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Gedenkkerzen | Seite 46
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Ich hab Dich lieb und schicke Dir viele, kleine
Küsschen in den Himmel. Bussi...
Armes kleines Baby... Ich kann es nicht mal ertragen, an dein Schicksal zu denken geschweige denn die Bilder zu sehen... Was musst du nur durchgemacht haben... Unfassbar!!! Du warst so ein hübsches Baby und du hättest so viel Liebe verdient gehabt... Jedes Kind und jedes Leben ist ein Geschenk. Ich hoffe, dass es dir jetzt gutgeht und du nie mehr leiden musst!!!
Ein neues Jahr, in dem du weiterhin nicht vergessen wirst, hat begonnen.
Dickes Küsschen, kleiner Schatz. ♡
Heute ist Silvester und ich wünsche Dir einen
guten Rutsch ins neue Jahr. Viel Spaß beim
Feuerwerk... Bussi...
Du Kind hast das Recht,
genauso geachtet zu werden,
wie ein Erwachsener.
Du hast das Recht,
so zu sein wie Du bist.
Du musst Dich nicht verstellen,
und so sein, wie es die Erwachsenen wollen.
Du hast das Recht auf den heutigen Tag.
Jeder Tag Deines Lebens gehört Dir - keinem sonst.
Du, Kind, wirst nicht erst Mensch,
Du bist Mensch.
- Janusz Korczak -
http://schutzlos-wehrlos.de/wir-tun/
Weihnachten, das Fest der Liebe. Warum durftest du diese in seinem Leben nie erfahren?!?! Es tut mir sehr, sehr leid. Ganz viel Liebe für dich, kleiner Schatz. ♡
Lieber kleiner Stern! Ich wünsche dir und deinen Lieben wundervolle Weihnachten - sowohl im Himmel als auch auf Erden!
Ich wünsche Dir einen fleißigen Weihnachtsmann
und ganz viel Spaß beim Geschenke auspacken.
Ich hab Dich lieb. Bussi...
Ein Sternenkind besucht die Erde
Es war einmal ein Sternchen auf der Himmelsstraße, das glitzerte und funkelte, dass es eine Lust war. Sogar der Mond, dem alle Sterne untertan sind, hatte seine helle Freude an dem blitzblanken Sternenkind. Dem Sternchen gefiel es im Himmel aber nicht mehr, es wollte die große und schöne Welt sehen. Schon einige Male hatte es versucht auszureißen, aber immer wurde es zurückgehalten. Kurz vor Weihnachten versuchte das Sternchen nun wieder davonzulaufen. Als Knecht Ruprecht seine Säcke auf einen riesigen Schlitten packte, versteckte es sich in einem leeren Sack und fuhr unbeachtet mit zur Erde.
Knecht Ruprecht begann seine Erdenreise am 6.Dezember in einem kleinen Dorf im Gebirge. Von dort fuhr sein Schlitten leicht bergab, in die einzelnen Dörfer und in die Stadt. An manchen Fensterläden pochte der bärtige Geselle, verteilte Geschenke und wenn nötig auch Hiebe. Neugierig schaute das Sternenkind aus seinem Sack und sah dem Treiben zu. Mit der Zeit wurde es ihm aber auf dem Schlitten zu langweilig. Schnell streifte es seinen Sack ab und rannte die dunkle Dorfstraße entlang. Dort wollte gerade der alte Nachtwächter Hieronymus Brünner, bewaffnet mit Laterne und Spieß, die zehnte Stunde ansingen. Als er das Sternchen erblickte, blieb ihm vor Schreck sein Vers in der Kehle stecken. Pfeilschnell rannte das hellblinkende Sternchen in die Straße weiter zum Hirschkopf, im nahegelegenen Wald.
In der Lichtung setzte es sich zum Verschnaufen nieder und müde von der Aufregung schlief es ein. Wie ein riesiger Feuerball leuchtete das schlafende Sternchen aus dem tiefschwarzen Wald und erschrocken standen viele Tiere von ihren Lagern auf: Meister Reinicke Fuchs, Grimmbart der Dachs, Bambi das Reh, selbst Troll, der schlanke rotbraune Rehbock, musste nach der Ursache des hellen Feuerscheins sehen. Auch die Vögel, der uralte Uhu, die sanften Wildtauben, die Tannenmeisen und die Eichelhäher, die Fasanen und die Mäusebussarde, kurz alle Waldtiere waren hellwach geworden und strömten dem Feuerschein zu.
