Von Andreas Steinhardt 11.08.2022 um 22:22 Uhr | melden
Zur Gedenkkerze ein Gedicht passend zum derzeitigen, wundervollen Vollmond. Franz liebte den Mond, den Sternenhimmel, und erklärte ihn mir oft abends im Garten. Viel blieb mir auch in Erinnerung, später beschäftigte ich mich sehr intensiv mit der Sternenkunde.
Danke dafür, Vater - Orion wurde auch zu meinem Lieblings-Sternenbild. Ich kann es kaum erwarten, wenn im Herbst Orion wieder am Himmel zu sehen ist...
Die Welt, die monden ist
von
Rainer Maria Rilke
Vergiß, vergiß, und laß uns jetzt nur dies erleben, wie die Sterne durch geklärten Nachthimmel dringen, wie der Mond die Gärten
voll übersteigt. Wir fühlten längst schon, wie´s spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein
entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz der Dunkelheit. Nun aber laß uns ganz hinübertreten
In die Welt hinein die monden ist.
Rainer Maria Rilke (*1875 in Prag, + 1926 in Montreux)
Diese Gedenkkerze ist für Franz und Axel.





