Von Andreas Steinhardt 25.07.2025 um 19:00 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze ein schönes, kleines Sommergedicht von Theodor Fontane.
Vielleicht kannte Franz auch diese folgenden Verse, ich erinnere mich an einige Werke von Fontane, unter anderem auch ein Gedichtband
im heimischen Bücherschrank, es ist leider nicht
in meinem Besitz.
Mittag
von Theodor Fontane
Für Franz. Für Axel.
Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur,
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.
Rings Sonnenschein auf Wies und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström’ ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.
Heinrich Theodor Fontane, *30.12. 1819 in Neuruppin, heute Kreisstadt im Lk Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg, +20.09.1898 in Berlin.
Fontane war ein dt. Schriftsteller, Journalist
und Kritiker, er gilt als bedeutender Vertreter
des Realismus.





