Gedenkkerzen | Seite 6
Kerze anzündenHier sehen Sie alle 404 Gedenkkerzen, welche für Gerda Sophia Steinhardt angezündet wurden. Entzünden auch Sie eine Gedenkkerze.
Heute vor 89 Jahren wurde Gerda Sophia geboren - ich erinnere mich an viele schöne Sommergeburtstagsfeiern in unserem Garten. Am Nachmittag gab es die leckersten selbstgemachten Torten und Obstkuchen, gegen Abend wurde gegrillt, es kamen viele Verwandte der damals großen Schar. Ich erinnere mich an die bunten Lampignons im Garten, Abba und Boney-M-Musik, fröhliche Stimmung bis spät in den Abend. Gerda wurde ja leider nur 63 Jahre alt. Ihre Eltern, Wilhelm und Theresia Remiorz (siehe ihre eigenen Gedenkseiten) wurden beide 89 Jahre alt - wie Gerda jetzt heute sein könnte. Ihre Schwester ist 87 Jahre alt und erfreut sich guter Gesundheit. Schade, das Gerda Sophia schon vor 25 Jahren gehen musste. Gerne würde ich heute Abend in unserem alten Garten in Gladbeck-Ellinghorst wieder eine Grillfeier veranstalten...
Während ich hier eine neue Kerze anzündete, lud ich einige Bilder von früher unter der Rubrik Bilderalbum hoch. Ich habe längst noch nicht alle vorhanden Bilder von Gerda aus den verschiedenen Jahrzehnten gescannt, aber ich habe schon einmal einige Bilder neu hinzugefügt, wie das Bild Ihrer Eltern Wilhelm und Theresia Remiorz (eigene Gedenkseiten) - und einige Bilder von mir, ihrem jüngsten Sohn Andreas. Auf 2 Bildern ist mein älterer Bruder mit mir zusammen zu sehen. Auf einem Bild Gerdas Mutter mit mir (Schneemannbild) - was waren das für glückliche Zeiten, eine glückliche Kindheit in Gladbeck-Ellinghorst!
Gerda liebte nicht nur den warmen und heißen Sommer, ich denke oft daran, wie sehr sie den sommerlichen Sternenhimmel, den Vollmond liebte. Sie ging mit mir noch häufig spät in den Garten, strahlte dabei, wenn sie den Mond anschaute und sagte, wie sehr sie den Mond liebt, wie schön es doch sei, wie der Mond sein Licht silbern auf die Tannen, auf die Wiese legt...ich liebe den Vollmond auch über alles...
Gerda liebte den Mai - sie strahlte mit der Sonne um die Wette.
Betrat sie ihren Garten, breitete sie ihre Arme aus, blickte Richtung wärmende Mai-Sonne und sagte: Ach ist das schön ! - ein wahres Sommerkind. Ich habe so viel an Eigenschaften von meiner Mutter Gerda Sophia geerbt - das ich den Herbst und Winter mehr liebe als das Frühjahr und den Sommer ist sicherlich kurios.So wie Gerda den 1. Mai zelebrierte, feier ich den 01. Oktober - den Beginn meiner liebsten 5-6 Monate. Ich liebe den Wind, die Wolken, den Sturm, den Nebel, den Schnee - und die kühlen Temperaturen. Ich mümmel mich lieber in schönen Winterjacken ein als in einem T-Shirt nach draußen zu gehen. Ich vertrage Wärme nicht gut und Hitze schon einmal gar nicht. Ich muss noch etwas über 4 Monate ausharren, bis meine Jahreszeit beginnt...
Für Gerda war der 15. März, heute vor 33 Jahren, ein sehr schmerzlicher Tag. Ihr Mann, unser guter Vater (im Bild oben)
starb plötzlich und unerwartet mit 59 Jahren an einem Herzinfarkt.
Eine Zusammenfassung dieses Tages finden Sie heute auf der Gedenkseite von Franz Steinhardt - als Text zur Gedenkkerze von heute, dem 15. März.
Das Leben von Gerda war fortan ein anderes, vieles, vieles
veränderte sich ex abrupto.
Was würde sich Gerda über diesen schönen sonnigen Vorfrühling im Februar freuen!
Der Winter war für sie ein (notwendiges) Übel, welches irgendwie zu übestehen war.
Bei den ersten wärmeren Sonnenstrahlen ist Gerda aufgeblüht wie eine Pflanze im Frühjahr,
die sich der Sonne entgegen streckt. Bei warmen Wetter ging sie in den garten, breitete ihre Arme aus, schloß die Augen, blickte Richtung Sonne und sagte Ach ist das schön! Die Sonne empfängt mich
18. Januar vor 25 Jahren fand die Trauerfeier für unsere Mutter statt, die mit 63 Jahren, nach schwerer Herzkrankheit
viel zu früh von uns ging. Es war ein klarer, kalter Wintermorgen mit Rauhreif und während der Zeremonie schönstem Sonnenschein. Zunächst fand am noch dunklen Morgen das Requiem im Rahmen einer Eucharistiefeier in der kath. Kirche
St. Josef Gladbeck-Rentfort statt. Die Heilige Messe zelebrierte Pastor Norbert Hoffmann, ein Original, ein Priester zum anfassen, ein Menschenfischer, der durch seine lockere Art viele Katholiken aus anderen Gemeinden zu den Gottesdiensten nach Rentfort lockte.
