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Gedenkkerzen
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Es ist nur ein Augenblick, der uns noch trennt,
wenn wir an die Unendlichkeit der Ewigkeit erinnern,
und es ist ein winziger Schritt, den wir noch tun müssen,
um mit dir für immer vereint zu sein, wenn wir an die
Unendlichkeit des Universums denken. Unsere Liebe
ist unendlich groß und unsere Erinnerung ist unsterblich
in der Ewigkeit.Wir wissen nicht wie die Zukunft aussehen
wird, aber alles deutet darauf hin, dass du uns unendlich
glücklich machen wirst...
( Verfasser mir unbekannt )
Seelenland
Komm setz dich zu mir auf den Schimmel,
reite mit mir durchs Seelenland,
wir überquer’n den Sternenhimmel,
als Zügel nimm mein Herzensband.
Funkenflug bricht sich aus Hufen,
noch führt der Weg durch Eisgestein,
nach einem Ritt auf Wolkenstufen,
kehr’n wir im Seelentempel ein.
Welch ein Empfang in stiller Andacht,
ein Innehalten in der Zeit,
ein Staunen ob der großen Allmacht,
ein Herzschlag vor der Ewigkeit.
Wir baden im Seelenmeer der Träume,
tupfen uns Tränen von der Haut,
ein warmer Wind flicht’ sich durch Bäume,
Seelenfrost wird aufgetaut.
Ich schmieg mich an dich auf dem Schimmel,
auf Wolkenstraßen geht’s zurück,
wir reiten in den Morgenhimmel,
mit Satteltaschen voller Glück.
Verf mir unbekannt
Und oben am Himmel steht ein einsamer Stern
Da wohnt unsere Liebe so weit entfernt
So wurde aus ner Sonne nur ein kalter Planet
Der Lichtjahre weg am Nachthimmel steht
Und schau ich mal zum Himmel nach dem kleinen Stern
Dann denke ich an dich ich tu das immer noch gern
Jeder Blick nach oben erinnert mich daran
Dass es Dinge gibt die man nicht halten kann
M. Reim
Und wenn Du ein Engel bist
Und wenn Du ein Engel bist,
dann hast Du Dir nur
Deine Flügel gebrochen
in einer so kalten Nacht
im November.
Und wenn Du ein Engel bist,
dann lasse Dich einfach fallen
in die Arme der Liebe,
um Deine Seele
einzuhüllen in
Geborgenheit.
Und wenn Du ein Engel bist,
wirst Du schon
bald wieder
fliegen können,
so unendlich
hoch hinaus,
bis an des
Himmels Blau.
Und wenn Du ein Engel bist,
wirst Du wieder
frei sein können,
beschützend Deine
Hand reichen,
denn es gibt
viel zu tun
in der Kälte
unserer Zeit.
© Roswitha Bloch
(*1957), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin, Dozentin und Lektorin
Der Winter ist die Sünd, die Buße Frühlingszeit,
Der Sommer Gnadenstand, der Herbst Vollkommenheit.
Angelus Silesius
Der Duft der Rose
nimmt dich in einen süßen Bann;
rührt dich liebkosend leise
wie eine Liederweise;
mit Ahnung voller Schönheit an!
Ist ohne Gleichnis rein und zart;
du kannst es nicht ermessen,
fühlst nur ein süß Vergessen
und eine Gegenwart!
Hermann Hesse
Licht von außen,Licht von innen –
Sonne und Seele vereint.
Sonne will vom Leben singen,
Seele von Ewigkeit.
Dr. Carl Peter Fröhling
Der Winter ist die Sünd, die Buße Frühlingszeit,
Der Sommer Gnadenstand, der Herbst Vollkommenheit.
Angelus Silesius
Der Duft der Rose
nimmt dich in einen süßen Bann;
rührt dich liebkosend leise
wie eine Liederweise;
mit Ahnung voller Schönheit an!
Ist ohne Gleichnis rein und zart;
du kannst es nicht ermessen,
fühlst nur ein süß Vergessen
und eine Gegenwart!
Hermann Hesse
Licht von außen,Licht von innen –
Sonne und Seele vereint.
Sonne will vom Leben singen,
Seele von Ewigkeit.
Dr. Carl Peter Fröhling
Zu Golde ward die Welt
Zu Golde ward die Welt;
Zu lange traf der Sonne süßer Strahl
Das Blatt, den Zweig.
Nun neig
Dich, Welt hinab
In Winterschlaf.Gedichte lesen
Bald sinkts von droben dir
In flockigen Geweben
Verschleiernd zu –
Und bringt dir Ruh,
O Welt, O dir, zu Gold geliebtes Leben,
Ruh.
Christian Morgenstern
Tage aus versonnter Seide,
und der Herbst hat keinen Haß.
Irgendwem winkt eine Weide,
und die Astern werden blaß.
Alles Land ist leis und leer.
Nur Gestalten im entfernten Feld;
die letzten ernsten Ernten
kennen keine Lieder mehr.
Rainer Maria Rilke
Für alle eure Engel...
Geduld
ist das Schwerste und Einzige,
was zu lernen sich lohnt.
Alle Natur,
alles Wachstum,
aller Friede,
alles Gedeihen
und Schöne in der Welt
beruht auf Geduld,
braucht Zeit,
Stille,
Vertrauen.
Hermann Hesse
Die dunklen Jahre
Wir müssen den Becher trinken,
den das Leben uns reicht.
Auch wenn er voll Leid ist.
Wir müssen den Weg gehen,
den das Leben uns weist.
Wenn er auch weit ist.
Wir wollen das Schöne bewahren
und über das Heilige wachen.
Wir wollen in den dunklen Jahren
durch unsere Tränen lachen.
Wolfgang Borchert
Und schlaf gut insofern möglich liebe Kerstin
„Ich liebe es, zu bestimmten Zeiten an Orte zurückzukehren, an denen ich einst glücklich war; ich liebe es, die Gegenwart nach dem Bild der unwiederbringlichen Vergangenheit zu gestalten.“ Fyodor Dostoevsky
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Raiders Maria Rilke
Für alle eure liebe Engel da oben
Das ist das Geheimnis von Sehnsuchtsherzen,
sie sind gerissen, aber nicht zerbrochen,
denn sie werden unaufhörlich
von Liebe gehalten.
(Petra Franziska Killinger)
Du bist mein erster Gedanke am Morgen
und mein zärtlichster Gedanke zur Nacht … ღ
(Petra Franziska Killinger)
Wenn das Schweigen Dir zuhört
und die Stille spricht,
dann wird die Nacht,
in der Du weinst Dir sagen,
wie wärmend ein Sonnenstrahl ist
und der Regenbogen wird durch Deine Tränen schimmern
und ein kleiner Stern wird nur für Dich leuchten...
dann werde ich Dich wieder besuchen ❣️
(Verfasser unbekannt)
Für eure Engel...
Wir müssen unseren Traum finden, und dann den Weg, auf dem er leicht wird, aber es gibt keinen Traum, der nicht Ewigkeit verlangt
Hermann Hesse, Demian
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke
Herbst.
Still schreit’ ich dahin über raschelnde Blätter
durch die dunkle Schwermut der herbstlichen Flur,
es zittert der Tau auf sterbenden Blüten
wie eine heimliche Tränenspur...
Von fern tönt ein Lied - verlorene Klänge
einer klagenden Handharmonika,
seltsam - da ist mir’s, als riefe mich jemand,
als hört’ ich dich rufen, als wärst du mir nah...
Die weinenden Blüten schauern in Winde,
die Schatten sinken, der Regen rauscht -
und immer leiser die klagende Stimme -
meine müde, einsame Seele lauscht...
Lied am Grabe
Niemand weiß, wie lange werden wir noch sein,
morgen oder heute holt der Tod uns ein.
Keiner kann uns helfen, jeder stirbt allein,
und es bleibt am Ende nur ein Grab, ein Stein.
Alle unsere Namen wird der Wind verwehn,
oder ruft uns einer, dass wir fortbestehn?
Kann es sein, dass Gott uns einst vom Tod befreit
und in Freude wandelt alles Menschenleid?
Ob wir dann wie Kinder vor dem Vater stehn
und mit neuen Augen seine Wunder sehn?
Werden wir dann hören, wie die Schöpfung singt,
wie das Lied der Sterne und der Blumen klingt?
Eine neue Erde, wie soll das geschehn,
dass wir unsre Lieben einmal wiedersehn?
Oder sind das Träume, die wir uns erdacht?
Wer von uns ist jemals aus dem Tod erwacht?
Wer wälzt von dem Grabe uns den schweren Stein?
Wer kann, wenn wir tot sind, uns vom Tod befrein?
Einen sah ich sterbend in das Leben gehen,
und ihm will ich glauben, dass wir auferstehn.
Lothar Zenetti
Auf dem Friedhof
Das ist der Friedhof. Stiller, trauter Ort!
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem war es Hölle, dem ein Paradies,
Das Leben. Sieh, nun schlafen alle süß!
Es singt die Nachtigall. Wie klingt’s so bang!
Ward der Erinn’rung Träne zu Gesang?
Die Lerche jubelnd auf zum Himmel zieht.
Der Hoffnung Lächeln, ward’s ein Lerchenlied? –
Dort steht ein Denkmal, reich, von Marmorstein;
Man schrieb mit Gold des Toten Namen drein.
Ein schlichtes Kreuz auf diesem Hügel steht,
Und um das Kreuzlein sprosst ein Blumenbeet.
Es ließ zurück, der unterm Marmor ruht,
Vielleicht nur Edelstein und goldnes Gut,
Nur eine Menschenschar, die an dem Sarg
Mit Müh‘ die Freude unter Tränen barg.
Die Menschen gaben, was er ihnen gab!
Der Marmor und die Goldschrift ziert das Grab,
Kein frischer Kranz im Windesrauschen bebt;
Kein Zeichen zeigt, dass die Erinn’rung lebt!
Der unterm Holzkreuz sich des Schlummers freut,
Vielleicht hat Blumen einst er ausgestreut.
Ein frisches Kränzlein spricht ein tröstend Wort:
„Du bist nicht tot! Im Herzen lebst Du fort!
Du streutest Blumen in die Menschenbrust:
Dein schönstes Glück war Andrer Glück und Lust!
