Von Andreas Steinhardt 11.08.2026 um 19:23 Uhr | melden
Zur heutigen Gedenkkerze ein kurzes Gedicht zum August von Erich Kästner.
Der Monat August steht dem Juli in nichts nach - die Temperaturen drehen in den nächsten Tagen wieder so richtig auf, wir erwarten sehr heißes Wetter. "Kairo-City" sage ich immer gerne dazu...
Theresia konnte auch Temperaturen weit über 30° C gut vertragen. Sie konnte dabei auch noch mit weit über 70 Jahren stundenlang (recht schwere) Gartenarbeit machen - gebückt Erdbeeren pflücken auf dem riesigen, eigenen plantagenartigen Feld, ohne Pausen, in praller Sonne, so dass man meine Großmutter irgendwann zwingen musste eine Pause im Schatten einzulegen, mit einem kalten Getränk gereicht....
Der August
von Erich Kästner
"Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer"
Interpretation von mein.lernen.at:
Erich Kästners Gedicht „Der August“ führt in eine spätsommerliche Szenerie voller feiner Wahrnehmungen. Es verbindet eindrückliche Naturbilder mit leisen Gedanken über Zeit, Wandel und Vertrautheit. Gleichzeitig ruft es Erinnerungen hervor und schenkt stille Augenblicke nachdenklicher Schönheit.
Emil Erich Kästner, *23. Februar 1899 in Dresden, +29. Juli 1974 in München.
Kästner war ein dt. Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter -
"Das doppelte Lottchen" oder "Emil und die Detektive" werden fast jedem etwas sagen. Kästner zählt zu den Autoren von Weltgeltung. 1959 bekam Kästner das Große Bundesverdienstkreuz.




