Von Andreas Steinhardt 04.12.2021 um 22:14 Uhr | melden
In der Adventszeit denke ich viel an meine Mutter. Ich denke daran, wie festlich, mit welch Vorfreude Gerda uns Kinder auf das Weihnachtsfest vorbereitete. Man konnte es kaum erwarten! Jeden Tag ein Türchen
des Adventskalenders öffnen, die Tage zählen, die Nachfrage ob ich denn den Playmobil-Zirkus bekommen würde? Wenn ich lieb bin, bringt mir vielleicht das Christkind den Zirkus...ach wie lieb
ich bis zum Fest blieb...nun, ich hatte ihn auch bekommen...ein wundervolles Geschenk!
Heute zur Gedenkkerze ein Gedicht von Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890)
Es ist Advent!
Die Blumen sind verblüht im Tal,
Die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl,
Es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt:
Es ist Advent!
Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!
Advent, Advent, du Lerchensang
Von Weihnachtsfrühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang
Vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt!
Es ist Advent.