Im Glück der Deinen sandest Du Dein Glück;
Jetzt gibt die Liebe Blumen Dir zurück.“ –
Die Lerche, die da droben jubelt laut,
Hat auf dem Hügel sich ein Nest gebaut;
Da wacht sie Morgens auf, da schläft sie ein,
Doch nimmer fliegt sie zu dem Marmorstein. –
Das ist der Friedhof. Stiller, trauter Ort!
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem Herzen, dem die Welt einst schien zu klein,
Genügt zuletzt ein enger Leichenschrein.
Friedrich Emil Rittershaus
****
Meine Fragen
schicke ich den Wolken.
Sie kehren zurück
mit dem Regen.
Meine Fragen
schicke ich Mond und Sternen.
Sie kehren zurück
mit den Nächten.
Meine Fragen
schicke ich der Sonne.
Sie verglühen
im Licht.
Antworten
kommen nicht.
Nähe des Toten
Wohl müßt ich herzlich weinen,
Herz! wärst du wirklich tot,
Und könnt mich nichts mehr einen
Mit dir in Freud und Not.
Doch, sieh, seit du gestorben
(Weiß nicht, wie mir geschah),
Hab ich dich erst erworben,
Herz, bist du erst mir nah.
Nicht Berg und Tale trennen,
O Herz! mich mehr von dir,
Leis darf ich dich nur nennen,
Da bist du schon bei mir;
Dann legt sich schnell die Welle
Im Herzen stürmisch-trüb,
Und in mir wird es helle
Und um mich alles lieb.
Die andern nicht begreifen,
Was Selges ich ersah!
Was die nicht schauen, greifen,
Das ist für sie nicht da.
Die wissen nichts von drüben,
Die wissen nur von hier,
Nicht wie sich Geister lieben,
Doch, Herz! – das wissen wir!
Justinus Kerner
Manchmal lebt die Liebe von den
Momenten der Sehnsucht und
vertieft sich um die Stunden,
in denen Liebende einander nicht
sehen. Wohl darum liebt die Liebe
mit geschlossenen Augen und
gehört einzig den Herzen, die sie fühlen.
Petra Franziska Killinger
Für eure Engel...
Der scheidende Sommer
Das gelbe Laub erzittert,
Es fallen die Blätter herab;
Ach, alles was hold und lieblich,
Verwelkt und sinkt ins Grab.
Die Gipfel des Waldes umflimmert
Ein schmerzlicher Sonnenschein;
Das mögen die letzten Küsse
des scheidenden Sommers sein.
Mir ist, als müßt ich weinen
Aus tiefstem Herzensgrund;
Dies Bild erinnert mich wieder
An unsere Abschiedsstund.
Ich mußte von dir scheiden,
Und wußte, du stürbest bald;
Ich war der scheidende Sommer,
Du warst der sterbende Wald.
Heinrich Heine
Seit du diesen Ort verlassen hast,
erscheint er in meinem Augenblick
nicht mehr ganz so hell wie zuvor.
Das Strahlen deiner Augen war
das hellste mir in diesen Tagen.
Seit du diesen Ort verlassen hast,
vermisse ich dein Lachen beim
Elfentanz der suchenden Seelen.
Das Lächeln deiner Seele war
das liebste mir in diesen Tagen.
Seit du diesen Ort verlassen hast,
bist du da, denn wenn ich ganz leise,
auf Zehenspitzen, mein Herz besuche,
dann finde ich, welch Zauber, mein
Licht in mir, und nebendran auch deines.
( Pablo Neruda )
Ein Sonnenstrahl trägt einen Engel hoch hinaus
und trotzdem hinterlässt diese Sonnenstrahl
soviel Dunkelheit.....
Diese Dunkelheit bleibt bei denen im Herzen,
die diesen Engel so sehr vermissen......
Diese Dunkelheit heißt
TRAUER SCHMERZ UND SEHNSUCHT......
***
"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"
Als ich die alte Grabschrift sah
Im eingesunknen Marmorstein,
Da fiel mein totes Lieb mir ein.
O Gott, ich schrieb schon tausendmal
Das gleiche Lied aus gleicher Qual,
Und war doch keins wie dieses da:
"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"
Ludwig Jacobowski
Sterne und Blumen,
Blicke, Atem,
Töne!
Durch die Räume ziehen,
ein Ton der Liebe.
Sehnsucht!
Mit verwandten Tönen
sich vermählen,
glühen,
nie verhallen
und die Blumen
und die Sterne lieben.
Gegenliebe!
Sehnsucht!
Adelbert von Chamisso.
Und die Seelen, die gemeinsame Leiden geeint haben,
vermag nichts mehr zu trennen - weder die Seligkeit der Freude
noch ihr Rausch.
Die Bande, welche die Traurigkeit zwischen zwei Seelen knüpft,
sind stärker als die Bande der Glückseligkeit.
Und die Liebe, die mit Tränen besiegelt wird,
bleibt ewig rein und schön... ღ
(Khalil Gibran)
In Memoriam
Die letzte Strophe
deines Liedes
war verklungen
als er deinen Namen rief
in uns jedoch wirds
nie verstummen
es singt ganz leise
seelentief.
Edith Maria Bürger
Wie schön muß es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!
Astrid Lindgren.
Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
Umflattert sie tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.
Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
Das wüßt ich gar zu gern.
Ist es die singende Nachtigall?
Ist es der schweigende Abendstern?
Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
Ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.
Heinrich Heine (1797-1856)
Früher dachten wir,
Liebe macht glücklich und froh.
Wir wussten nicht,
dass Liebe so schmerzen kann.
Diese Lektion haben wir lernen müssen
an jenem Tag, als du uns genommen wurdest.
Aber wir wissen,
dass unsere Liebe dich lebendig erhält!
(Verfasser unbekannt)
Für alle eure Engel...
Entzwei
zersprungen
in mir
ist etwas
zersprungen in mir
entzwei gedacht
In meinen Händen
find ich nur
Gedankensplitter.
(Engelbert Schinkel)
Lass die Trauer trauern.
So gehört,
dass Windröschen dem Frühling,
die Sonnenblume dem Sommer,
der Goldbecher dem Herbst und
die Eisblume dem Winter.
Lass die Trauer trauern.
Lass Jahreszeiten und Blumen
kommen und vergehen
und Du wirst sehen,
Du hast eine Rose,
die niemals verblüht,
deren Liebe Dein Herz
auf ewig umschließt.
Lass die Trauer trauern.
ღ Petra Franziska Killinger ღ
Sehnsucht
Was zieht mir das Herz so?
Was zieht mich hinaus?
Und windet und schraubt mich
Aus Zimmer und Haus?
Wie dort sich die Wolken
Um Felsen verziehn!
Da möcht ich hinüber,
Da möcht ich wohl hin!
Nun wiegt sich der Raben
Geselliger Flug;
Ich mische mich drunter
Und folge dem Zug.
Und Berg und Gemäuer
Umfittichen wir;
Sie weilet da drunten;
Ich spähe nach ihr.
Da kommt sie und wandelt;
Ich eile sobald,
Ein singender Vogel,
Zum buschigen Wald.
Sie weilet und horchet
Und lächelt mit sich:
»Er singet so lieblich
Und singt es an mich.«
Die scheidende Sonne
Verguldet die Höhn;
Die sinnende Schöne,
Sie läßt es geschehn.
Sie wandelt am Bache
Die Wiesen entlang,
Und finster und finstrer
Umschlingt sich der Gang;
Auf einmal erschein ich,
Ein blinkender Stern.
»Was glänzet da droben,
So nah und so fern?«
Und hast du mit Staunen
Das Leuchten erblickt;
Ich lieg dir zu Füßen,
Da bin ich beglückt!
Johann Wolfgang von Goethe
Schmetterlinge im Spätsommer
Die Zeit der vielen Falter ist gekommen,
Im späten Phloxduft taumelt sacht ihr Tanz.
Sie kommen schweigend aus dem Blau geschwommen,
Der Admiral, der Fuchs, der Schwalbenschwanz,
Der Kaisermantel und Perlmutterfalter,
Der scheue Taubenschwanz, der rote Bär,
Der Trauermantel und der Distelfalter.
Kostbar an Farben, Pelz- und samtbesetzt,
Juwelenschillernd schweben sie einher,
Prächtig und traurig, schweigsam und benommen,
Aus untergegangner Märchenwelt gekommen,
Fremdlinge hier, noch honigtaubenetzt
Aus paradiesischen, arkadischen Auen,
Kurzlebige Gäste aus dem Morgenland,
Das wir im Traum, verlorene Heimat, schauen
Und dessen Geisterbotschaft wir vertrauen
Als eines edleren Daseins holden Pfand.
Sinnbilder alles Schönen und Vergänglichen,
Des Allzuzarten und des Überschwenglichen,
Schwermütige und goldgeschmückte Gäste
An des betagten sommerkönigs Feste!
Hermann Hesse
Du wohnst in mir.In meinem Herzen baue
ich dir einen Palast, den nur die Sonne kennt,
in dessen Garten die Blumen immer blühen.
Ich möchte, das du bei mir bleibst, so
wie du immer bei mir warst.
Du wohnst in mir.In meiner Seele baue
ich dir ein Schiff, das dich trägt, wohin du willst,
dessen Segel getragen werden
durch meine Liebe zu dir.Ich möchte, das
du mich begleitest, so wie ich dich begleite.
In mir wohnt unsere kleine Welt,
die wir noch immer teilen.
In mir wohnt das schönste Geheimnis,
dass eine Seele haben kann.
Du wohnst in mir..
(Verfasser mir unbekannt)
Wenn erst die Rosen verrinnen
aus Vasen oder vom Strauch
und ihr Entblättern beginnen,
fallen die Tränen auch.
Traum von der Stunden Dauer,
Wechsel und Wiederbeginn,
Traum - vor der Tiefe der Trauer:
blättern die Rosen hin.
Wahn von der Stunden Steigen
aller ins Auferstehn,
Wahn - vor dem Fallen, dem Schweigen:
wenn die Rosen vergehn.
Gottfried Benn
Merkst Du die traurigen Blicke,
die ich Dir jeden Tag aufs Neue schicke ?
Merkst Du wie meine Hände mit aller Zärtlichkeit,
rum wühlen in der wunderschönen Vergangenheit ?
