Texte als Vorlagen für Kondolenzkarten

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M

  • Mensch, Salz der Suppe …

    Der Holzlöffel mischt mich in kochende, fremde Massen.
    Wo ist nun das einstige Schimmern, die friedlich-weiße Gemeinschaft stiller Kristallgeschwister?
    Wehe mir, ich schmelze, verschwinde!
    Und ich rufe euch dennoch aus der wallenden, kochenden Tiefe, dass ich doch Salz bleibe, selbst in der Suppe Salz bleibe!
    Die Farbe vergeht. Die Form vergeht. Der Geschmack bleibt.
    Und mich belebt während des Mischens ein seliger Trost.
    Es ist schon gut! Weiß ja, wer den Löffel bewegt.

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    Erzébet Túrmezei, Oberin in Budapest
  • "Manch Leben ist, wie Licht und Nacht, verschieden, In goldner Mitte wohnest du."

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    Friedrich Hölderlin
  • Mein Herz lege ich in deine Hände,
    wahre es gut, denn so bleib ich immer bei dir.

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    Mike Richter
  • "Made weak by time and fate, but strong in will To strive, to seek, to find, and not to yield."

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    Alfred Tennyson
  • Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
    ein Hochzeitsfest unter Engeln.

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    Khalil Gibran
  • Muss nicht mehr müde stehen,
    darf zu neuen Ufern gehen.

    Bin der Finsternis entschwunden,
    hab das Licht gefunden.

    Bin von allen Mühen befreit,
    für immer, für die Ewigkeit.

    Hab den Frieden gefunden,
    bleib in Erinnerung mit euch verbunden.

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    Martina Rose-Hörst
  • "Macht euch gefasst auf ein ungeheures Licht."

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    Hugo von Hofmannsthal
  • Memento

    Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
    nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
    Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

    Allein im Nebel tast ich todentlang
    und lass mich willig in das Dunkel treibe…
    Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

    Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr
    - und die es trugen, mögen mir vergeben.
    Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
    doch mit dem Tod der andren muss man leben!

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    Mascha Kaléko
  • Mögest Du schon längst im Himmel sein
    ehe der Teufel merkt, dass Du fort bist.

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    Irischer Segenswunsch
  • Mit dem Herzen sehen

    Still sitzt du da,
    mit einem Schleier von Trauer
    in deinen Augen.
    Dein Schweigen,
    ein eiserner Ring,
    an dem du dich kettest,
    möchte ich mit sanfter Berührung sprengen,
    deine uferlose Traurigkeit
    fortspülen,
    und mögen unsere Hände
    zueinander finden,
    unsere Blicke
    tief in unsere Herzen tauchen,
    wie zwei Gewässer,
    die ineinander fließen -
    eins werden,
    und die Mauer des Schweigens
    öffnen.

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    Edith Maria Bürger
  • Man sagt es gibt ein Land der Lebenden und ein Land der Toten.
    Man sagt auch es gibt nur eine einzige Verbindung zwischen ihnen - die Brücke aus Liebe und Erinnerung.

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    anonym
  • "Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg. All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten."

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    anonym
  • "Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen, mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen [möchten] kommen, der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht, so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht."

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    Andreas Gryphius
  • "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

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    Antoine de Saint-Exupéry
  • Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
    Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.
    All unsere Liebe vermag sie nicht nicht zu halten.

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    anonym
  • Mit jedem Menschen verschwindet
    ein Geheimnis aus der Welt,
    das vermöge seiner besonderen Konstruktion
    nur er entdecken konnte,
    und das nach ihm niemand wieder entdecken wird.

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    Friedrich Hebbel
  • "Mir tut es allemals weh, wenn ein Mann von Talent stirbt, denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel."

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    Georg Christoph Lichtenberg
  • Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
    In uns leben sie und in unseren Träumen.
    Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
    zieht ihr Leben in unserem Kreise.
    Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise.

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    anonym
  • Musste Dich gehen lassen und konnte nichts tun,
    still und ohne Schmerz hoffe ich, kannst Du nun ruhn.

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    anonym
  • Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück:
    es kommt nicht darauf an, wie lang es war,
    sondern wie bunt.

