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Gedenkkerzen | Seite 3
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Was machst du heute?
fragte ich mein Kind im Himmel...
Dir Nahe sein....das ist Alles.....
(Petra Franziska Killinger)
Ich wünsche euch heute besinnliche
Tage mit viel Nähe zu eurem Engel....
und ich wünsche euch viel Kraft, Liebe,
Zuversicht und viel Hoffnung....
und viele liebe Menschen um euch,
die euch nur umarmen und wissen, was
ihr fühlt....
In Gedanken ganz fest bei euch...Belinda Reis mit Julien im Herzen
Hallo mami,
Ich denke dein Enkel hat es eiliger als gedacht :-*
Er öffnet nun schon den muttermund und Wird sich -laut Arzt- wohl jederzeit auf den Weg machen können
Ich warte gespannt auf meinen Sohn und auf deine Enkel ♡
Ich weiß das es immer dein Wunsch War Oma zu werden - daher die Befürchtung das es evtl. Bald los geht :)
Ich hab dich lieb ♡♡♡♡♡♡
Bis bald mami
- Bitte sei an meiner Seite wenn es los geht....
I miss you
Liebe Grüße in den Himmel zu dir.
Es gibt so wunderweiße Nächte
Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.
Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke
1875-1926
http://www.deanita.de/
Herzliche Grüße und alles Gute.
Heike
Huhu,
Habe dich ja heute besucht und lasse dir dennoch einen Gruß hier :)
Die Weihnachtszeit ist für mich im Moment dir schlimmste Zeit....
Alte Erinnerungen kommen hoch...
Schöne Erinnerungen :)
Bald werde ich Mama sein...
Und du erfüllst dir den Wunsch Oma zu sein ♡
Ich wünschte du könntest das noch mit erleben.....
Du fehlst hier sehr....
Nichts ist mehr wie es War :(
Ich hoffe sehr ihr verbringt da wo ihr seit eine schöne Weihnachts Zeit - grüße an alle und Vorallem an meinen gringo ♡
Ich bin in Gedanken ganz fest bei dir und wünschte mir so sehr du wärst Hier ♡
Aber ich weiß das du bei der Geburt anwesend sein wirst :)
Ich liebe dich
Bis bald mami ♡♡♡♡
Immer wenn du traurig bist,
schau hoch zum Himmel und du siehst ein Licht.
Der kleinste Stern in der dunkelsten Nacht,
auch wenn er längst erloschen –
wird für dich der Hellste sein,
weil er dir sagt: Du bist nicht allein.
unbekannter Verfasser
Dankbare Grüsse und eine stumme Umarmung
Familie di Paolo
Hallo mami. ..
Morgen ist es so weit der 1.12....
Das 2te mal das ich an meinem Geburtstag ohne dich bin....
Meinen letzten Geburtstag mit dir zusammen vergesse ich nie....
Alles geht drunter und drüber und mein einziger Wunsch wäre dich noch 1x zu sehen....
In Gedanken bin ich bei dir....
Ich vermisse dich so sehr..... :( :(:(
Bis bald mami
Ich liebe dich
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ICH WÜNSCHE DIR FÜR MORGEN EINEN SCHÖNEN 1.ADVENT
Das weiße Säckchen
Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und
mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in
meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu
mir.
Sie spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist du traurig?“
„Ach“ sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich.
Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“
„Hmmm“ meinte das Mädchen, „wo hast du denn dein weißes Säckchen? Zeig es mir mal. Ich möchte
da mal hineinschauen.“
„Was für ein weißes Säckchen?“ fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Säckchen.“
Wortlos reichte ich es ihr. Vorsichtig öffnete sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah
in mein schwarzes Säckchen hinein.
Ich bemerkte, wie sie erschrak. „Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“ „Was soll ich machen, es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“ „Hier nimm!“ meinte
das Mädchen und reichte mir ein weißes Säckchen. „Sieh hinein!
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das weiße Säckchen und konnte sehen, dass es voll war mit
Erinnerungen an schöne Momente im Leben. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.
„Wo ist dein schwarzes Säckchen?“ fragte ich neugierig.
„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum.“ sagte sie. „Für mich
besteht der Sinn des Lebens darin, mein weißes Säckchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da
stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe und ich beginne traurig zu
werden, dann öffne ich mein weißes Säckchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser.
Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer
noch mein weißes Säckchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann
sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir
einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der
Bank lag ein weißes Säckchen.
Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis
auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen
auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde
warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Säckchens zu entledigen.
ICH DENKE AN DICH...
VIEL LICHT UND GRÜSSE ZU DIR...
Und wieder mal gibt es nur eine Kerze Hier ♡
Aber immerhin eine Kerze und ein Gedanke an dich......
Ich hoffe das ich dich ganz bald wieder mal besuchen kann.....
Ich vermisse dich wirklich sehr :(
Es hat sich alles so geändert..... :((((
Das was bleibt sind die Erinnerungen im Herzen alles andere ist unwichtig....
Ich sehe mir gerne Bilder von uns an....
Wie die Zeit doch verrinnt :-/
Ich lese sehr oft mein Büchlein von dir.....