Merkst Du wieviele Tränen ich vergieße,
wenn ich mit aller Liebe die Blumen an Deinem Grabe gieße ?
Merkst Du wie ich lächle bei dem Gedanken daran,
dass ich Dich irgendwann wieder in die Arme schließen kann ?
Merkst Du wie sich meine Lippen, ob bei Sonne oder Regen
sich ganz langsam zu unseren Liedern bewegen ?
Merkst Du wie verträumt ich nach oben seh,
jedes Mal, wenn ich an Deinem Grabe steh ?
(Unbekannt)
Mein Vertrauen zu dir ist die Kraft,
die ich aufbringe, um jeden Tag
ohne dich zu überstehen. Meine
Sehnsucht nach dir sind die Blicke
in den Himmel und die Tränen in
meinen Augen, die ihn verschwimmen
lassen.
Unsere Liebe zu dir - ist unser Herzschlag.
Unsere Herzen werden immer um dich weinen,
vermissen und traurig sein....Die Liebe ist
größer als der Tod. ...
~ Verfasser mir unbekannt ~
Trauer braucht Zeit.
Sehnsucht braucht Zeit.
Trauer braucht Zeit,
damit das Sehnen erträglich wird ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
MANCHMAL....
...reicht ein Sonnenstrahl
um zärtlichst dich zu streicheln.
Manchmal genügt ein leiser Ton
damit die Seele heilt.
Manchmal schmerzt das Herz so sehr,
tonnenschwer beladen.
Dann denkt man oft:
"Ich kann nicht mehr"
und ist oft am Verzagen.
Jeder stumme Schrei
entlässt die tausend Tränen,
die unsere Träume
mit in den See
der Hoffnung nehmen.
In seinen Tiefen ruhen sie,
Dankbarkeit der Stille,
bis erneut ein Ruf ertönt -
trotzender Lebenswille.
Zaghaft,
mit Flügel,
die ich fast verlor,
steigt ein neuer Traum empor....
in den Abendhimmel.....
(Verf. mir unbekannt)
Nachtfarben
dein Arm und Wort
reichen noch immer in mich
du fehlst
dein Geruch legt sich schlafen
unter mein Zwerchfell
tausendfingrig rührt
dein dunkler Schmerz an meinen
du fehlst
und jedes deiner Lächeln strahlt in mir
dein grüner Blick umspühlt
meine geschlossenen Augen
Nachtfalter tanzen auf Wangenknochen
den letzten Tanz
bevor sie sterbend
in die Nacht stürzen
(Dörte Herrmann)
Allein sein mit den Gedanken,
die die Räume überwinden
und die Zeit, die die Stille
bunt machen, Vermisstes
sanft umhüllen. Allein sein
mit den Gedanken,
in denen du bist.
( Annette Gonserowski )
Wir träumen, und der geliebte Mensch
ist uns nahe.
Wir erwachen und sind allein.
Leer ist unsere Welt.
Unergründlich die Tiefe
die alles verschlang.
Aber die Liebe und Wärme
vergangener Tage weht zu uns herüber.
Fast wie ein Trost ..
( W. Sandor )
Ein Teil meines Herzens wird immer
einen schwarzen Schleier der Trauer tragen.
Ich habe jahrelang lernen müssen,
Frieden mit der Trauer zu schließen.
Es zuzulassen, dass die Trauer mich
zum Weinen bringt und mich wütend macht.
Aber sie lehrte mich auch, dem Leben und der Liebe
ehrlich gegenüber zu stehen und dankbar zu bleiben.
( Maite Kelly )
In mir dein Bild
Jeder Augenblick...Abrufbar.
Deine Liebe... Unsterblich.
In meinen Erinnerungen...
Ruht deine Seele,
in meinen Träumen...
Bist du lebendig ღ
Petra Franziska Killinger ღ
Ein Wunsch für Dich....
Möge Dir der Himmel
ein sanft tröstendes Bild
für Herz und Seele schenken ...
(Petra Franziska Killinger)
...Freud und Leid...
Wie Nacht und Tag stehen Freud und Leid
nebeneinander,lösen sich ab wie Töne im Lied,
fließen ineinander über berühren sich
überspringen sich wie Steine im Spiel.
Bleiben im Wechsel unverwechselbar
wie Tag und Nacht...
( Verf.mir unbekannt )
Ich geh auf staubiger Straße...
Ich geh auf staubger Straße
Gelockt von Waldesgrün,
Da seh ich durch die Zweige
Die Abendsonne glühn.
Es öffnet sich zur Seite
Im duftgen Wald ein Pfad,
So grün, als ob ihn nimmer
Des Menschen Fuß betrat.
Da flüstern grüne Halme
Im Windeshauche lind,
Da winken blaue Glocken,
Die blühn, wo Schätze sind.
Wie hat der stille Anblick
So seltsam mich gerührt -
Ob das der Pfad wohl wäre,
Der hin zum Glücke führt? -
Da kommt desselben Weges
Ein müder Wandrer her -
Im Auge glüht die Sehnsucht,
Der Gang ist matt und schwer.
Sein Blick strebt in die Ferne
Er schauet nicht zurück -
So suchen wir denn Beide
Vergebens wohl das Glück.
Auguste Kurs
Neben dir allein
Ich hab im Schmerz
nach dir gerufen
dein Herz gebeten
mich zu sehn
ich bin viele tausend Stufen
gefallen tief beim Suchen
und konnte mich nicht mehr verstehn
Ich hab ein Wort
gebeten mich zu tragen
dein Bild gestreichelt
mein zu sein
ich bin an graubedeckten Tagen
versunken unter Fragen
und fand mich neben dir allein
Ich hab die Nacht
gebeten, dich zu spüren
den Traum befragt
um dein Gesicht
ich stand vor verschloßnen Türen
und niemand mich zu führen
aus der Finsternis ins Licht
( Manfred Poisel )
Wir mussten der Unendlichkeit
ihren Namen geben,
weil sie von
unendlicher Liebe erzählt ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
Wenn von Gestern
nach Morgen
die Zeit schwer wird,
wo es Dich
im Kern trifft,
mitten im Sommer
das Herz
zu Eis erstarrt,
wo könnte da
ein kleines Glück
wieder entdeckt
werden?
Sich fallen lassen
in die Sonne von
Liebe und Hoffnung,
am bestehenden
Glück anknüpfen,
die Arme öffnen
für das zärtliche
Gestern
und den Kalender,
der voll ist
mit Zukunft.
Monika Minder
Zärtlich singt mein Herz für dich
meine Sehnsuchtslieder.
Täglich neu und immer mehr
dringen sie herüber.
Irgendwann wirst du sie hören,
wird mein Herz dich erreichen,
dann spürst du meine Einsamkeit,
schickst mir ein Liebeszeichen.
Bis dahin klingen Lieder
Nacht für Nacht in Traum und Zeit,
bis unsere Herzen finden
den goldnen Weg zur Seligkeit.
(Verf.unbekannt)
Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo man mit ihm war.
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.
Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.
Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.
(Jörg Zink)
Du bist das Ziel,
an das wir kommen möchten.
Du bist die Oase in der Wüste,
an der wir uns laben,
und neue Kraft und Mut uns gibst.
Du bist der Felsvorsprung des Berges,
an dem wir uns halten können,
und uns ausruhen können,
um auch den Weg nach oben zu erklimmen.
Du bist der Stein der Mauer,
die Stück um Stück abgetragen wird,
damit uns das Licht erreichen kann,
um das Licht des Lebens, der Liebe zu sehen.
Du bist das weite Meer,
Deine Wellen tragen uns,
damit wir wieder sicher ans Land kommen,
um Deine Unendlichkeit spüren zu können.
( Verfasser mir unbekannt )
Wir können dir nichts mehr geben,
wir können dir nichts mehr schenken,
wir können nur in Liebe immer
an dich denken....
Erinnerung
Augenblicke
Momentaufnahmen
scheinbar nebensächlich
kaum der Rede wert
werden bedeutungsvoll
graben sich
tief in mein Gedächtnis ein
Bilder
längst vergessen geglaubt
werden neu lebendig
und erzählen mir
von dir
(Petra Würth)
Heute...
Heute dachte ich an Unendlichkeit.
Dachte zuerst an Dich -
die Dunkelheit, die Weite und da wo Du bist,
wo die Stille und der Frieden ist.
Ich dachte schreib es auf du hast es endlich kapiert,
dass sich auch in den Unendlichkeiten nichts verliert.
Das erfüllt mich mit Zufriedenheit und nimmt mir jegliche Angst
vor dem Tod -
der wohl vor der Unendlichkeit wohnt.
Unendlichkeit ist das Leben so wie ich es sah,
heute als ich an Dich dachte, dort wo Du bist,
erkannte ich wieder,
die Unendlichkeit so wie sie ist, -
total wunderbar...
(Verf. mir unbekannt)
Du und Ich....
Das ist es, was ich sehe...
wenn ich die Augen schließe.
Du und Ich....
So sieht mein Himmel aus.
ღ Petra Franziska Killinger
Ich denk’ an Dich ...
Ich denk’ an dich, und meine Seele ruht
In dem Gedanken aus an dich,
Dem Schiffer gleich, der aus bewegter Flut
Zum stillen Hafen rettet sich.
Als wie am Tag ein wilder Vogel fliegt,
Waldaus, Waldein, nach seiner Lust,
Doch bei der Nacht ins weiche Nest sich schmiegt,
So schmieg’ ich mich an deine Brust.
Ich ruh’ in dir, in deiner Liebe ruht
Der Drang der Seele wild und scheu;
Unsicher ist des Lebensmeeres Flut,
Und du allein bist ewig treu.
Friedrich Rückert (1788-1866)
Ich weiss nicht, was soll es bedeuten
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
(Heinrich Heine)
Abendfrieden
Die Vögel auf den Zweigen
Im kühlen, grünen Hain,
Die bergen unterm Flügel
Den Kopf und schlafen ein.
Am Himmelsrund, dem blauen,
Erglänzt der Sterne Pracht,
Und von den Sternen schauen
Die Engel in die Nacht.
Die heut‘ am Tag sich streuten,
Umfängt der Schlummer lind,
Und zu dem Ew’gen beten,
Die trüben Herzens sind.
