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Gedenkkerzen | Seite 4
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Ein Sternenkind besucht die Erde
Es war einmal ein Sternchen auf der Himmelsstraße, das glitzerte und funkelte, dass es eine Lust war. Sogar der Mond, dem alle Sterne untertan sind, hatte seine helle Freude an dem blitzblanken Sternenkind. Dem Sternchen gefiel es im Himmel aber nicht mehr, es wollte die große und schöne Welt sehen. Schon einige Male hatte es versucht auszureißen, aber immer wurde es zurückgehalten. Kurz vor Weihnachten versuchte das Sternchen nun wieder davonzulaufen. Als Knecht Ruprecht seine Säcke auf einen riesigen Schlitten packte, versteckte es sich in einem leeren Sack und fuhr unbeachtet mit zur Erde.
Knecht Ruprecht begann seine Erdenreise am 6.Dezember in einem kleinen Dorf im Gebirge. Von dort fuhr sein Schlitten leicht bergab, in die einzelnen Dörfer und in die Stadt. An manchen Fensterläden pochte der bärtige Geselle, verteilte Geschenke und wenn nötig auch Hiebe. Neugierig schaute das Sternenkind aus seinem Sack und sah dem Treiben zu. Mit der Zeit wurde es ihm aber auf dem Schlitten zu langweilig. Schnell streifte es seinen Sack ab und rannte die dunkle Dorfstraße entlang. Dort wollte gerade der alte Nachtwächter Hieronymus Brünner, bewaffnet mit Laterne und Spieß, die zehnte Stunde ansingen. Als er das Sternchen erblickte, blieb ihm vor Schreck sein Vers in der Kehle stecken. Pfeilschnell rannte das hellblinkende Sternchen in die Straße weiter zum Hirschkopf, im nahegelegenen Wald.
In der Lichtung setzte es sich zum Verschnaufen nieder und müde von der Aufregung schlief es ein. Wie ein riesiger Feuerball leuchtete das schlafende Sternchen aus dem tiefschwarzen Wald und erschrocken standen viele Tiere von ihren Lagern auf: Meister Reinicke Fuchs, Grimmbart der Dachs, Bambi das Reh, selbst Troll, der schlanke rotbraune Rehbock, musste nach der Ursache des hellen Feuerscheins sehen. Auch die Vögel, der uralte Uhu, die sanften Wildtauben, die Tannenmeisen und die Eichelhäher, die Fasanen und die Mäusebussarde, kurz alle Waldtiere waren hellwach geworden und strömten dem Feuerschein zu.
Unter einer riesigen Tanne fanden sie schlafend das Sternenkind. Ganz vorsichtig weckte Meister Reinicke es auf: "Kleines, glitzerndes, feuriges Wunderkind, was willst du bei uns auf der Erde?" sprach er. "Dein Reich ist doch der riesige Sternenhimmel, den wir Tiere und auch die Menschen so sehr bewundern!" Erschrocken schaute das verschlafene Sternchen mit großen Augen auf die vielen Tiere des Waldes. Zögernd trat nun Meister Lampe in den Kreis und bat das Sternenkind: "Du weißt, so mancher kleine Hase und auch manches Bambi verirrt sich in der Dunkelheit im Wald. Hilf ihnen, du kannst es. Steige jede Nacht auf die höchste Tanne unseres Waldes - und leuchte dem verirrten Tier oder dem Menschenkind nach Hause." Das versprach das Sternchen gerne. Jeden Abend kletterte es nunmehr auf die höchste Tanne des Waldes und half vielen Menschen- und Tierenkindern, den Weg zu seinen Eltern wiederzufinden. Aber eines Nachts hatte das Sternchen keine Lust mehr, in der schwindelnden Höhe geduldig und einsam auszuharren. Es wollte wieder zu seinen Gespielen in den Sternenhimmel zurück.
Flugs kletterte es von seinem Baum und rannte Tag und Nacht durch die Wälder und Felder hinüber in den Steigerwald. "Wie komme ich wieder in den Himmel, in mein Sternenreich? Meine Gespielen und der gute alte Mond werden mich schon sehr vermissen", überlegte sich das Sternenkind. Verzweifelt erreichte es eine riesige Höhle, in welcher der Wind hauste. Schüchtern und ängstlich betrat das Sternenkind die Höhle und bat den Wind inständigst um Hilfe. "Blas mich zum Himmel hinauf geschwind!" Verwundert über die Störung, hielt der Wind mit seinem Blasen inne und schüttelte erst einmal bedächtig sein mächtiges Haupt. Dann blies er plötzlich seine riesigen Backen so weit auf, dass sie fast platzten - und dann blies er los. Mit Donnergetöse fegte das Sternenkind aus der Höhle, es überschlug sich viele, viele Male und sauste mit Riesentempo dem Sternenhimmel entgegen.