Es bringt dir ein Stück näher und ich weiß das du immer an meiner Seite bist
Alles liebe an Gringo - er fehlt mir auch sehr...
Er War der beste Begleiter gegen die Trauer als du gingst...
Aber die Zeit holte auch ihn ab. ..
Alles ist ersetz bar und nichts wert - nur das Leben
Du hattest immer recht
Nichts ist wichtiger als das Leben - solange man noch lächeln kann ist alles gut und es fehlt nix
Ich liebe dich Mama und vermisse dich sehr
Ich würde so viel geben um dich noch einmal in den arm nehmen zu können.....
Grüße an alle da oben
In Liebe deine Tochter mit deinem Enkelkind ♡♡
Ein strahlendes Licht in den Himmel zu dir, Engel
Engel sind ein Segen
Engel sind was wunderschönes,
denn sie sind ein Segen in unserem Leben.
Bist du mal traurig und allein,
werden sie in deinem Herzen sein.
Du musst es nur wollen und dran glauben,
dann wirst du sehn, das sie dich verstehn.
Hör auf dein Herz, und erst dann vielleicht,
ziehen sie in deinem Herzen ein.
Du wirst es erleben und verstehn,
warum so viele Menschen auf Engel stehn.
Sie machen dich glücklich und zufrieden,
und dann wirst du ihn finden,
deinen Seelenfrieden.
Conny
Ein Engel ist jemand,
den Gott dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient,
damit er dir, wenn es dunkel ist,
ein paar Sterne anzündet.
Phil Bosmans
Kraft und Zuversicht.
Heike
Ein strahlendes Licht in den Himmel zu dir.
Du fragst, was ist die Zeit? und was ist Ewigkeit?
Wo hebt sich Ew`ges an, und hebet auf die Zeit?
Die Zeit, sobald du sie aufhebst, ist aufgehoben,
Wo dich das Ewige zu sich erhebt nach oben.
Die Zeit ist nicht, es ist allein die Ewigkeit.
Die Ewigkeit allein ist ewig in der Zeit.
Sie ist das in der Zeit sich stets gebärende,
Als wahre Gegenwart die Zeit durchwährende,
Wo die Vergangenheit und Zukunft ist geschwunden
In Gegenwart, da hast du Ewigkeit empfunden.
Wo du Vergangenheit und Zukunft hast empfunden
Als Gegenwart, da ist die Ewigkeit gefunden.
Friedrich Rückert
1788-1866
http://www.gedichte-lyrik-poesie.de
Ein guten Start in das Wochenende und alles
Liebe und Gute.
Heike
Jetz wo du Oma wirst bist du nicht mehr da
Du fehlst.....
Sehr sogar
Seit du weg bist ist nichts mehr im Gleichgewicht
Alle und alles wurde sehr anders :-/
Leider....
Aber jeder muss selbst entscheiden was das beste für ihn ist....
Wann es nun so weit ist das dein Enkelkind die Welt erblickt weist nur du und ich :)
Und auch was es ist bleibt unser Geheimnis :)
Du wars die erste der Denny und ich es erzählt haben :)
Und du bist die einzige die alle Details weiß :)
Ich Danke dir für jede Minute die du mir bestehst
Ich liebe dich und bin sehr traurig das du das nicht mehr miterleben kannst....
Aber ich werde genau das tun was du immer sagtest :)
Gute Nacht Oma :)
Hebt man den Blick zum Himmel
so sieht man keine Grenzen....
Die Liebe bleibt, grenzenlos...
Von dem Menschen,
den wir lieben, wird immer etwas
in unserem Herzen bleiben;
etwas von seinen Träumen,
etwas von seiner Hoffnung,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe.
(Verfasser unbekannt)
Familie di Paolo
Ein helles Licht in den Himmel zu dir.
Weg, den Du vor Dir hast,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.
http://www.trauerspruch.de/trauersprueche
Alles Liebe und Gute.
Heike
Hallo mami
Ich Danke dir das du immer an meiner Seite bist
Ich komme dich bald wieder besuchen dann gibt es Kerzen und Blumen
Ich Danke dir wirklich das du mich nicht alleine lässt
Ich hoffe du hilfst mir auch weiterhin
Ich liebe dich
Bis bald mami
Herzliche Grüße in den Himmel zu dir.
Allerheiligen - Allerseelen
Kerzenlicht auf Marmorsteinen,
wo manche um ihr Liebstes weinen.
Sie stehen still in sich gekehrt,
am Tag, an dem man Tote ehrt.
Mit ehrfurchtsvollem Schweigen,
vor Chrysanthemen, Fichtenzweigen,
erweist man denen den Respekt,
die von der Erde zugedeckt.
Seiner Ahnen zum Gedenken,
will man heut die Augen senken.
Für die Menschen die hier ruh’n,
Christenpflicht am Nächsten tun.
Kinder legen Blumen nieder,
denken an die Eltern wieder.
Sie sprechen leise ein Gebet,
wo in Stein ihr Name steht.
Weihrauchduft zieht durch die Reihen,
weil Priester nun die Gräber weihen.
so mancher denkt jetzt still bei sich,
irgendwann, trifft es auch mich.