Ein stilles Gottvertrauen
Auch sie nun selig macht,
Denn von den Sternen schauen
Die Engel in die Nacht.
Friedrich Emil Rittershau
Himmel
Keiner will vorausgehn
Keiner bleibt zurück
Neben dir die Freude
Über dir das Glück
Niemand blickt betrüblich
Alle Tränen fort
Jenseits aller Plage
Welch ein schöner Ort …
Alles wie gewesen
Alle sind vereint
Alles ist wahrhaftig
Alles ist, wies scheint
Eben noch gestorben
Grade erst geboren
Nichts ist je vergessen!
Nichts geht je verloren!
© Thomas S. Lutter
Ich suche einen Regenbogen und finde ihn nicht.
Ich denke täglich an dich,sehe Abends zu den
Sternen und da finde ich dich.
Meine Gedanken sind stets bei dir,und ich hoffe
sehr, das es da oben friedlich ist und es dir
gut geht.Das wünsche ich dir...
( Verfasser unbekannt )
Manchmal da begegnest Du mir
in diesem geschlossenem Augenblick
der frühen Morgenstunden,
so weit entfernt und doch so nah,
irgendwo zwischen Schlaf und Erwachen ... ღ
(Petra Franziska Killinger)
Flügel der Liebe
Gott gab deiner Seele Flügel,
damit du heimkehren konntest.
Gott gab meiner Seele Flügel,
damit ich dir begegnen kann.
(Petra Franziska Killinger)
Und wenn dich
wieder und wieder
das unstillbare Gefühl
der Sehnsucht erfasst
dann nimm es an
und lass dich getrost
in ihre Arme fallen.
Um sich mit ihr zusammen
in andere Welten zu träumen,
um den hörbaren Klang
der Stille zu spüren,
um den lebendigen
Herzschlag der Liebe
einzuatmen.
Auch Sehnsuchtsträume
versprechen Wirklichkeit.
Um wahre Brücken zwischen
Himmel und Erde zu spannen.
Weil sie ein göttliches Wissen
um das Unbewusste haben,
weil ihre übersinnliche Kraft
grenzenlose Welten schafft.
Welten, die sich näher sind
als wir ahnen und wahrer
als jeder zweifelnde Augenblick.
Ute Leser
Und wenn es eine Trauer gibt,
die unbeirrbare Wege geht, kann es nur diese sein.
Und wenn da eine Liebe ist,
die bis zum Himmel reicht vergisst sie selbst Zeit und Raum.
Eine, die niemals vergeht und sich im Traum der Erinnerung wiegt. Eine, die unzertrennlich scheint wenngleich sie Welten trennt.
Eine, die von Gegenwart träumt gleichwohl sie aus der Vergangenheit schöpft.
Eine, die unaufhaltsam wächst und sich zugleich entwurzelt fühlt. Eine, die um das Verlorene weint und mit jeder Träne reicher wird.
Ute Leser
Unerschöpflich – die TRAUER
Unerschöpflich – die TRÄNEN
Trauer bewältigen können nur diejenigen, die am Rande stehen, die externen Beobachter. Die Trauernden hingegen, die Betroffenen, können nie bewältigen, sondern nur lernen, mit der Traurigkeit zu leben.
ღ Petra Franziska Killinger
Wir gehören zusammen bis ans Ende der Zeit
nichts was uns trennen kann
und wir beide dachten
dass es immer so bleibt
doch es kommt so anders als man denkt
wer hat dieses Trip sowas von umgelenkt
wenn du gehst kracht der Himmel ein und die Sonne sie hört auf zu scheinen
und die Nächte werden endlos sein
wenn du von mir gehst
mit deinem kleinen Koffer in der Hand verschwindet du in der
nebelwand und ein andrer nimmt dich an die hand
Von Udo Lindenberg
Einsamkeit hat viele Namen
Viele Namen
Doch einen nur für mich.
Einsamkeit kann nur bedeuten das verlorene Glück
Die endlose Zeit ohne dich.
Einsamkeit hat viele Namen
Viele Namen und mehr als ein Gesicht.
In der Welt der Lichtreklamen
Zeigt man was man besitzt
Doch was man fühlt zeigt man nicht.
Tage
Sie ziehen sinnlos dahin
Als wärst du nie gewesen
Als hätt ich das
Was mit uns war
Nur irgendwo gelesen.
So schwer wie Blei ist jeder Schritt
Denn er führt mich weg von dir.
Ich bin allein
Du bist nicht mehr bei mir.
Einsamkeit hat viele Namen
Viele Namen
Doch einer nur für mich.
Einsamkeit kann nur bedeuten
Das verlorene Glück
Die endlose Zeit ohne dich -
Die Zeit ohne dich.
( Chr. Anders )
Wir müssen den Becher trinken,
den das Leben uns reicht,
Auch wenn er voll Leid ist.
Wir müssen den Weg gehen,
den das Leben uns weist.
Wenn er auch weit ist.
Wir wollen das Schöne bewahren,
und über das Heilige wachen.
Wir wollen in den dunklen Jahren
durch unsere Tränen lachen.
(Wolfgang Borchert)
"Von dem Menschen,
den du geliebt hast
wird immer etwas
in deinem Herzen
zurückbleiben...
etwas von seinen Träumen...
etwas von seiner Hoffnung...
etwas von seinem Leben...
alles von seiner Liebe..."
(Verfasser mir unbekannt)
Allein sein mit den Gedanken
die die Räume überwinden
und die Zeit, die die Stille
bunt machen, Vermisstes
sanft umhüllen. Allein sein
mit den Gedanken,
in denen du bist....
( A. Gonserowski )
Ich denke an dich in vielen Momenten
des Tages, einfach, weil
du dich in meine Gedanken
schleichst, einfach, um meinen Tag
mehr Sonnenschein zu geben.
Manch ruhiger Augenblick trägt meine
Gedanken zu dir und lässt mich wünschen
bei dir zu sein.
Ich genieße diese Augenblicke,
denn wenn ich meine Gedanken
schweifen lasse, führen sie mich
immer zu dir...
Verfasser unbekannt
Ruhig werden,
offen sein,
wahrnehmen, was ist,
geschehen lassen,
annehmen, was wird,
auch wenn ich es nicht verstehe.
Meinen Teil beitragen,
darauf vertrauen,
dass wächst,
was wachsen muss.
Dankbar sein.
Max Feigenwinter
Immer wenn wir glauben, dass es keinen Weg mehr gibt
Immer wenn die Wahrheit unsere Hoffnung fast besiegt
Immer wenn der Schmerz die Herzen trifft
unsere ganze Welt zusammenbricht
Immer wenn die Wut das Licht erstickt, sehen wir es nicht
Manchmal brauchen wir n bisschen Zeit um zu verstehen
oder sind wir nur noch nicht bereit den Weg zu gehen.
Es genügt ein Funke für den Brand
Zu oft wird zuviel von dir verlangt
Warum hast du es noch nicht erkannt? Du bist das Licht!
Wenn all das was vor dir liegt auf einmal nen Sinn ergibt
dann scheint durch die Dunkelheit am Ende das Licht
Gregor Meyle
Wie flüchtig sprechen die Menschen oftmals
vom LOSLASSEN und vergessen dabei
dass wir Hände haben
die einander ewig halten… ღ
Petra Franziska Killinger
Gott gab deiner Seele Flügel,
damit du heimkehren konntest.
Gott gab meiner Seele Flügel,
damit ich dir begegnen kann.
Petra Franziska Killinger
Nun sind vor meines Glückes Stimme
alle Sehnsuchtsvögel weggeflogen.
Ich schaue still den Wolken zu,
die über meinem Fenster in die Bläue jagen -
Sie locken nicht mehr,
mich zu fernen Küsten fortzutragen,
Wie einst, da Sterne, Wind und Sonne
wehrlos mich ins Weite zogen.
In deine Liebe bin ich
wie in einen Mantel eingeschlagen.
Ich fühle deines Herzens Schlag,
der über meinem Herzen zuckt.
Ich steige selig
in die Kammer meines Glückes nieder,
Ganz tief in mir, so wie ein Vogel,
der ins flaumige Gefieder
Zu sommerdunklem Traum
das Köpfchen niederduckt.
Ernst Stadler
Irdische Vergänglichkeit
Drängend nach dem Ursprung
durchlaufen wir die Zeit
Alles und ein Jedes seinen Weg
Am Ziel
erwachen wir aus diesem Leben
wie aus einem Traum
und erkennen
jenseits dieser Welten
endet jedes irdische Geschick
So gleiten wir zu anderen Ufern
und hinter uns bleibt
dieses Erden sein
Verwoben mit des
Schöpfergeistes Sphären
schauen wir die Ewigkeit
********************
Wo Du bist und wo ich sei,
Ferneweg und nahebei;
Überall und auch indessen
Werd ich Deiner nicht vergessen;
Dein gedenk ich, still erfreut,
Selbsten in der Einsamkeit;
Ja, im dicksten Publikum
Schwebt mein Geist um Dich herum.
Wilhelm Busch
Sommerabend
Die große Sonne ist versprüht,
der Sommerabend liegt im Fieber,
und seine heiße Wange glüht.
Jach seufzt er auf: "Ich möchte lieber ..."
Und wieder dann: "Ich bin so müd ..."
Die Büsche beten Litanein,
Glühwürmchen hangt, das regungslose,
dort wie ein ewiges Licht hinein;
und eine kleine weiße Rose
trägt einen roten Heiligenschein.
Rainer Maria Rilke
Ob auch Bäume Trauer tragen,
wenn die Zeit stillsteht?
Ob auch sie Wundgefühle haben,
wenn der Schicksalssturm ihre
sterbenden Blätter ins irgendwo trägt?
Mit jedem entlaubten Zweig wächst
ihre gefühlte Einsamkeit.
Mit jedem fallenden Blatt fällt auch ein
Stück lebendige Zeit.
Und dennoch scheinen ihre unbeirrbaren
Wurzeln von einer Kraft getragen
die Sehnsucht heißt. Und Jahr für Jahr
neue Hoffnungsknospen treibt.
(Ute Leser)
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort wo, unser Liebstes jetzt wohnt,
flieg zu ihm hin, sag ihm wir sind allein.
Vogel der Nacht, er muss uns verzeihen.
