Gerda Sophia Steinhardt

Gerda Sophia
Steinhardt

03.07.1930
Gladbeck
-
11.01.1994
Gladbeck

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ZurückEine brennende Kerze: Kerze rot klein
Der August von Erich Kästner

Von Andreas Steinhardt 03.08.2026 um 10:37 Uhr | melden

Zur heutigen Gedenkkerze ein kurzes Gedicht zum August von Erich Kästner.

Der noch junge Monat August dreht heute und morgen so richtig auf, wir erwarten sehr heißes Wetter. "Kairo -City" sage ich immer gerne dazu...

Gerda, das Sommerkind, konnte auch Temperaturen weit über 30° C gut vertragen.

Sie hatte aber ihre Methoden, vornehmlich andere vor der Hitze zu schützen, ihnen diese Tage so angenehm wie möglich zu gestalten. Eiskrem, Kaltschale, viele kühle Getränke und schmackhafte Salate wurden von ihr bereitgestellt.

Das Planschbecken wurde grundsätzlich nur unter der alten Kirsche aufgebaut - und ich höre noch heute ihre Stimme: "Spiele im Garten nicht in der prallen Sonne! Geh in den Schatten" - als Kind machten
mir heiße Temperaturen aber so gar nichts aus...


Der August

von Erich Kästner

"Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer"


Interpretation von mein.lernen.at:

Erich Kästners Gedicht „Der August“ führt in eine spätsommerliche Szenerie voller feiner Wahrnehmungen. Es verbindet eindrückliche Naturbilder mit leisen Gedanken über Zeit, Wandel und Vertrautheit. Gleichzeitig ruft es Erinnerungen hervor und schenkt stille Augenblicke nachdenklicher Schönheit.


Emil Erich Kästner, *23. Februar 1899 in Dresden, +29. Juli 1974 in München.

Kästner war ein dt. Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter -

"Das doppelte Lottchen" oder "Emil und die Detektive" werden fast jedem etwas sagen.

Er zählt zu den Autoren von Weltgeltung. 1959 bekam Kästner das Große Bundesverdienstkreuz.