Nach der schönen Eucharistiefeier, bei der Pastor Hoffmann (auch Buchautor, meine Empfehlung) wohltuende, tröstende Worte fand, ging die aufgrund Gerdas großen Bekanntheitsgrades riesige Anzahl von Trauergästen geschlossen zum direkt neben der Josefskirche gelegenen Friedhof Gladbeck-Rentfort.
Hinter dem Pastor ging ich mit meinem kleinen Neffen ganz voran. Beim Tod seiner Oma Gerda Sophia war er gerade 8 Jahre alt. Ein surreales Bild - der jüngste Enkel und der jüngste Sohn schritten Hand in Hand voran, die kalte, aber doch tröstende Wintersonne schaute zwischen den hohen Baumwipfeln neugierig heraus. Einige Rabenkrähen begleiteten uns mit ihrem klagenden, fast schluchzenden Lauten.
Während der Zeremonie am Grab schaute ich grundsätzlich nur in die Sonne, dachte mir, das unsere Mutter uns jetzt vielleicht zusieht, unsere Trauer vielleicht gar nicht (mehr) verstehen kann, dort im ewigen Glück. Oder vielleicht war Gerda noch mitten unter uns und mit den wohltuenden Worten des Pastors würde sie aufsteigen...auf jeden Fall hatte ich in diesem Moment der Zeremonie jede Menge Fantasie, die mich von den Endzeitstimmung-Gedanken ferne führten....
Lieber Limar! Vielen Dank für Deine Kerze! Ich habe mich auch sehr über Dein Lob gefreut und das Du häufiger bei Gerda Sophia vorbeischaust! Das ist eine Ehre. Ich hatte leider in den letzten Wochen beruflich viel zu tun und arbeite auch gerade noch. Demnächst bin ich hier auch wieder öfter zu finden. Alles Gute für das Jahr 2019 und bleibe gesund. Andreas
Ich möchte Ihnen danken für diese Wunderbare Seite....Ich lese sie sehr gerne, habe immer Bilder vor Augen. Ich wünschen Ihnen alles Gute,
Noch einmal die schöne Geschichte, die sich am 24.12.1976 zutrug - dazu eine Fortsetzung, die ich bsiher nicht schrieb - hierzu finden Sie unter der Rubrik Bilder ein Foto von Mieze sowie das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heiligabend 1976....
24.12.1976: Ich war 6 Jahre alt, ich erinnere mich an einen kalten Tag, aber schneefrei. Unsere Mutter, Gerda Spohia, hatte bei Einbruch der Dämmerung leckere Speisen für den Abend zubereitet - das ganze Haus war schnell erfüllt von dem schönen Duft.
Kurz vor der Bescherung maunzte ein kleines, schwarzes Etwas vom Fenstersims, schaute mit ihren schönen, großen grünen Augen in das Küchenfenster herein als ob sie sagen würde:
"Es riecht sooo lecker! Gebt mir doch auch ein Stück ab von
diesen köstlichen Speisen" -
"EINE KATZE! EINE KATZE!" Wir Kinder waren außer uns vor Freude. "Da sitzt eine kleine Katze an unserem Fenster! Ach, lasst sie uns doch hinein holen!" - Unsere Eltern waren zunächst dagegen, was man als 6-jähriger Junge natürlich nicht nachvollziehen kann.
"Wer weiß, wo sie herkommt! Wem sie gehört!" -
Nichts desto trotz liefen wir Kinder rasch nach draußen, nahmen die kleine schwarze Katze auf den Arm und streichelten sie. Heimlich trugen wir sie in den Hausflur, gaben ihr etwas Milch. Sofort taufte ich sie auf den Namen Mieze. Vom älteren Bruder kam keinerlei Einspruch...also ab sofort: Mieze!
In den kommenden Weihnachtstagen kam Mieze immer wieder zu uns, maunzte schon morgens früh auf dem Fenstersims und schaute in die Küche.
Oft ließen wir Kinder Mieze heimlich in die Wohnung und fütterten sie.
....von diesem Tag an, dem 24.12.1976, blieb Mieze für immer bei uns. Warum sie uns an Heiligabend zulief, ob sie jemand ausgesetzt hatte - wir haben es nie erfahren.
Nach ein paar Wochen stimmten unsere Eltern zu, das Mieze bei uns bleiben durfte. Was für eine Freude für mich, für uns. Mieze blieb viele Jahre bei uns, sie war eine Draußen & Drinnen-Katze. Sie war meine beste Freundin, die gesamte Kindheit über. Was hat sie mir Freude gemacht, uns allen! Natürlich hatte auch unsere Mutter sehr viel Spaß mit unserer Mieze. So ein liebes Wesen und von so hoher Intelligenz.
Mieze gebar einige Junge, wir gaben sie an andere Familien ab, einmal durften wir 2 Kater behalten - einer blieb bei uns, das andere Tier wurde zum Wohnungskater meines großen Bruders.
Manchmal begleitete Mieze mich zur nahen Grundschule - manchmal wartete sie schon auf mich an unserer Haustür nach dem Schulunterricht.
Wie schon oben erwähnt: Unter der Rubrik Bilder findet ihr, finden Sie ein Bild von unserer Mieze...und das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heilgabend 1976.