Sing ihm unser Lied, sag es bricht uns das Herz.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Schmerz.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt
Sing wie noch nie, bring ihn zu uns zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück.
Keine Worte sind so wahr wie unsere Wünsche.
Keine Briefe können sagen was wir fühlen.
Deine Lieder sollen sein wie unsere Liebe.
Vogel der Nacht, du weißt was wir wolln.
Vogel der Nacht, flieg hinauf bis zum Mond,
schaue von dort, wo unser Liebstes jetzt wohnt,
sing wie noch nie, bitte bring ihn zurück.
Vogel der Nacht, sing von Liebe und Glück...
( Songtext )
Abschied
Wenn die Schwalben heimwärts ziehn,
Wenn die Rosen nicht mehr blühn,
Wenn der Nachtigall Gesang
Mit der Nachtigall verklang;
Fragt das Herz in bangem Schmerz:
Ob ich euch wohl wiederseh? -
Scheiden, ach Scheiden tut weh! -
Wenn die Schwäne südwärts ziehn,
Dorthin, wo Orangen blühn,
Wenn das Abendrot versinkt,
Durch die grünen Wipfel blinkt;
Fragt das Herz in bangem Schmerz:
Ob ich euch auch wiederseh?
Scheiden, ach Scheiden tut weh! -
Armes Herz, was klagest du!
Ach du gehst auch einst zur Ruh!
Was auf Erden, - muss vergehn;
Gibt es dort ein Wiedersehn?
Fragt das Herz im bangen Schmerz. -
Tut auch hier das Scheiden weh:
Glaub, dass ich dich wiederseh.
Karl Herloßsohn (1804-1849)
Mein Engel
*************
Es zieht mit Melodien
ein Engel durch den Raum.
Und wer ihn einmal hörte,
vergisst deshalb ihn kaum.
Er hat noch keine Flügel,
der Engel mit Musik,
sonst käme er noch schneller
zu allen mit dem Glück.
Das ist dabei sein Kummer,
zu allen möchte er gehen
und das sehr viele Male,
das fände er erst schön.
So muss er sich bescheiden,
die Flügel sind oft lahm,
doch wer ihn sah und hörte,
der merkt ihm das nicht an.
Der Name von dem Engel?
Name ist Schall und Rauch!
Gott kennt die Engel alle
und ich, ich kenn ihn auch.
( Verfasser unbekannt )
Eine Rose ist Dein Herz,
es weint oft einen leisen Schmerz
Der Schmerz der Sehnsucht liegt in Dir.
Laß Deine Rose erblühen, sie zeigt es Dir.
Ganz sanfte Blüten wird sie tragen
Und öffnet sich für Deine Fragen.
Liebe Dein Leben, werde ganz still.
Höre zu, was Dein Herz Dir sagen will.
Dein Herz wird diese Rose sein.
Blüte für Blüte trägt sie Dir Wahrheit
hinein.
Ganz sanft und zärtlich wie jede Blüte
Erwacht in Dir Erkennen und Güte.
In Liebe erkennst Du die Wahrheit in Dir.
Die Rose erwacht und öffnet Deine
Herzenstür.
Verfasser unbekannt
Ich gehe an Orte wo wir gemeinsam waren
und du bist wieder da.
Ich gehe die Wege, die du gegangen bist,
du gehst wieder mit mir.
Ich gehe Spuren nach, die du
hinterlassen hast, und begegne dir wieder.
Nichts kann uns trennen, weil uns so viel
verbindet...
( Verfasser mir unbekannt )
Jede Feder, die wir finden,
ist eine Zusicherung des
Himmels, dass uns ein Engel
mit seinen Flügeln umschließt.
-P.F. Killinger-
Die Sonne lehrt alle
Lebewesen die ‚Sehnsucht‘
nach dem Licht.
Doch es ist die Nacht,
die uns Alle zu
den Sternen erhebt.
- Khalil Gibran-
Es lieget Ruh’ auf Berg und Tal
Und ich steh’ so allein,
Des Baches Quell, er rieselt still
Herab von dem Gestein.
Das Lied der Nachtigall verklang
Im dichten Buchenhag,
Nur einen Schlag vernehm’ ich noch,
Es ist des Herzens Schlag.
Ein rosig Wölkchen sah’ ich ziehn,
Wo jetzo Sternlein gehn,
So schwindet auch das Leben hin
Eh’ wir es recht verstehn.
So Mancher wähnt in voller Kraft
Sich weit noch von dem Ziel,
Da naht für ihn die letzte Nacht
Und endet dieses Spiel.
Wer weiß, wie’s Gott beschlossen hat
Mit mir und meinem Lauf,
So Mancher saget: Gute Nacht!
Und — steht nicht wieder auf.
D’rum denke sein zu aller Zeit
Ein jedes Erdenkind,
Bis von der bleichen Wange einst
Die letzte Träne rinnt.
Theodor Drobisch
1811-1882
Weine ,solange du weinen magst.
Steck deine Ziele nicht zu hoch.
Geh hinaus und schau ,was dir begegnet.
Atme den Duft von Blumen.
Lausche den Tiefen und hohen Tönen der Musik.
Folge deiner inneren Stimme und deinem liebenden Herzen.
Schenke deiner Seele Zeit zum Träumen.
Sprich mit deinen Lieben im Himmel und vertraue den Antworten.
Glaube nicht nur an das Wiedersehen im Land der Liebe ,sondern
sage dir ,ich weiß darum.
Und …………………bewahre dir ein kleines Geheimnis .
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Der hellste Stern vom Himmelszelt.
Du bist so schwach und doch so stark,
du bist die Nacht und auch der Tag!
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Dein Leuchten ist was mich erhellt,
mir Kraft gibt und mich wieder fest,
an echte Wunder glauben lässt.
Du bringst dein Licht in meine Welt:
Und scheinst solang es dir gefällt;
scheinst du an einem anderen Ort,
so weiß ich doch:du bist nicht fort.
Du bringst dein Licht in meine Welt.
Hast es mir in mein Herz gestellt.
Ein warmer Raum für dich bereit:
Hier strahlt dein Licht für alle Zeit.
(Verf. mir unbekannt )
Geschenk
An dich denken
und dich lieben
und dich im Herzen fühlen.
An dich denken
und mir vorstellen,
dass du da bist.
Dass du meine Hand hälst,
wenn ich sie brauch.
Dass du mir Kraft gibst,
wenn ich so müde bin
und mir zurufst:
"Steh auf!"
An dich denken
ohne Traurigkeit.
Ohne Weinen.
Ohne Schmerz.
An dich denken
nur im Glück,
nur in Dankbarkeit,
nur in Liebe.
Dieses
an dich denken
mache ich mir selbst
immer wieder
zum Geschenk
Manchmal erdrückt mich meine Traurigkeit,
dann wieder fühle ich mich unsagbar stark.
Manchmal weine ich, weil du nicht mehr bei mir bist,
dann wieder spüre ich so viel Energie in mir.
Manchmal gehe ich anderen aus dem Weg,
dann wieder könnte ich sie umarmen, weil es sie gibt.
Manchmal ersticken mich fast meine Tränen,
dann wieder kann ich lachen wie früher.
Manchmal erstarre ich von der Leere um mich,
dann wieder erfüllt mich unglaublicher Tatendrang.
Manchmal glaube ich, nur noch die Hälfte zu sein,
dann wieder entdecke ich, neues wächst in mir.
( Ludwig Kugler )
Jeder Tod
ein kleiner Weltuntergang
ein Stillstand der Zeit
eine Sonnenfinsternis:
das Erlöschen eines Blicks
das Verstummen einer Stimme
der Stillstand eines Herzens
das Erkalten eines Körpers
ein kleiner Weltuntergang
ein Stillstand der Zeit
im Wolkenbruch der Trauer
im Adieu im Weitergehen
den Namen festhalten
ihn zum Rückruf
gegen den Himmel werfen
(Verfasser mir unbekannt)
Es schauen die Blumen alle
Zur leuchtenden Sonne hinauf;
Es nehmen die Ströme alle
Zum leuchtenden Meere den Lauf.
Es flattern die Lieder alle
Zu meinem leuchtenden Lieb;
Nehmt mit meine Tränen und Seufzer,
Ihr Lieder wehmütig und trüb.
Heinrich Heine
Ich vermisse dich,
wie die Wüste den Regen.
Ich vermisse dich,
wie die Wolken den Wind.
Ich vermisse dich so sehr,
dass ich manchmal nicht weiß,
wo ich bin.
Mein Körper ist hier
auf der Erde.
Mein Herz aber
ist so nah bei dir.
Mein Verstand
kann es nicht begreifen.
Ich denke noch oft,
dass du hier bist.
Bei mir.
Und dann tut es so weh,
jedes Mal und immer noch
wenn ich mich erinner,
dass dein Ort
nun der Himmel ist.
~Verfasser mir unbekannt ~
Dich nicht näher denken
und dich nicht weiter denken
dich denken wo du bist
weil du dort wirklich bist
Dich nicht aelter denken
und dich nicht juenger denken
nicht groesser nicht kleiner
nicht hitziger und nicht kaelter
Dich denken und mich nach dir sehnen
dich sehen wollen
und dich liebhaben
so wie du wirklich bist.
Erich Fried
Still sitzt du da,
mit einem Schleier von Trauer
in deinen Augen.
Dein Schweigen,
ein eiserner Ring,
an dem du dich kettest,
möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
deine uferlose Traurigkeit
fortspülen,
und mögen unsere Hände
zueinander finden,
unsere Blicke
tief in unsere Herzen tauchen,
wie zwei Gewässer,
die ineinander fließen -
eins werden,
und die Mauer des Schweigens
öffnen.
(Edith Maria Bürger)
Tief in meinem Herzen
bewahre ich ALLES
was zwischen uns war und ist...
Petra Franziska Killinger
Siehst du den Stern im fernsten Blau,
Der flimmernd fast erbleicht?
Sein Licht braucht eine Ewigkeit,
Bis es dein Aug erreicht!
Vielleicht vor tausend Jahren schon
Zu Asche stob der Stern,
Und doch steht dort sein milder Schein
Noch immer still und fern.
Dem Wesen solchen Scheines gleicht,
Der ist und doch nicht ist,
O Lieb, dein anmutvolles Sein,
Wenn du gestorben bist.
