Texte & Lyrik als Vorlage für Sterbebilder

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

O

  • "O Trost der Welt, du stille Nacht! Der Tag hat mich so müd' gemacht, das weite Meer schon dunkelt.Laß ausruhn mich von Lust und Not, bis daß das ewige Morgenrot den stillen Wald durchfunkelt."

    Einzelansicht | Bewerten: (3 Bewertungen)
    Joseph von Eichendorff
  • Oh Herr, gib jedem seinen eigenen Tod.
    Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte,
    Sinn und Not.

    Einzelansicht | Bewerten: (9 Bewertungen)
    Rainer Maria Rilke
  • "Över de stillen Straaten geit klar de Klokkenslag; god Nacht! Din Hart will slapen, un morgen is ok een Dag."

    Einzelansicht | Bewerten: (4 Bewertungen)
    Theodor Storm
  • "Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen lege ich meinen (diesen) Tag in Deine Hand. Sei mein Heute, sei mein (gläubig) Morgen, sei mein Gestern, das ich überwand. Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen, bin aus Deinem Mosaik ein Stein. Wirst mich an die rechte Stelle legen, Deinen Händen bette ich mich ein."

    Einzelansicht | Bewerten: (4 Bewertungen)
    Edith Stein
  • "Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für uns der größte Schmerz."

    Einzelansicht | Bewerten: (15 Bewertungen)
    anonym
  • Ob man nicht dennoch hätte
    Klagefrauen auftreiben müssen?
    Weiber, welche weinen für Geld,
    und die man so bezahlen kann,
    dass sie die Nacht durch heulen, wenn es still wird.
    Gebräuche her! Wir haben nicht genug Gebräuche.
    Alles geht und wird verredet.
    So musst du kommen, tot,
    und hier mit mir Klagen nachholen.
    Hörst du, dass ich klage?
    Ich möchte meine Stimme wie ein Tuch hinwerfen
    über deines Todes Scherben
    und zerrn an ihr, bis sie in Fetzen geht,
    und alles, was ich sage, müsste so
    zerlumpt in dieser Stimme gehn und frieren.

    Einzelansicht | Bewerten: (3 Bewertungen)
    Rainer Maria Rilke
  • Ohne dich
    Zwei Worte so leicht zu sagen
    und doch so endlos schwer zu ertragen.

    Einzelansicht | Bewerten: (21 Bewertungen)
    anonym
  • Oft fragte ich mich - wo wirst Du nun wohl sein,
    nachdem Du diese Welt verlassen hast.
    In der Stille meiner Gedanken fand ich
    in meinem Herzen die Antwort darauf.

    Einzelansicht | Bewerten: (17 Bewertungen)
    Rebell
  • O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
    Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
    darin er Liebe hatte, Sinn und Not.

    Einzelansicht | Bewerten: (4 Bewertungen)
    Rainer Maria Rilke

Ein Sterbebild ist eine Art Flyer, auf dem noch einmal die Lebensdaten des Verstorbenen aufgelistet sind, und welches bei der Bestattungsfeier an die Trauergäste verteilt wird. Ein einfaches Sterbebild ist ein einzelnes Blatt, das auf der Vorderseite ein bildliches Motiv trägt – heute ist das oft ein Foto des verstorbenen Menschen. Auf der Rückseite stehen dann die Lebensdaten, oft noch ergänzt mit einem kurzen Text oder Spruch. Die andere Variante ist ein vierseitiges Sterbebild. Auf der Vorderseite befindet sich ein besinnliches Bild wie ein Landschaftsmotiv oder ein Symbol, welches religiös oder weltlich sein kann.

Bewertung dieser Seite: 4.6 von 5 Punkten. (14 Bewertungen)

Finden Sie diese Seite hilfreich? Geben auch Sie mit einem Klick auf die Sterne Ihre Bewertung ab. (1 Stern: Wenig hilfreich, 5 Sterne: Sehr hilfreich)