Am Heilgen Abend 2006 hatte ich noch einmal die Gelegenheit, in unseren Garten zu gehen, in den schönen Garten des Hauses, welches wir schon lange nach dem Tod unserer Eltern verlassen hatten. Das Haus war vorübergehend unbewohnt und wurde verkauft. Bevor wir zur Christmette gingen, hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit, mir die Beine zu vertreten. I
Ich überlegte kurz - und entschied mich, in unseren alten Garten zu gehen. Es wohnte ja niemand mehr dort. Ich ging hinein, unter die großen Tannen, die zur meiner Erstkommunion 1979 gepflanzt wurden. Der Mond lukte zwieschen den Tannenwipfeln hervor. Auf einmal kam etwas kleines, schwarzes, maunzendes auf mich zu, scharwenzelte um meine Beine, ganz vertraut. Sie hatte auch den kleinen weißen Fellflecken am Hals - wie einst Mieze. Was ein wundervolles Erlebnis! 30 Jahre später - genau auf den Tag, die Stunde, begegnete mir an jenem Ort eine Katze, die kaum von der damaligen Mieze zu unterscheiden war. Jeder möge jetzt denken was er möchte - auf jeden Fall war es ein Ereignis, das mich zu Tränen rührte. Da ist sie wieder - unsere Mieze war zurück...denen ich das Erlebnis, auch Jahre später schilderte sagten einfach nur WOW! Unglaublich! Was ein Erlebnis!
Selbst wenn es nur eine gewöhnliche Katze aus der Umgebung war - durch sie kam Mieze wieder - für ein paar Minuten. Eine Botschaft von ihr. Was für ein Glück! Sie zu streicheln, mit ihr zu sprechen! Dann ging sie, verschwand im Mondlicht des Heiligen Abends, unten den Tannen...........ich war nie wieder seit dem in unserem alten Garten - das Haus ist bewohnt, ich kenne die Besitzter nicht. Aber schön wäre es noch einmal...an Heiligabend...
Die Katze die an Weihnachten kam - hat meine große Liebe besonders zu Katzen, aber auch zu allen Tieren sicherlich geprägt.
Ich hoffe, wir sehen auch alle unsere lieben Haustiere eines Tages für immer wieder - ich freue mich auf Mieze!
Im Gegensatz zum widrigen November freute sich unsere Mutter immer auf den bevorstehenden Advent und die Weihnachtszeit. Mit viel Liebe zum Details und voller Fanatasie gestaltete sie zum 1. Advent die Räume festlich, nach Honig duftende Kerzen spendeten auf dem Tisch einen lieblichen Duft, wir bastelten Adventssterne aus Goldfolie, es gab die ersten Printen, Lebkuchen und Nüsse zum naschen und wir Kinder sangen Adventslieder mit der Mutter.
Ach, wie schön war doch die Adventszeit in den 70ern als Kind!
Ein Glück, diese Mutter gehabt zu haben.
Gerda Sophia mochte ihn so gar nicht, diesen November. Grau in Grau, Regen, Wind, frühe Dunkelheit - dies war ihr ein Greuel. Als Kind des Sommers, die jeden Sonnenstrahl tief in ihr Herz hat einfließen lassen, war der November ein Übel, welches schnellstens weggeschoben werden mußte. Den Advent und die folgende Weihnachtszeit wiederum gestaltete Gerda wunderschön lieblich, Lichter, Kerzen, an denen man sich erfreuen und wärmen konnte erfüllten Sie zumindest ein wenig mit Trost für einen längst verlorenen Sommer.
Ich hoffe, Gerda ist nun in ihrem ewigen Sommer angelangt...
Was würde sich Gerda darüber freuen - es herrscht Hochsommer
mitten im Oktober. Heute und Samstag sollen die Temperaturen bis
an die 30° heranreichen. Sie war eine Pflanze des Sommers, ohne Sonner, Licht und Wärme konnte sie quasi nicht leben.
Ich hoffe Gerda erlebt gerade einen niemals endenden Sommer im Reich des ewigen Lichts...
Nun ist er da, der Herbst. Ein langer Sommer geht vorbei.
Für Gerda Sophia war dies ein Grund zum Trauern, der Sommer war ihre Seele, dem Frühling gehörte ihr Herz.
Kühler Wind, fallende Blätter hatte für sie etwas von Abschiedsstimmung, Wehmut machte sich breit.
Der Sommer war ihr Wohnzimmer, der Winter der tiefe Keller.
Für mich als Sohn ist es umgekehrt. Dem Oktober gehört mein Herz, der Herbst ist meine Liebe. Der Winter ist mein Zuhause, die Adventszeit mein Sommer. Als im Januar geborener bin ich ein Gedanke des Winters, eine Birke im Schnee.
Gerda ist nun sicherlich im ewigen Sommer, in ihrem Paradies...
Sie finden wunderschöne Worte zu ihren Kerzen. Das ist schon Poesie.
Ihre (ich nehme an Mutter) muß einen außergewöhnliche Frau gewesen sein. Mein Familienname ist auch Steinhardt, aus Bayern, wir sind aber nicht verwandt, das sehe ich an Ihrer Ahnentafel. Alles Liebe! Manuela
Du warst ja immer ein Kind des Sommers - die Sonne empfängt mich war ein bekannter Satz von Dir, wenn Du an einem Sommermorgen aufgestanden bist, die ersten Schritte in den Garten gegangen bist, blinzelnd zur Sonne blicktest und dabei lächelnd Deine Arme recktest.