Gottfried Keller
Ich war ein Blatt am grünen Baum,
Von Lüften lind umfangen,
Und bin im Wind, im Wellenschaum
Vergangen.
Ich war ein Licht, gab hellen Schein
Und sprühte goldne Funken;
Im Dunkel ist die Flamme mein
Versunken.
Ich war ein Hauch, ich war ein Ton
Von Lust und Schmerz durchdrungen;
Nun ist es still, nun bin ich schon
Verklungen.
Peter Cornelius
1842-1874
Liebe Kerstin
Tausend Risse
Tausend Risse hat das Glück,
die zu kleben nicht gelingt,
denn es fehlt das beste Stück,
das nichts und niemand wiederbringt...
Tausend Risse hat das Herz,
das nur zaghaft wieder heilt,
unter endlos langem Schmerz,
und niemals mehr Gefühle teilt...
Tausend Risse hat die Zeit,
gewährt nur einen kurzen Blick
in glückliche Vergangenheit,
doch bringt sie niemals mehr zurück...
(Ralf Korrek)
Man weiß nie, wie stark man ist,
bis das Starksein die einzige Wahl ist.
(Bob Marley)
In die Sehnsucht hinein
fliegt ein Vogel allein
der Sonne entgegen
ihm nach folgt schwerer Regen
er bewehrt sich im Sturm
findet halt auf dem Turm
bald dreht er sich um
doch die Hoffnung bleibt stumm
mit wehmut im Herzen
und mancherlei schmerzen
in die Sehnsucht hinein
fliegt er wieder – allein
V. Baumunk
Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.
~ Hugo von Hofmannsthal ~
Ferne Nähe
Die Sonne lacht mir ins Gesicht,
eine warme Hand streichelt meine Haut.
Ich schau zum Himmel und seh dich nicht,
aber das Gefühl ist mir vertraut.
Der Wind streicht mir durchs Haar,
wie einst deine kleine Hand.
Deine Nähe wirkt so wahr,
wie sie uns einst verband.
Ich wünscht, du bist da oben
und schaust strahlend auf uns nieder.
Ich wünscht, du kannst dort toben
und hast dein Kinderlachen wieder.
Könnt ich dich noch einmal seh´n
und wüsst ich, es geht dir gut,
würd mein Schmerz leichter geh´n
und es käm bald neuer Mut.
So nehm ich all die Zeichen,
wo auch immer sie mir entsteh´n,
als würdest du sie reichen,
dass wir gemeinsam weiter geh´n .
Es macht die Last nicht leichter,
auch den Weg nicht feiner,
aber mein Herz etwas weicher
und den Blick wieder reiner.
(Jana Weinhold)
Durch Einsamkeiten
Durch Einsamkeiten,
Durch waldwild Geheg,
Über nebelnde Weiten
Wandert mein Weg – – Wohin?
Fern über dem Berge
An ruhsamer Flut
Harrt meiner ein Ferge ...
Der rudert mich gut – – Wohin?
An ein stilles Geländ,
Ewig gemieden
Und ewig ersehnt–
Zum Frieden ...
Anton Wildgans
Und alle deine und eure Engel da oben
GEDICHT ZUM TROST
Weil Deine Augen so voll
Trauer sind,
und Deine Stirn so schwer ist
von Gedanken,
laß mich Dich trösten, so wie
man ein Kind
in Schlaf einsingt, wenn letzte
Sterne sanken.
Die Sonne ruf ich an, das Meer,
den Wind,
Dir ihren hellsten Sonnentag zu
schenken,
den schönsten Traum auf Dich
herabzusenken,
weil Deine Nächte so voll
Wolken sind.
Und wenn Dein Mund ein neues
Lied beginnt,
dann will ich Meer und Wind
und Sonne danken,
weil Deine Augen so voll Trauer
sind,
und Deine Stirn so schwer ist
von Gedanken.
Mascha Kaléko
Zwischen Himmel und Erde
Zwischen Himmel und Erde da gibt es einen Raum,
da wohnen die Träume, man glaubt es kaum.
Es sind die Träume, die uns zeigen was möglich ist,
in denen man das Machbare mit anderen Maßstäben misst.
Zwischen Himmel und Erde, da gibt es einen Raum,
da wohnt die Liebe, man glaubt es kaum.
Es ist die Liebe, die uns alle vereint,
die uns Kraft gibt und Mut zu tun, was noch unmöglich erscheint.
Zwischen Himmel und Erde, da gibt es einen Raum,
da wohnt das Mitgefühl, man glaubt es kaum.
Ein Mitgefühl mit allem Leben hier auf der Welt,
dass das Glück aller in den Mittelpunkt stellt.
Zwischen Himmel und Erde, man glaubt es kaum,
da finden die Träume, die Liebe und das Mitgefühl einen Raum.
Sie sind der Stoff, aus dem Taten entstehen
mit denen wir alle in eine lebenswerte Zukunft gehen.
Telse Maria Kähler
Du bist das Ziel,
an das wir kommen möchten.
Du bist die Oase in der Wüste,
an der wir uns laben,
und neue Kraft und Mut uns gibst.
Du bist der Felsvorsprung des Berges,
an dem wir uns halten können,
und uns ausruhen können,
um auch den Weg nach oben zu erklimmen.
Du bist der Stein der Mauer,
die Stück um Stück abgetragen wird,
damit uns das Licht erreichen kann,
um das Licht des Lebens, der Liebe zu sehen.
Du bist das weite Meer,
Deine Wellen tragen uns,
damit wir wieder sicher ans Land kommen,
um Deine Unendlichkeit spüren zu können.
( Verfasser mir unbekannt )
Über Nacht
Ueber Nacht, über Nacht
Kommt still das Leid,
Und bist du erwacht,
O traurige Zeit!
Du grüßest den dämmernden Morgen
Mit Weinen und Sorgen.
Ueber Nacht, über Nacht
Kommt still das Glück,
Und bist du erwacht,
O selig Geschick!
Der düstere Traum ist zerronnen
Und Freude gewonnen.
Ueber Nacht, über Nacht
Kommt Freud und Leid,
Und eh dus gedacht,
Verlassen dich beid
Und gehen, dem Herrn zu sagen,
Wie du sie getragen.
Julius Sturm
Wünsche euch gesegnete Pfingstage.....
Auch wenn dein Herz
müde ist
vom Sehnen,
bewahre dir
die Hoffnung.
Werde nicht müde,
auf das Wiedersehen
zu vertrauen!
Petra Franziska Killinger
Sei uns ganz nah
Wache du, lieber Herr, mit denen,
die wachen oder weinen in dieser Nacht
und gib deinen Engeln
die Obhut über die, welche schlafen.
Hüte deine Kranken, Herr Christus,
lass deine Müden ruhen.
Segne deine Sterbenden.
Tröste deine Leidenden.
Erbarme dich deiner Betrübten.
Erlöse deine Gefangenen.
Schirme deine Fröhlichen
und alles um deiner Liebe willen.
Augustinus
Komm, Heiliger Geist, auf uns herab!
Dein Trost erhellt uns Leiden und Grab.
Von dir kommt Weisheit, Licht und Rat,
kommt Lust und Kraft zur guten Tat.
Komm, Heiliger Geist, vom Himmelsthron,
ein einger Gott mit Vater und Sohn,
der du uns machest wahrhaft frei,
dir Lob sei, Ehre, Dank und Treu!
Anton Faist 1918, (1864 - 1933)
Hier mein Licht der Erinnerung
Hoffnung ist eine ewige Kerze.
(© Monika Minder)
Ohne Hoffnung wären wir wie Schmetterlinge ohne Flügel.
Wir könnten den Himmel nie erreichen.
(© Beat Jan)
Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war, dann hat
sein Leben einen Sinn gehabt....
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Ich werde als heller Stern
vom Himmel für euch leuchten,
wenn es dunkel ist.
Ich werde als warmer Sonnenstrahl
eure Tränen trocknen,
wenn ihr traurig seid.
Ich werde euch als bunter Regenbogen
entgegen lachen,
wenn ihr an mich denkt.
Ich werde immer bei euch sein,
tief in euren Herzen,
weil ihr mich liebt.
Wenn ihr an mich denkt und traurig seid,
erinnert euch an die Stunden,
die Schönsten, die wir zusammen waren.
~Verfasser mir unbekannt ~
Liebe Kerstin für deine Mama zum Jahrestag
Liebeserklärung
An dich denken
so wie jetzt:
dich weit weg
lächeln sehn
im Schlaf.
Die Hand durch die Nacht
in dein Haar schicken
und einen Kuss
wie eine Sternschnuppe
durch deinen Traum.
Die Ferne aufrollen
wie eine Schnur
an deren Ende
deine Wärme ist.
***
Was ist das nur für eine Welt?
Eine Welt ohne Dich.
Eine Welt in der alles anders läuft, als es geplant war.
Es ist als würde die Sonne Kälte ausstrahlen,
der Regen dagegen brennt auf meiner Haut.
Farben scheinen nur noch grau zu sein,
doch die Dunkelheit blendet mich.
Eine Welt in der mir die einfachsten Dinge Angst machen,
in der nichts mehr selbstverständlich ist und doch
an vielen Tagen alles so gleichgültig scheint.
Es ist eine verkehrte Welt.
Eine Welt ohne Dich.
Verfasser unbekannt
Das Lächeln wird bleiben, ein Lächeln
was nur du auf mein Gesicht gezaubert hast,
auch jetzt noch und für immer bist du
in meinen Gedanken und tief in meinem Herzen.
Der Klang deiner Stimme bleibt bei mir
und lässt mich nicht vergessen.
Es ist ganz still und doch spüre ich deine Nähe
wenn der Wind mich streichelt.
Schick mir auch weiter Zeichen denn ich bin bei dir
und du bei mir wo immer du auch bist.
Für jetzt und für immer!!!
(Verfasser Unbekannt)
♥️Geliebte Mami, geliebte Oma♥️
Heute vor 13 Jahren, am 17. Mai 2013 um 9:25 Uhr, ging meine geliebte Mami in den Himmel.
Und mit dir Mami ging ein Teil meines Herzens mit.
Es gibt Tage im Leben, die niemals verblassen. Tage, die für immer in der Seele eingebrannt bleiben.