Der gute alte Mond, der schon lange seinen Ausreißer vermisst hatte, sah von weitem schon sein verschwundenes Sternlein heranfliegen. Mit offenen Armen fing er das erschöpfte Sternenkind auf und barg es väterlich an seiner Brust. Voller Freude, aber mit Tränen in den Augen versprach das Sternenkind, nie mehr auszureißen, denn im Sternenhimmel sei es doch schöner als nachts allein im dunklen Wald.
Eine helle, warme Weihnachtskerze für dich und deine Lieben... Auch und gerade in diesen Tagen, bin ich in Gedanken oft bei dir und den anderen Sternenkindern... Ich hoffe sehr, dass ihr da oben eine gute Zeit habt und dass Gott sich gut um euch kümmert...
Hallo, mein Kleiner!
Ich sende dir viele Grüße in den Himmel und zu den Sternen!
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...Ich habe mich auch mal an einem solchen Bild versucht, wie ich sie immer wieder sehe... Ich hoffe, es gefällt dir...
Wandlung nur, nicht Ende,
ist dein Tod mein Kind.
Gehst in Gottes Hände,
die dir offen sind.
Und er wird vollenden,
was er hier begann.
Unsere Wege enden,
seine fangen an.
- Marion Sehmsdorf -
Ich denke an dich...,
wenn ich die Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüre...
wenn ich die Wolken sehe...
wenn der Regen tropft...
wenn das Herbstlaub durch die Luft wirbelt...
Hallo, mein Kleiner!
Ich denke jeden Tag an dich und deine Familie... Wie gerne hätte ich irgendetwas getan, doch es gibt leider Dinge, die man nicht in der Hand hat. Du und all die anderen Sternenkinder, ihr zeigt mir, wie viel Glück ich doch habe... Danke dafür!!!
Ich wünsche dir eine schöne Zeit mit den Sternenkindern, voller Liebe, Glück und Sonnenschein!
Ich weine gerade ganz schrecklich um dich. Urplötzlich ist deine ganze Geschichte wieder in mir hochgekommen und ich höre dich nach deiner Mami rufen. Ich kann den Gedanken daran noch nicht mal ertragen!
Was dir, kleiner James, grausames angetan wurde, ist unvorstellbar. Möge, dort wo du jetzt bist, nur noch Liebe über dich wachen ♡☆♡
Mein Herz schlägt für dich...
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Du bist immer in meinen Gedanken und in meinem Herzen, obwohl wir uns nicht persönlich kannten. Du hast es verdient, niemals vergessen zu werden. Du warst ein ganz toller kleiner Junge!!!!
Ich schicke dir herzliche Grüße und gaaaaaanz viel Geborgenheit in den Himmel... Ich denke an dich...
Mein armer kleiner James, ich wäre so gerne für dich da gewesen... Du bist für immer in meinen Gedanken und in meinem Herzen...
Obwohl wir wissen, dass Du die Sonne nicht mehr sehen,
den Regen nicht mehr spüren,
und den Wind nicht mehr fühlen kannst
wirst Du doch glücklich sein,
denn Du bist DAHEIM
Hallo, du kleiner süßer Engel... Es zerreißt mir immer wieder das Herz, deine Geschichte zu lesen... Es ist so schlimm, dass ich manchmal nicht die Kraft habe, überhaupt nur daran zu denken, was dir passiert ist - und du musstest es erleben... Ich wünsche dir, dass es dir dort, wo du jetzt bist, gutgeht... und dass du dich mit deinem Schicksal ausgesöhnt hast... Ich schicke Dir ganz viel Liebe und Geborgenheit in den Himmel.
☆☆☆ James ☆☆☆
Hallo, mein kleiner James!
Nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Ich denke immer an dich.
Ich traue mich aber nicht immer, an deine ganze Geschichte zu denken - es ist einfach zu schmerzhaft.... Manchmal ist es besser zu vergessen - ABER du wirst niemals vergessen werden!
Alles Gute zu Deinem 27. Geburtstag, James, wünscht Dir Grit. R.I.P.