Ob Du die gestrigen 36-38 grad auch noch so gefeiert hättest - ich weiß es nicht. ich glaube aber beinahe ja. So warst Du - so bist Du-
ein Wesen des Lichtes und der Sonne...
Heute vor 88 Jahren, Donnerstag, dem 03. Juli 1930 wurde Gerda in Gladbeck im Ruhrgebiet geboren.
Dieser Tag heute würde ihr sehr gefallen - strahlende Julisonne, fast 30 Grad. Das wir ihr Wetter!
Als Sohn erinnere ich mich an viele ihrer Geburtstage, an wunderschöne Gartenpartys mit Kuchentafel, Abendgrillen, langes Beisammensein mit den Verwandten im Lampignonschein.
Nur wenige ihrer Geburtstage vielen ins Wasser, aber wenn, dann hat sie auch im Haus eine sehr schöne, gemütliche Feier ausgerichtet.
Nun bist Du im ewigen Sommer - und wer weiß - vielleicht feiert man ja dort auch seinen irdischen Geburtstag ganz groß...
Eine Kerze zum Gedenken an unsere gute Mutter, Schwester und Großmutter.
Warme Junitage - was hättest Du als Sommermensch diese nun genossen!
Ich wünche mir, das Du nun in einem ewigen Sommer bist,
Eine Kerze zu Pfingsten für unsere gute Mutter, Tante und Großmutter.
"Als die Christen beim Pfingstfest, dem jüdischen Wochenfest 50 Tage nach dem Passah, versammelt waren „kam plötzlich vom Himmel ein Geräusch, wie das eines daherfahrenden starken Windes, und durchdrang das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten, und es setzte sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Zungen zu reden, wie der Geist ihnen zu sprechen gab“, so dass jeder einzelne von den Juden, die aus aller Herren Länder zum Fest gekommen waren, „sie in seiner eigenen Sprache reden hörte.“ Daher ihre entsetzte Frage: „Sind nicht alle, die da reden, Galiläer?“ Andere aber hatten nur Spott übrig: „Sie sind voll von Most"
Apostelgeschichte 2, 1-4
Was liebte Gerda den Mai;
Gerda war ein Sommerwesen, jeder kleinste Sonnenstrahl drang tief in ihr Herz hinein.
Wenn das Frühjahr erwachte, blühte sie auf wie eine Blume beim ersten morgendlichem Licht.
Sie ist nun sicherlich im ewigen Licht, im ihrem ewigen Sommer angekommen.
Eine Kerze an einem Sommertag im April:
Was ein erster schöner, richtig warmer Tag heute - Gerda hätte diesen Tag auch sehr genossen - sie war verliebt in den Frühling, verlobt mit dem Sommer - ich hoffe, sie ist nun in einem ewigen Sommer...
Die Tage werden länger, die Nächte nicht mehr so kalt -
die ersten Krokusse fangen an zu blühen -
was hat Gerda diesen Beginn der wärmerern Jahreszeit geliebt -
sie konnte dem Winter nichts abgewinnen.
Sie war ein Kind des Sommers - ich hoffe, sie erlebt diesen nun ewig;
sehr für die netten Worte, Sie haben so recht.
Ein herzlich gemeintes Sonntagslicht für Ihre Mutter.
mit stillem Gruß
Lieber Conny, danke für Ihre Kerze!
Es tut mir leid, das Ihre Mutter 2017 von uns gegeangen ist.
Ich bin mir sicher, das Ihre Mutter auf eine Art und Weise bei Ihnen ist, auch wenn wir dies nicht sehen, vielleicht spüren können.
Auch Ihnen alles Liebe und Gute!
Lieber Andreas, eine besonders helle und warme Kerze für Ihre Mutter.
Ihr liebevoller Nachruf hat mich sehr berührt.
Er hat mich so sehr an meine Mutter erinnert, welche uns im April 2017 verlassen mußte ...
Auch sie liebte die kleinen "Großartigkeiten" des Lebens ...
Alles Gute für Sie weiterhin, auch wenn wir uns nicht kennen ...
mit stillem Gruß
Zunächst einmal lieben Dank, Christiane!
Vor 2 Tagen jährte sich Gerdas 24. Todetag. Ich kam dieses Mal gar nicht zum Schreiben, da wir einen Todesfall zu beklagen hatten und Freitag die Trauerfeier stattfand. Natürlich dachte ich dabei auch immer an den Todestag und die Trauerfeier unserer Mutter.
Noch einmal die Geschichte, die ich schon zweimal zu Weihnachten schrieb - hierzu finden Sie unter der Rubrik
Bilder ein Foto von Mieze sowie das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heiligabend 1976
24.12.1976: Ich war 6 Jahre alt, ich erinnere mich an einen kalten Tag, aber schneefrei. Unsere Mutter, Gerda Spohia, hatte bei Einbruch der Dämmerung leckere Speisen für den Abend zubereitet - das ganze Haus war schnell erfüllt von dem schönen Duft
Kurz vor der Bescherung maunzte ein kleines, schwarzes Etwas vom Fenstersims, schaute mit ihren schönen, großen grünen Augen in das Küchenfenster herein als ob sie sagen würde:
"Es riecht sooo lecker! Gebt mir doch auch ein Stück ab von
diesen köstlichen Speisen" -
"EINE KATZE! EINE KATZE!" Wir Kinder waren außer uns vor Freude. "Da sitzt eine kleine Katze an unserem Fenster! Ach, lasst sie uns doch hinein holen!" - Unsere Eltern waren zunächst dagegen, was man als 6-jähriger Junge natürlich nicht nachvollziehen kann.
