Von Andreas Steinhardt 10.02.2024 um 15:43 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze ein kleines Gedicht von Theodor Storm, passend zum Karneval, zum Fasching.
Sind Sie jeck? Lieben Sie die "tollen Tage?" Oder ist es Ihnen ein Greuel? Darf man bei der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Situation überhaupt fröhlich sein? Feiern? Lassen wir nun auch unsere Geburtstage, Weihnachten, Ostern ausfallen oder gönnen wir uns ein paar Tage, ein paar Stunden Freude, Erholung vom trüben Alltag?
Franz mochte den Karneval, ich erinnere mich gerne wie wir einst zusammen "Mainz bleibt Mainz..." schauten oder uns auch die Rosenmontagszüge ansahen, aber auch zu verschiedenen Umzügen reisten...
Februar
von Theodor Storm
O wär’ im Februar doch auch,
Wie’s andrer Orten ist der Brauch,
Bei uns die Narrheit zünftig!
Denn wer, so lang das Jahr sich mißt,
Nicht einmal herzlich närrisch ist,
Wie wäre der zu andrer Frist
Wohl jemals ganz vernünftig.
Hans Theodor Woldsen Storm, * 14. September 1817 in Husum, damaliges Herzogtum Schleswig, + 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen, heute





