Von Andreas Steinhardt 21.12.2023 um 20:30 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze ein kurzes vorweihnachtliches Gedicht von Theodor Fontane. Nun, in Strophe 2 ist der Weihnachtstag "noch fern", am heutigen 21. Dezember sind wir aber hingegen sehr nah davor.
Gerda hätte bis zum heutigen Tage soweit alles erledigt, das bei ihr selbst in den letzten beiden Tagen vor dem Heiligen Abend verhältnismäßig wenig Stress aufkam. Die Geschenke waren besorgt, die letzten wurden schon verpackt - der Einkaufszettel für die Feiertage lag parat und wartete auf seinen Abbau. Meistens am 21. oder 22. Dezember wurde dann der Christbaum aufgestellt - als Kind drängte ich darauf, das dieser so früh wie möglich im Raume stand, schließlich wartete dieser schon Tage zuvor im Garten auf seinen großen Auftritt...
Im Bilderalbum finden Sie ein Bild des geschmückten Baumes am Heiligen Abend in unserem Wohnzimmer - vermutlich zwischen 1975 und 1978.
Wir sehen schon den Stern
von Theodor Fontane
Wir sehen schon den Stern
Tag der Geburt, heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen,
lassen und den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.
Heinrich Theodor Fontane, *30. Dezember 1819 in Neuruppin, Brandenburg, +20. September 1898 in Berlin. Fontane war ein dt. Schriftsteller, Journalist und Kritiker. Er gilt als bedeutender Vertreter des Realismus.





