich kann nicht mit Worten beschreiben,
wie sehr du mir fehlst,
wie sehr ich mir wünschte,
dass du wieder bei mir bist..
Irgendwann vielleicht
können wir daran glauben,
dass Knospen,
die im Werden verlöschen
nicht vergebens sind.
Irgendwann vielleicht
können wir begreifen,
dass dein kurzes Dasein ausreichte
um ein Leben lang
Teil von uns zu bleiben.
Irgendwann vielleicht
können wir verstehen,
dass unser aller Atem
nur ein Hauch ist
im Wandel der Zeit.
Irgendwann vielleicht
können wir erkennen,
dass wir alle
Teil eines Ganzen sind.
Weit größer,
Als wir zu fassen vermögen.
Irgendwann vielleicht.
Erinnerungen bleiben,
sie bleiben für immer.
Sie zeigen uns
nicht wie es gerade ist,
sie zeigen nur,
wie es einmal war und
nie wieder sein wird.
Und auf einmal merkst du äußerlich:
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage.
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert Deine Klage ...
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lang ausgedehnt. - - -
Und auf einmal - -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt - -
Was?
Das, was du so lang ersehnt.
Auch heute bist du noch tief in meinen Gedanken verwurzelt.
Dich zu vermissen wird nicht leichter. Man lernt nur damit zu leben.
Mein größter Wunsch ist es, dich noch einmal zu treffen.
Ich denke an dich und vermisse dich.
Bitte lass es dir gut gehen und warte auf die Menschen die du liebst.
Ich werde dich finden!
Ich liebe dich
Auch heute bist du noch tief in meinen Gedanken verwurzelt.
Dich zu vermissen wird nicht leichter. Man lernt nur damit zu leben.
Mein größter Wunsch ist es, dich noch einmal zu treffen.
Ich denke an dich und vermisse dich.
Bitte lass es dir gut gehen und warte auf die Menschen die du liebst.
Ich werde dich finden!
Ich liebe dich
Man sagt.....
mit der Zeit vergeht der Schmerz,
doch je länger man das Leid trägt und das liebste vermisst,
umso schwerer wird die Last!
Nur die Gewissheit,
dass es ein Wiedersehen geben wird,
lässt einen die TAGE "ertragen"!
Es kommt der Tag
Es kann nicht sein, dass
dieses Leiden
dich und deine Welt zerstört
Das kann nicht sein
Es kann nicht sein, dass
alles aus ist
Dass man nichts mehr von
dir hört
Das kann nicht sein
Mit dir bin ich verbunden
ob du da bist oder nicht
Ich hör immer noch dein
Lachen
Seh noch immer dein Gesicht
Eine Ewigkeit liegt
zwischen uns
Wie eine Wand aus Glas
und Licht
Einmal kommt, es kommt
der Tag
An dem auch diese Wand
zerbricht
Es kommt der Tag
Es kommt der Tag
Es kann nicht sein, dass
unsere Liebe
Nur für diese Erde gilt
Das kann nicht sein
Es kann nicht sein, dass
Gottes Güte
Nur auf dieses Leben zielt
Das kann nicht sein
Ich weiß, dass diese Trennung
nur vorübergehend ist
Und doch spür ich Schmerz
und Trauer
Weil du fort gegangen bist
Eine Ewigkeit liegt
zwischen uns
Wie eine Wand aus Glas
und Licht
Einmal kommt, es kommt
der Tag
An dem auch diese Wand
zerbricht
Eine Ewigkeit liegt
zwischen uns
Wie eine Wand aus Glas
und Licht
Doch einmal kommt, es
kommt der Tag
An dem auch diese Wand
zerbricht
Es kommt der Tag
Es kommt der Tag
Thea Eichholz-Müller
Am Anfang zählt man die Stunden,
dann die Tage, Wochen, Monate
und dann die Jahre...
Doch der Schmerz bleibt der gleiche
Tag für Tag...
Das Leben geht weiter einfach so...
Kleine Wünsche am grossen Himmel
schaukeln auf Wolken
tragen über Eisblumen
und winken mit den Farben
des Lebens.
Manchmal bricht mitten am Tag
wie ein Lichtstrahl aus einer Wolke
ein kleines Glück herein.
Dann halte ich still,
damit sich der Augenblick
in meine Seele schreibt
und ich ihn in mir trage:
eine Grußkarte,
die unverhofft vom Himmel fiel.