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    anonym
  • Menschen treten in unser Leben und begleiten
    uns eine Weile. Einige bleiben für immer,
    denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren
    Herzen.

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    anonym
  • Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen,
    nicht bei ihrem Tode.

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    Charles de Montesquieu
  • "Mensch, werde wesentlich; denn wann die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg; das Wesen das besteht."

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    Angelus Silesius
  • Mögest du auf deinem Weg Freunde finden, die Führung der Engel und das Geleit der Heiligen.

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    anonym
  • Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe.
    Ist es doch so wie mit der Sonne:
    Wir sehen sie am Horizont untergehen,
    aber wissen, dass sie "drüben" weiter scheint.

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    Johann Wolfgang von Goethe
  • Mögest Du,
    wohin Du gehst,
    einen neuen Garten vorfinden,
    noch unbestellt, wo Du
    mit beiden Armen anpackst,
    der Ahnen gedenkst
    und den Pflanzen Liebe schenkst,
    damit alles bereit ist,
    wenn wir nachkommen.

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    Oliver Steinkamp
  • Man muss sich hüten,
    in den Erinnerungen zu wühlen,
    sich ihnen auszuliefern,
    wie man auch ein kostbares Geschenk
    nicht immerfort betrachtet,
    sondern nur zu besonderen Stunden
    und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz,
    dessen man sich gewiss ist, besitzt;
    dann geht eine dauernde Freude und Kraft
    von dem Vergangenen aus.

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    Dietrich Bonhoeffer
  • "Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung."

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    Balzac
  • "Mit jedem Menschen stirbt eine Welt."

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    Gerhart Hauptmann
  • "Müh und Arbeit war dein Leben, du dachtest nie an dich, nur für die Deinen strebenwar deine höchste Pflicht."

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    anonym
  • Man lebt zweimal:
    das erste Mal in der Wirklichkeit,
    das zweite Mal in der Erinnerung.

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    Honore de Balzac
  • Mit hartem Dröhnen ist das
    schwere Tor der Erde
    hinter dir ins Schloss gefallen.

    Ich lege lauschend an den
    Spalt mein Ohr und höre
    drüben deine Schritte hallen.

    Der Klang stählt mir das Herz
    so hart es litt und schlägt
    den Lärm des Tages nieder.

    Du drüben und ich hier,
    wir halten Schritt und treffen uns
    am gleichen Ziele wieder.

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    Grabinschrift in Uffhofen
  • "Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe. Ist es doch wie mit der Sonne: Wir sehen sie am Horizont untergehen, aber wir wissen, dass sie 'drüben' weiterscheint."

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    Johann Wolfgang von Goethe
  • Mit jedem Menschen sterben auch die Toten,
    die nur in ihm noch gelebt hatten.

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    Richard von Schaukal
  • "Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird/ist."

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    Franz Kafka
  • "Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen, lachenden Mundes sind wir die Seinen."

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    Notker I. von Sankt Gallen
  • "Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen. In uns leben sie und in unseren Träumen. Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht, zieht ihr Leben in unserem Kreise. Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise."

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    anonym
  • "Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon."

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    Jean de La Fontaine
  • "Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuzren in unseren Herzen."

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    anonym

Kondolenzkarten sind vorgefertigte Karten, die man benutzt, um nach der Nachricht von einem Todesfall den Hinterbliebenen des verstorbenen Menschen sein Beileid auszudrücken. Sie enthalten üblicherweise einen Text oder Spruch weltlicher oder religiöser Herkunft. Vorlagen dazu findet man auch im Internet, wo man die Kondolenzkarte oft noch etwas personalisieren kann. Kondolenzkarten schickt man eher an Angehörige, wenn man zu ihnen oder dem Verstorbenen kein sehr enges Verhältnis hatte. Das kann zum Beispiel ein Kollege, entfernter Bekannter oder Nachbar sein. In so einem Fall ist eine Kondolenzkarte mit einigen persönlichen Worten als Geste des Beileids absolut angemessen und ausreichend, um sein Mitempfinden und seine Wertschätzung auszudrücken.

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