Heute ist genau so ein Tag.
Seit 13 Jahren leben wir mit dieser Sehnsucht.
Seit 13 Jahren fehlt uns deine Stimme, dein Lächeln, deine Wärme, deine Umarmungen und dieses einzigartige Gefühl von Zuhause, das nur du Mami uns schenken konntest.
Und doch wissen wir, du bist jeden einzelnen Tag bei uns.
In unseren Gedanken.
In unseren Herzen.
In unseren Erinnerungen.
In jedem liebevollen Wort, das wir sprechen.
In jeder Träne, die wir weinen.
Denn jede Träne ist Liebe.
Liebe, die geblieben ist.
Liebe, die niemals vergeht.
Liebe, die so groß war, dass sie selbst der Himmel nicht trennen konnte.
Ich hatte die beste Mami der Welt.
Und deine Enkelin hatte die beste Oma der Welt.
Eine Oma voller Wärme, voller Güte, voller Liebe.
Eine Oma, die mit ihrem Herzen liebte und deren Liebe für immer weiterlebt.
Meine Mami war ein Mensch, der Liebe nicht nur sagte – sie lebte sie.
In jeder Geste.
In jedem Blick.
In jedem Wort.
Und bis heute haben wir alles vor Augen.
Jedes kleine Detail.
Jede Berührung.
Jedes „Ich hab euch lieb“.
Besonders diesen einen letzten Tag.
Den Tag, bevor du in den Himmel gegangen bist.
Wie oft sagtest du, wie sehr du uns liebst.
Wie oft wir deine Hand hielten und dir sagten, wie unendlich sehr wir dich lieben.
Diese Worte tragen wir bis heute in unseren Herzen.
Für immer.
Denn wenn man wirklich und grenzenlos liebt, hört man niemals auf zu vermissen.
Dann bleibt diese Sehnsucht für immer ein Teil der Seele.
Dann trägt man diesen Schmerz nicht, weil die Liebe vergangen ist —
sondern weil die Liebe so unendlich groß war und ist. Liebe bedeutet nicht loszulassen und zu vergessen.
Liebe bedeutet, jemanden für immer im Herzen zu tragen.
Mit jedem Atemzug.
Mit jedem Gedanken.
Mit jedem Schlag des Herzens.
Und genau das tun wir.
Unsere Familie hat Liebe immer ganz groß geschrieben.
Und gerade an solchen Tagen spürt man, wie stark unser Zusammenhalt ist.
Wie einer den anderen hält.
Wie einer den anderen tröstet.
Wie wir gemeinsam weinen, gemeinsam erinnern und gemeinsam lieben.
Denn meine Mami war und ist die liebste Mami und die liebste Oma, die es hier auf Erden gab.
Und auch wenn der Himmel dich heute vor 13 Jahren zu sich holte, wird niemals etwas auf dieser Welt deine Liebe aus unseren Herzen nehmen können.
Heute weinen wir.
Wir weinen aus Sehnsucht .
Wir weinen aus Liebe.
Wir weinen, weil wir vermissen.
Und das ist die größte Liebe von allen:
Dass ein Mensch selbst nach 13 Jahren noch so unendlich fehlt, als wäre kein einziger Tag vergangen.
Mami…
du bist nicht mehr dort, wo wir dich festhalten können.
Aber du bist überall dort, wo wir sind.
In unseren Herzen.
In unserer Liebe.
In unserem Leben.
Für immer. ♥️
Wir lieben und vermissen dich so sehr.
In inniger Liebe, deine Tochter Kerstin und deine Enkelin Nadine
Für alle eure Engel
Als ich geboren wurde,
hab ich Augen zum
sehen und ein Herz zum
Lieben bekommen.
Doch keiner hat mir gesagt,
das ich mit den Augen
weinen und mit dem Herzen
leiden muss..
(Verfasser unbekannt)
Wenn deine Seele Narben trägt,
obliegt es Kopf und Herz,
ihr ein Kleid aus Regenbogengarn zu zaubern.
Worte heilen nicht,
aber manchmal wächst aus Worten
eine Brücke zum Horizont,
der dort beginnt,
wo das Auge nicht mehr hinkommt
und das Herz anfängt zu sehen.
Seelenblicke werden zur Farbpalette.
Manchmal malen sie und du kannst es entdecken,
ein kleines Lächeln
zwischen den Wolken des Alltags.
(Verfasser unbekannt)
"Engel am Fenster - ich sehe Dich.
Bringst Du mir Grüße?
Siehst Du auch mich?
Kommst Du von ihnen?
Weißt, wies ihnen geht?
Auf welchem Stern
ihr Zuhause jetzt steht?
Sind sie in Frieden
mit sich und der Welt?
Gibst Du mir Trost
in ein Herz, das zerfällt?
Engel am Fenster -
bring ein Licht in die Nacht.
Bitte zeig mir den Stern,
der jetzt über sie wacht.
(Verfasser mir unbekannt)
Für alle eure Engel da oben...
ღ Von Leuten und Menschen
Oh, wie geht es Ihnen? Sie haben sich gar nicht verändert, sprechen die Leute im raschen Vorübergehen und erwarten keine Antwort.
Menschen jedoch, denen Du begegnest, Menschen mit Herzensbildung, bleiben stehen und nehmen die äußerlich nur schwer fassbare Veränderung wahr, die tief in Deinem Herzen und in Deiner Seele stattgefunden hat.
Ja, manchmal braucht es nur ein kurzes Stehenbleiben, einen Blick in die Augen, nicht mehr - aber auch nicht weniger. Manchmal braucht das Leben nur ein wenig Menschlichkeit.
Ich wünsche Dir MITMenschen – Menschen MIT Herzensbildung!
ღ Petra Franziska Killinger
Lieben heißt,
das größte Glück zu empfinden,
das Gott uns geschenkt hat.
Lieben heißt,
einander anzunehmen,
mit allen Stärken und Schwächen.
Lieben heißt,
sich anzusehen und zu wissen,
was der andere fühlt.
Lieben heißt,
sich über jeden gemeinsamen Tag zu freuen.
Lieben heißt,
gemeinsam lachen und
gemeinsam traurig sein.
Lieben heißt auch,
loszulassen, wenn der Tag gekommen ist.
Lieben heißt auch,
zu trauern, weiterzuleben,
in der Hoffnung, sich wiederzusehen.
Das ist meine Liebe.
Maria Höll-Fiebrandt
Zum Muttertag in Himmel liebe Kerstin....
Zwischen Himmel und Erde
gibt es so viel mehr,
als wir je erklären können.....
Und es ist dieses Unerklärliche,
dessen sich unsere Seele erinnert,
wenn Sie, vom Tod und Verlust erschüttert,
an der Realität verzweifelt....
(Heike Saal)
Das Licht der Seele
Ich schließe die Augen und
sehe das warme Licht,
das zwischen uns entstanden ist.
Ein Licht,
das nur die Seele sieht und spürt.
Das mich lächeln und
vergessen lässt,
dass ich Angst hatte,
es könnte erlöschen.
(Hans Kruppa)
Trauer ist wie das Meer,
meterhohe Wellen
im Aufruhr des Sturms
strudelnd mit Sog in die Tiefe
Trauer ist wie das Meer
silberglänzende Stille
zartes Kräuseln an der Oberfläche
und in der Tiefe eine eigene Welt
Trauer ist wie das Meer
hinterm Horizont geht es weiter
die Wellen kommen immer wieder
an den Strand meines Herzens
Trauer ist wie das Meer
Steine und Muscheln
Strandfunde im Alltag
Erinnerungsschätze
Trauer ist wie das Meer
seltenste Perlenfunde
mit atemberaubendem Erinnerungslüster
so unendlich kostbar
♥️Meine geliebte Mama ♥️
Heute ist Muttertag …
und wieder ist da dieser Schmerz in meinem Herzen, weil ich dich nicht mehr in meine Arme schließen kann.
Weil ich deine Stimme nicht mehr hören kann.
Weil ich dir keine Blumen mehr persönlich schenken kann. Und weil ich dich nicht einfach anrufen kann, um dir zu sagen:
♥️„Mama, ich lieb dich.“♥️
Es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an dich denke.
Nicht einen einzigen Morgen, an dem dein Name nicht in meinem Herzen ist.
Und keine einzige Nacht, in der meine Seele nicht Sehnsucht nach dir hat.
Du fehlst mir unendlich.
Und gleichzeitig bist du überall.
Im Himmel.
In meinen Gedanken.
In meinen Erinnerungen.
In meinem Herzen.
In jedem einzelnen Atemzug meines Lebens.
Du warst nicht nur meine Mama.
Du warst mein Zuhause.
Mein sicherer Hafen.
Mein Herzmensch.
Meine erste große Liebe.
Die Frau mit dem größten Herzen, die ich jemals kennenlernen durfte.
Du warst und bist meine erste große Liebe. ♥️
Und selbst der Himmel hat mit deiner Seele etwas ganz Besonderes bekommen. Denn du warst und bist Liebe.
Pures Licht.
Pures Herz.
Pures Gute.
Man sagt, mit der Zeit würde der Schmerz leiser werden.
Aber weißt du was, Mama?
Das stimmt nicht.
Die Liebe wird nur immer größer. Und dadurch auch die Sehnsucht.
Heute sitze ich hier und denke an all die Muttertage zurück, die wir gemeinsam erleben durften.
An dein Lächeln.
An deine Wärme.
An deine liebevollen Worte.
An deine Umarmungen, die jede Angst verschwinden ließen.
An diese innige Liebe, die uns immer verbunden hat und immer verbinden wird.
Und ich würde alles auf dieser Welt dafür geben, dich noch einmal festhalten zu dürfen.
Nur einmal.
Aber ich glaube daran, dass Liebe niemals endet.
Ich glaube daran, dass du mich sehen kannst. Dass du meine Tränen kennst.
Dass du weißt, wie sehr ich dich vermisse.
Und dass du jeden einzelnen Herzschlag von mir hörst.
Mama … heute möchte ich dir etwas sagen:
Das Buch für dich ist fertig. ♥️
Das Buch voller Erinnerungen.
Voller Zeichen aus dem Himmel.
Voller Liebe.
Voller Sehnsucht.
Voller deiner Tochter.