Tina Willms
Engelsbesuch
Ganz sanft ist ein kleiner Engel neben dir gelandet und hat dir einen Sonnenstrahl mitgebracht.
Doch du hast ihn nicht einmal bemerkt.
Große Augen schauen dich fragend an:
Magst du keine Sonnenstrahlen?
Er zaubert für dich einen Regenbogen hervor, wunderschön in tausend Farben schillernd, und hält ihn dir direkt vor die Nase.
Du siehst den Regenbogen, doch deine Augen bleiben leer - Magst du keine Farben?
Ein schüchternes Lächeln huscht über das Engelsgesichtchen, aufgeregt kramt es in seinem Hemdchen, findet, was es gesucht - lächelt - und legt dir einen leuchtenden Stern in die Hände.
Aufmunternd schaut er zu dir auf, doch du stehst da, mit dem Stern in der Hand, und weißt nichts damit anzufangen.
Das Engelchen lässt die Flügelchen hängen und schaut dich verwundert an.
Was hat dich so traurig gemacht?
Klingt die klare melodische Stimme an dein Ohr.
Nun wirst du lebendig und erzählst dem Engel, dass es dir gut geht, dass du glücklich bist - dass du niemanden brauchst!
Der kleine Engel hängt dir den Regenbogen um die Schultern, steckt dir den Sonnenstrahl ins Haar, breitet seine Flügelchen aus und spricht:
"Wenn das Schweigen dir zuhört und die Stille spricht, dann wird die Nacht, in der du weinst dir sagen, wie wärmend ein Sonnenstrahl ist, und der Regenbogen wird durch deine Tränen schimmern und der kleine Stern wird nur für dich leuchten...dann werde ich dich wieder besuchen!"
Er machte sich auf und davon, doch die seidige Feder, die er verlor, hast du aufgehoben und ihm nachgeblickt, und in deinen Augen lag ein seltsamer Glanz.
unbekannter Verfasser
Jede Faser meines Herzens schreit nach Dir,
doch Du bist nicht hier,
und wirst es nie wieder sein.
Nicht hier bei mir, ganz nah daheim.
Du bist weit fort,
unwideruflich an einem anderen Ort.
Doch in meinem Kopf und in meinem Herzen bist Du mein, dadurch bin ich niemals allein.
Du wirst mich weiter leiten,
auch weiterhin Deinen Frohsinn verbreiten,
durch mich, für Dich.
Wie wird mein zukünftiges Leben weiter aussehn?
Ich muss den Weg weiter ohne Dich gehn.
Doch unsere Seelen sind miteinander verbunden.
Heilt die Zeit wirklich alle Wunden?
Ist es das, was von Dir übrig bleibt?
Eine Wunde, die mit der Zeit verheilt?
Nein, Narben werden immer bleiben und mich mein ganzes Leben begleiten,
doch wir werden sehn, wie das Leben wird weitergehn.
Wohin mich der Weg führt, weiß ich nicht,
doch eins weiß ich, du fehlst.
Und kommt einst die Stunde, wirst Du bei mir sein, dann weiß ich, ich war nie allein.
Kleine Wünsche
Kleine Wünsche am grossen Himmel
schaukeln auf Wolken
tragen über Eisblumen
und winken mit den Farben
des Lebens.
DANKE FÜR DEIN LEBEN
Es ist schön, dass es dich gab,
und gerne hätte ich dich noch bei mir behalten.
Es gibt halt Menschen, die sterben einfach zu früh.
Ich schaue zurück auf dein zu kurzes Leben,
sehe dich hier, sehe dich da, ganz lebendig.
Eigentlich ist es unvorstellbar, dass dies vorbei ist, dass man nicht mehr gemeinsam nach vorne schauen kann, dass aus all den Plänen und Wünschen jetzt einfach nichts mehr wird.
Vielleicht besteht ein Großteil des Lebenssinns
einfach nur darin, das Leben zu leben, so wie es ist, sich in Freude zu freuen, in Trauer zu trauern und Kummer zu tragen.
Es war gut, dass es dich gab, ein Leben ohne dich hätte mir mir gar nicht vorstellen können und wollen.
Auch wenn es schwer ist, so ohne dich zu leben,
werde ich immer gern zurückdenken an alles was ich mit dir erleben durfte. Es war ein Geschenk,
mit all dem, was wir füreinander waren
und sind und bleiben werden, solange ich lebe.
