Von Andreas Steinhardt 11.04.2026 um 19:45 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze ein kurzes Aprilgedicht von Theodor Storm.
Der April macht was er will - es trifft wieder einmal zu, nach einem sehr sonnigen Tag bei 22° C folgte gestern in hiesigen Breitengraden ein Gewitter und der Temperatursturz auf 11° C bei einem Sonne-Wolken-Mix. Heute war es bis zu 19° C warm - allerdings mit zeitweiligen, wenigen Tropfen.
Franz wäre es relativ egal, ob es im April viel regnet oder nicht - eher das Gegenteil, ein bisschen bewölkt und ein Schauer - das war ihm
gar nicht unrecht... suchte er doch wie ich auch mehr das schattige Plätzchen als die Bank im Sonnenschein...
April
von Theodor Storm
Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
Die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum –
Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.
Hans Theodor Woldsen Storm, *14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig, +04. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen (heute Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein)
Storm war ein deutscher Schriftsteller und Lyriker, welcher vor
allem durch seine Novellen bekannt wurde - er gehört er zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus.




