Von Andreas Steinhardt 01.03.2025 um 13:08 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze am meteorologischen Frühlingsanfang ein kleines Gedicht
von Theodor Storm.
Ein wenig "friert das Schneeglöckchen" doch
noch, um Bezug auf das Gedicht zu nehmen -
die kommenden (jecken) Tage sollen uns allerdings mildere Temperaturen und viel Sonnenschein bringen.
Theresia holte spätestens im Februar "den Frühling ins Haus", stellte die ersten im Handel erhältlichen Frühlingsblumen ins heimische Fenster. "Bald ist schon wieder Ostern! Mensch, wie die Zeit vergeht! Der Christbaum ist doch gerade erst aus dem Haus", äußerte meine Großmutter einst...
März
von Theodor Storm
Und aus der Erde schauet nur
Alleine noch Schneeglöckchen;
So kalt, so kalt ist noch die Flur,
Es friert im weißen Röckchen.
Hans Theodor Woldsen Storm, *14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig, +04. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen (heute Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein)
Storm war ein deutscher Schriftsteller und Lyriker, welcher vor allem durch seine Novellen bekannt wurde - er gehört er zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus.