Alois Mayer
Liebe Grüße und viele schöne Erinnerungen.
Alles Gute.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel zu dir.
Die Geister am Mummelsee
Vom Berge was kommt dort um Mittemacht spät
Mit Fackeln so prächtig herunter?
Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht?
Mir klingen die Lieder so munter.
O nein!
So sage, was mag es wohl sein?
Sie schweben herunter ins Mummelseetal
Sie haben den See schon betreten
Sie rühren und netzen den Fuß nicht einmal
Sie schwirren in leisen Gebeten
O schau,
Am Sarge die glänzende Frau!
Jetzt öffnet der See das grünspiegelnde Tor;
Gib acht, nun tauchen sie nieder!
Es schwankt eine lebende Treppe hervor,
Und drunten schon summen die Lieder.
Hörst du?
Sie singen ihn unten zur Ruh.
Das, was du da siehest, ist Totengeleit,
Und was du da hörest, sind Klagen.
Dem König, dem Zauberer, gilt es zuleid,
Sie bringen ihn wieder getragen.
O weh!
So sind es die Geister vom See!
Die Wasser , wie lieblich sie brennen und glühn!
Sie spielen in grünendem Feuer;
Es geisten die Nebel am Ufer dahin,
Zum Meere verzieht sich der Weiher
Nur still!
Ob dort sich nichts rühren will?
Es zuckt in der Mitten, o Himmel! Ach hilf!
Nun kommen sie wieder, sie kommen!
Es orgelt im Rohr und es klirret im Schilf;
Nur hurtig, die Flucht nur genommen!
Davon!
Sie wittern, sie haschen mich schon!
Eduard Mörike
1804-1875
Alles Gute.
Heike
Liebe Grüße auf deine Wolke.
Mein Stern
Ich fragt einen Stern am Himmel:
Willst du mein Glückstern sein?
So oft ich ihn sah und fragte,
Gab er gar lieblichen Schein.
Ich sah ihn jeden Abend,
Er lächelte stets mir zu
Und sandte Trost hernieder
Und Frieden mir und Ruh.
Er war mein treuer Begleiter
Durch manche düstre Nacht,
Hat meine Pfade beleuchtet,
Mich immer ans Ziel gebracht.
Jetzt ist mein Stern verschwunden
Mit seinem lieblichen Licht.
Mir glänzen unzählige Sterne,
Er aber glänzt mir nicht.
Von all den unzähligen Sternen
Warst du, mein Liebchen, mein Stern,
Einst meinem Herzen so nahe,
Und jetzt so fern, so fern!
Hoffmann von Fallersleben
Ein lieber Gruß für das Wochenende.
Heike
Dieses Jahr an Allerheiligen werde ich nicht bei dir am Grab sein können - aber du weißt ja warum....
In Gedanken bin ich ganz fest bei dir.... :-(
Ich vermisse dich so sehr...
Jetz kommen wieder die schwierigsten Monate
Wir haben oft zusammen gebacken und uns Gedanken für Weihnachten gemachten....
Dieses Jahr fällt das alles für mich aus....
Ich bin froh wenn ich das nicht habe....
Es gibt nur eine Person die ich bei mir haben will und das wärst du.... :-(
Hilf mir das alles gut zu überstehen
Ich liebe dich und bin in Gedanken bei dir
Danke das du an meiner Seite bist
Ein lieber Gruß zu dir in den Himmel.
Im Grase
Süße Ruh, süßer Taumel im Gras,
Von des Krautes Arome umhaucht,
Tiefe Flut, tief tief trunkne Flut,
Wenn die Wolk am Azure verraucht,
Wenn aufs müde, schwimmende Haupt
Süßes Lachen gaukelt herab,
Liebe Stimme säuselt und träuft
Wie die Lindenblüt auf ein Grab.
Wenn im Busen die Toten dann,
Jede Leiche sich streckt und regt,
Leise, leise den Odem zieht,
Die geschloßne Wimper bewegt,
Tote Lieb, tote Lust, tote Zeit,
All die Schätze, im Schutt verwühlt,
Sich berühren mit schüchternem Klang
Gleich den Glöckchen, vom Winde umspielt.
Stunden, flüchtger ihr als der Kuß
Eines Strahls auf der trauernden See,
Als des ziehenden Vogels Lied,
Das mir nieder perlt aus der Höh,
Als des schillernden Käfers Blitz,
Wenn den Sonnenpfad er durcheilt,
Als der heiße Druck einer Hand,
Die zum letzten Male verweilt.
Dennoch, Himmel, immer mir nur
Dieses Eine nur für das Lied
Jedes freien Vogels im Blau
Eine Seele, die mit ihm zieht,
Nur für jeden kärglichen Strahl
Meinen farbig schillernden Saum,
Jeder warmen Hand meinen Druck,
Und für jedes Glück meinen Traum.
Annette von Droste-Hülshoff
Kraft und Zuversicht für diesen Tag.
Heike
Die Frage bleibt
Halte dich still, halte dich stumm,
Nur nicht fragen, warum? warum?
Nur nicht bittere Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.