"Wer weiß, wo sie herkommt! Wem sie gehört!" -
Nichts desto trotz liefen wir Kinder rasch nach draußen, nahmen die kleine schwarze Katze auf den Arm und streichelten sie. Heimlich trugen wir sie in den Hausflur, gaben ihr etwas Milch. Sofort taufte ich sie auf den Namen Mieze. Vom älteren Bruder kam keinerlei Einspruch...also ab sofort: Mieze!
In den nächsten Tagen kam Mieze immer wieder zu uns, maunzte schon morgens früh auf dem Fenstersims und schaute in die Küche.
Oft ließen wir Kinder Mieze heimlich in die Wohnung und fütterten sie.
....von diesem Tag an, dem 24.12.1976, blieb Mieze für immer bei uns. Warum sie uns an Heiligabend zulief, ob sie jemand ausgesetzt hatte - wir haben es nie erfahren. Nach ein paar Wochen stimmten unsere Eltern zu, das Mieze bei uns bleiben durfte.
Was für eine Freude für mich, für uns. Mieze blieb viele Jahre bei uns, sie war eine Draußen & Drinnen-Katze. Sie war meine beste Freundin, die gesamte Kindheit über. Was hat sie mir Freude gemacht, uns allen! Natürlich hatte auch unsere Mutter sehr viel Spaß mit unserer Mieze. So ein liebes Wesen und von so hoher Intelligenz.
Mieze gebar einige Junge, wir gaben sie an andere Familien ab, einmal durften wir 2 Kater behalten - einen behielten wir bei uns, das andere Tier wurde zum Wohnungskater meines großen Bruders.
Wie schon oben erwähnt: Unter der Rubrik Bilder findet ihr, finden Sie ein Bild von unserer Mieze...und das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heilgabend 1976.
Die Katze die an Weihnachten kam - hat meine große Liebe besonders zu Katzen aber auch zu allen Tieren sicherlich geprägt.
Ich hoffe, wir sehen unsere lieben Haustiere eines Tages auch einmal wieder - ich freue mich auf Mieze!
Die Felder liegen brach, es ist merklich kühl geworden. Der erste Nachtfrost ist auch in den Niederungen angekommen.
Der Morgentau überdeckt das Grün des Sommers. Er ist lange vorbei.
Woran erfeuen wir uns nun? Was gibt uns Halt und Kraft? Wo tanken wir auf?
Die ersten Licherketten sind an den Läden und auch in den Wohnungen an den Fenstern zu erblicken. Wir taten dies gestern gleich - und haben eine schöne adventliche Lichterkette von aussen sichtbar an das Küchenfenster gehangen. Schon jetzt. 2 Wochen vor Christkönig. Uns war danach - ein Licht, Lichter als Zeichen gegen die Trostlosigkeit des Novembers zu setzen. Der Anblick zauberte uns ein Lächeln aufs Gesicht. Ein Trotz gegen die kommenden düsteren Regentage, die nun hier angesagt sind. Auch schon eine Vorfreude auf den kommenden Advent....
Ein Licht, das die dunkelste Nacht erhellt
Ein Licht, das uns wärmt
Ein Licht als Zeichen der Zuversicht und Hoffnung
Ein Licht als Symbol des ewigen Lebens
Ein kleines Licht, das die Dunkelheit verdrängt.
Eine Kerze, die die dunkelste Nacht erhellt.
Licht, als Zeichen Deines ewigen Lebens;
Wir werden uns wiederfinden - an der Grenze der Nacht zum Tag.
Du warst im Juli geboren - der Sommer bedeutete Dir alles. Wie Du Dich im Garten an den Blumen und Pflanzen im Sonnenlichte erfreuen konntest! Du sagtest immer Die Sonne empfängt mich, wenn ich morgens die ersten Schritte in den Garten setze...
Gerda konnte sich Stunden in Ihren Garten setzen, die Sonne anlächelnd, die Ruhe, den (langen) Moment genießen. Sie sagte auch, sie könne sich ewig lange eine einzige Blume anschauen, und es wird ihr nicht langweilig. Der Winter war ihr ein Gräuel. Sie brauchte die Sonne zum Leben und atmen.
Nun ist Gerda im ewigen Sommer, ihrer Heimat.
Hat mich sehr berührt ..herzlichen Dank fuer Ihre Offenheit, Andreas, wir sollten alle viel mehr unserer Intuition folgen ....
