Von Andreas Steinhardt 14.03.2020 um 22:40 Uhr | melden
Vor nunmehr 31 Jahren verstarb Franz plötzlich und unerwartet mit 59 Jahren, elf Tage vor seinem 60. Geburtstag an einem zweiten Infarkt. Ich als sein jüngster Sohn war gerade einmal 16 Jahre alt. Franz hatte Nachmittags, an einem schönen, sonnigen Märztag wie gerade unseren großen Garten schön für das Frühjahr gemacht. Ich sah ihn gegen 16 Uhr das letzte Mal, verabschiedete mich, und fuhr an diesem ersten Osterferien-Wochenende mit dem Rad in unsere Stadt, um mich mit Freunden zu treffen. Franz starb um 21 Uhr, er fiel in unserer Wohnung um wie ein Stein. Meine Mutter war allein mit ihm. Gegen 22 Uhr, das war mein genehmigtes Ausgehende, kam ich an unserem Haus wieder an. Ich wunderte mich, warum mehrere Autos unserer Verwandten in der Einfahrt parkten. Mein ältester Bruder stand an der Straße und begrüßte mich mit wässrigen Augen und sagte zu mir "Na, Bruder.......das irgendetwas nicht stimmt, war mir klar. Alle möglichen Konstellationen des Schreckens schossen mir in den Sekunden des Schweigens durch den Kopf. Nach mir endlosen vorkommendenen 4-5 Sekunden, indem ich meinen Bruder groß und schweigend anschaute, sagte er zu mir.... "Der Papa hatte wieder einen Herzinfarkt.........der Papa lebt nicht mehr..."





