Von Andreas Steinhardt 14.12.2025 um 11:57 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze am 3. Advent ein kurzes, vorweihnachtliches Gedicht von Theodor Fontane.
Nun, in Strophe 2 ist der Weihnachtstag "noch fern", am heutigen 14. Dezember sind wir aber hingegen gar nicht mehr sooo weit entfernt...
Gerda hätte bis zum heutigen Tage schon vieles in puncto Weihnachtsvorbereitungen erledigt, dass bei ihr selbst in den letzten Tagen vor der Christnacht verhältnismäßig wenig Stress aufkam. Die Geschenke waren besorgt, bestenfalls sogar schon verpackt - der Einkaufszettel für die Feiertage lag parat...alles sehr rechtzeitig...
In der Regel wurde am 21. oder 22. Dezember der Christbaum aufgestellt - als Kind drängte ich natürlich darauf, dass dieser auch
so früh wie möglich im Wohnzimmer stand, schließlich wartete er meistens schon Tage zuvor im Garten auf seinen "große Auftritt..."
Im Bilderalbum finden Sie ein Bild des geschmückten Baumes am Heiligen Abend in unserem Wohnzimmer - vermutlich zwischen 1976 und 1978.
Sehen Sie schon den Stern...halten wir doch schon einmal Ausschau...in uns selbst...
Wir sehen schon den Stern
von Theodor Fontane
Wir sehen schon den Stern
Tag der Geburt, heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen,
lassen und den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.
Heinrich Theodor Fontane, *30. Dezember 1819 in Neuruppin, Brandenburg, +20. September 1898 in Berlin. Fontane war ein dt. Schriftsteller, Journalist und Kritiker. Er gilt als bedeutender Vertreter des Realismus.