Stephanie ( eine Leserin, die Ihre Mutter nicht kennt )
Nach dieser schönen Weihnachtsgeschichte (bitte nachlesen!) die ich zur letzten angezündeten Kerze hier schrieb, nun ein paar Gedanken zu Gerda Sophias gestrigen Todestag vor 23 Jahren und was sich genau ein Jahr später zur selben Stunde begab: Unsere Mutter starb am 11. Januar 1994 um 22.05 h. Wir alle hatten die Hoffnung, das es trotz ihrer schweren Herzkrankheit doch noch Rettung gibt, eine baldige Operation, bei der ihr neue Herzklappen eingesetzt werden sollten - oder gar ein neues Spenderherz. An diesem Tage, dem 11. Januar 1994, bekam ich um Gerda Sophias Todesstunde herum ein ganz bedrückendes Gefühl. Ich wurde sehr traurig und hatte den Eindruck, das sie am dem Abend könnte sterben. Ich war noch am frühen Abend bei ihr im Hospital zu Besuch. Nun, es gab keine Verbesserung zu den Vortagen. Mit ihrem Tod rechnete ich zu diesem Zeitpunkt allerding noch nicht. Um 22 Uhr, Minuten vor ihrem Tod, saß ich noch mit einem Freund in einer im Ort bekannten Schüler- und Studentenkneipe zusammen und sprach zu ihm: Mir ist so eingenartig zumute, ich muss ganz stark am meine Mutter denken und ich bin sehr traurig...ich hoffe nicht das sie heute... danach sagte ich nur noch zu ihm: Ich kann nicht mehr weiter sprechen... - wenig später ging ich allein nach Hause - und das Telefon schellte. Es ereilte mich die Nachricht vom Hospital, das unsere Mutter, Gerda Sophia, um 22:05 h eingeschlafen sei. - Leider wollten meine Brüder, denen ich anschliessend die traurige Nachricht überbrachte, nicht noch mit mir zum Hospital gehen, um die Mutter ein letztes Mal zu sehen. Man muss das respektieren, aber ich fühlte mich dadurch als jüngster der Brüder völlig im Stich gelassen, alleine gelassen mit der Situation. - Meine Mutter lag im Zimmer des Hospitals aufgebahrt, eine Kerze stand neben einem Kruzifix auf dem Tisch und erhellte deffus den Raum. Die Athmosphäre war ein Widerspruch in sich - unwirtlich, aber auch trostreich, verstörend aber beschaulich, warm und kalt zugleich. Hoffnung nehmend und Hoffnung gebend. Eine halbe Stunde etwa hatte ich Zeit unserer Mutter für so vieles zu danken, was man oft zu Lebzeiten vergisst zu sagen. Wir sollten einmal darüber nachdenken, jemandem einen Dank vielleicht noch zu Lebzeiten auszusprechen. Aber auch Kritik, den Mut zu haben, vielleicht jemandem in der Familie etwas sehr unangenehmes mitzuteilen, was man vielleicht Jahrzehnte mit sich trägt, etwas richtig stellen, fragen, warum dies oder das geschehen musste oder nicht geschah - bevor man nie eine Antwort darauf bekommt - man sollte es versuchen - bevor man eine Person nach ihrem Tod eventuell vor anderen Menschen schlecht darstellt - aber nie versucht hat, dem Menschen zuvor direkt auf etwas anzusprechen. - Ein Jahr später, am 11. Januar 1995, besuchte ich am Nachmittag das Grab unserer Mutter. Der erste sich jährende Todestag ist natürlich etwas sehr spezielles, das kennen so viele von Euch sicherlich auch. Gelinde gesagt geht einem an diesem Tage natürlich ganz und gar nicht gut. Am Nachmittag besuchte ich das Grab unserer Mutter, legte Blumen nieder, zündete Kerzen an. Jener Tag, der nun 1 Jahr zurücklag, lief immer wieder und immer wieder wie ein Film vor meinen Augen ab. Ich entschloss mich, zur Todesstunde ab 22 h noch einmal zu ihrem Grab zu gehen. Warum nicht. Ich wohnte derzeit um die Ecke, konnte hinlaufen. Es ging mir eh schlecht an diesem Tag - dann konnte ich mir dies auch noch ruhig antun - um 22 h, als ich den Friedhof in Gladbeck-Rentfort betrat, begann es furchtbar zu regnen und etwas zu hageln. Es war mir einerlei. Um 22:05 h, ihrer exacten Sterbeuhrzeit, stand ich vor ihrem Grab, nochmals mit einer Kerze in Der Hand, die ich anzünden wollte, und es hörte ex abrupto auf zu regnen und der Himmel tat sich ganz rasch über den Gräbern wieder auf - man sah durch die große klaffende Wolkenlücke die schönsten Sterne funkeln. Das gab mir Hoffnung, wie ein Zeichen vom Himmel, von unserer Mutter. Und ich musste sogar lächeln statt ganz traurig zu sein, denn es verfehlte ganz und gar nicht seine Wirkung. Ich dachte mir: Ja, Du bist da drüben. Da oben. Da irgendwo. Da wo die schönsten Sterne sind, und einer von denen bist Du, guter Mutter! Ob es Zufall war oder nicht - ich werte es als Zeichen, da es exact auf die Minute passte.
Noch einmal die selbe schöne Geschichte, die ich schon zuletzt schrieb - weil es heute vor 40 Jahren war: Hierzu finden Sie unter
der Rubrik Bilder ein Foto von Mieze sowie das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heiligabend - nun zur Geschichte:
Heiligabend, 1976. Ich war 6 Jahre alt, ich erinnere mich an einen kalten Tag, aber schneefrei. Unsere Mutter, Gerda-Spohia, hatte bei Einbruch der Dämmerung eine Pute in den Ofen getan, das ganze Haus war schnell erfüllt von dem Bratgeruch.
