Von Andreas Steinhardt 08.07.2025 um 12:13 Uhr | melden
Zur Gedenkkerze ein paar Zeilen vom evangelischen Mystiker Gerhard Tersteegen.
Franz war ein frommer Mensch, kirchlich stark engagiert, er las viele christliche Bücher und verglich alte Schriften, machte sich dazu allerlei Notizen.
Da er auch daheim die kirchliche Rendantur führte, ging der Pfarrer bei uns fast täglich ein und aus. In Sachen Glauben war mein Vater schon ein Vorbild - sicher nicht nur für mich.
Für Franz. Für Axel.
Laßt uns doch (...) untersuchen, ihr Seelen, was lieben wir?
Was hat bei uns das Übergewicht?
Woran denken wir des Morgens am ersten?
Und woran den Tag hindurch am meisten?
Denn dabei kann man schon so was prüfen, wo unser Schatz ist.
Gerhard Tersteegen, niederdt. Gerrit ter Steegen,
* 25.Nov. 1697 in Moers, Niederrhein, +03. April 1769 in Mülheim an der Ruhr.
Tersteegen gilt als ev. Mystiker, Schriftsteller und Kirchenlieddichter, Laienprediger. In Mülheim an der Ruhr findet man im mittelalterlichen Stadtkern das Tersteegenhaus wie seinen Grabstein vor der ev. Stadtkirche.





