Von Andreas Steinhardt 01.09.2021 um 19:45 Uhr | melden
Zum 1. September hier ein kleines, bekanntes Gedicht von Eduard Mörike. Was für Gerda ein Greuel war ist für mich als Sohn eine wahre Freude: Der Herbst steht vor der Tür. Der letzte Sommermonat und erste Herbstmonat hat begonnen.
Eduard Friedrich Mörike (* 8. September 1804 in Ludwigsburg,
+ 4. Juni 1875 in Stuttgart) war ein deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. Er war zudem auch evangelischer Pastor, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung stets mit seinem Beruf.
Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.