Verfasser unbekannt
Hörst du mich...?
Wenn wir hörten,all die Seelen,
die uns hier auf Erden fehlen,
die im Herzen wir stets tragen...
Ja... was würden sie wohl sagen...?
"Jeder muss einmal dorthin,
an diesen Ort, wo ich nun bin,
doch nie wird die Verbindung gehn,
du kannst mich eben nur nicht sehn.
Denn ich bin Liebe, ich bin Luft,
bin Licht und Wind, ein zarter Duft,
ich bin das Lied, was grad erklingt,
das Wort, was dich zum Lachen bringt.
Ich mag es nicht, dein schwarzes Kleid,
es steht für Trauer, für dein Leid,
doch jetzt und hier, zu dieser Stund,
bist du am Leben, und zwar in bunt.
Natürlich trägst du jetzt auch Narben,
zeig sie ruhig, in schönen Farben,
ich hab doch auch in bunt gelebt...
Heut ist mein Hemd aus Licht gewebt.
Schau nach oben, sieh nur hin...
Spürst du nun, dass ich es bin?
Wenn auch zaghaft oder sacht...
Lache... ich habs auch gemacht!
Das Leben ist bunt, erfreu dich daran,
tu es für mich, weil ichs nicht mehr kann...
Und wenn du ganz leiswirst, besuche ich dich...
So sind wir uns nah.
Sag, hörst du mich"...?
Dein Engel
Die Flügelschläge werden sanfter,
die Gedanken sind in eitler Gewissheit fern gebannt,
erste Sonnenstrahlen streifen sanft den Morgen,
fliegt er stolz erhaben über das weite Königsland.
Wie federleichtes Wolkenweiß,
zart um wirbelt an den dunkelbraunen Engelsaugen,
fliehen Probleme einsam stark ins Nirgendwo,
denn alles, was wir müssen, ist: Dem Engel blind vertrauen.
Unbeirrbar, immer höher, immer weiter,
trägt es den Engel still und strahlend durch die Luft.
Sein Blick wird sanfter und immer weicher,
märchenträumend wunderbar begleitet ihn der Frühlingsduft.
Die Sonne strahlt großmütig in den blauen Tagen,
der Himmel leer, die Sterne sind erblasst,
doch sie sind nicht ganz verschwunden, sondern schlafen,
träumen vom Engel, bis eine neue, dunkle Nacht erwacht.
Der Engel lächelt in deinen Augen,
klirrend leicht gleitet er über den Horizont.
Entgegen ein Wind aus dem grauen Norden,
eisig, klar und kalt wie eine kriegerische Schneemannfront.
Unbeirrbar fliegt er weiter in das Licht,
du steht hier, liebevoll, deine Lippen trocken,
man kann viel sagen, kann es glauben oder nicht,
doch beim Anblick deiner Augen leuchten still seine Engelslocken.
Die Wahrheit ist kaum zu glauben,
wurde für keinen außer dich gesandt,
tapfer, dein Bild gehalten in den Armen,
fliegt der Engel weiter, still über das farbenfrohe Menschenland.
Christopher Tafeit
Als dein letztes Körnchen Zeit,
durch des Lebens Uhrwerk rann,
warst Du längst noch nicht bereit,
doch die stille Zeit begann.
Warum musstest Du schon gehen?
Warum lässt Du mich allein?
Werd` es niemals wohl verstehen,
durft` am End` nicht bei dir sein.
Täglich fließen heiße Tränen,
Eine Lücke – riesengroß
…Herz in Aufruhr, tiefes Sehnen,
Trauer lässt mich nicht mehr los.
Viele Jahre meines Lebens
Warst Du bei mir, Tag für Tag.
Augen suchen dich vergebens
blicken traurig auf dein Grab.
Das was mir von dir geblieben
eingemeißelt, fest in Stein
steht dein Name, großgeschrieben,
wirst niemals vergessen sein.
Sonne scheint mit aller Kraft,
sucht das Dunkel zu vertreiben,
Loch, das tief im Herzen klafft,
schmerzt … und lässt sich kaum beschreiben.
Stund um Stund vergeh` n die Tage,
seit Du nicht mehr bei uns bist
Zeit, die ich nur schwer ertrage
Herz das niemals dich vergisst.
