Von Andreas Steinhardt 15.03.2022 um 13:02 Uhr | melden
(...) Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt,
wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt,
wird niemals sterben.(...)
Johannes, 11, 25-26, Neue Evangelistische Übersetzung
Heute vor 36 Jahren verstarb Franz plötzlich und unerwartet mit 59 Jahren, elf Tage vor seinem 60. Geburtstag an seinem zweiten Infarkt. Als sein jüngster Sohn war ich gerade einmal 16 Jahre alt. Franz hatte Nachmittags, an einem schönen, sonnigen Märztag, unseren großen Garten schön für das Frühjahr gemacht. Ich sah ihn gegen 16 Uhr das letzte Mal, verabschiedete mich, und fuhr an diesem ersten Osterferien-Wochenende mit dem Rad in unsere Stadt, um mich mit Freunden zu treffen. Franz starb um 21 Uhr, er fiel im Wohnzimmer um, war auf der Stelle tot. Meine Mutter war zu dieser Zeit allein mit ihm. Gegen 22 Uhr kam ich an unserem Haus wieder an. Ich wunderte mich, warum mehrere Autos unserer Verwandten in der Einfahrt parkten. Mein ältester Bruder, welcher auch plötzlich und unerwartet vor 3 Monaten verstarb, stand auf unserer Auffahrt und begrüßte mich mit wässrigen Augen und den Worten ...Na, Bruder.......das irgend etwas nicht stimmt, war mir völlig klar. Alle möglichen Konstellationen des Schreckens schossen mir in den Sekunden des Schweigens durch den Kopf. Nach mir endlos vorkommenden 4-5 Sekunden, indem ich meinen Bruder groß und schweigend anschaute, sagte er zu mir....der Papa hatte wieder einen Herzinfarkt.........der Papa lebt nicht mehr...





