Von Andreas Steinhardt 02.09.2024 um 14:48 Uhr | melden
Zur Gedenkkerze ein schönes, kleines Gedicht
von Eduard Morike.
Freuen Sie sich über diesen örtlich sogar sehr warmen Septemberbeginn? Das der Frühherbst uns auch heute mit viel Sonnenschein verwöhnt?
Gerda würde an solch einem Tage mit der Sonne um die Wette strahlen, jeglichen Gedanken an kommende, trübe Herbsttage ganz schnell verdrängen...
...ich freue mich auf jene Tage...
Septembermorgen
von Eduard Mörike
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Eduard Morike, *18. Sept. 1804 in Ludwigsburg, Kurfürstentum Württemberg, +04. Juni 1875 in Stuttgart, Königreich Württemberg (ab 1806)
Mörike war ev. Theologe, Gemeindepfarrer, welcher sehr mit der zeitgenössischen Theologie haderte. Große Bekanntheit erlangte er als Lyriker, Erzähler und Übersetzer.