Eines noch musst Du jetzt wissen,
steh flüsternd ich an deinem Grab,
werd dich mein Leben lang vermissen.
Verfasser unbekannt
Dies ist kein Tag wie jeder andere, dies ist dein 31. Geburtstag! Du bist nicht mehr bei mir, aber die Erinnerungen an dich sind noch so frisch wie eh und je. Es ist nicht leicht, diesen Tag mit Freude zu begrüßen. Wo immer du jetzt auch sein magst, ich spüre, dass du in diesem Moment bei mir bist. Lass dir sagen, wie sehr ich dich vermisse und wie wunderbar und einzigartig es war, dein Vater zu sein. Ich schicke dir heute zu deinem Geburtstag ein ganz helles Licht zu dir.
Als dein letztes Körnchen Zeit,
durch des Lebens Uhrwerk rann,
warst Du längst noch nicht bereit,
doch die stille Zeit begann.
Warum musstest Du schon gehen?
Warum lässt Du mich allein?
Werd` es niemals wohl verstehen,
durft` am End` nicht bei dir sein.
Täglich fließen heiße Tränen,
Eine Lücke riesengroß
Herz in Aufruhr, tiefes Sehnen,
Trauer lässt mich nicht mehr los.
Viele Jahre meines Lebens
Warst Du bei mir, Tag für Tag.
Augen suchen dich vergebens
blicken traurig auf dein Grab.
Das was mir von dir geblieben
eingemeißelt, fest in Stein
steht dein Name, großgeschrieben,
wirst niemals vergessen sein.
Sonne scheint mit aller Kraft,
sucht das Dunkel zu vertreiben,
Loch, das tief im Herzen klafft,
schmerzt und lässt sich kaum beschreiben.
Stund um Stund vergeh` n die Tage,
seit Du nicht mehr bei uns bist
Zeit, die ich nur schwer ertrage
Herz das niemals dich vergisst.
Eines noch musst Du jetzt wissen,
steh flüsternd ich an deinem Grab,
werd dich mein Leben lang vermissen
Verfasser unbekannt
Was in mir Seele war bleibt bei Euch,
es wird immer mit Euch sein.
Du wirst es zwischen den Blumen finden,
wenn sie verwelken;
Du wirst es hören,
wenn die Glocken abends verklingen,
und immer wenn Du Dich
meiner erinnern wirst,
werde ich vor Dir stehen..
Du bist der erste Gedanke am Morgen
und der letzte bevor ich einschlafe.
Und wenn ich etwas schönes erlebe,
möchte ich es noch immer nur mit dir teilen.
Also sammel ich alle Momente und
wenn ich dich wiedersehe dann werde ich dir davon erzählen...
Eine Kerze sein
Eine Kerze sein,
ein kleines Licht
und einmal im Jahr
voller Zuversicht brennen.
Die Flüchtigkeit
im Goldstaub verlieren
und mit ausgebreiteten Flügeln
der Stunde die Hand hinhalten.
Monika Minder
Ein mega helles Licht ist auf dem Weg zu dir.
Sei behütet und geborgen.
‿☆ ҉‿ Ich bin im Geist bei euch geblieben,
‿☆ ҉‿ für den es keine Trennung gibt,
‿☆ ҉‿ und werde euch auch ferner lieben,
‿☆ ҉‿ so, wie ich euch bisher geliebt.
Lieber Jens, ich schicke dir ganz liebe von Herzen kommende Grüße.
Ich hoffe es geht dir soweit gut . Ich habe dich und deinen wundervollen Engel nicht vergessen. Habe sehr oft an euch gedacht. Ich wünsche dir weiterhin alles liebe und Gute.
Fühl dich aus der Ferne ganz lieb gedrückt.
In tiefer Verbundenheit Mell
Es gibt Dinge die wir nicht verstehen.
Erinnerungen die einem das Herz brechen
und Momente, wo die Welt aufhört
sich zu drehen.
Der eine Tag der alles im Leben verändern
kann, beginnt jeden Tag neu....
Stille Grüße und ein helles Licht, unbekannterweise!
Liebe war
Liebe ist
Liebe bleibt
In Verbundenheit....