Wies dich auch aufzuhorchen treibt,
Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.
Fontane
Alles Gute.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel zu dir.
Der Herbsttag
Die Bäume stehn der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal;
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm, und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall, und fliehet
Die magern Aun, vom Reife fahl.
O geh am sanften Scheidetage
Des Jahrs zu guter letzt hinaus;
Und nenn ihn Sommertag und trage
Den letzten schwer gefundnen Strauß.
Bald steigt Gewölk, und schwarz dahinter
Der Sturm, und sein Genoß, der Winter,
Und hüllt in Flocken Feld und Haus.
Ein weiser Mann, ihr Lieben, haschet
die Freuden im Vorüberfliehn,
Empfängt, was kommt unüberraschet,
Und pflückt die Blumen, weil sie blühn.
Und sind die Blumen auch verschwunden;
So steht am Winterherd umwunden
Sein Festpokal mit Immergrün.
Noch trocken führt durch Tal und Hügel
Der längst vertraute Sommerpfad.
Nur rötlich hängt am Wasserspiegel
Der Baum, den grün ihr neulich saht.
Doch grünt der Kamp vom Winterkorne;
Doch grünt beim Rot der Hagedorne
Und Spillbeern, unsre Lagerstatt!
So still an warmer Sonne liegend,
Sehn wir das bunte Feld hinan,
Und dort, auf schwarzer Brache pflügend,
Mit Lustgepfeif, den Ackermann:
Die Krähn in frischer Furche schwärmen
Dem Pfluge nach, und schrein und lärmen;
Und dampfend zieht das Gaulgespann.
Natur, wie schön in jedem Kleide!
Auch noch im Sterbekleid wie schön!
Sie mischt in Wehmut sanfte Freude,
Und lächelt tränend noch im Gehen.
Du, welkes Laub, das niederschauert,
Du Blümchen, lispelst: Nicht getrauert!
Wir werden schöner auferstehn!
Johann Heinrich Voss
1751-1826
Alles Gute.
Heike
Ein strahlendes Licht in den Himmel zu dir.
VERSCHLUCKTE TRÄNEN
Viel Leid und Schmerz
musste ich schlucken.
Manchmal gab es zwei Arme,
die mich auffingen.
Irgendwann war mein Leid
den anderen zu viel,
ich schluckte meine Tränen runter.
Heute können sie nicht mehr
aus mir raus kommen.
Annegret Kronenberg
Liebe Grüße und viel Kraft.
Heike
Ein helles Abendlicht in deine Welt und für deine Lieben.
Ernte im Herbst
Korn und Heu sind nun geerntet,
überreif ist längst der Mais,
auf dem Felde warten Rüben
auf die Ernte, dick und weiß.
In den Gärten das Gemüse
steht bereit in bunter Pracht.
Es wird Zeit, es jetzt zu ernten,
kühl wird´s manchmal schon zur Nacht.
Äpfel, Birnen in den Bäumen,
Pflaumen, saftig süß und blau,
und vom Nussbaum fällt ins Grase
Nuss für Nuss. Komm her und schau.
Die Kartoffeln sind die letzten.
Grabt sie aus der Erde aus!
Freut euch an der guten Ernte,
macht ein Dankesfest daraus.
Elke Bräunling
Herzliche Grüße und alles Liebe für die
neue Woche.
Heike
Ein helles Licht in die Nacht.
Das sind die Stunden, da ich mich finde
Das sind die Stunden, da ich mich finde.
Dunkel wellen die Wiesen im Winde,
allen Birken schimmert die Rinde,
und der Abend kommt über sie.
Und ich wachse in seinem Schweigen,
möchte blühen mit vielen Zweigen,
nur um mit allen micht einzureigen
in die einige Harmonie...
Rainer Maria Rilke
1875 - 1926
Liebe Grüße und ein schönes
Wochenende!
Heike
Ein helles Licht in den Himmel zu dir.
Tränen
Meine unerfüllte Sehnsucht,
ausgelöst durch wunderschöneTräume,
ist Geburtshelfer meiner Tränen,
wenn sie in meinen Augen das Licht der Welt erblicken.
Zuerst ganz klein und unscheinbar
reifen sie recht schnell
durch den Schmerz,
den ich im Innersten empfinde.
Wenn sie erwachsen genug sind
lösen sie sich von mir
und leben ihr Leben auf meinen Wangen.
So unterschiedliche Wege sie auch gehen,
gibt es nur zwei Ziele.
Die Einen erreichen
die untere Begrenzung meines Gesichtes,
von wo aus sie in die Unendlichkeit fallen
um dort zu vergehen.
Die anderen sterben auf meinen Lippen
und landen in meinem Bauch.
Dort verwandeln sie sich
in einen Regenbogen
mit glitzernden, kristallenen Stufen …
… und jede dieser Stufen
läßt mein Ich wieder höher steigen
und sich selbst genauer erkennen,
als es ihm vorher möglich war.
Freyja Thorulfsdottir
Liebe Grüße und alles Gute.
Heike
Bitte tu mir einen gefallen und hilf manchen Menschen den richtigen Weg zu finden....
