Von Angelika Wehbeck 01.12.2013 um 20:07 Uhr | melden
Lieber Wolfgang,
heute, am 1. Advent 2013, erinnere ich mich an einen schicksalsträchtigen 1.Advent; Du warst damals in der Nervenklinik in Berlin-Spandau. Ich hatte Dir einen Adventskranz gebracht, wir hatten ein Licht angezündet, aber ein Pfleger kam sofort; er hat uns diese kleine Freude verboten, "aus Sicherheitsgründen"... Es war dennoch ein unvergessener Moment, wenngleich wir diese Nähe nicht halten konnten, als Du wieder entlassen worden warst - das ist sehr, sehr schade, aber nicht mehr zu ändern; unsere Wege hatten sich, bereits Jahre vor Deinem frühen Tode, wieder getrennt...
Dieses kleine Licht soll Dir den Weg erhellen, dort, wo Du nun schon seit über fünf Jahren bist. Ich bete für Deine Seele, und ich wünsche Dir himmlischen Frieden.
Angelika