Kurz vor der Bescherung maunzte ein kleines, schwarzes Etwas vom Fenstersims, schaute mit ihren schönen, großen grünen Augen in das Küchenfenster herein als ob sie sagen würde: "Es riecht sooo lecker! Gebt mir doch auch ein Stück ab von dieser köstlichen Speise" - "EINE KATZE! EINE KATZE!" Wir Kinder waren außer uns vor Freude. "Da sitzt eine kleine Katze an unserem Fenster! Ach., lasst sie uns doch in die Stube holen!" - Gerda-Sophia war zunächst dagegen, was man als 6-jähriger Junge natürlich nicht nachvollziehen kann. " Wer weiß, wo sie herkommt! Wem sie gehört! Vielleicht hat sie eine Krankheit! Fasst sie nicht an..." - Nichts desto trotz liefen wir Kinder geschwind nach draußen, nahmen die kleine schwarze Katze auf den Arm und streichelten sie. Heimlich trugen wir sie in den Hausflur, gaben ihr etwas Milch. Sofort taufte ich sie auf den Namen Mieze. Vom älteren Bruder kam keinerlei Einspruch..also ab sofort: Mieze! Von diesem Tag an, dem 24.12.1976 blieb Mieze für immer bei uns. Warum sie uns an Heiligabend zulief, ob sie jemand ausgesetzt hatte - wir haben es nie erfahren. Nach ein paar Wochen stimmten unsere Eltern zu, das Mieze bei uns bleiben durfte. Was für eine Freude für mich, für uns. Mieze blieb viele Jahre bei uns, sie war eine Draußen & Drinnen-Katze. Sie war mein bester Freund, die gesamte Kindheit über. Was hat sie mir Freude gemacht, uns allen! Natürlich hatte auch Gerda-Sophia sehr viel Spaß mit unserer Mieze. So ein liebes Wesen! Mieze gebar viele Junge, wir gaben sie an andere Familien ab, einmal durften wir 2 Katzen behalten. 2 Männchen, eins behielten wir bei uns, das andere Tier wurde zum Wohnungskater meines großen Bruders. Wie schon oben erwähnt: Unter der Rubrik Bilder findet ihr, finden Sie ein Bild von unserer Mieze...und das damals festlich geschmückte Wohnzimmer an Heilgabend. Die Katze die an Weihnachten kam - hat meine große Liebe zu allen Tieren sicherlich geprägt. Ich hoffe, wir sehen unsere lieben Haustiere eines Tages auch wieder - ich freue mich auf Mieze unvorstellbar!
Heiligabend, 1976. Ich war 6 Jahre alt, ich erinnere mich an einen kalten Tag, aber schneefrei. Unsere Mutter, Gerda-Spohia, hatte bei Einbruch der Dämmerung eine Pute in den Ofen getan, das ganze Haus war schnell erfüllt von dem Bratgeruch.
Kurz vor der Bescherung maunzte ein kleines, schwarzes Etwas vom Fenstersims, schaute mit ihren schönen, großen grünen Augen in das Küchenfenster herein als ob sie sagen würde: "Es riecht sooo lecker! Gebt mir doch auch ein Stück ab von dieser köstlichen Speise" - "EINE KATZE! EINE KATZE!" Wir Kinder waren außer uns vor Freude. "Da sitzt eine kleine Katze an unserem Fenster! Ach., lasst sie uns doch in die Stube holen!" - Gerda-Sophia war zunächst dagegen, was man als 6-jähriger Junge natürlich nicht nachvollziehen kann. " Wer weiß, wo sie herkommt! Wem sie gehört! Vielleicht hat sie eine Krankheit! Fasst sie nicht an..." - Nichts desto trotz liefen wir Kinder geschwind nach draußen, nahmen die kleine schwarze Katze auf den Arm und streichelten sie. Heimlich trugen wir sie in den Hausflur, gaben ihr etwas Milch. Sofort taufte ich sie auf den Namen Mieze. Vom älteren Bruder kam keinerlei Einspruch..also ab sofort: Mieze! Von diesem Tag an, dem 24.12.1976 blieb Mieze für immer bei uns. Warum sie uns an Heiligabend zulief, ob sie jemand ausgesetzt hatte - wir haben es nie erfahren. Nach ein paar Wochen stimmten unsere Eltern zu, das Mieze bei uns bleiben durfte. Was für eine Freude für mich, für uns. Mieze blieb viele Jahre bei uns, sie war eine Draußen & Drinnen-Katze. Sie war mein bester Freund, die gesamte Kindheit über. Was hat sie mir Freude gemacht, uns allen! Natürlich hatte auch Gerda-Sophia sehr viel Spaß mit unserer Mieze. So ein liebes Wesen! Mieze gebar viele Junge, wir gaben sie an andere Familien ab, einmal durften wir 2 Katzen behalten. 2 Männchen, eins behielten wir bei uns, das andere Tier wurde zum Wohnungskater meines großen Bruders. Unter der Rubrik Bilder findet ihr, finden Sie ein Bild von unserer Mieze...die Katze die an Weihnachten kam - hat meine große Liebe zu allen Tieren sicherlich geprägt. Ich hoffe, wir sehen unsere lieben Haustiere eines Tages auch wieder - ich freue mich auf Mieze unvorstellbar!