Den es sollten andere Dinge zählen
Leider gibt es genug Menschen dennen mentale Dinge mehr wert sind
Ich hoffe sehr das diese Art von Menschen es irgendwann bereuen werden
Danke das du mich anders erzogen hast
Ich bin froh und stolz dich als Mutter gehabt zu haben
Auf alles andere kann ich nicht stolz sein, eher sehr enttäuscht und der Tag wird kommen an dem es mit viel Glück klick macht
Da kann ich nur noch den Kopf schütteln....
So sehr enttäuscht war ich schon lange nicht mehr
Bitte gib ihm endlich etwas Hirn......
Bis bald Mama
Hallo Mami
Ich denke sehr oft an dich und habe nun auch einen Ort gefunden um nachzudenken
Hier ist auch ein Steg und ich erinnere mich sehr gerne an die zeit mit dir
Alles läuft etwas anders und es ist denk ich auch besser so...
Jeder hat die Chance sich für oder gegen etwas zu entscheiden...
Und leide denken manchen Menschen sich das nach über 2 mon. Nur 2 Wort reichen sich zu melden.....
Leider kann ich das nicht....
Tut mir leid - den mir die schuld zu geben für etwas was nicht war werde ich nicht akzeptieren....
Du hattest immer recht mit allem was du gesagt hast Mama
Und ich danke dir für alles
Ich habe letztens einen Brief gefunden von dir
In dem hast du mir geschrieben
* egal was die zeit bringt oder was kommen wird, es ist dein leben und lass nur die rein die du liebst*
Eine zweite Zeile war
* egal wo du hingehen wirst, die Menschen die dich lieben werden sich bei dir regelmäßig melden wenn du ihnen wichtig bist*
Und genau das mache ich Mama, ich lebe nun mein leben und wer darin Platz will muss sich von sich aus melden und das nicht nur mit 2 Worten
Mama ich hätte nie gedacht das du recht haben könntest... und nun erlebe ich es selbst....
Viele Menschen ändern sich weil sie denken das andere menschen wichtiger sind, und dabei vergessen sie die wirklichen Menschen die wichtiger gewesen wären...
Leider werden sie es zu spät merken....
Mama es tut so weh zu sehen wie schnell das man ersetzt wird....
Danke das du mir einen so tollen mann geschickt hast...
Danke für alles Mama
Ich hoffe die Blumen die ich dir gebracht habe gefallen dir
Ich liebe dich und komme dich bald wieder besuchen
Bis bald mami
Ich vermisse dich so sehr
Gib mir Kraft durchzuhalten
☆★ 。* 。☆*☆★ 。* 。☆*
...☆.....()
.......☆.█.)/¸.¤ª“˜¨»*†*«,,»*†*«,,»*†*«
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LEISER GRUSS ZUM HIMMEL
☆★ 。* 。☆*☆★ 。* 。☆*
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Ein helles Licht in den Himmel zu dir.
Verfall
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen,
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Hinwandelnd durch den dämmervollen Garten
Träum ich nach ihren helleren Geschicken
Und fühl der Stunden Weiser kaum mehr rücken.
So folg ich über Wolken ihren Fahrten.
Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern.
Die Amsel klagt in den entlaubten Zweigen.
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,
Indes wie blasser Kinder Todesreigen
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern,
Im Wind sich fröstelnd blaue Astern neigen.
Georg Trakl
Herzliche Grüße und eine schöne Woche.
Heike
Liebe Grüße in Deine Welt.
ERKENNTNIS
Manchmal
bist du hier,
plötzlich wieder hier
bei mir.
Dort, wo du hingehörtest
für all die Jahre.
Dort, wo du hingehören solltest,
bis ans Ende unserer Zukunft.
Ich heiße dich
dann willkommen,
kann ein Lächeln
kaum unterdrücken.
Endlich verstehe ich,
mein hier und dein dort
sind wahrscheinlich
ein und derselbe Ort.
http://trostkunst.de/
Herzliche Grüße in das Wochenende.
Heike
Engel der Nacht
Leise klingen Windes Lieder
durch die stille dunkle Nacht,
nur der Mond mit hellem Schimmer
leuchtet Dir in goldener Pracht.
Stehst Du still an Deinem Fenster
schaust hinauf zum Sternenschein,
wirst Du tief im Herzen spüren
Du bist niemals ganz allein.
Engel schweben durch die Lüfte
legen sanft den warmen Arm,
liebevoll um Deine Schulter
halten Dich gar zart und warm.
Trocknen still die heißen Tränen
bringen Dir ein kleines Licht,
ehrfürchtig und voller staunen
hörst Du wie er leise spricht.
Immer werd ich Dich beschützen
wenn Dein Herz verzweifelt weint,
wirst Du tief im inneren spüren
Mensch und Engel sind vereint.
(Autor unbekannt)
Familie di Paolo
Ein strahlendes Licht in den Himmel zu Dir.
Ermahnung
Ach, was wollt ihr trüben Sinnen
Doch beginnen!
Traurigsein hebt keine Not.
Es verzehret nur die Herzen,
Nicht die Schmerzen
Und ist ärger als der Tod.