OHNE DICH
6 Jahre ohne DICH
6 Jahre unendliche SEHNSUCHT
6 Jahre QUALEN des ALLEINSEINS
6 Jahre und immer wieder frag ich mich WARUM
6 Jahre und immer noch fehlt das VERSTEHEN
6 Jahre und immer noch diese HILFLOSIGKEIT
6 Jahre von TRAURIGKEIT und TRAUER gezeichnet
6 Jahre ein harter KAMPF ums ÜBERLEBEN
6 Jahre UNVERSTÄNDNIS von ANDEREN
6 Jahre SCHMERZEN der SEELE
6 Jahre GEWISSHEIT der ENDGÜLTIGKEIT
6 Jahre ohne DICH
Schritt für Schritt......
Ich bin unterwegs,
vielleicht manchmal auf der Flucht,
aber doch eher auf dem Weg,
den ich völlig neu finden muss.
Ausprobieren,
sich verlaufen,
stolpern und stürzen,
zurück gehen,
Schleichwege suchen
und mit Glück auch finden.
Nicht aufgeben,
Rast machen,
weinen und sich fürchten,
wenn es dunkel wird.
Und auf den Morgen warten
mit seinen warmen Sonnenstrahlen.
Die mir zeigen:
Es ist
ein Weg da
für mich.
Auch wenn er nicht überschaubar ist,
auch wenn ich seine Stolperfallen
nicht abschätzen kann.
Er ist da.
Und ich gehe ihn nicht allein.
Und schmerzt es mich auch so sehr,
ihn gehen zu müssen,
ist mein Trost zu wissen:
Am Ende meines Weges
wartest du auf mich.
Das Blatt !
Mit weißen Rosen in der Hand,
laufe ich durchs Friedhofstor.
Die Wege sind mir lang bekannt,
weil ich das Liebste hier verlor.
Nun steh ich vor dem kalten Stein
und lese traurig deinen Namen,
Blumen, Engel, Kerzenschein,
dein Bild in einem schwarzen Rahmen.
Ich weine, komme nicht zur Ruh,
Tränen, wie an jedem Tag,
dunkle Erde deckt dich zu.
Gedanken, die ich gar nicht mag.
Auf der kleinen Bank am Baum,
sitz ich frierend, nah bei dir.
Vielleicht ist es nur ein schöner Traum,
ich höre deine Stimme hier.
Leise sprichst du mir ins Ohr
komm, lass uns nach Hause gehn,
steh nun auf, ich fliege vor,
du musst nur nach den Blättern sehn.
Suche dir das Schönste aus
und glaube einfach fest daran,
der Wind, er trägt mich hoch hinaus,
ich komme lange vor dir an.
Im Grabe dort, ich schwöre dir,
auch wenn die Trauer anders spricht,
ist nur ein kleiner Teil von mir,
ich hingegen bin im Licht.
Und Licht ist wahrlich überall,
doch das weißt du sicherlich,
sieh wie ich zur Erde fall,
hier und heut als Blatt für dich.
Schon morgen wirds was andres sein,
such mich einfach im Moment,
schau nicht länger auf den Stein,
nur weil er meinen Namen nennt.
Der Wind bläst sanft die Kerzen aus,
das Blatt fliegt übers Friedhofstor.
Fürwahr, es kennt den Weg nach Haus
und steigt im Abendlicht empor.
Doreen Kirsche
Ein neuer TAG...
ein einer Tag
und alles ist an seinem Platz...
AUCH DU....
immer in meinem Herzen....
Petra Franziska Killinger
Engelsfeder
In der Nacht wenn unsere Träume
stille auf die Reise gehen,
hoch am Himmel hell die Sterne
leuchtend auf die Erde sehen.
Sanft der Wind die Bäume streichelt
wispern schwebt durchs Blätterdach,
Vögel sich ins Nest einkuscheln
murmelnd fließt der klare Bach.
In dem Silberglanz des Mondes
tanzen Wolken durch die Nacht,
und im großen Universum
sind die Engel still erwacht.
Fangen ein die kleinen Träume
halten zärtlich sie im Arm,
schweben hoch zum Sternenhimmel
fröhlich lachend und im Schwarm.
Wachst Du auf aus Deinen Träumen
liegt die Feder neben Dir,
wirst Du tief im Herzen spüren
das Dein Engel still war hier.
Linda von Oepen
Als du gingst,
schwiegen die Vögel einen Augenblick,
drehten die Uhren ihre Zeit zurück.
Als du gingst,
verstummte das Rascheln im Wald,
erschienen junge Menschen so alt.