Weißt du noch?
Damals schrieb ich dir ein kleines Buch mit dem Namen „Die Engelsprinzessin“.
Ich wollte es dir schenken.
Doch stattdessen gab ich es dir mit auf deine Reise in den Himmel.
Und heute, an einem weiteren Muttertag ohne dich auf Erden, ist aus diesem kleinen Buch ein großes Herzenswerk geworden.
♥️Ein Buch nur für dich♥️.
Für die beste Mama, die es je auf dieser Welt gab.
Dieses Buch ist meine Liebe zu dir und dieses aus dem Herzen kommende Buch hat über 600 Seiten, jede Seite ist mit Liebe befüllt.
Für immer festgehalten zwischen Himmel und Erde. Ich möchte, dass du mit diesem Buch in die Geschichte eingehst. Ich möchte für deine Nacht kommen, mit diesem Buch etwas BLEIBENDES hinterlassen.
Und ich weiß, du sitzt gerade irgendwo über den Wolken, lächelst und flüsterst leise:
„Ich bin da, mein Kind.“
Mama …
du bist mein größter Engel auf Erden gewesen.
Und du bist der größte Engel im Himmel. ♥️
Ich werde dich mein Leben lang lieben.
Mein Leben lang vermissen.
Und mein Leben lang stolz darauf sein, deine Tochter zu sein.
Happy Muttertag in den Himmel, meine geliebte Mama. ♥️
Deine Tochter
für immer und ewig.
Welkes Blatt
Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.
Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.
Hermann Hesse
Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein Fuß,
hat ein Zettel im Schnabel,
von der Mutter ein Gruß.
Lieber Vogel, fliege weiter,
nimm ein Gruß mit, einen Kuss,
denn ich kann dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muss.
Und der Vogel flog weiter,
Über Berge und Tal,
Und die Kinder am Fenster,
Sahen traurig ihm nach.
Adolf Bäuerle
Endlos sind jene Straßen, die wir gezogen sind;
unzählbar sind die Lieder, gesungen in den Wind.
Und doch ist noch kein Ende und noch ist keine Ruh,
wir müssen weiter ziehen und fragen nicht, wozu.
So, wie die Wolken ziehen, ruhlos am Firmament,
so ziehen Wanderburschen und finden nie ein End.
Ruhlos ist unser Leben und rastlos unser Ich.
Wir müssen weiter ziehen. Warum? so fragt ihr mich.
Weil wir die Ferne lieben, es nirgendwo uns hält,
wir müssen weiter ziehen, ruhlos in dieser Welt.
So wie die Ströme fließen, rastloser Wellenschlag,
so ziehen Wanderburschen den fernen Zielen nach.
Wo wird die Fahrt einst enden? Ist es am Wegesrain,
ist es auf Bergeshöhen, ist es in Flur und Hain?
Wo werden meine Füße versagen mir den Lauf;
wo hört mein ruhlos Leben, wo hört mein Sehnen auf?
Gleich ist mir jede Stelle, wo ich nur find mein End,
seh ich nur Wolken ziehen, ruhlos am Firmament.
Henriette Hanke (1785 - 1862)
Und eine besondere Umarmung euch liebe Kerstin
Das Märchen vom Glück
Das Märchen vom Glück, das ich euch sag,
Dauert gerad einen Herzensschlag;
Dürft drum mein Märchen nicht töricht schelten,
So tief ihrs faßt, so tief wirds euch gelten!
Und dies ist mein Märchen: Das echte Glück
Bleibt nur gerad einen Augenblick.
Einmal hats einer am Ärmel genommen
Und hielts gefangen in seinem Haus,
Da hat es grau-graue Haare bekommen;
Und wie das Glück graue Haare bekommen,
Da sah es genau wie das Unglück aus …
Mein Märchen, es dauert so lang wie das Glück:
Einen Herzensschlag; einen Augenblick.
Hugo Salus (1866 - 1929)
Das war der Tag der weißen Chrysanthemen,– mir bangte fast vor seiner schweren Pracht ...Und dann, dann kamst du mir die Seele nehmentief in der Nacht.Mir war so bang, und du kamst lieb und leise,– ich hatte grad im Traum an dich gedacht.Du kamst, und leis wie eine Märchenweiseerklang die Nacht ...— (aus: Traumgekrönt, 1897, Rainer Maria Rilke)
▩❦▩ Ich steh vor Dir und schau Dich an,
▩❦▩ und ich weiß, dass ich Dir nicht helfen kann.
▩❦▩ Mein Leben, das würd ich für Dich geben,
▩❦▩ meine ganze Liebe - sie gehört nur Dir.
▩❦▩ Engel, sie holen Dich in eine andre Welt,
▩❦▩ wo man ganz ohne Schmerz,
▩❦▩ in Frieden schwebt.
▩❦▩ Kein Neid und kein Hass,
▩❦▩ und niemand lacht über Dich.
▩❦▩ Wir werden uns wiedersehn,
▩❦▩ bitte warte auf mich.
▩❦▩ Ich halt Dein Bild in meiner Hand,
▩❦▩ Du bist jetzt hinterm Horizont.
▩❦▩ Und ich warte auf ein Wiedersehn mit Dir,
▩❦▩ nur der Wind spürt die Einsamkeit in mir.
▩❦▩ Engel, sie holen Dich in eine andre Welt,
▩❦▩ wo man ganz ohne Schmerz,
▩❦▩ in Frieden schwebt.
▩❦▩ Kein Neid und kein Hass,
▩❦▩ und niemand lacht über Dich.
▩❦▩ Wir werden uns wiedersehn,
▩❦▩ bitte warte auf mich.
▩❦▩ Wir werden uns wiedersehn,
▩❦▩ bitte warte auf mich.
▩❦▩ (Liedtext von den "Amigos")
Engel weinen leise
Such mich nicht, denn ich bin bei Dir
ganz nah an Deinem Herzen
und hab ich auch nur für einen Augenblick
Dein Lächeln gespürt, wird es mich begleiten
und mir ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern,
wenn ich an Dich Denke.
Jedes Wort von Dir, wird mich begleiten,
nur eins wirst Du nie sehen;
Meine Tränen
Denn Engel weinen leise...
Marion M.
Warum ich an ein Wiedersehen im Himmel glaube?
Weil unsere Herzen in jene Bereiche schauen,
die unseren Sinnen verschlossen scheinen …
(Petra Franziska Killinger)
Für alle eure liebe Engel....
Die TRAUER Ist kein gerader Weg mit einem
Regenbogen am Ende...
Die TRAUER ist ein Sturm aus SCHMERZ und
ERINNERUNG und KLAGEN und GNADE und
HOFFNUNG und ANGST und LIEBE...
SO VIEL LIEBE !
( Verf. mir unbek. )
Denn Liebe trotzt Raum und Zeit!
Unsere Herzen hatten Flügel,
unsere Hoffnung erhob sich in die Morgenröte.
Unser Lachen schallte durch die Zeit,
unser Glück überwand alle Grenzen,
erfüllt von Liebe.
Was kümmerte uns Raum und Zeit!
Nichts hielt uns auf,
alles stellten wir auf den Kopf.
Unveränderliches verwandelten wir,
Berge versetzten wir vor Glück,
erfüllt von Liebe.
Doch Trauer ergriff Raum und Zeit!
Das Lachen ist versunken,
das Glück erstickt in Dunkelheit,
die Sehnsucht ertrunken in Tränen,
die Glieder gefesselt von Schmerz,
die Hoffnung zerschellt am Boden.
Und die Liebe?
Die Liebe - stark wie je!
Die Liebe trotzt Raum und Zeit,
und in meinem schweren Herzen
keimt ein Wort; Danke.
(Text: Frank Maibaum)
Machtlos
Wir stehen
machtlos daneben
begreifen nicht
was geschah
und
die Träume der Zukunft
reisen mit unseren Tränen
wie ein endloser Fluss
in das Land der Liebe.....
( Heidi Maria Artinger )
Daß wir erschraken, da du starbst, nein,
daß dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird
die Arbeit sein, die wir mit allem tun.
R M Rilke
Vergangenheiten sind dir eingepflanzt,
um sich aus dir, wie Gärten, zu erheben.
R M Rilke
Scheiden ohne Wort
Ohn ein Wort bist Du geschieden,
Ohn ein liebes Abschiedswort;
Ach, Du lagst in süßem Frieden ...
Und so ließen wir Dich fort!
Welche Ruhe, welch Vertrauen
In dem holden Angesicht!
Und Du konntest auf uns bauen —
Wir, wir schieden von Dir nicht!
Und so gingst Du wohl in Frieden ...
Aber von uns ungeschieden!
Und so bist Du uns geblieben
In ganz ungestörtem Lieben!
Leopold Schefer
In der Stille der Nacht,
Hoch oben wandeln die Sterne;
aus tiefem Schlaf bin ich erwacht,
Und starre hinaus in die Ferne.
In der Stille der Nacht
Was hat in das Ohr mir gerufen?
Der Riegel klirrt so leis, so sacht,
Es knistert der Sand auf den Stufen ...
In der Stille der Nacht
O vergebliches, thörichtes Sehnen!
Das Grab hat noch Keinen zurückgebracht –
Gute Nacht! – und entschlummre in Thränen!
Robert Eduard Prutz
1816 - 1872
Das Geheimnis von Sehnsuchtsherzen:
Sie sind gerissen, aber nicht zerbrochen,
denn Sie werden unaufhörlich
von LIEBE gehalten.
(P.F.Killinger)
Da oben...
Mit vielen teile deine Freuden,
Mit allen Munterkeit und Scherz,
Mit wenig Edlen deine Leiden,
Und Auserwählten nur dein Herz.
Johann Gaudenz
Freiherr von Salis-Seewis
1762-1830
Wo sind diese Tage,an denen wir glaubten,
wir hätten nichts zu verlieren?
Wo sind die Tage, an denen wir zusammen
gelacht haben,und nicht an morgen dachten?
Sie sind verschwunden,genau so wie du,und
alles was du uns gebracht hast.
Mit dir wohnte die Sonne in unserem Haus,
mit dir gingen unsere Träume nie aus.
Mit dir ging einer der wundervollsten Menschen,
wir vermissen dich so sehr...
(Verfasser mir unbekannt)