Auf, o Seele! Du musst lernen,
Ohne Sternen,
Wenn das Wetter tobt und bricht,
Wenn der Nächte schwarze Decken
Uns erschrecken,
Dir zu sein dein eigen Licht.
Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
1616-1679
www.lyrikmond.de
Herzliche Grüße und Dankeschön.
Heike
Ein strahlendes Licht in den Himmel zu Dir.
Von Engelflügeln getragen,
wandere ich durch den Tag.
Von Engelflügeln getragen,
frage ich um Rat.
Von Engelflügeln getragen,
frage ich: Mach ich es richtig?
Mein Engel antwortet:
Hör´auf dein Herz das ist wichtig!
Simone Ziesmer
Herzliche Grüße und alles Gute.
Heike
Grüße in den Himmel zu Dir.
Nebel im September
Wenn der Morgen erwacht,
fallen weiße Schleier,
hüllen die Stadt wie in Silbertücher ein,
traurig singt schon die Lerche ihre letzten Lieder.
Sie erzählen von Abschied,
bald wird sie auf großer Reise sein.
Nebel im September,so heißt ihr Abschiedslied,
leis und mit Wehmut höre ich sie singen,
dann fliegt sie davon, in ein fernes Land,
von dort wird sie uns den nächsten
Lenz wieder bringen.
Maria Kindermann
Alles Gute.
Heike
Genauso wie oben auf dem Bild zu sehen, saß ich im selben Jahr am Bett meiner Mama. Auch sie hatte Krebs, ich habe sie auch bis zum Schluss begleitet.
Sie starb am 23.06.2013.
Liebe Silvia,
ein helles Licht soll für Dich leuchten und wenn Du zufällig meine Mutter Ingrid Junge siehst, dann sag ihr doch, dass ihre Tochter sie sehr liebt und unendlich vermisst hier unten.
Ich hoffe es geht Euch gut in Eurer Welt.
(www.gedenseiten.de/ingrid-junge)
.... weil ich dich so sehr vermisst
Ich hoffe sehr Es geht dir gut....
Ich wünschte du wärst hier :(
Ich weiß du passt auf mich auf - dafür sage ich danke :-*
Ich liebe dich und denke jeden tag an dich
So wie der Wind den Sand verweht,
so ist auch unser Leben.
Wir wirbeln hoch, wir fallen tief -
wem ist das Glück gegeben?
Doch meine Seele fliegt weit fort,
unendlich zu den Sternen,
befreit von aller Erdenlast
in weite, weite Ferne.
Ich schicke dir einen Regenbogen,
damit deine Seele aufblühen kann:
Farben gegen deinen grauen Alltag,
Brücke zwischen dir und mir,
Licht für dein Leben,
Hoffnung für deine Träume.
Möge dieser Himmelsgruß
dir ein Zeichen sein,
dass ich an dich denke.
Möge dieses Himmelsgeschenk
dir ein Fingerzeig sein,
dass ich an dich glaube.
-Udo Hahn-
Liebe Grüße in den Himmel zu Dir.
Unauslöschlich
Wenn
ich in
Gedanken
auf
Sternenbahnen
dahingleite
Die
Hand
schützend
vor
meiner
brennenden
Kerze
Dann
scheint
alles
unauslöschlich
Im
ewigen Licht
längst
vergangener
Sterne
Manfred Poisel
http://www.aphorismen.de/gedicht/35590
Herzliche Grüße ins Wochenende und
alles Gute.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel.
Sommergedanken
Die Lerche jubelt in den Lüften
ein Lied und heller Sonnenschein
läßt in den sommerlichen Düften
Natur und Mensch voll Freude sein.
Grün, soweit das Auge blicket,
Badespaß und Urlaubsfreud’,
Herz und Seele seid erquicket,
Sommer ist’s du schöne Zeit.
Oskar Stock
Herzliche Grüße und viel Kraft.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel.
Im Abendrot
Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand:
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land.
Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft.
Tritt her und laß sie schwirren,
Bald ist es Schlafenszeit,
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit.
O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot,
Wie sind wir wandermüde -
Ist dies etwa der Tod?
Joseph Freiherr von Eichendorff
Herzliche Grüße.
Heike
Hallo Mama,
ich hoffe sehr Es geht dir gut....
Ich bin leider nach wie vor im Krankenstand und
Warte nun ab was das wird....
Ich weiß du siehst mich und danke das du es eingefädelt hast das sie die Große Tanja bei mir meldete :)
Wirklich Danke die hilft mir derzeit so viel....
Du fehlst mir so sehr...
Vorallem jetz....
Alles wurde ich eintauschen nur das du jetz bei mir wärst... :(
Es ist alles andere als leicht...
Ich bin schon froh wenn jetz dann die Wohnung fertig ist
Fehlen nur noch Bilder von dir :-*
Ich weiß oder hoffe sehr das du derzeit auf mich achtest
Und ich danke dir von ganzen Herzen das du mir Denny geschickt hast....
Er ist genau die Art Mensch die ich brauche
Ich danke dir sehr Mama :-*
Ich Liebe dich Mama
Ich melde mich bald wieder
Ein lieber Gruß in den Himmel.