Als du gingst,
hatte sich das Meer hinter den Felsen versteckt,
die Sonne brannte heißer den je,
wurde von kleinen Wolken verdeckt.
Als du gingst,
hörte man nur den Schwan, der sang,
hielt die Welt ihren Atem an.
Als du gingst,
war nur noch tiefe Trauer da
wir könnens nicht fassen das so was geschah.
Als du gingst,
wurden Herzen schwer
wir fühlten uns traurig und unheimlich leer.
Als du gingst,
sollten noch so viele Worte gesagt
mein Schatz wir lieben dich
Wir fühlen uns von Schmerz geplagt,
es zerreist uns innerlich.
Als du gingst,
war noch keiner dafür bereit,
weil wir dachten -
es wäre noch so viel Zeit !
Ich hätte Dich gerne als Mensch kennengelernt. Schon Dein Blick zeigt, dass Du etwas besonderes warst, bist und für immer bleiben wirst.
Machs gut da oben und pass auf uns auf.
Würdest du meinen Namen kennen,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Wäre es dasselbe,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Ich muss stark sein
und durchhalten
Denn ich weiß, ich gehöre nicht
hierher in den Himmel.
Würdest du meine Hand halten,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Würdest du mir helfen zu stehen,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Ich werde meinen Weg finden,
des Nachts und am Tage.
Denn ich weiß, ich kann einfach nicht bleiben
hier im Himmel.
Die Zeit kann dich runterziehen.
Die Zeit kann dich in die Knie zwingen.
Die Zeit kann dein Herz brechen,
dich zum Flehen bringen,
um Hilfe flehen.
Jenseits der Tür
gibt es Frieden, ich bin sicher.
Und ich weiß, es wird keine
Tränen mehr geben im Himmel
Würdest du meinen Namen kennen,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Wäre es dasselbe,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Ich muss stark sein
und durchhalten
Denn ich weiß, ich gehöre nicht
hierher in den Himmel.
Denn ich weiß, ich gehöre nicht
hierher in den Himmel.
Tears in Heaven- Clapton
HINTER DEM SCHLEIER
Ja, es gibt sie,
die unsichtbare Welt hinter der sichtbaren Welt.
Ja, es gibt sie,
die Welt der Liebe, den Himmel,
in dem DU geborgen bist
und auf mich wartest.
Petra Franziska Killinger
Wenn sie sagen, wen kümmert es wenn ein weiteres Licht ausgeht?
In einem Himmel aus Millionen Sternen
Er flimmert, flimmert
Wen kümmert es wenn jemandes Zeit abläuft?
Wenn alles, was wir sind nur ein Moment ist.
Wir sind schneller, schneller...
Wen kümmert es wenn ein weiteres Licht ausgeht?
Nun, mich kümmert es, mich kümmert es
Wenn sie sagen, wen kümmert es wenn ein weiteres Licht ausgeht?
In einem Himmel aus Millionen Sternen
Er flimmert, flimmert
Wen kümmert es wenn jemandes Zeit abläuft?
Wenn alles, was wir sind nur ein Moment ist
Wir sind schneller, schneller
Wen kümmert es wenn ein weiteres Licht ausgeht?
Nun, mich kümmert es
Auschnitt aus Linkingpark one more light
Ein mega helles Licht. Sei behütet und geborgen.
Wenn ich in den Himmel schaue,
so denke ich an Dich,
Du bist unser Stern,
denn wie auch das Leuchten der Sterne
Millionen Jahre anhält,
so bleibt auch Dein Leuchten in meinem
Herzen,
und es verlischt erst in dem Moment,
in dem wir uns wiedersehen.
Lieber Jens ,
ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Kraft.
Im Gedanken fest bei dir und unseren wundervollen Engeln.
In tiefer Verbundenheit Mell
Wo wohnt das Licht...
....in das wir gehen
wenn unser Sein
hier vollendet ist?
Und wo der Raum
der uns umfängt
wenn sich die Zeit
in Ewigkeit auflöst?
Vielleicht heißt Jenseits
nicht mehr als nur
ein Licht im Licht?
Ein Raum im Raum?
Ein Sein im Sein
das im Hinübergehen
grenzenlos mit dem
Universum verschmilzt?
Also muss unser Leben
doch viel mehr sein
als nur ein Augenblick.
