Von Andreas Steinhardt 20.04.2025 um 00:24 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze in der Osternacht ein Gedicht von Hoffmann von Fallersleben.
Wie gerne erinnere ich mich an die vielen schönen Osterfeste mit Oma Theresia und Opa Willi! Ich konnte es kaum erwarten, bis sie zum Osteressen erschienen - und natürlich gab es für den kleinen Enkel ein oder auch mehrere Geschenke - Naschereien, ein kleines Stofftier, ein Spielzeugauto...
Den Lesern von Theresias Gedenkseite wünsche ich ein friedvolles Osterfest!
Für Theresia und ihre 12 Geschwister.
Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.
Lk 24,5
Ostern
von Hoffmann von Fallersleben
Was soll denn das bedeuten,
Schneeglöckchen hübsch und fein?
Wir wollen nichts, wir läuten
ja nur den Frühling ein.
Bald wird es Sonntag werden, und
vor Gottes Altar steigt aus dem
Schoss der Erden der Blumen bunte Schar.
Die grünen Augen brechen dann auch
in Busch und Hag, und alle Blüten sprechen:
Willkommen, Ostertag!
August Heinrich Hugo Hoffmann von Fallersleben, *02. April 1894 in Fallersleben, Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, seit 1972 Ortsteil
von Wolfsburg, +19. Januar 1894 im Kloster Corvey, heute zur Stadt Höxter, Ostwestfalen.