Schmerz ist Grundton der Natur;
Schmerz des Waldes rauschend Singen,
Schmerz des Baches murmelnd Springen,
und am meisten aus Menschen Scherz
tönt als Grundton Schmerz, nur Schmerz.
Justinus Kerner
1786 - 1862
http://www.aphorismen.de/gedicht/58617
Herzliche Grüße in die Nacht und
viel Kraft und Zuversicht.
Heike
Ein Leben ohne dich.
Jeder Tag ein Alptraum für sich.
Wir können nicht verstehen,
dich nie wieder zu sehen.
In unseren Träumen
bist du da, uns ganz nah,
können dich spüren, können dich sehn,
können wieder mit dir lachen.
So schwer ist das Erwachen,
ein neuer Alptraum beginnt.
(M. Jaud)
Familie di Paolo
Liebe Grüße in Deine Welt.
Wie freu`ich mich der Sommerwonne!
Wie freu`ich mich der Sommerwonne,
Des frischen Grüns in Feld und Wald,
Wenn`s lebt und webt im Glanz der Sonne
Und wenn`s von allen Zweigen schallt!
Ich möchte jedes Blümchen fragen:
Hast du nicht einen Gruß für mich?
Ich möchte jedem Vogel sagen:
Sing, Vöglein, sing und freue dich!
Die Welt ist mein, ich fühl es wieder:
Wer wollte sich nicht ihrer freu`n,
Wenn er durch frohe Frühlingslieder
Sich seine Jugend kann erneu`n?
Kein Sehnen zieht mich in die Ferne,
Kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz;
Da wo ich bin, da bin ich gerne,
Denn meine Heimat ist mein Herz.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
1798 - 1874
http://www.medienwerkstatt-online.de/
Sonnige Grüße. Alles Liebe und Gute.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel.
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimmen stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber..." argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll. "Ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre nette Gefährtin: "Aber... aber – wer bist eigentlich du?"
"Ich", sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein Mädchen: "Ich bin die Hoffnung."
Inge Wuthe
Wir haben die Hoffnung auf ein
Wiedersehen mit unseren Lieben.
Alles Gute.
Heike
Liebe Grüße in den Himmel.
Freud und Leid
Hast du ein großes Glück errungen,
So trag es mit Bescheidenheit:
Der Quell vielleicht, aus dems entsprungen,
Bracht einem Andern tiefes Leid.
Und schlug ein Leid dir selber Wunden,
So tröste dich mit edlem Mut, –
Das Leiden, das du selbst empfunden,
Vielleicht tuts einem andern gut.
Albert Roderich
1846 - 1938
Herzliche Grüße
Heike
Ein strahlendes Licht in den Himmel.
ERINNERE MICH HERR
Erinnere mich daran, Herr, dass Deine Liebe grösser ist als alle Schwierigkeiten.
Je mehr ich auf das Problem schaue, desto grösser wird es. Doch wenn ich auf Dich schaue, Herr, verblassen meine Ängste im Licht Deiner Liebe.
Amen
Herzliche Grüße und alles Gute.
Heike
a virtuelles Kerzerl fia di...wie immer...LG Tanja
Ein lieber Gruß in den Sonntag und eine strahlende Kerze in den Himmel.
Im Regen
Ohne mich zu bewegen
Stehe ich starr im Regen
Er prasselt unaufhörlich
Bitterkalt herab auf mich
Fließt über mein Gesicht
Bildet eine dünne Schicht
Tropfen, die sich erheben
Spüre das leichte Beben
Klein, stark, vergänglich
Beeindrucken sie mich
Beruhigende Geräusche
Denen ich gern lausche
Ein winziger Moment
Der mir geschenkt
Ein par Sekunden
Erlebt als Studen
Ein kurzes Innehalten
In hektischen Zeiten
Die Luft ist rein
Ich atme ein
Gedanken werden klar
Ich stehe nur da
Ohne mich zu bewegen
Ich bin am Leben
Herzliche Grüße. Viele schöne Erinnerungen
an unsere Lieben. Alles Gute.
Heike
Ich bin das tiefe Himmelsblau,
der schöne, frische Morgentau,
sucht mich und blickt im Dunkel in die Ferne -
bei Nacht bin ich das Funkeln Eurer Sterne.
(unbekannt)
Liebe Grüße in den Himmel.
Meer der Ruhelosigkeit
Verdammt
wurde ich zu einer
Reise
ans Meer der
Ruhelosigkeit
Irrfahrten
in meinem Kosmos
Inzwischen geht es
mir besser:
Ich sehe mein Leid
aus über
384.000 km Entfernung
Mit Abstand also
Was der Mond nicht
alles mit einem
macht
wenn er voll ist!
Manfred Poisel
http://www.aphorismen.de/gedicht/35596
Alles Gute.
Heike
Liebe Grüße zu dir in den Himmel.
Schatten
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Niemand sieht mich, denn ich husche zwischen den Strassen umher.
Ich wandel halb schlafend durch die Stadt.
Der Schlaf der Unendlichkeit sitzt mir in den Gliedern
und droht mich zu übermannen.