Bedeutet Tod
nicht weniger
als dass ein neuer
Raum aufbricht.
Ute Leser
Seele aus Glas
Du fühlst sehr tief, was keiner sieht
und kannst es doch nicht zeigen
es kann nicht raus, wird überspielt
um Schmerzen zu vermeiden.
Du möchtest sprechen, doch die Angst
raubt alle Deine Sinne
wer hört Dir zu, wer spricht denn schon
über ernste Dinge ?
Oft fühlst Du Dich von minderem Wert
versuchst es zu verdrängen
so lange bis die Seele bricht
und Zwänge Dich bedrängen.
Viele Seelen gibts aus Glas
man kann sie meist nicht sehen
weil sie verletzbar sind wie Du
nicht leicht durchs Leben gehen.
Wenn der Schmerz die Seele trifft
dann baue keine Mauer
öffne, offenbare Dich
verliere Deine Trauer.
Sprich aus was Dich bedrückt
und such den Weg zu Dir
rede wo der Andere schweigt
Deine Seele dankt es Dir.
Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen.
Manche lachen nur, um nicht zu weinen !
Sekunden, Minuten, Stunden
danach,
da war meine Welt, die ganz
plötzlich zerbrach.
Tage, Wochen, Monate vergehn,
der Schmerz bleibt immer
bestehn.
Trauer und Schmerz werden
nie vergehen,
dafür war die Zeit mit dir
viel zu schön.
Der Gedanke an dich wird
immer bleiben,
denn mein Herz werde ich
immer mit deinem teilen.
Mit dem Herzen sehen
Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.
Edith Maria Bürger
Wenn Dein Kind stirbt bekommst Du lebenslänglich
ohne jemals etwas verbrochen zu haben
ohne Aussicht auf Begnadigung
ohne Freigang
ohne Hafterleichterung
lebenslänglich trauern
lebenslänglich unstillbare Sehnsucht
lebenslänglich ein Meer von Tränen
lebenslänglich quälende Fragen nach dem „warum“
lebenslänglich unter Unverständnis der Mitmenschen leiden
der Zukunft beraubt
irgendwann richtest Du Dich ein in Deinem Gefängnis
manchmal fühlst Du Dich sogar wohl, kannst lachen, Dich freuen,
Du denkst Du hast dich befreit,
doch dann ist da ein Lied, ein Duft, ein Wort,
ein Mensch auf der Straße der Deinem Kind sehr ähnlich sieht
und es wird Dir wieder klar
Du hast lebenslänglich
ohne jemals etwas verbrochen zu haben.
Manchmal in einer Stunde
zwischen Tag und Traum
wenn Licht und Schatten
einander umarmen gehen
meine Gedanken auf
Sternwanderung.
Mein Kummergepäck
habe ich zurückgelassen
weit draußen
auf dem Abstellgleis
meines Lebenszuges
um tief unten
aus geschenkten
Liebeszeichen
der Zuversicht
eine Hütte zu bauen
die zur Einkehr lädt....
Hier darf ich ausruhen
im Schönen verweilen
und warten,
warten bis Steine
zu Sternen werden
die mir leuchten
in den Feierabend
des Herzens.
Luise Meuser
Von der Sehnsucht der Augen
Nein, es sind keine Tränen,
es ist Strahlenglanz. Es ist der Himmel
der sich in meinen Augen spiegelt...
Selbst wenn wir gelernt haben,
uns mit dem Verlust zu versöhnen
und den Verlust in das Leben zu integrieren,
so scheinen die Traurigkeit und Sehnsucht
der Augen zu bleiben. Doch vielleicht ist es
auch der Himmel,
der sich in den Augen spiegelt …
Petra Franziska Killinger
Neben dir allein
Ich hab im Schmerz
nach dir gerufen
dein Herz gebeten
mich zu sehn
ich bin viele tausend Stufen
gefallen tief beim Suchen
und konnte mich nicht mehr verstehn
Ich hab ein Wort
gebeten mich zu tragen
dein Bild gestreichelt
mein zu sein
ich bin an graubedeckten Tagen
versunken unter Fragen
und fand mich neben dir allein
Ich hab die Nacht
gebeten, dich zu spüren
den Traum befragt
um dein Gesicht
ich stand vor verschloßnen Türen
und niemand mich zu führen
aus der Finsternis ins Licht
Manfred Poisel