Du mochtest den November nicht. Die heimelige Adventszeit vielleicht. Von Oktober bis März war wirklich nicht Deine Jahreszeit. Sobald die ersten März-Sonnenstrahlen den letzten Rest Schnee - (damals gab es ihn noch jeden Winter...ich erinnere beispielshalber an den Winter 79/80 - endgültig tauten, warst Du wieder Mensch, strahltest vor Freude, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings zu spüren waren. Du warst im Juli geboren - der Sommer bedeutete Dir alles. Wie Du Dich im Garten an den Blumen und Pflanzen im Sonnenlichte erfreuen konntest! Du sagtest immer die Sonne empfängt mich, wenn ich morgens die ersten Schritte in den Garten setze - ich bewundere das sehr. ------ ich, ihr Sohn Andreas, bin hingegen ein Wintertyp, ich wurde quasi so geboren, empfand schon als Kind so. Ich liebe den Herbst und den Winter. Ich liebe die dunklere Jahreszeit. Schnee ist für mich das Größte. Ich mag auch die Kälte sehr, sie macht mir nichts aus, ich vertrage hingegen schon leichte Wärme nicht gut. Die Adventszeit und Weihnachtszeit ist für mich die schönste Zeit des Jahres. Winter, ich liebe Dich! Bin ja auch ein Januar-Kind...
Du bist da. Wir sehen Dich nur nicht. Du bist anwesend. Wir spüren es. Du warst nie wirklich weg. Du bist hier.
Heute jährt sich zum 85. mal Gerda Sophias Geburtstag. Sie wurde leider nur 63 Jahre alt - wie gerne würden wir alle mit ihr heute diesen großen Ehrentag feiern. Wir erinnern uns an viele ihrer Geburtstage,
die wir mit ihr in unserem Garten feiern konnten. Sie war ein Sommer- und Sonnnenwesen - ein Geburtstag im Juli war für sie Programm.
Viele Verwandte und Freunde kamen zu Ihrern Feiern in den 70ern und 80ern, und meistens war es auch wettertechnisch möglich, im Garten zu feiern - bis in den späten Abend hinein.
Nach dem Tod unseres Vaters 1986 stellte sie ihre Feierlichkeiten sofort ein, über ihre Geburtstage verreiste Sie von nun an.
Leider konnte Sie auch nicht mehr sehr viele ihrer Geburtstage erleben und starb 63-jährig, 7 Jahre und 10 Monate nach unserem Vater, an Herzkrankheit.
Was hast Du den Sommer geliebt! Du strahltest mit der Sonne. "Ich liebe es, wenn die Wärme und das Licht mich morgens empfangen", sagtest Du öfter, wenn Du die ersten Sonnenstrahlen des Tages sahst.
Das Licht, die Sonne, die Wärme hast Du jetzt ewig. Der Winter ist vorbei für Dich.
Du bist nicht weg. Für uns lebst Du noch, wenn auch in anderer Form. Wir sehen Dich nicht, wir spüren aber immer wieder Deine Aura.
An Tagen wie diesen folgenden denken wir ganz besonders fest an Dich!
Wie viele schöne, unvergessene Osterfeste konnten wir als Kind und später mit Dir, mit Euch, verleben? Viele Erinnerungen werden wach, an die man sich an Leben lang festhält, die einem immer wieder Kraft geben. Ein Fundament fürs Leben. Danke. Einfach nur Danke!
Ich danke einer ganz liebevollen Mutter für eine besonders schöne Kindheit voller Liebe und Geborgenheit!
In eigener Sache: Danke, lieber Wolfgang! Es hat mich sehr gefreut, das Du hier eine Kerze angezündet hast und ein paar Zeilen schriebst. Und warscheinlich freut es auch Gerda Spohia. Auch alles Gute für Dich, Gladbecker!
Ein Licht für Gerda Sophia die offenbar ein ganz besonderer Mensch war.
Sie haben für Gerda Sophia eine ganz tolle Erinnerungsseite gestaltet.
Auch ich bin mir sicher , dass man sich eines Tages wieder sieht.
Da passt ganz toll das Lied von Andreas Gaballier A moi sehn wir uns
wieder. Sollten Sie dieses nicht kennen , googeln Sie einmal danach.
Es sagt alles.
Alles Gute
Wolfgang (auch aus Gladbeck)
Heute vor 22 Jahren, am 11.01.1994 starb Gerda Sophia Steinhardt um 22:05 h. Sie war nicht ganz ein Jahr zuvor schwer herzkrank geworden - allerdings rechnete niemand an diesem Abend, das sie plötzlich einschläft. Ein schwerer Schock für ihr Umfeld, der das Leben ihrer Lieben abrupt und nachhaltig verändern würde.
Wir denken heute ganz besonders fest an Dich. Wir werden unseren Lebtag lang traurig sein, Dich nicht mehr bei uns zu haben. Bis wir, so unser und mein christlicher Glaube, eines Tages wieder vereint sind.
Gerade an Tagen wie diesem denken wir besonders an Dich;
an die vielen schönen Heiligabende, die wir mit Dir verbrachten.
Wie schön festlich alles geschmückt war;
das ganze Haus duftete nach Tannenzweigen, nach Weinachts- plätzchen.
Wie aufgeregt wir Kinder waren am Heiligen Abend - und mit leuchtenden Augen und glühenden Wangen am Christbaum
standen und wir alle "Stille Nacht" sangen. Unvergessen sicherlich der 24.12.1976, als uns ausgerechnet an diesem Abend eine Katze, unsere "Mieze" zulief, die uns dann viele Jahre begleitete. Sicherlich das schönste Geschenk meiner Kindheit.
Danke für diese schönsten Momente der Kindheit, an die man sich immer und immer wieder mit einem Lächeln auf den Lippen zurück erinnert - nicht nur an Tagen wie diesem
Wir werden Dich nie vergessen! Auch nach 21 Jahren vermissen Dich Deine Lieben jeden Tag.
Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Das Redaktionsteam.