Unter einer riesigen Tanne fanden sie schlafend das Sternenkind. Ganz vorsichtig weckte Meister Reinicke es auf: "Kleines, glitzerndes, feuriges Wunderkind, was willst du bei uns auf der Erde?" sprach er. "Dein Reich ist doch der riesige Sternenhimmel, den wir Tiere und auch die Menschen so sehr bewundern!" Erschrocken schaute das verschlafene Sternchen mit großen Augen auf die vielen Tiere des Waldes. Zögernd trat nun Meister Lampe in den Kreis und bat das Sternenkind: "Du weißt, so mancher kleine Hase und auch manches Bambi verirrt sich in der Dunkelheit im Wald. Hilf ihnen, du kannst es. Steige jede Nacht auf die höchste Tanne unseres Waldes - und leuchte dem verirrten Tier oder dem Menschenkind nach Hause." Das versprach das Sternchen gerne. Jeden Abend kletterte es nunmehr auf die höchste Tanne des Waldes und half vielen Menschen- und Tierenkindern, den Weg zu seinen Eltern wiederzufinden. Aber eines Nachts hatte das Sternchen keine Lust mehr, in der schwindelnden Höhe geduldig und einsam auszuharren. Es wollte wieder zu seinen Gespielen in den Sternenhimmel zurück.
Flugs kletterte es von seinem Baum und rannte Tag und Nacht durch die Wälder und Felder hinüber in den Steigerwald. "Wie komme ich wieder in den Himmel, in mein Sternenreich? Meine Gespielen und der gute alte Mond werden mich schon sehr vermissen", überlegte sich das Sternenkind. Verzweifelt erreichte es eine riesige Höhle, in welcher der Wind hauste. Schüchtern und ängstlich betrat das Sternenkind die Höhle und bat den Wind inständigst um Hilfe. "Blas mich zum Himmel hinauf geschwind!" Verwundert über die Störung, hielt der Wind mit seinem Blasen inne und schüttelte erst einmal bedächtig sein mächtiges Haupt. Dann blies er plötzlich seine riesigen Backen so weit auf, dass sie fast platzten - und dann blies er los. Mit Donnergetöse fegte das Sternenkind aus der Höhle, es überschlug sich viele, viele Male und sauste mit Riesentempo dem Sternenhimmel entgegen.
Der gute alte Mond, der schon lange seinen Ausreißer vermisst hatte, sah von weitem schon sein verschwundenes Sternlein heranfliegen. Mit offenen Armen fing er das erschöpfte Sternenkind auf und barg es väterlich an seiner Brust. Voller Freude, aber mit Tränen in den Augen versprach das Sternenkind, nie mehr auszureißen, denn im Sternenhimmel sei es doch schöner als nachts allein im dunklen Wald.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag
und ganz viel Spaß mit Deinen Engelfreunden.
In Gedanken bin ich bei Dir. Bussi...
Hey Schatz,
ich hinterlasse dir hier eine ganz große Portion Liebe für dich. ♡
Gerne hätte ich dir das alles erspart. In meiner Vorstellung drehe ich die Zeit zurück, hole dich von "zu Hause" raus und halte dich schützend im Arm. Alles nur ein Wunsch, ich weiß, aber für einen kurzen Augenblick genieße ich die Vorstellung eines gerechten Schicksals für dich.
Ich hoffe Du hattest gestern ganz viel Spaß
beim Lichtlein Nummer 2 ,auf dem
Adventskranz, anzünden. Ich hab Dich lieb.
Bussi...
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Ob ins Gebirge, ob ans Meer,
der Nikolaus kommt sehr weit her.
Und auch im Sternenkinderland,
füllt er die Schuhe bis zum Rand.
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Lieber Schatz,
ich wünschte, es wäre alles nicht passiert. Wenn du doch einfach wieder hier sein könntest, um dein Leben zu leben, glücklich, geliebt und beschützt. Einfach von vorne anfangen, ohne schreckliche Erinnerungen, zu einer richtigen Familie gehören. Eine, die es verdient hat, dass du dazu gehörst. Wie schön wäre diese Welt, wenn dies möglich wäre?!?!
Ich lasse dir - neben deinem Licht für die Nikolausnacht - ein dickes Küsschen da. ♡