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Mehr Tod als Lebendig, Seele zerborsten und doch noch ganz.
Ich liege Nachts im Bett und stelle mir vor,
Ich wäre am nächsten Tag endlich erlöst
und doch wache ich immer wieder auf.
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Doch was ist es, dass mich zusammen hält?
Was ist es, dass mich hoffen und aushalten lässt,
wieviel kann ein Mensch ertragen?
Und wie sieht die Zukunft aus?
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Wissen tuh ich nichts, ahnungslos bin ich.
Ist es Wissen, zu wissen, dass man nicht weiß?
Und warum Träume ich, warum sind Träume nicht echt?
Was bedeutet das alles?
Ich bin ein Schatten meiner selbst.
Den Alltag versteh ich nicht mehr, der Sinn ist mir fremd.
Alles stürmt auf mich ein und ich weiß nicht mehr,
was soll ich noch werden?
Ich bin ein Schatten und suche das Licht,
das Licht, was die Schatten verschwinden lässt.
Doch ist es nicht die Dunkelheit, die mich versteckt?
http://www.trendmile.de/gedichte/Sonstige1.php
Herzliche Grüße und eine sonnige Woche.
Die Sonne erwärmt unsere Herzen.
Heike
Ein strahlendes Licht in den Himmel.
Mein Baum
Aus dem kleinen Pflänzchen Liebe
wächst ein wunderschöner Baum,
überall entstehen neue Triebe,
werden Zweige zu erfülltem Traum.
Vertrauen, heißt der eine Ast,
in Liebe an einander denken.
Den Alltag lösen ohne Hast,
uns jeden Tag neu schenken.
Der nächste Ast entsteht aus Achtung,
aus offen sein und Ehrlichkeit,
die Treue, sie hat auch Bedeutung,
sie ist des Baumes grünes Kleid.
Viele weitere Äste folgen dann,
Verständnis, Reden und Zärtlichkeit,
damit der Baum der Liebe wachsen kann,
in eine wundervolle Zweisamkeit.
Ein tägliches Hegen und Pflegen
für den Baum der Liebe getan,
wie Sonne, Wind und Regen,
nimmt er es gerne an.
Das Lachen bringt auch Fröhlichkeit,
Gemeinsames hilft weiter,
sieh ihn dir an, zu jeder Zeit,
ein Baum wie eine Himmelsleiter.
Glückliche Augenblicke wie kleine Blättchen sprießen
durch die Liebe wird dieses Wunder vollbracht,
Geben und Nehmen, in Harmonie beschließen,
nun steht der Baum in seiner vollen Pracht.
Karin Thießen
http://www.aphorismen.de/gedicht/43576
Liebe Grüße.
Heike
..☆...._(,)_
.....☆..|.♥❊|
.......☆|❊♥.|/¸.¤ª“˜¨
¯¨˜“ª¤.☆¤ª“˜¨¨˜“☆
In stillem Gedenken
LICHT UND GRÜSSE ZU DIR....
Ein lieber Gruß in den Himmel und an deine Lieben.
Hoffnung
Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.
Friedrich von Schiller
1759-1805
Viel Kraft und Zuversicht.
Heike
Ein lieber Gruß in den Abendhimmel.
Immer enger...
Immer enger, leise, leise
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet hoffen, hassen, lieben,
Und ist nichts in Sicht geblieben
Als der letzte dunkle Punkt.
Theodoré Fontane
http://www.thokra.de/html/fontane1.html#h14
Viele liebe Grüße
Heike
Nach einiger Zeit wieder mal eine Kerze für dich, mach mich auf in die Klinik.
6 - 8 Wochen, na ja wird schon werden.
Behalte mich im Auge, ich behalte dich im Herzen......
Ein lieber Gruß in den Himmel.
Sonnenuntergang
Die Sonne sinkt, die fernen Hügel glühen,
Es saugt den letzten Trunk aus goldnen Schalen
Das Bienchen, und wie Lichtgedanken sprühen
Durchs Waldgezweig geheimnisvolle Strahlen.
Ein Hüttlein fern am Hügel wirft zurücke
In vollem Glanz das Bild der schönen Sonne,
So leuchtet, Edler, mir aus deinem Blicke
Der Widerschein der lichten Wahrheitswonne.
Johannes Brassel
http://gedichte.xbib.de/Brassel%2C+Johannes_gedicht_
074.+Sonnenuntergang.htm
Liebe Grüße und ein sonniges
Wochenende.
Heike
Ein lieber Gruß in den Himmel und an deine Lieben.
Ich kam, weiß nicht woher,
bin und weiß nicht wer,
leb, weiß nicht wie lang,
sterb und weiß nicht wann,
fahr, weiß nicht wohin,
mich wunderts, daß ich so fröhlich bin.
Da mir mein Sein so unbekannt,
geb ich es ganz in Gottes Hand. –
Die führt es wohl so her wie hin,
mich wunderts, daß ich noch traurig bin.
Hans Thoma
1839 - 1924
http://www.aphorismen.de/gedicht/24299
Ein stiller Gruß in die Nacht.
Heike



